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American Football

NFL - Lamar Jackson zurück, Defense gesünder: So gewinnen die Baltimore Ravens noch die AFC North - ein Kommentar

  • Aktualisiert: 31.10.2025
  • 12:30 Uhr
  • Chris Lugert
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Die Baltimore Ravens rollen das Feld in der NFL von hinten auf, Lamar Jackson zeigt bei seinem Comeback, wozu dieses Team in Bestbesetzung fähig ist. So ist auch der Division-Sieg weiterhin absolut in Reichweite. Ein Kommentar.

Von Chris Lugert

Nachdem sich Lamar Jackson mit einer Gala von seiner Verletzung zurückgemeldet hatte, brachte es Tight End Mark Andrews auf den Punkt. "Er ist aus gutem Grund zweimaliger MVP. Wenn Nummer acht die Führung übernimmt, sind wir ein gefährliches Team", stellte Andrews klar.

Sollte es noch einen Beweis gebraucht haben, wozu die Baltimore Ravens mit ihrem Star-Quarterback fähig sind, dann war es das Auswärtsspiel bei den Miami Dolphins. Der klare 28:6-Erfolg war auch ein Signal an den Rest der Liga: Diese Ravens haben sich noch lange nicht aufgegeben.

Jackson musste in Miami nicht viel machen, aber das, was er tat, war wieder einmal herausragend. Vier Touchdown-Pässe, nur fünf Incompletions und ein Passer Rating von 143,2 sprechen eine klare Sprache. Von Rost nach einem Monat Verletzungspause war nichts zu sehen.

Natürlich muss der Kontext betrachtet werden. Es waren "nur" die Dolphins, die in dieser Saison schon mehrere Klatschen kassiert haben. Und die Ausgangslage bei Baltimore bleibt weiterhin schwierig, die Bilanz ist mit 3-5 immer noch negativ, der Sieg in Florida war schlicht die Erfüllung einer absoluten Pflicht.

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Doch der Trend seit der Bye Week ist unverkennbar positiv, schon in der Vorwoche gelang ein klarer Sieg gegen die Chicago Bears - und das sogar noch ohne Jackson. Denn nicht nur die Offense hat jetzt ihren wichtigsten Spieler zurück, auch die Defense ist wieder gesünder als vor einigen Wochen.

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Ravens in Topbesetzung schwer zu schlagen

Roquan Smith, Marlon Humphrey, Kyle Hamilton und Chidobe Awuzie sind zurück. Besonders die Rückkehr von Smith hebt die Defense noch einmal auf ein höheres Level, was gegen die Bears und jetzt auch gegen die Dolphins sofort zu sehen war. Die Ravens sind wieder ein komplettes Team.

Und die Ravens mit (fast) voller Kapelle sind für jeden Gegner eine riesige Herausforderung. Nicht umsonst wurde Baltimore vor der Saison als einer der Topfavoriten auf den Super-Bowl-Sieg gehandelt, die individuelle Qualität im Kader ist gewaltig. Weshalb auch die Playoffs in diesem Jahr weiterhin absolut machbar sind.

Denn in dieser Besetzung ist Baltimore in der eigenen Division AFC North weiterhin Topfavorit - der eigenen Bilanz zum Trotz. Derzeit haben die Ravens drei Siege auf dem Konto und liegen gleichauf mit den Cincinnati Bengals auf Platz zwei, die aber ohne ihren Star-Quarterback Joe Burrow auskommen müssen und defensiv mindestens eine Klasse schlechter sind.

An der Spitze der Division thronen (noch?) die Pittsburgh Steelers mit vier Siegen. Mit einem Erfolg am Sonntag könnten die Steelers zwar wieder auf zwei Siege Vorsprung davonziehen - doch für Aaron Rodgers und Co. geht es zu Hause gegen die in Topform befindlichen Indianapolis Colts. Eine Niederlage ist mehr als nur denkbar.

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NFL Playoffs 2026 - Quarterback Ranking vor den Championship Games: MVP-Kampf an der Spitze

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<em><strong>NFL: Quarterback-Ranking vor den Championship Games</strong><br>Die Regular Season der <a data-li-document-ref="83068" href="https://www.ran.de/sports/-83068">NFL</a> ist zu Ende, die Championship Games stehen an. Nur noch vier Starting Quarterbacks sind dabei. <strong>ran</strong> zeigt das Ranking der Spielmacher vor dem letzten Schritt in den Super Bowl. Hinweis: Das Ranking bezieht sich auf die Leistungen der aktuellen Saison, die Leistungen der Wild Card- und Divisional Round sowie Playoff-Erfahrung und den Erfolg in der Postseason generell.</em><br><a href="https://www.joyn.de/compilation/nfl?utm_medium=referral&amp;utm_source=www.ran.de&amp;utm_campaign=joynlinkout&amp;utm_content=textlink_general_joyn">Alle NFL-Highlights hier auf Joyn</a>
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NFL: Quarterback-Ranking vor den Championship Games
Die Regular Season der NFL ist zu Ende, die Championship Games stehen an. Nur noch vier Starting Quarterbacks sind dabei. ran zeigt das Ranking der Spielmacher vor dem letzten Schritt in den Super Bowl. Hinweis: Das Ranking bezieht sich auf die Leistungen der aktuellen Saison, die Leistungen der Wild Card- und Divisional Round sowie Playoff-Erfahrung und den Erfolg in der Postseason generell.

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<strong>Platz 4: Jarrett Stidham (Denver Broncos)</strong><br>Nach <a data-li-document-ref="91595" href="https://www.ran.de/sports/nfl-denver-broncos-reagieren-auf-bo-nix-verletzung-quarterback-situationen-der-teams-91595">Bo Nix' bitterer Verletzung</a> muss Jarrett Stidham plötzlich die Broncos in den Super Bowl führen. Stidham hat seit 2023 keinen Pass in einem regulären Saisonspiel geworfen, in einem Playoff-Spiel trat Stidham noch nie in Erscheinung. In vier NFL-Spielen hat der 29-Jährige nur einen Sieg vorzuweisen. Stidham hat ganz offensichtlich klare Limitierungen und sollte sich darauf beschränken, Turnover zu vermeiden.
© Getty Images

Platz 4: Jarrett Stidham (Denver Broncos)
Nach Bo Nix' bitterer Verletzung muss Jarrett Stidham plötzlich die Broncos in den Super Bowl führen. Stidham hat seit 2023 keinen Pass in einem regulären Saisonspiel geworfen, in einem Playoff-Spiel trat Stidham noch nie in Erscheinung. In vier NFL-Spielen hat der 29-Jährige nur einen Sieg vorzuweisen. Stidham hat ganz offensichtlich klare Limitierungen und sollte sich darauf beschränken, Turnover zu vermeiden.

<strong>Platz 3: Sam Darnold (Seattle Seahawks)</strong><br>Seit Woche elf spielt Sam Darnold nur noch unterdurchschnittlichen Football. Ein Passer Rating nahe der 80. Die Seattle Seahawks wären wohl einstimmig Top-Favorit auf den Super Bowl, wenn man nicht die stete "Angst" haben müsste, dass Darnold seinem Team das Spiel verliert. Gegen die San Francisco 49ers hat ihm zudem eine Bauchmuskelverletzung zu schaffen gemacht. Gegen die Niners zeigte Darnold, auch wegen des klaren Spielausgangs, ein unauffälliges Spiel. Ob das auch im weiteren Verlauf der Saison reichen wird, hängt wohl von der Seahawks-Defense ab.
© 2025 Getty Images

Platz 3: Sam Darnold (Seattle Seahawks)
Seit Woche elf spielt Sam Darnold nur noch unterdurchschnittlichen Football. Ein Passer Rating nahe der 80. Die Seattle Seahawks wären wohl einstimmig Top-Favorit auf den Super Bowl, wenn man nicht die stete "Angst" haben müsste, dass Darnold seinem Team das Spiel verliert. Gegen die San Francisco 49ers hat ihm zudem eine Bauchmuskelverletzung zu schaffen gemacht. Gegen die Niners zeigte Darnold, auch wegen des klaren Spielausgangs, ein unauffälliges Spiel. Ob das auch im weiteren Verlauf der Saison reichen wird, hängt wohl von der Seahawks-Defense ab.

<strong>Platz 2: Drake Maye (New England Patriots)<br></strong>Drake Maye hat zwei Playoff-Spiele mit Licht und Schatten hinter sich. In der Postseason zeigt er sich fehleranfälliger, gegen die Texans unterliefen ihm gleich drei Fumbles. Maye hat aber auch gezeigt, warum er in der Regular Season ein MVP-Kandidat war: Präzise Pässe in enge Fenster und auch die langen Würfe bringt er so sicher wie kaum ein anderer Quarterback an. Für die Spitze dieses Rankings muss er aber die Turnover minimieren.
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Platz 2: Drake Maye (New England Patriots)
Drake Maye hat zwei Playoff-Spiele mit Licht und Schatten hinter sich. In der Postseason zeigt er sich fehleranfälliger, gegen die Texans unterliefen ihm gleich drei Fumbles. Maye hat aber auch gezeigt, warum er in der Regular Season ein MVP-Kandidat war: Präzise Pässe in enge Fenster und auch die langen Würfe bringt er so sicher wie kaum ein anderer Quarterback an. Für die Spitze dieses Rankings muss er aber die Turnover minimieren.

<strong>Platz 1: Matthew Stafford (Los Angeles Rams)</strong><br>Der Favorit auf den MVP-Titel ist auch unser bester verbleibender Quarterback. Dabei hat auch Stafford gegen die Bears keine Bäume ausgerissen, aber er spielt weitestgehend fehlerfreien Football und liefert konstant ab, wenn es darauf ankommt. Das hat er auch beim knappen Sieg gegen die Panthers in der Wild Card Round gezeigt. Gepaart mit seiner Erfahrung als Super-Bowl-Champion kann er am ehesten ein Spiel komplett an sich reißen.
© Newscom World

Platz 1: Matthew Stafford (Los Angeles Rams)
Der Favorit auf den MVP-Titel ist auch unser bester verbleibender Quarterback. Dabei hat auch Stafford gegen die Bears keine Bäume ausgerissen, aber er spielt weitestgehend fehlerfreien Football und liefert konstant ab, wenn es darauf ankommt. Das hat er auch beim knappen Sieg gegen die Panthers in der Wild Card Round gezeigt. Gepaart mit seiner Erfahrung als Super-Bowl-Champion kann er am ehesten ein Spiel komplett an sich reißen.

So oder so haben die Ravens in ihrer Divison aber alles in der eigenen Hand. Es stehen noch beide Spiele gegen die Bengals und beide Duelle mit den Steelers auf dem Programm. Auch Pittsburgh bringt derzeit defensiv nicht das auf den Platz, was man von der bestbezahlten Defense der NFL erwarten würde.

Knackiges Restprogramm für die Ravens

Doch klar ist auch: Der Spielraum für Fehler ist bei den Ravens in der verbleibenden Saison extrem klein. Mehr als zwei Niederlagen aus den übrigen neun Spielen wird sich Baltimore nicht mehr leisten dürfen - und selbst dann kommt es darauf an, gegen wen es diese Niederlagen gibt.

In den kommenden Wochen ist verlieren ohnehin verboten. Im November geht es zu den Minnesota Vikings, zu den Cleveland Browns, gegen die New York Jets und gegen die Bengals ohne Burrow. In jedem einzelnen Spiel ist der Qualitätsunterschied auf Quarterback zwischen Jackson und dem Gegner riesig.

Vier Siege sind Pflicht.

Nach dieser Serie sollten die Ravens bei 7-5 stehen, danach liefe alles auf einen heißen Schlussspurt hinaus. Zweimal Steelers, dazu das Rückspiel bei den Bengals Mitte Dezember, bei dem Burrow womöglich wieder fit ist. Außerdem warten ein Heimspiel gegen die New England Patriots und eine Reise zu den Green Bay Packers.

In diesen letzten Wochen des Jahres 2025 - und womöglich am ersten Wochenende 2026 - wird sich zeigen, wie gut die Ravens wirklich sind und ob sie es tatsächlich schaffen, von einer 1-5-Bilanz noch in die Playoffs zu springen. Es wäre eine historische Leistung, aber angesichts der Klasse auch kein Wunder.

Denn mit Lamar Jackson sind die Ravens bekanntlich ein gefährliches Team. Und nach wie vor das beste Team der AFC North.

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