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NFL: Die größten Baustellen und Needs pro Team vor dem Combine
- Veröffentlicht: 24.02.2026
- 13:45 Uhr
- Mike Stiefelhagen
Der NFL Combine steht an. Vorab blickt ran auf die größte Schwachstelle pro Franchise. Wo müssen sich die Teams unbedingt verstärken?
Der NFL Scouting Combine ist das erste große Ereignis der neuen Saison. Das Event in Indianapolis läuft vom 23. Februar bis zum 2. März.
Die Verantwortlichen der Teams haben so die erste offizielle Gelegenheit, mögliche Draft-Talente zu erkennen und zu bemustern. Dafür ist vorab eine Eigenanalyse notwendig, um zu wissen, welche Baustellen im Roster zuerst behoben werden müssen.
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Vor dem Draft werden sich die Kader nochmal durch die Free Agency und mögliche Trades verändern. Dennoch lohnt sich ein Blick auf den momentan Stand.
ran zeigt Euch die aktuell größten Schwachstellen pro Franchise. Hier müssen die Teams besonders nachrüsten.
AFC North
Cincinnati Bengals: Edge Rusher
Die Pass Rusher Trey Hendrickson, Joseph Ossai und Cameron Sample könnten Cincinnati in der Free Agency verlassen. Die Erstrundenpicks Myles Murphy und Shemar Stewart könnten das auffangen, liefen den Erwartungen zuletzt aber hinterher.
Die Linebacker haben im letzten Jahr stark gestruggelt. Also entweder die Franchise investiert weiter in diese Positionsgruppe oder hofft auf eine Steigerung von Murphy und Stewart.
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Alternativ müssten neue Defensive Backs her. Denn die Cornerback-Position und Safety gehören ebenfalls zu den Problembereichen.
Cleveland Browns: Offensive Tackle
Todd Monken ist der neue Head Coach. Die Browns hatten eine überragende Defense. Bedeutet, er muss die Offense anpacken. Und jede gute Offensive fängt bei der Line an. Wenn der Quarterback nicht beschützt wird, kann er noch so gut sein.
Zwar würden neue Receiver dem Team ebenfalls guttun, doch ohne vernünftige O-Line kommt ohnehin kein Ball so weit. Cleveland hat in der letzten Saison die höchste Pressure Rate (45,5 %) aller Teams zugelassen.
Weitere Baustelle: Alle fünf Starter der O-Line sind - Stand jetzt - für die kommende Saison noch ohne Vertrag.
Baltimore Ravens: Defensive Line
Baltimore hat seinen gesamten Coaching Staff umgebaut. Head Coach Jesse Minter und Defensive Coordinator Anthony Weaver sind zwei neue wichtige Figuren.
Ja, die Offensive Line wird weiterhin ein Problem sein, wenn die Ravens nicht entweder Tyler Linderbaum oder Daniel Faalele zurückholen. Auch neue Tight Ends wären gerne gesehen. Zudem wird Running Back Derrick Henry nicht jünger.
Die Defense aber könnte auf jeder Position Unterstützung gebrauchen. Wobei die D-Line die größte Baustelle darstellt. Es wird einen Umbruch im gesamten Team geben.
Pittsburgh Steelers: Quarterback
Momentan heißen die Quarterbacks Mason Rudolph und Will Howard.
Es wird zwar allgemein angenommen, dass Aaron Rodgers zurückkehren wird, aber das könnte sich bis weit in die Offseason hineinziehen. Will man darauf pokern? Nein. Man schaut sich nach besseren Alternativen als Rudolph und Howard um.
DK Metcalf soll zudem entlastet werden. Nachdem der QB gefunden wurde, dürfte die WR-Position angegangen werden. Defensive Line, Linebacker und Safety sind ebenfalls ausbaufähig.
AFC South
Indianapolis Colts: Linebacker
Es wird erwartet, dass die Colts den Vertrag von Quarterback Daniel Jones verlängern oder ihn mit dem Franchise Tag ausstatten. Damit hätten sie auf der wichtigsten Position im Football zunächst Ruhe.
Die Secondary dürfte mit einem wieder genesenen Sauce Gardner stabil aufgestellt sein. Vorausgesetzt, Safety Nick Cross wird weiter an das Team gebunden.
Der Fokus für neue Verstärkungen sollte daher auf der Front Seven liegen. Mit einer etwas höheren Priorität bei den Linebackern.
Jacksonville Jaguars: Defensive Line
Viele Insider vermuten, dass Travis Hunter Jr. zur kommenden Saison dauerhaft als Cornerback eingesetzt werden soll. Auf der Receiver-Position dürften damit Brian Thomas Jr., Parker Washington und Jakobi Meyers gesetzt sein.
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Die Offensive Line könnte punktuell nachjustiert werden, doch der größte Handlungsbedarf besteht in der Defensive Line sowie auf der Safety-Position.
Sollte Devin Lloyd in der Free Agency die Franchise verlassen, müsste ein neuer Linebacker her.
Houston Texans: Defensive Line
Houston setzte in der vergangenen Offseason auf erfahrene Routiniers, um die Offensive Line zu stabilisieren. Doch mit Trent Brown und Ed Ingram stehen nun zwei dieser Übergangslösungen vor dem Gang in die Free Agency. Insgesamt enttäuschte die O-Line ohnehin.
Doch die D-Line könnte ein noch größeres Problem werden. Die Verträge von Sheldon Rankins, Denico Autry, Foley Fatukasi, Tim Settle und Naquan Jones laufen aus. Alle können wohl nicht gehalten werden. Es muss nachgebessert werden.
Ein weiteres Thema bleibt die Position des Running Backs. Joe Mixon könnte für die kommende Saison nicht rechtzeitig fit werden. Woody Marks ist ohnehin verletzungsanfällig, genau wie Nick Chubb, welcher als kommender Free Agent vor einer ungewissen Zukunft steht.
Tennessee Titans: Cornerback
Die Secondary, insbesondere die Cornerback-Position, war in der abgelaufenen Saison die klare Schwachstelle.
Aber auch neue Edge Rusher und Linebacker wären gern gesehen. Zumal der neue Head Coach Robert Saleh Fan einer gestandenen Defense ist.
Damit Quarterback Cam Ward bessere Unterstützung erhält, werden die Positionsgruppen OL und WR sicherlich auf dem Markt und im Draft attackiert werden.
AFC East
Buffalo Bills: Safety
Seit der Trennung von den Routiniers Micah Hyde und Jordan Poyer hat Buffalo auf der Safety-Position nicht mehr das gewohnte Qualitätsniveau. Auch auf Linebacker / Edge Rusher besteht in dieser Offseason Handlungsbedarf.
Hinzu kommt, dass die Interior-Offensive-Liner Connor McGovern und David Edwards vor dem Gang in die Free Agency stehen. Beim doppelten Abgang müsste man hier auch tätig werden.
Zu guter Letzt fordern Fans und Insider neue Receiver für den noch verletzten QB Josh Allen. Zu oft war er auf sich allein gestellt. Viel zu tun für das Front Office.
Miami Dolphins: Cornerback
Die Miami Dolphins legten bereits ordentlich los! Pass Rusher Bradley Chubb wurde trotz Vertrages bis 2027 vorzeitig entlassen. Auch Enfant Terrible Tyreek Hill wurde vor die Tür gesetzt. Zum jetzigen Zeitpunkt steht Quarterback Tua Tagovailoa weiterhin im Kader. Ob er die Saison als Starter eröffnet, muss klar angezweifelt werden.
Ein Tua-Trade wird wohl nur zustande kommen, wenn Miami bereit ist, zusätzliches Draft-Kapital beizulegen. Denn der Tagovailoa-Vertrag ist im Vergleich zur jüngsten Leistung zu mächtig für ein neues Team.
Bereits in der vergangenen Offseason war die Cornerback-Position eine offensichtliche Baustelle. Die Dolphins reagierten darauf mit der Verpflichtung mehrerer Veteranen für die Saison 2025. Doch diese Spieler stehen nun erneut vor der Free Agency. Es war kein Erfolg. Hier muss neu investiert werden.
Wenn man es qualitativ hart runterbricht, braucht die Franchise auf fast allen Positionen frisches Blut. Außer vielleicht auf RB. Da ist man solide besetzt.
New York Jets: Defensive Line
New York befindet sich in einer spannenden, zugleich heiklen Ausgangslage. Denn viel Potenzial bedeutet auch viel Druck.
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Im kommenden Draft verfügt das Team über zwei Erstrundenpicks, im folgenden Draft sogar über drei Erstrundenpicks. Eine komfortable Ausgangsbasis für einen strategischen Neuaufbau.
Grundsätzlich käme nahezu jede Position für einen frühen Pick infrage (mit Ausnahme von Offensive Tackle, Tight End und Running Back). Letzteres allerdings nur unter der Voraussetzung, dass Breece Hall weiter an die Franchise gebunden wird.
New England Patriots: Offensive Tackle
New England steht vor der Aufgabe, einzelne Leistungsträger in der Defense zu ersetzen. Insbesondere auf Linebacker und Edge Rusher.
Doch woran haperte es letztendlich bei den Patriots? An der Offense. Um genauer zu sein: an der Offensive Line.
Auf der Right-Tackle-Position besteht am meisten Handlungsbedarf, da Morgan Moses im März auch 35 Jahre alt wird. Zudem könnte Head Coach Mike Vrabel dem Angriff zusätzliche Optionen verleihen, indem er neue Passempfänger verpflichtet.
AFC West
Denver Broncos: Tight End
Die Tight-End-Position war im Offensivsystem von Head Coach Sean Payton stets ein zentrales Element. Evan Engram konnte diese Rolle nicht wie erhofft ausfüllen. Hier wird nachgebessert werden.
Zudem suchte Denver bereits zur Trade-Deadline aktiv nach neuen Wide Receivern. Das Passspiel soll insgesamt dynamischer und variabler werden.
Die Linebacker-Position ist auch einen Blick wert. Mit Alex Singleton und Justin Strnad stehen zwei Akteure vor der Free Agency, während Dre Greenlaw immer wieder mit Verletzungsproblemen zu kämpfen hatte.
Los Angeles Chargers: Interior Offensive Line
Los Angeles hat in den vergangenen Jahren erheblich in die Offensive Line investiert. Dennoch war es die größte Schwachstelle des Teams. Auch durch Verletzungssorgen.
Da die Kontrolle der Line of Scrimmage traditionell das Markenzeichen eines Teams von Jim Harbaugh ist, dürfte die Stabilisierung der Trenches erneut oberste Priorität genießen.
Die Defense aufzupolstern, dürfte ebenfalls keine schlechte Idee sein. Sowohl in der Defensive Line als auch auf Linebacker, Cornerback und Safety könnte jeweils mindestens ein neuer Leistungsträger erforderlich sein.
Kansas City Chiefs: Running Back
Kansas City verfügte einst über eine Offensivformation mit absolutem Star-Glanz. Angeführt von Patrick Mahomes, Tyreek Hill und Travis Kelce - alles Ausnahmespieler auf ihren Positionen. Kelce hat mit zunehmendem Alter naturgemäß an Explosivität eingebüßt. Der Franchise ist es zudem nachhaltig nicht gelungen, einen Hill adäquat zu ersetzen. Die Performance der Running Backs war zuletzt harmlos. Hier steht der größte Handlungsbedarf an.
Defensiv steht insbesondere die Defensive Line vor einer notwendigen Frischzellenkur. Zudem laufen bei mehreren Cornerbacks die Verträge aus, ebenso bei Safety Bryan Cook.
Allerdings haben die Chiefs traditionell eher zurückhaltend in die Cornerback-Position investiert. Die Dynasty fand 2025 ihr Ende. Jetzt muss generell neu aufgebaut werden.
Las Vegas Raiders: Offensive Line
Las Vegas verfügt offensiv durchaus über einige vielversprechende Bausteine! Running Back Ashton Jeanty, die Tight Ends Brock Bowers und Michael Mayer, Offensive Tackle Kolton Miller sowie - aller Voraussicht nach - Quarterback Fernando Mendoza.
Darüber hinaus weist der Kader erheblichen Renovierungsbedarf auf. Beginnend mit der Offensive Line, die insgesamt stabilisiert werden muss.
Auch defensiv ist die Liste der Baustellen lang: Defensive Line, Edge Rusher, Linebacker, Cornerback und Safety - einmal alles neu, bitte.
NFC North
Chicago Bears: Defensive Line
Die Offensive Line hat auch Fragezeichen. Ozzy Trapilo darf sich wohl als Left Tackle versuchen und soll für die Einarbeitung Zeit bekommen. Dennoch könnte genau diese Position im Draft, womöglich sogar in Runde eins, attackiert werden.
Ein Guard, der perspektivisch Joe Thuney beziehungsweise Jonah Jackson ersetzen kann, käme außerdem infrage.
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Dabei handelt es sich jedoch eher um strategische Abwägungen als um akute Problemfelder. Eine echte Baustelle ist dagegen die Defensive Line. 2025 ließen die Bears ligaweit die viertmeisten Yards vor dem ersten Kontakt zu (1,89). Ein durchschlagskräftiger Pass Rusher könnte diese Defense spürbar auf ein neues Niveau heben.
Detroit Lions: Defensive Tackle
Defensive Tackle und Edge Rusher zählen seit Jahren zu den Dauerbaustellen der Löwen. Levi Onwuzurike und Roy Lopez könnten in der Free Agency das Team verlassen, während D.J. Reader im Sommer 32 Jahre alt wird. Auch Al-Quadin Muhammad, der zweitbeste Sack Producer des Teams, steht ohne Vertrag da.
Abgesehen von Aidan Hutchinson verbuchte Linebacker Jack Campbell mit fünf Sacks im Jahr 2025 die meisten unter den Spielern, die 2026 voraussichtlich zurückkehren. Ein Hinweis darauf, wie sehr es der Defensive Line an Durchschlagskraft fehlt.
Auch die Interior Offensive Line dürfte in den Fokus rücken. Allein Left Tackle Taylor Decker wird 33 Jahre alt.
Green Bay Packers: Defensive Line
Die Offensive Linemen Sean Rhyan und Rasheed Walker absolvierten in der vergangenen Saison viele Snaps für die Packers, stehen jedoch vor dem Gang in die Free Agency. Green Bay wird die Baustelle O-Line, insbesondere die Center-Position, angehen.
Noch wichtiger: die Defensive Line. Sie benötigt nach dem Abgang von Kenny Clark dringend frisches Talent. Zudem ging der Plan auf Cornerback in der vergangenen Spielzeit nicht auf, sodass auch dort hier was passieren kann.
Minnesota Vikings: Linebacker
Ach ja, die Quarterback-Situation. Mal wieder ein Thema in Minnesota. In den vergangenen Jahren haben die Vikings mit Sam Darnold und Daniel Jones unterschiedliche Übergangslösungen ausprobiert, ehe sie sich für den Erstrundenpick J.J. McCarthy final entschieden.
Dieser ist aber immer wieder verletzt oder spielt unterdurchschnittlich gut. Zeit für neue Konkurrenz, damit nicht alles auf eine Karte gesetzt wird?
Was hingegen klar ist: Die Defense muss weiter brachial sein. Sowohl in der Defensive Line als auch auf Linebacker weist der Kader erkennbare Defizite auf.
NFC South
Tampa Bay Buccaneers: Linebacker
Routinier Lavonte David steht erneut vor der Free Agency. Zudem könnten mit Logan Hall und Haason Reddick zwei potenzielle Pass Rusher das Team verlassen. Insofern muss auf LB etwas passieren.
Auch Cornerback Jamel Dean könnte auf den Markt kommen. Wobei Benjamin Morrison idealerweise bereitstünde, um die entstehende Lücke zu schließen.
Ironischerweise wirkte die Erstrunden-Auswahl von Emeka Egbuka im vergangenen Jahr zunächst wie ein Luxus-Pick. Doch inzwischen ist Mike Evans Free Agent, und es wäre keineswegs überraschend, sollte sich die Franchise in dieser Offseason auch von Chris Godwin trennen. Es wäre das Ende zweier Bucs-Legenden.
Vor diesem Hintergrund erscheint es durchaus realistisch, dass Tampa Bay erneut in einen Wide Receiver investiert. Auch die Tight-End-Position könnte adressiert werden.
Atlanta Falcons: Cornerback
Die Cornerback-Position sollte für die Atlanta Falcons oberste Priorität genießen. Durch mangelnde Qualität mussten sie dort zuletzt viel einstecken.
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Auch auf Defensive Tackle besteht Handlungsbedarf, zumal mit David Onyemata der aktuell beste Spieler auf dieser Position bereits 33 Jahre alt ist. Überdies könnte auch ein Edge Rusher weit oben auf der Liste stehen, je nachdem, was mit James Pearce Jr. passiert.
Der neue Head Coach Kevin Stefanski wird die Offense anpacken wollen. TE Kyle Pitts hat den Franchise Tag bekommen. Neue WR könnten hingegen auf der Liste stehen.
Carolina Panthers: Linebacker
Mit Yosh Nijman, Cade Mays, Austin Corbett und Brady Christensen könnten gleich mehrere Akteure der Offensive Line Free Agents werden. Zudem arbeitet Left Tackle Ikem Ekwonu nach einem Riss der Patellasehne an seinem Comeback.
Neben der O-Line geht es bei den Panthers vor allem um neue Linebacker. Da waren sie zuletzt zu schwach besetzt. Ein wirklich dynamischer Pass Rusher an der Seite von Nic Scourton würde Wunder bewirken. Auch auf der Safety-Position besteht Bedarf.
New Orleans Saints: Wide Receiver
Es müssen zentrale Säulen der Defense ersetzt werden. Linebacker Demario Davis oder Defensive End Cameron Jordan beispielsweise.
Dennoch sollte das Hauptaugenmerk darauf liegen, das Umfeld des Quarterbacks Tyler Shough zu verbessern. Running Back, Wide Receiver und Tight End. Einmal alles, bitte. Mit scharfer Soße.
WR Chris Olave hatte wiederholt mit Verletzungen zu kämpfen, während Rashid Shaheed zur Trade-Deadline nach Seattle abgegeben wurde. Entsprechend fehlt es der Offensive aktuell an verlässlicher Tiefe und Explosivität im Passspiel.
NFC East
Washington Commanders: Edge Rusher
Washington darf an Position sieben draften. Der Pick sollte in den bestmöglichen Pass Rusher gehen.
Zudem stehen zahlreiche prominente Namen vor dem Eintauchen in die Free Agency. Darunter Deebo Samuel, Bobby Wagner, Zach Ertz, Von Miller und Austin Ekeler. Der personelle Umbruch ist also absehbar. Die Commanders müssen in dieser Offseason dringend jünger, dynamischer und nachhaltiger aufgestellt werden.
Darüber hinaus gelten Wide Receiver, Linebacker und Safety als weitere Positionsgruppen, die gezielt verstärkt werden sollten.
Dallas Cowboys: Linebacker
Nach der Vertragsverlängerung mit Running Back Javonte Williams und der absehbaren Weiterverpflichtung von George Pickens spricht vieles dafür, dass Dallas in dieser Offseason den klaren Schwerpunkt auf die Defense legen wird.
Im Grunde ist alles interessant, bis auf die Defensive Line. Mit zwei Erstrundenpicks verfügen die Cowboys jedoch über das nötige Kapital, um in diesen Schlüsselrollen gezielt Qualität nachzulegen und die defensive Identität nachhaltig zu stärken. Mit Linebackern dürfte angefangen werden.
Philadelphia Eagles: Cornerback
Right Tackle Lane Johnson kehrt für seine 14. Saison zurück. Wow!
Dennoch bleiben bei den Eagles zahlreiche Personalfragen offen: Kehrt Landon Dickerson auch zurück? Wird A.J. Brown womöglich getradet? Und gelingt es der Franchise, Edge Rusher Jaelan Phillips zu halten?
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Auf Cornerback ist der Plan hingegen klar. Cooper DeJean soll dauerhaft im Slot eingesetzt werden. Also braucht man einen zweiten Quinyon Mitchell. Auch auf Safety und der Edge-Rusher-Position könnte etwas passieren, sollte etwas Aussichtsreiches in die Fänge des General Managers Howie Roseman geraten.
New York Giants: Linebacker
Wide Receiver sind eine große Baustelle. Wan’Dale Robinson hat (noch?) keinen Vertrag für die anstehende Saison. Malik Nabers kommt von einer schweren Verletzung zurück.
Hinzu kommt, dass mit Jermaine Eluemunor, Greg Van Roten und Austin Schlottmann gleich drei Offensive Linemen ohne Vertrag sind, die in der vergangenen Spielzeit umfangreiche Einsatzzeiten erhielten.
Trotz allem fehlt die größte Qualität auf der Linebacker-Position. Wenn man ehrlich ist, darf aber auch die Defensive Line und die Cornerback-Position angegangen werden. Viel zu tun.
NFC West
San Francisco 49ers: Wide Receiver
San Francisco hatte in der vergangenen Saison - mal wieder - mit einer Verletzungsmisere zu kämpfen.
Brandon Aiyuk dürfte sein letztes Spiel für die 49ers bestritten haben, während Jauan Jennings als Unrestricted Free Agent vor einer ungewissen Zukunft steht. Eine Gelegenheit, sich auf WR neu auszurichten.
Zusatz: Ungeachtet der Investitionen in die Defensive Line im Vorjahr sollten Edge Rusher und die D-Line insgesamt weiterhin hohe Priorität auf dem Markt genießen.
Arizona Cardinals: Offensive Line
Ja, die Running-Back-Position ist ein Need. Aber ohne O-Line performt auch kein RB. Also muss erst die Offensive Line angegangen werden.
Mit Jonah Williams, Kelvin Beachum und Will Hernandez stehen gleich mehrere Offensive Linemen vor der Free Agency.
Sollte die Secondary geschlossen und gesund zurückkehren, wären die Cardinals in diesem Mannschaftsteil solide aufgestellt. Aber der neue Head Coach Mike LaFleur hätte sicherlich nichts gegen Verstärkungen in der Defensive Line.
Los Angeles Rams: Cornerback
Cornerback war in Los Angeles bereits vor einem Jahr eine erkennbare Baustelle. Die Lage hat sich zusätzlich verschärft, da mit Derion Kendrick, Decobie Durant, Roger McCreary und Ahkello Witherspoon mehrere Spieler vor der Free Agency stehen.
Abgesehen von den früheren Trades für Jalen Ramsey und Marcus Peters hat die Franchise in diese Position nur begrenzt investiert. Der Zeitpunkt ist gekommen, dem Cornerback-Spot mehr Aufmerksamkeit zuzugestehen.
Mit einem Sideeye sollte auch ein neuer Offensive Tackle gesucht werden. Es sei denn, die Rams trauen Warren McLendon dauerhaft die Rolle als Nachfolger von Rob Havenstein zu.
Weiterhin wäre eine Investition in einen Wide Receiver wenig überraschend. Nur um für den Fall gerüstet zu sein, sollte Davante Adams die Franchise verlassen bzw. seine Karriere beenden.
Seattle Seahawks: Cornerback
Seattle befindet sich in einer soliden Ausgangslage. Viele Spieler könnten Free Agents werden. Aber Seattle verfügt über ausreichend Cap Space, um jene Akteure zu halten, die sie priorisieren.
Wide Receiver Rashid Shaheed, Edge Rusher Boye Mafe, Running Back Kenneth Walker III, Cornerback Josh Jobe, Safety Coby Bryant sowie Cornerback Riq Woolen könnten die Franchise verlassen.
Bedeutet: Die Cornerback-Position dürfte am ehesten Verstärkung benötigen. Sollte Shaheed seine Segel streichen, würde der Franchise ein wichtiger Speedster verloren gehen.