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American Football

NFL: Baltimore Ravens schenkten Buffalo Bills beinahe einen Punkt - John Harbaugh attackiert Spieler

  • Veröffentlicht: 09.09.2025
  • 20:21 Uhr
  • Chris Lugert
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Das Sunday Night Game zwischen den Buffalo Bills und den Baltimore Ravens in Week 1 bot jede Menge Spektakel - und eine beinahe historische Szene, die Ravens-Coach John Harbaugh zur Weißglut brachte.

Von Chris Lugert

Es war das Highlight-Spiel in Week 1 der NFL-Saison 2025. Im Sunday Night Game bezwangen die Buffalo Bills die Baltimore Ravens nach einer spektakulären Aufholjagd mit 41:40.

Dieses Ergebnis hatte es in der NFL zuvor noch nie gegeben, doch es hat nicht viel gefehlt, und es hätte eine weitere historische Besonderheit gegeben. Denn beinahe wären die Zuschauer Zeugen des ersten Ein-Punkt-Safetys in der Geschichte der Liga geworden.

Normalerweise bringt ein Safety der Defense zwei Punkte, sofern sie es schafft, den Ballträger - in dem Fall fast immer den Quarterback - des gegnerischen Teams in dessen eigener Endzone zu tacklen. Doch in speziellen Situationen bringt ein Safety auch nur einen Punkt ein.

Möglich ist dies nur bei Conversion-Situationen, also wenn ein Touchdown erhöht wird. Sprich, entweder bei einem Extrapunkt oder einer Two-Point-Conversion.

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Ein-Punkt-Safety extrem unwahrscheinlich

Hierfür muss ein Spieler der Defense den Ball in der Endzone fangen, die Endzone verlassen und dann selbst zurücklaufen oder den Ball zu einem Mitspieler in der Endzone zurückpassen. Und dieser muss dann wiederum von einem Spieler der Offense getacklet werden oder von selbst aufs Knie gehen.

Klingt unwahrscheinlich? Ist es auch. Aber sollte dieser Fall eintreten, sieht das Regelwerk eben einen Punkt dafür vor, dann aber für die Offense. Und in jenem ohnehin besonderen Spiel in Buffalo wäre es fast passiert.

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Die Bills lagen zu Beginn des letzten Viertels fast aussichtslos mit 19:34 hinten, als Josh Allen mit einem Run in die Endzone für einen Touchdown sorgte. Danach versuchte Buffalo eine Two-Point-Conversion, um den Rückstand auf sieben Punkte zu verkürzen. Allen probierte es mit einem Pass Richtung Tight End Dalton Kincaid.

Ravens-Safety Kyle Hamilton fing den Wurf in der Endzone ab, eigentlich nichts Besonderes. Aber jetzt wurde es skurril. Denn statt einfach direkt aufs Knie zu gehen, rannte Hamilton aus der Endzone und spielte dann den Ball zurück auf Teamkollege Kyle Van Noy, der sich noch in der Endzone befand.

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John Harbaugh zweifelt an Kyle Hamiltons Intelligenz

Van Noy wusste offenbar, was die Stunde geschlagen hatte. Er bewegte sich außerhalb der Zone und gab den Spielzug auf. Somit passierte nichts. Wäre Van Noy aber noch von einem Bills-Spieler getacklet worden, als er sich in der Endzone befand, hätte Buffalo einen Extrapunkt bekommen.

Was zu diesem Zeitpunkt einen vehementen Unterschied gemacht hätte. Denn dadurch, dass die Two-Point-Conversion der Bills eigentlich schiefging, blieb der Rückstand bei neun Punkten, Buffalo hätte also mindestens zwei Scores gebraucht. Bei einem Ein-Punkt-Safety wäre der Rückstand aber auf acht Zähler geschmolzen - und die Partie damit zu einem One-Score-Game geworden.

NFL-Transactions: Dallas Cowboys binden Running Back Javonte Williams langfristig

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<em><strong>Javonte Williams (Dallas Cowboys)</strong><br>Die Dallas Cowboys haben Running Back Javonte Williams mit einem neuen Vertrag ausgestattet. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, unterschrieb der 25-Jährige einen Dreijahresvertrag über 24 Millionen Dollar, davon sollen 16 Millionen garantiert sein. Williams lief in der abgelaufenen Saison für 1.201 Yards und sammelte elf Touchdowns. Durch die Luft kamen weitere 137 Receiving Yards und zwei Touchdowns hinzu.</em>
© Icon Sportswire

Javonte Williams (Dallas Cowboys)
Die Dallas Cowboys haben Running Back Javonte Williams mit einem neuen Vertrag ausgestattet. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, unterschrieb der 25-Jährige einen Dreijahresvertrag über 24 Millionen Dollar, davon sollen 16 Millionen garantiert sein. Williams lief in der abgelaufenen Saison für 1.201 Yards und sammelte elf Touchdowns. Durch die Luft kamen weitere 137 Receiving Yards und zwei Touchdowns hinzu.

<strong>Lorenz Metz (New England Patriots)</strong><br>Lorenz Metz hat sich nach seinem Playoff-Intermezzo bei den New England Patriots auch für die nahe Zukunft an die Franchise gebunden. Der 28 Jahre alte Offensive Lineman unterschrieb nach Saisonende einen Futures/Reserve Contract und wird damit zumindest die Saisonvorbereitung wohl bei den Patriots verbringen.
© Imagn Images

Lorenz Metz (New England Patriots)
Lorenz Metz hat sich nach seinem Playoff-Intermezzo bei den New England Patriots auch für die nahe Zukunft an die Franchise gebunden. Der 28 Jahre alte Offensive Lineman unterschrieb nach Saisonende einen Futures/Reserve Contract und wird damit zumindest die Saisonvorbereitung wohl bei den Patriots verbringen.

<strong>Brandon Aiyuk (San Francisco 49ers)</strong><br>Das Kapitel von Wide Receiver Brandon Aiyuk bei den San Francisco 49ers ist so gut wie beendet. "Ich denke, dass man mit Sicherheit sagen kann, dass Brandon seinen letzten Snap als 49er bereits gespielt hat", erklärte General Manager John Lynch auf der Jahresabschluss-Pressekonferenz. Aiyuk, der seit Mitte 2024 verletzungsbedingt kein Spiel mehr gemacht hat, wird demnach wahrscheinlich entlassen werden.
© Imagn Images

Brandon Aiyuk (San Francisco 49ers)
Das Kapitel von Wide Receiver Brandon Aiyuk bei den San Francisco 49ers ist so gut wie beendet. "Ich denke, dass man mit Sicherheit sagen kann, dass Brandon seinen letzten Snap als 49er bereits gespielt hat", erklärte General Manager John Lynch auf der Jahresabschluss-Pressekonferenz. Aiyuk, der seit Mitte 2024 verletzungsbedingt kein Spiel mehr gemacht hat, wird demnach wahrscheinlich entlassen werden.

<strong>Trevon Diggs (Green Bay Packers)</strong><br>Das Intermezzo von Trevon Diggs in Green Bay ist vorbei. Die Packers haben den Cornerback entlassen, das gab die Franchise bekannt. Der 27-Jährige durchläuft nun den Waiver Wire. Sollte er nicht verpflichtet werden, wird er zum Free Agent. Ende Dezember hatten sich die Dallas Cowboys von ihm getrennt, die Packers verpflichteten ihn und er spielte in zwei Partien. Green Bay macht damit 15 Millionen Dollar an Cap Space frei.
© IMAGO/Icon Sportswire

Trevon Diggs (Green Bay Packers)
Das Intermezzo von Trevon Diggs in Green Bay ist vorbei. Die Packers haben den Cornerback entlassen, das gab die Franchise bekannt. Der 27-Jährige durchläuft nun den Waiver Wire. Sollte er nicht verpflichtet werden, wird er zum Free Agent. Ende Dezember hatten sich die Dallas Cowboys von ihm getrennt, die Packers verpflichteten ihn und er spielte in zwei Partien. Green Bay macht damit 15 Millionen Dollar an Cap Space frei.

<strong>Lenny Krieg (New York Jets)</strong><br>Kicker Lenny Krieg hat eine neue Heimat in der NFL gefunden: Die New York Jets statteten den Deutschen mit einem Future/Reserve Contract aus und holten ihn vom Practice Squad der Atlanta Falcons. Damit haben die Jets die Rechte an Krieg für die Saison 2026, aber nicht darüber hinaus.
© Imagn Images

Lenny Krieg (New York Jets)
Kicker Lenny Krieg hat eine neue Heimat in der NFL gefunden: Die New York Jets statteten den Deutschen mit einem Future/Reserve Contract aus und holten ihn vom Practice Squad der Atlanta Falcons. Damit haben die Jets die Rechte an Krieg für die Saison 2026, aber nicht darüber hinaus.

<strong>Jakobi Meyers (Jacksonville Jaguars)</strong><br>An der Trade Deadline erst per Trade gekommen, nun ein neuer Vertrag: Die Jacksonville Jaguars statten Wide Receiver Jakobi Meyers mit einem neuen Kontrakt über drei Jahre und 60 Millionen Dollar aus, davon sind 40 Millionen garantiert. Nachdem Meyers bei den Las Vegas Raiders nicht glücklich wurde, tradeten die Jaguars für ihn. Nach der Saison wäre er Free Agent geworden.
© Icon Sportswire

Jakobi Meyers (Jacksonville Jaguars)
An der Trade Deadline erst per Trade gekommen, nun ein neuer Vertrag: Die Jacksonville Jaguars statten Wide Receiver Jakobi Meyers mit einem neuen Kontrakt über drei Jahre und 60 Millionen Dollar aus, davon sind 40 Millionen garantiert. Nachdem Meyers bei den Las Vegas Raiders nicht glücklich wurde, tradeten die Jaguars für ihn. Nach der Saison wäre er Free Agent geworden.

<strong>Travis Jones (Baltimore Ravens)</strong><br>In seinem letzten Vertragsjahr haben die Baltimore Ravens Nägel mit Köpfen gemacht und Defensive Tackle Travis Jones mit einem neuen Vertrag ausgestattet. Die Stütze der Defensive Line verdient über die kommenden drei Jahre 40,5 Millionen Dollar. Der Third Round Pick von 2022 spielt sein bestes Jahr und ist zu einem zuverlässigen Run Stopper geworden.
© Icon Sportswire

Travis Jones (Baltimore Ravens)
In seinem letzten Vertragsjahr haben die Baltimore Ravens Nägel mit Köpfen gemacht und Defensive Tackle Travis Jones mit einem neuen Vertrag ausgestattet. Die Stütze der Defensive Line verdient über die kommenden drei Jahre 40,5 Millionen Dollar. Der Third Round Pick von 2022 spielt sein bestes Jahr und ist zu einem zuverlässigen Run Stopper geworden.

<strong>Luke Wattenberg (Denver Broncos)</strong><br>Die <a data-li-document-ref="603553" href="https://www.ran.de/sports/-603553">Denver Broncos</a> haben einem Anker ihrer Offensive Line einen neuen Vertrag gegeben. Wie NFL-Insider Tom Pelissero berichtet, statten die Broncos ihrem Center Luke Wattenberg mit einem neuen Vierjahresvertrag aus, der ihm 48 Millionen Dollar einbringt, damit sind nur drei Center besser bezahlt als Wattenberg. Die Hälfte davon sind garantiert. Laut "Pro Football Focus" hat Wattenberg diese Saison noch keinen Sack zugelassen. Auch interessant: <a data-li-document-ref="603323" href="https://www.ran.de/sports/nfl-denver-broncos-ohne-bo-nix-ersatzmann-spielt-gegen-sein-ex-team-603323">NFL: Denver Broncos ohne Bo Nix - Ersatzmann spielt gegen sein Ex-Team</a>
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Luke Wattenberg (Denver Broncos)
Die Denver Broncos haben einem Anker ihrer Offensive Line einen neuen Vertrag gegeben. Wie NFL-Insider Tom Pelissero berichtet, statten die Broncos ihrem Center Luke Wattenberg mit einem neuen Vierjahresvertrag aus, der ihm 48 Millionen Dollar einbringt, damit sind nur drei Center besser bezahlt als Wattenberg. Die Hälfte davon sind garantiert. Laut "Pro Football Focus" hat Wattenberg diese Saison noch keinen Sack zugelassen. Auch interessant: NFL: Denver Broncos ohne Bo Nix - Ersatzmann spielt gegen sein Ex-Team

<strong>Aidan Hutchinson (Detroit Lions)</strong><br>Die Detroit Lions binden einen weiteren Leistungsträger langfristig an sich. Nach Jameson Williams und Kerby Joseph verlängerte nun auch Defensive End Aidan Hutchinson in Detroit. Der Edge Rusher unterschrieb für vier weitere Jahre und erhält nach Angaben seines Beraters Mike McCartney in diesem Zeitraum 180 Millionen Dollar, 141 davon sind demnach garantiert. Auch interessant: <a data-li-document-ref="603644" href="https://www.ran.de/sports/nfl-amon-ra-st-brown-kritisiert-fans-der-detroit-lions-haben-keine-ahnung-603644">NFL: Amon-Ra St. Brown kritisiert Fans der Detroit Lions</a>
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Aidan Hutchinson (Detroit Lions)
Die Detroit Lions binden einen weiteren Leistungsträger langfristig an sich. Nach Jameson Williams und Kerby Joseph verlängerte nun auch Defensive End Aidan Hutchinson in Detroit. Der Edge Rusher unterschrieb für vier weitere Jahre und erhält nach Angaben seines Beraters Mike McCartney in diesem Zeitraum 180 Millionen Dollar, 141 davon sind demnach garantiert. Auch interessant: NFL: Amon-Ra St. Brown kritisiert Fans der Detroit Lions

Entsprechend bedient war Head Coach John Harbaugh, der sich Hamilton vorknöpfte und dessen Intelligenz mit scharfen Worten infrage stellte. "Ich habe ihm gesagt, dass ich mich frage, ob er wirklich an der Notre Dame seinen Abschluss gemacht hat", polterte er mit Blick auf Hamiltons College.

Damit nicht genug: "Ich fand das eine der dümmsten Sachen, die ich je gesehen habe." Hamilton habe das immerhin eingesehen. "Er stimmte mir zu und so etwas sollte nie wieder vorkommen", so Harbaugh.

Dass die Ravens am Ende trotzdem mit einem Punkt Unterschied verloren, ist vor diesem Hinblick nicht frei von Ironie.

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