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American Football

NFL - Shedeur Sanders und "Retter" Dart liefern: Die Gewinner und Verlierer von Preseason Week 1

  • Aktualisiert: 14.08.2025
  • 14:37 Uhr
  • Mike Stiefelhagen

Die erste Woche der Preseason-Spiele ist durch und wir stellen Euch dabei die größten Gewinner und Verlierer vor.

von Mike Stiefelhagen

NFL Preseason. Endlich fliegen die Bälle wieder und Football kehrt ins Leben zurück.

In den Vorbereitungsspielen ist das Endergebnis eher zweitrangig. Schemes, Playbooks werden getestet, Situationen trainiert und individuell geschaut, wie sich ein Roster schlussendlich bilden kann.

Ein paar Starter dürfen anschwitzen, Bankspieler müssen sich beweisen und ihren Platz erkämpfen. Es herrscht eine hohe Dynamik und großer Druck auf den Protagonisten.

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Die erste Woche, der erste Schwung an Spielen lieferte schon einige Erkenntnisse. ran zeigt Euch die größten Gewinner und Verlierer der ersten Partien.

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Gewinner: Joe Schoen (New York Giants)

Der General Manager ist auf dem Hot Seat - so wie Head Coach Brian Daboll. Zu sehr schmerzen noch die Erinnerungen, Quarterback Daniel Jones zu bezahlen und Running Back Saquon Barkley gehen zu lassen. Doch Schoen rettet sich vielleicht.

Der GM hat mit Abdul Carter und Jaxson Dart offensichtlich zwei Granaten in der ersten Draft-Runde verpflichtet. Der Defensive End spielte gegen die Buffalo Bills zwar nur sechs Snaps, aber überzeugte. QB Dart wirkt wie die versprochene langfristige Investition auf dieser Position. Besonders auffällig war, wie cool Dart unter Druck blieb.

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Gewinner: TreVeyon Henderson (New England Patriots)

Opening Kickoff. 100-Yards-Lauf. Touchdown.

Viel besser kann ein Debüt nicht laufen. Henderson zerriss die Washington Commanders im ersten Play des Spiels. Der Zweitrundenpick war aber nicht nur als Returner auffällig. Der Running Back machte der Defense immer wieder Kopfschmerzen. Ein Run über 18 Yards war bemerkenswert, auch durch einen starken Block des Erstrundenpicks Will Campbell.

Gewinner: Shedeur Sanders (Cleveland Browns)

Der Druck konnte nicht größer sein. Der Fünftrundenpick spielt um seine Karriere. Bereits in der Preseason. Und lieferte!

Eine Completion-Rate von 60,9 Prozent. 138 Passing Yards, zwei Touchdowns, keine Interception. Das kann sich sehen lassen! Während Kenny Pickett und Dillon Gabriel verletzt ausfielen, überzeugte Shedeur Sanders im wichtigsten Zeitpunkt. Seine Bewegungen sahen gut aus, seine Würfe präzise, seine Entscheidungen richtig. Bis auf ein, zwei Wackler ein guter Auftritt.

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Gewinner: Cam Little (Jacksonville Jaguars)

Der Kicker nagelt aus 70 (!!) Yards einen Ball zwischen die Pfosten. Was in einem normalen Regular-Season-Spiel ein NFL-Rekord wäre, zählt in der Preseason leider nicht für die Bestmarken-Bücher.

Doch er hat bewiesen, dass es möglich ist. Die magische 70. Aktuell liegt der Rekord noch bei 66 Yards von Justin Tucker in 2021. Der wird nicht mehr lange Bestand haben, wenn Little das auch in wenigen Wochen nochmal zeigt.

Er selbst postete dazu selbstbewusst: "Stresst Euch nicht wegen des Rekordes. Das wird nicht der letzte 70 Yarder gewesen sein."

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Verlierer: Defense der Cincinnati Bengals

Alles wie immer. Obwohl "Cincy" was Neues versucht. Anders als in den vorherigen Jahren spielen mehr Starter in der Preseason. Vielleicht um sie besser auf die Intensität der Regular Season vorzubereiten. Aber man merkte das kaum. Die Ersatzspieler der Offense der Philadelphia Eagles hatten kaum Probleme mit ihnen.

In den ersten beiden Ballbesitzphasen der Philadelphia Eagles lieferte Backup-QB Tanner McKee direkt Punkte. Ein Drive über neun Spielzüge brachte 75 Yards und einen abschließenden Touchdown ein. 20/25 Pässen kamen an. 252 Yards und zwei Touchdowns komplettieren die positive Statistik.

Es scheint also wie in der vergangenen Saison der Cincinnati Bengals: Offense hui. Defense ... pfui.

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Verlierer: Kyler Murray (Arizona Cardinals)

Die Cardinals sind mal wieder eine Wundertüte. Einige sehen in dem Team einen Überraschungskandidaten für die Saison. Das steht und fällt natürlich auch mit dem Quarterback. Nicht nur die sportliche Leistung, auch die Einstellung muss passen.

Und das darf bei Murray angezweifelt werden. Er wirkte lustlos, warf gegen die Kansas City Chiefs direkt zu Beginn eine vermeidbare Interception. Daraufhin wirkte er auch nicht angezündet oder sauer, sondern eher gleichgültig.

Ja, es sind nur Testspiele. Aber etwas Eifer muss da sein. Damit setzt man die Richtung für die Saison und speziell als QB ist man in einer Vorreiterrolle.

Verlierer: Anthony Richardson (Indianapolis Colts)

Verletzungen passieren nie "zu einem guten Zeitpunkt". Doch diese schmerzt doppelt. Head Coach Shane Steichen hat ein offenes Duell um den Starter-Posten des QBs bei den Colts ausgerufen. Neuzugang Daniel Jones misst sich mit Anthony Richardson. Der frühere Erstrundenpick wehrt sich eigentlich seit dem Draft 2024 gegen seine Kritiker und versucht zu überzeugen.

Der größte Vorwurf: zu viele Verletzungen, zu riskante Plays. In der ersten Preseason-Woche durfte Richardson gegen die Baltimore Ravens ran - und verletzte sich. Sein kleiner Finger stand ab und war ausgerenkt. Vorher warf er nur drei Pässe.

Klarer Vorteil für Jones.

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Verlierer: CeeDee Lamb (Dallas Cowboys)

Dabei hat Lamb nicht einmal gespielt. Jedoch sorgte er für das Meme der Woche. Der Wide Receiver stand in lässiger Mode am Spielfeldrand und unterstützte sein Team. Nach einem tollen Pass von Joe Milton III auf Jonathan Mingo zelebrierte Lamb diesen direkt am Feldrand, ohne sich umzuschauen. Der Unparteiische an der Seitenlinie flitzte hinunter und räumte Lamb komplett ab, da dieser mit dem Rücken zum Geschehen ausgerichtet war.

Der Spott war ihm sicher. Obendrein gab es gegen die Cowboys eine Strafe über 15 Yards: Unsportsmanlike Conduct. Er stand im Weg und blockierte die Arbeit der Schiedsrichter. Lamb durfte nicht da stehen, wo er stand.

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Immerhin: Lamb verletzte sich nicht schwerer und ist sportlich gesehen natürlich kein Verlierer. Dennoch sollte das in der Regular Season nicht passieren.

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