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NFL: "Egoistisch und egozentrisch" - Cowboys-Teamkollegen mochten wohl Micah Parsons nicht
- Veröffentlicht: 31.08.2025
- 16:23 Uhr
- ran.de
Nach dem Trade von Micah Parsons von den Dallas Cowboys zu den Green Bay Packers wirft ein Bericht ein unschönes Licht auf den Pass Rusher.
Wenige Tage ist es her, dass die Dallas Cowboys Defensiv-Superstar Micah Parsons zu den Green Bay Packers tradeten. Nun wirft ein Bericht von "Sports Illustrated" ein alles andere als positives Licht auf den Pass Rusher.
Demnach betrachteten einige Teamkollegen den 26-Jährigen als "egoistisch und egozentrisch" und hielten zudem wenig von seinem Podcast "The Edge with Micah Parsons".
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Dem Bericht zufolge gab es einen großen Unterschied im Verhandlungsprozess zwischen Parsons und den Cowboys im Vergleich zu den früheren Verhandlungen mit Spielern wie Dak Prescott, CeeDee Lamb oder Zack Martin.
"Martin, Lamb und Prescott sind beziehungsweise waren in der Kabine sehr beliebt", schreibt Reporter Albert Breer: "Das ist bei Parsons nicht der Fall. Er hat seine Teamkollegen auf verschiedene Weise verärgert und wird von einigen als egoistisch und egozentrisch angesehen. Auch sein Podcast hat Probleme verursacht, die bis hinauf zu Quarterback Dak Prescott reichen."
Das Wichtigste in Kürze
Prescott hoffte auf Parsons-Verbleib
Noch am vergangenen Montag hatte sich der Spielmacher nach dem Training zuversichtlich gezeigt, dass Owner Jerry Jones mit Parsons vor dem Saisonauftakt gegen die Philadelphia Eagles eine Einigung erzielt. Er verwies dabei auf seine eigenen Verhandlungen während der Preseason im vergangenen Jahr.
"Ich bin zuversichtlich, dass er in Woche eins auf dem Feld stehen wird. Ich spreche hier nur aus Erfahrung. Ich hoffe nur – und ich weiß, dass er es ist –, dass er bereit ist zu spielen", so der Quarterback.
Am Ende erfüllten sich die Hoffnungen von Prescott nicht. Parsons unterzeichnete bei den Packers einen Vierjahresvertrag über 188 Millionen US-Dollar. Den größten Vertrag für einen Nicht-Quarterback in der NFL-Geschichte.