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Kansas City Chiefs: Trade von Trent McDuffie kann nur der Anfang sein - ein Kommentar

  • Veröffentlicht: 05.03.2026
  • 12:22 Uhr
  • Kevin Obermaier

Die Kansas City Chiefs traden Trent McDuffie zu den Los Angeles Rams. Ein erster Schritt zum Mini-Umbruch - dem für eine erfolgreiche Zukunft aber weitere folgen müssen. Ein Kommentar.

Von Kevin Obermaier

Wer Patrick Mahomes als Quarterback hat, braucht keinen grundlegenden Neuanfang.

Wer nach zehn Postseason- und drei Super-Bowl-Teilnahmen in Folge sang- und klanglos schon drei Spieltage vor Schluss aus dem Playoff-Rennen ausscheidet, aber zumindest neue Impulse.

Ein bisschen frisches Blut. Hunger. Keinen kompletten Umbruch - einen in der Light-Variante.

Die Kansas City Chiefs haben den ersten Schritt zu einem solchen gemacht. Trent McDuffie wurde für vier Picks - darunter den 29. im kommenden Draft - zu den Los Angeles Rams geschickt.

An sich schon kein schlechter Deal für KC, wenn man bedenkt, dass der Cornerback 2022 an 21. Stelle gedraftet wurde - also nur acht Positionen höher - und seinem Team seitdem immerhin zu zwei Vince-Lombardi-Trophäen verhalf.

Es war aber auch auf lange Sicht sinnvoll, den 26-Jährigen jetzt abzugeben.

McDuffie hätte 2026 unter der 5th-Year-Option seines Rookie-Vertrags für gut 13 Millionen Dollar bei den Chiefs gespielt. Bei den Rams wird er wohl zeitnah einen großen Deal unterschreiben, womöglich gar zum Bestverdiener auf seiner Position aufsteigen.

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Kansas City Chiefs im Cap-Space-Loch

Geld, das KC nun einspart und für andere Baustellen im Kader ausgeben kann.

Und die sind zahlreich: Nach den Abgängen von Isiah Pacheco und Kareem Hunt sind quasi keine Running Backs mehr da, ohne Hollywood Brown und JuJu Smith-Schuster kaum noch Wide Receiver, der alternde Travis Kelce könnte (sollte er zurückkehren) Tight-End-Unterstützung gebrauchen, und die O-Line mehr Dichte.

Geld, das KC in dieser Größenordnung aber gar nicht hat: Mit mehr als 50 Millionen Minus befinden sich die Chiefs im tiefsten Cap-Space-Loch der gesamten NFL.

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Klar ist also auch: Der Trade McDuffies kann nur der Anfang sein. Zwar wurde Mahomes' Vertrag erneut - im vierten Jahr in Folge - umstrukturiert, um ein paar Dollar flüssig zu machen.

Wollen sich die Chiefs aber nicht nur auf den Draft verlassen - trotz exzessiven Scoutings auch immer noch ein bisschen Lotterie -, sondern auch in der Free Agency tätig werden, müssen erst teure Spieler gehen.

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Kansas City Chiefs: Nur Patrick Mahomes unantastbar

Mit Offensive Tackle Jawaan Taylor wurde bereits einer der Großverdiener, die hinter den Erwartungen zurückblieben, abgegeben. Sogar ein Chris Jones - für immer Franchise-Legende, aber seit dem letzten Super-Bowl-Sieg deutlich abbauend - darf angesichts der finanziellen Situation nicht mehr als unantastbar gelten.

Ohnehin dürfen die Chiefs keine Rücksicht nehmen auf die Erfolge der Vergangenheit. Keine Rücksicht auf große Namen. Jeden - außer Mahomes - auf den Prüfstand stellen.

Die Cap-Space-Situation kann dabei sogar helfen, da sie Kansas City quasi zum Handeln zwingt.

Und der wichtigste Mann ist ja immer noch da. Solange (ein fitter!) Mahomes die Snaps in Empfang nimmt, haben die Chiefs immer eine Chance. Brauchen die Chiefs keinen grundlegenden Neuempfang.

Soll die Mahomes-Dynastie nicht enden und eines Tages in einem Atemzug mit der Brady-Dynastie bei den New England Patriots genannt werden, braucht es allerdings Veränderungen. Und zwar jetzt. Sonst droht Stillstand. Und den kann sich in der NFL kein Team leisten.

Nicht einmal, wenn der Quarterback Patrick Mahomes heißt.

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