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NFL - Free Agents: Acht Super Bowl-Stars verfügbar! Die 30 besten Spieler auf dem Markt
- Veröffentlicht: 11.02.2026
- 16:05 Uhr
- Mike Stiefelhagen
Auf dem NFL-Markt tummeln sich einige Top-Spieler. Teils auch von den Super-Bowl-Teams. Wir zeigen Euch die besten Free Agents.
Der Super Bowl 2026 ist vorbei. Die Seattle Seahawks setzten sich gegen die New England Patriots mit 29:13 durch.
Der nächste Punkt auf der Agenda? Die NFL Free Agency. Die Verhandlungsphase startet am 9. März. Von da an dürfen Teams bereits über neue Verträge mit Spielern sprechen, bevor das offizielle Fenster am 11. März um 22 Uhr deutscher Zeit offiziell beginnt.
Bis dahin werden noch aktuelle Spieler vom Markt verschwinden. Entweder weil sie bei ihrem bisherigen Team verlängern oder mit dem Franchise Tag belegt werden. In den kommenden Wochen werden Teams zudem erfahrene Spieler entlassen, um unter das Gehaltsbudget zu kommen.
Einige Stars steuern auf den Free-Agent-Status zu. Darunter auch acht Super-Bowl-Stars! Sechs der Seahawks und zwei der Patriots.
ran zeigt Euch die Liste der besten NFL-Spieler, die in der Free Agency verfügbar sind. (Stand 11.02.2026)
RB Kenneth Walker (Seattle Seahawks)
Kenneth Walker ist der Super Bowl-MVP. Die Verletzung von Running Back Zach Charbonnet hat Walkers Wichtigkeit für die Seattle Seahawks nochmal erhöht. General Manager John Schneider wird wohl alles daran setzen den 25-Jährigen zu halten.
Die Seahawks sind unter den Teams mit dem meisten Cap Space. Das wird auch Walker wissen, der wohl auf einen hoch dotierten Kontrakt über mindestens zehn Millionen US-Dollar hoffen wird. Da er ab März Free Agent wäre, kann er sich seine Angebote in Ruhe anschauen.
WR Rashid Shaheed (Seattle Seahawks)
Ähnliches gilt für Receiver/Punt Returner Rashid Shaheed. Jedoch wird dessen Verlängerung von Insidern auf ein Volumen über 15 Millionen US-Dollar pro Jahr geschätzt.
Er verleiht der Offensive eine gewisse Kreativität. Die Seahawks werden bestimmt versuchen ihn zu halten. Aber vielleicht nicht um jeden Preis.
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CB Riq Woolen (Seattle Seahawks)
Riq Woolen ist fester Bestandteil der hochgelobten Defense von Head Coach Mike Macdonald. Der genaue Marktwert lässt sich aber nur schwer bestimmen. Die Spanne reicht von acht Millionen bis zu über 15 Millionen US-Dollar jährlich.
Dementsprechend spannend können die Verhandlungen werden. Woolen garantiert pro Saison mehrere Interceptions und verteidigt mindestens zehn Pässe pro Saison.
Edge Boye Mafe (Seattle Seahawks)
Boye Mafe musste in den vergangenen beiden Jahren einen deutlichen Rückgang seiner Sack-Zahlen hinnehmen. Von neun im Jahr 2023 auf sechs 2024 und nur noch zwei in der Saison 2025. Dennoch war Seattles Defense überragend und ließ in der NFL die wenigsten Punkte zu.
Mafe war dabei ein unterschätzter Bestandteil der Defensive Line. Bei der "Pass Rush Win Rate" ist Mafe beispielweise über die komplette Saison gesehen auf dem achten Platz. Nur zwei Ränge hinter Cleveland-Browns-Star Myles Garrett.
S Coby Bryant (Seattle Seahawks)
Wahnsinn, was GM Schneider im 2022er Draft angestellt hat. Auch daraus kam der einstige Cornerback Coby Bryant hervor, der mit der Zeit zum Safety umschulte. Mit 26 Jahren im besten Alter. Der Viertrunden-Pick (!) verbuchte in den vergangenen beiden Spielzeiten zusammengenommen sieben Interceptions.
Sein Rookie-Deal läuft aus. Ein neuer Kontrakt pendelt sich wohl bei 13 bis 14 Millionen US-Dollar pro Jahr ein.
In unserer Auflistung haben die Seahawks sechs prominente Free Agents. Ob sie alle halten können, darf angezweifelt werden. Viele von ihnen werden auch mit den Las Vegas Raiders in Verbindung gebracht, da dort der neue Head Coach Klint Kubiak heißt, der in Seattle bis zuletzt als erfolgreicher Offensive Coordinator aktiv war.
CB Josh Jobe (Seattle Seahawks)
Josh Jobe wurde vor der Saison 2024 von den Philadelphia Eagles entlassen, landete anschließend im Practice Squad der Seahawks und arbeitete sich dort schnell zu einem Stammspieler in einer talentierten Secondary hoch.
Zu dieser Saison unterschrieb er einen Einjahresvertrag über zwei Millionen US-Dollar. Bei seinem nächsten Vertrag dürfte es eher in Richtung zehn Millionen US-Dollar pro Jahr gehen. Zwei Super-Bowl-Teilnahmen in vier Jahren schaden dabei sicherlich nicht seinem Marktwert.
Im Super Bowl rasselte er mit Pats-Receiver Stefon Diggs zusammen.
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S Jaylinn Hawkins (New England Patriots)
Auch die New England Patriots haben Abgänge zu befürchten. Jedoch weniger als die Seahawks. Jaylinn Hawkins ist einer davon und fliegt bei vielen immer noch unter dem Radar.
Der 28-jährige Safety unterschrieb zur Saison für vergleichsweise geringe 1,8 Millionen US-Dollar und lieferte mit vier Interceptions ab. Genauso viele wie in seinen ersten fünf NFL-Saisons zusammen. 71 Tackles sind ebenfalls stark.
Ein neuer Vertrag sollte mit über acht bis zehn Millionen US-Dollar pro Jahr über die Bühne gehen. Aber bei den Patriots?
Edge K'Lavon Chaisson (New England Patriots)
K'Lavon Chaisson lieferte eine der großen Comeback-Geschichten der Saison. Der frühere First Round Pick der Jacksonville Jaguars (2020) kam in vier Jahren lediglich auf fünf Sacks. Wurde dann vor der Saison 2024 von den Panthers entlassen und rettete seine Karriere mit weiteren fünf Sacks bei den Raiders.
Das brachte ihm einen Einjahresvertrag über drei Millionen US-Dollar bei den Patriots ein. Dann kam die Leistungsexplosion: 7,5 Sacks, zehn Tackles for Loss und zwei erzwungene Fumbles. Chaisson möchte offenbar in New England bleiben. Und könnte dabei sein Gehalt aus der Saison 2025 problemlos verdreifachen.
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WR George Pickens (Dallas Cowboys)
93 Pässe, 1429 Yards und neun Touchdowns. George Pickens lieferte nach seinem Abgang von den Pittsburgh Steelers bei den Dallas Cowboys ab. Sein neuer Deal soll die 30-Millionen-Marke dem Vernehmen nach mit Leichtigkeit knacken. Allerdings zahlt Dallas bereits CeeDee Lamb rund 38 Millionen US-Dollar im Jahr 2026.
Ein weiteres Problem: Dak Prescott soll 2026 rund 74 Millionen US-Dollar verdienen. Damit investiert Dallas bereits mehr als 110 Millionen US-Dollar an Cap Space allein in Lamb und Prescott.
Stand heute müssen die Cowboys erst noch 31 Millionen US-Dollar in ihrem Gehaltsbudget durch Umstrukturierungen oder Entlassungen frei machen, um überhaupt wieder in den positiven Bereich zu rutschen.
Mehrere Insider berichten daher bereits, dass die Cowboys den Wide Receiver mit einem Franchise Tag ausstatten werden. Der liegt im Jahr 2026 bei etwa 28 Millionen US-Dollar. Sollte Pickens damit unzufrieden sein und wie viele Vorgänger streiken, könnte das auch zu einem Trade führen. Besitzer Jerry Jones ist historisch gesehen großer Freund des Franchise Tags.
QB Aaron Rodgers (Pittsburgh Steelers)
Mike Tomlin ist weg. Mike McCarthy da. Dieser würde gerne mit seinem einstigen Quarterback aus Zeiten bei den Green Bay Packers zusammenarbeiten. Immerhin wurde so der einzige Super Bowl der beiden gewonnen.
Aaron Rodgers wird sich zwischen seinem Karriereende oder seiner 22. NFL-Saison entscheiden müssen. Der 42-Jährige wurde seit vier Jahren nicht mehr in den Pro Bowl gewählt, aber 24 Touchdowns zu sieben Interceptions sind kein schlechter Wert.
Sein jüngster Vertrag war mit 14 Millionen US-Dollar im Jahr dotiert. Sollte er weitermachen, wird es um eine ähnliche Summe gehen. Kleiner Ansporn: Mit 13 weiteren Touchdown-Pässen würde er Peyton Manning überholen und sich auf Platz drei der ewigen NFL-Bestenliste setzen.
TE Travis Kelce (Kansas City Chiefs)
Die gleiche Frage wird sich Travis Kelce stellen. Ist es mit 36 Jahren Zeit aufzuhören? Er wurde elfmal in Folge in den Pro Bowl gewählt, auch wenn seine Produktion zuletzt zurückgegangen ist.
2025 erreichten sowohl seine Targets als auch seine Receptions den niedrigsten Stand seit zehn Jahren, und in den vergangenen drei Spielzeiten kam er insgesamt auf 13 Touchdowns.
QB Malik Willis (Green Bay Packers)
Spannende Personalie! Als Backup überzeugte Malik Willis konstant. In den vergangenen beiden Jahren erzielte er sechs Touchdowns bei null Interceptions und brachte starke 79 Prozent seiner Pässe an. Mit 26 Jahren ist er im Top-Alter.
Winkt Willis andernorts sogar ein Konkurrenzkampf um einen Starterposten? Es gibt aktuell einen deutlichen Mangel an qualitativ hochwertigen verfügbaren Quarterbacks. Zudem gilt der kommende Draft-Jahrgang auf dieser Position als schwach.
Teams ohne klaren Starter könnten daher bereit sein, hier zu überzahlen. Jeff Hafley ist als Packers-DC zu den Miami Dolphins gegangen. Deren Quarterback Tua Tagovailoa steht mindestens in der Kritik. Wäre Willis eine Alternative? Wenn, dann wird es sich der Signal Caller schmecken lassen und ein Jahresgehalt über 20 Millionen US-Dollar anpeilen. So zumindest die Prognosen.
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OT Rasheed Walker (Green Bay Packers)
26 Jahre. O-Line. Left Tackle. Allein das ist selten, wenn es auf einem gewissen Niveau ist. Auch bei Rasheed Walker sind von rund 20 Millionen US-Dollar pro Jahr die Rede.
Es ist allerdings durchaus möglich, dass Green Bay den ehemaligen Siebtrundenpick ziehen lässt und stattdessen auf den Erstrunden-Pick von 2024, Jordan Morgan, setzt.
WR Romeo Doubs (Green Bay Packers)
Der dritte Packer! Romeo Doubs hat in Green Bay konstant solide Leistungen gezeigt. In vier Spielzeiten kam er im Schnitt auf 50 Receptions, 600 Yards und fünf Touchdowns. Einen verlässlichen Receiver zu finden, ist nicht leicht. Entsprechend dürfte sein Marktwert im Bereich von 13 bis 15 Millionen US-Dollar pro Jahr liegen.
Damit würde er über den elf Millionen US-Dollar liegen, die Wide Receiver Christian Watson im vergangenen Jahr erhielt. Je nachdem was bei den Eagles und A.J. Brown noch passiert, glauben viele, dass GM Howie Roseman zum Hörer greifen könnte.
QB Daniel Jones (Indianapolis Colts)
Was für eine Erfolgsgeschichte in der ersten Saisonhälfte 2025. Vor allem nach dem Desaster und der Entlassung bei den New York Giants.
Daniel Jones führte die Colts zu einer 7-2-Bilanz, bevor die Saison kippte. Indianapolis verpasste die Playoffs und Jones zog sich Anfang Dezember einen Achillessehnenriss zu. Saisonende. Bis zu seiner Verletzung hatte er 19 Touchdowns bei acht Interceptions sowie über 3.000 Passing Yards verbucht.
Die Colts stehen weiterhin zu ihm als Quarterback der Zukunft – doch zu welchen Vertragskonditionen? "Spotrac" prognostiziert einen Vierjahresvertrag über 178 Millionen US-Dollar, also rund 44 Millionen US-Dollar pro Jahr. Allerdings könnte die schwere Verletzung das Team zögern lassen, einen erheblichen Teil dieser Summe garantiert auszuzahlen.
WR Alec Pierce (Indianapolis Colts)
Alec Pierce bekommt in der Masse noch nicht den Respekt, den er verdient. Aber der Receiver ist in diesem Jahr wohl der beste Deep-Threat-Passempfänger auf dem Markt! Der 25-Jährige führte die Liga in den vergangenen beiden Spielzeiten (!) jeweils bei den Yards pro Catch an. 2025 knackte er die Marke von 1.000 Receiving Yards und vier Touchdowns.
Die Colts haben mehrere hochkarätige Free Agents und werden nicht alle halten können. Pierce dürfte rund 20 Millionen US-Dollar pro Jahr verlangen. Zum Vergleich: Ja’Marr Chase von den Cincinnati Bengals hatte 2025 ganze 101 Targets mehr als Pierce, erzielte jedoch nur 409 Yards mehr als der Colts-Receiver.
Edge Trey Hendrickson (Cincinnati Bengals)
Trey Hendrickson wird keine Lust mehr auf Theater wie vor einem Jahr haben. Aber: Mit 31 Jahren besitzt er nicht mehr ganz den Glanz wie noch vor einem Jahr. Damals kam er aus zwei aufeinanderfolgenden Spielzeiten mit jeweils 17,5 Sacks und vier Pro-Bowl-Nominierungen in Serie.
Inzwischen gab es im Dezember eine Operation an der Rumpfmuskulatur. Auch ein Grund, warum der Edge Rusher 2025 auf lediglich vier Sacks in sieben Spielen kam.
Im vergangenen Jahr erhielt er von den Bengals einen Einjahresvertrag über 29 Millionen US-Dollar. Dieses Mal dürfte es weniger werden. Und vielleicht auch bei einer anderen Franchise. Eine Motivation: Für die Marke von 100 Karriere-Sacks fehlen ihm noch 19.
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LB Devin Lloyd (Jacksonville Jaguars)
2025 schaffte Devin Lloyd seinen Durchbruch als Big-Play-Leader einer ballhungrigen Jaguars-Defense. Er verbuchte fünf Interceptions, darunter einen 99-Yard-Pick-Six gegen Patrick Mahomes.
Jacksonville liegt aktuell über dem Salary Cap, dennoch dürfte seine Vertragsverlängerung in der Offseason Priorität haben. Wahrscheinlich erhält er einen Deal, der ihn zu einem der fünf bestbezahlten NFL-Linebacker macht. Also etwa im Bereich von 18 Millionen US-Dollar pro Jahr.
C Tyler Linderbaum (Baltimore Ravens)
Wie oft ist solch ein Center auf dem Markt? Tyler Linderbaum zählt zur Elite. Der 25-Jährige wurde dreimal in Folge in den Pro Bowl gewählt. Die Ravens hatten seine Fifth-Year-Option abgelehnt, die mit rund 24 Millionen US-Dollar sehr teuer gewesen wäre.
Sein prognostiziertes Jahresgehalt wird vermutlich unter 20 Millionen US-Dollar liegen. Denn der aktuell bestbezahlte Center der Liga ist Chiefs-Star Creed Humphrey mit 18 Millionen US-Dollar pro Jahr. Eine Marke, die Linderbaum vermutlich übertreffen möchte.
Angesichts der Trainerwechsel stellt sich die Frage: Bleibt er in Baltimore oder zieht es ihn womöglich zu einem seiner Ex-Trainer? Also zu John Harbaugh (New York Giants) oder zu Todd Monken (Cleveland Browns).
TE Isaiah Likely (Baltimore Ravens)
Isaiah Likely kam in den Spielzeiten 2023 und 2024 zusammen auf elf Touchdowns, baute in der vergangenen Saison jedoch deutlich ab. Er verzeichnete lediglich 27 Receptions für 307 Yards sowie einen Touchdown.
Daraufhin entschied sich Baltimore für eine größere und langfristige Investition in Tight End Mark Andrews. Dieser ist bereits 30 Jahre alt. Likely erst 25.
Demnach könnten sich andernorts bessere Möglichkeiten ergeben. Er könnte etwa wie Linderbaum Harbaugh zu den Giants folgen oder dem früheren Ravens-Offensive-Coordinator Monken zu den Browns nacheifern.
Denkbar wäre auch ein Einjahresvertrag im Bereich von rund acht Millionen US-Dollar, um sich sportlich neu zu positionieren und 2027 als Top-Free-Agent erneut auf den Markt zu kommen.
Edge Jaelan Phillips (Philadelphia Eagles)
Jaelan Phillips wurde zur vergangenen Trade-Deadline von den Dolphins an die Eagles abgegeben. Die Saison 2025 verlief jedoch eher enttäuschend: Nach drei Sacks in neun Spielen für Miami gelangen ihm bei den Eagles lediglich zwei Sacks in acht Partien.
Verletzungsprobleme begleiteten ihn bereits in der Vergangenheit. Insgesamt steht der Edge Rusher nach fünf Spielzeiten bei 28 Sacks. Seine Pressure-Rates waren insgesamt solide. Und er erhielt mehrmals Sonderlob von Defensive Coordinator Vic Fangio.
Ein Einjahresvertrag über rund 15 Millionen US-Dollar wird momentan kolportiert.
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RB Breece Hall (New York Jets)
Was viele vergessen: Auch wenn Breece Hall in seine fünfte Saison geht, ist er erst 24 Jahre alt!
Der verlässliche Running Back erzielte 2025 mit 1065 Rushing Yards einen Karrierebestwert. New York verfügt über reichlich Cap Space und hat im vergangenen Jahr mit Sauce Gardner und Quinnen Williams bereits einige seiner besten Spieler abgegeben.
In dieser Free-Agent-Klasse dürfte er sich mit Walker um die Rolle des bestbezahlten Running Backs duellieren. Mit einem möglichen Jahresgehalt von über zwölf Millionen US-Dollar.
Edge Khalil Mack (Los Angeles Chargers)
Khalil Mack hingegen ist schon 34 Jahre alt und ein Star vergangener Tage. 2023 gelangen ihm noch 17 Sacks. Danach fiel seine Produktion auf sechs Sacks im Jahr 2024 und zuletzt 5,5 Sacks. Allerdings kam er aufgrund einer Ellbogenverletzung auf nur zwölf Spiele.
Seine mittlerweile zwölfjährige NFL-Karriere lässt sich sauber in drei Vierjahresphasen unterteilen. Bei den Raiders, den Bears und den Chargers. Bemerkenswert ist dabei, dass er bei den Chargers mehr Sacks verzeichnete als zuvor in Chicago.
Im vergangenen Jahr verdiente er 18 Millionen US-Dollar. Angesichts seines Leistungsrückgangs - und dem Alter - dürfte diese Summe nun deutlich sinken. Startet jetzt die nächste Vierjahresphase?
Edge Odafe Oweh (Los Angeles Chargers)
Odafe Oweh profitierte deutlich von seinem Tapetenwechsel zur Trade-Deadline: Er verließ für die Chargers die Ravens und kam in zwölf Spielen auf 7,5 Sacks.
Los Angeles verfügt über knapp 100 Millionen US-Dollar an Cap Space. Eine Weiterverpflichtung sollte finanziell kein Problem darstellen. Aber: Ausgerechnet die Ravens könnten als Interessent auftreten. Denn dort arbeitet inzwischen Jesse Minter, der frühere Defensive Coordinator der Chargers.
Randnotiz: Kein Team hat aktuell mehr Cap Space als die Tennessee Titans. Die Verpflichtung eines Top-Pass-Rushers dürfte ganz oben auf der Prioritätenliste des neuen Head Coaches Robert Saleh stehen. Sollte Oweh als beste Edge-Option unter 30 Jahren gelten, könnte das Bieten entsprechend hoch ausfallen. Es winkt Cash!
WR Mike Evans (Tampa Bay Buccaneers)
Ein großer Name. Der jedoch schon 32 Jahre alt ist.
Mit insgesamt 108 Touchdown-Catches ist Mike Evans bereits jetzt ein Fall für die Hall of Fame. Zumindest wenn diese objektiv handelt.
Der Passempfänger steht er an einer Weggabelung: Wegen Oberschenkel- und Schlüsselbeinverletzungen kam er nur auf acht Spiele. Beendet er wegen anhaltender Verletzungssorgen seine Karriere? Bleibt er eine Bucs-Legende? Oder sucht er nochmal das Abenteuer?
Zuletzt verdiente Evans 20,5 Millionen US-Dollar. "Spotrac" prognostiziert für 2026 nur noch rund 13 Millionen US-Dollar. Eine Option neben dem offensichtlichen Verbleib: die Houston Texans. Dann käme er in die Nähe seiner Heimatstadt Galveston und könnte dort noch einmal bei einem Titelkandidaten ganz oben angreifen. Zumal die Offense Unterstützung bräuchte.
TE Kyle Pitts (Atlanta Falcons)
Das ewige Jahrhunderttalent aus dem College Football, der die Tight-End-Position für immer verändern wird. Kyle Pitts stand lange für Vorschusslorbeeren, die nicht eingehalten wurden. Doch der 25-Jährige nutzte sein letztes Vertragsjahr eindrucksvoll und kam auf 88 Receptions für 928 Yards und fünf Touchdowns. Endlich!
Er dürfte der begehrteste Tight End auf dem Markt sein und damit ein Jahresgehalt im Bereich von 13 bis 14 Millionen US-Dollar erzielen. Die Falcons könnten jedoch auf Nummer sicher gehen und ihn mit dem Franchise Tag belegen, der bei rund 16 Millionen US-Dollar liegt.
Für Atlanta ist eine Aufrüstung im Passspiel ohnehin Pflicht. Gerade mit dem neuen offensivdenkenden Head Coach Kevin Stefanski.
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WR Jauan Jennings (San Francisco 49ers)
San Francisco plant voraussichtlich ohne Brandon Aiyuk, der die Saison 2025 aufgrund einer schweren Knieverletzung verpasste. Davon könnte Jauan Jennings profitieren.
Aber insgesamt blieb die Receiver-Gruppe hinter den Erwartungen zurück. Jennings verzeichnete in den vergangenen beiden Spielzeiten zwar 15 Touchdown-Catches, kam in dieser Saison jedoch auf 643 Yards bei 90 Targets. Was ligaweit nur Rang 55 bei den Yards pro Target bedeutete.
Sollte er mehr als 20 Millionen US-Dollar pro Jahr verlangen, könnten die Niners ihn ziehen lassen.
Edge Joey Bosa (Buffalo Bills)
Joey Bosa kam in seiner ersten - verletzungsfreien - Saison in Buffalo auf fünf Sacks und führte mit fünf erzwungenen Fumbles die NFL an. Sein nächster Vertrag dürfte sich in einer ähnlichen Größenordnung bewegen wie der jetzige Deal über 12,6 Millionen US-Dollar, den er vor einem Jahr erhielt.
Bold Prediction: Mit nur zwei Playoff-Siegen in zehn Spielzeiten stellt sich jedoch die Frage, ob er womöglich bereit wäre, auf etwas Geld zu verzichten. Um beispielweise gemeinsam mit seinem Bruder Nick bei den 49ers anzuheuern und noch einmal ernsthaft um den Titel mitzuspielen.
Buffalo liegt aktuell über dem Salary Cap. Sie müssen Cap Space freischaufeln. Gut möglich, dass sie dafür Bosa gehen lassen und auf jüngere Optionen setzen.
QB Russell Wilson (New York Giants)
Wie weit und lange geht der Downfall noch? Russell Wilson hat in den vergangenen drei Jahren deutlich an Status verloren. Vom 40-Millionen-Dollar-Starter in Denver hin zu einem Spieler, der bei einem schwachen Giants-Team kaum noch eine Rolle spielte. Als Starter in New York steht er bei 0-3.
Nach einem Jahresgehalt von zehn Millionen US-Dollar dürfte der 37-Jährige - wenn überhaupt - nur noch etwa die Hälfte davon erzielen.
Das wahrscheinlichste Szenario für ihn ist die Rolle eines Brücken-Quarterbacks. Also ein erfahrener Übergangsstarter bei einem Team mit einem jungen Spielmacher, den man nicht sofort ins kalte Wasser werfen möchte.
Oder er wird zum soliden Backup für eine Franchise, die einen verletzten QB hat, bei dem keiner weiß, wann er genau und wie stark zurückkommt. Kurz: Willkommen im Chat, liebe Kansas City Chiefs.
QB Marcus Mariota (Washington Commanders)
Wo wir bei guten Backups sind: Marcus Mariota erfüllte seinen Job als Ersatz von Jayden Daniels meist solide. Der 32-Jährige kam auf zehn Touchdowns bei sieben Interceptions.
In der vergangenen Saison verdiente er acht Millionen US-Dollar, dürfte fortan aber etwas darunter liegen. Vielleicht folgt er Offensive Coordinator Kliff Kingsbury und wird der neue Backup-Quarterback der Los Angeles Rams.