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Basketball-Bundesliga: FC Bayern holt Titel

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Erster Matchball genutzt: Die Basketballer von Bayern München haben ihre Saison mit dem Double gekrönt und erstmals seit 2019 wieder den Meistertitel geholt. 

Die Mannschaft des spanischen Erfolgscoaches Pablo Laso setzte sich in Spiel vier der packenden Play-off-Finalserie beim Dauerrivalen Alba Berlin mit 88:82 (44:46) durch und sicherte sich in der Bundesliga (BBL) verdient den sechsten Meistertitel der Vereinsgeschichte.

Überragender Akteur der Gäste, die durch das 3:1 in der Best-of-five-Serie als Meister auf ratiopharm Ulm folgen, war Carsen Edwards mit 29 Punkten, der folgerichtig als wertvollster Spieler der Finals ausgezeichnet wurde. Die Münchner hatten am Mittwoch durch einen 67:63-Erfolg an gleicher Stelle die Weichen zum zweiten Doublesieg nach 2018 gestellt. Für den elfmaligen Champion Alba, Meister von 2020 bis 2022, endet hingegen zum zweiten Mal in Folge eine Saison titellos.

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Alba Berlin ersatzgeschwächt

"Spiel zwei muss uns eine Lehre sein, dass man Alba nie abschreiben darf, dass wir immer mit einer Antwort von Berlin rechnen müssen", hatte Weltmeister Andreas Obst vor der Partie gewarnt - und sollte zu Spielbeginn Recht behalten. Vor den Augen der Brüder Franz und Moritz Wagner vom NBA-Klub Orlando Magic, die im Vorjahr mit Obst in Manila Gold geholt hatten, ließen sich die Berliner nicht abschütteln und drehten zu Beginn des zweiten Viertels auf - nach 16 Minuten führte Alba plötzlich mit zehn Punkten (38:28).

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Der Hauptrundensieger aus München, der nach dem Auftakterfolg in eigener Halle im heimischen BMW Park etwas überraschend verloren und sich den Heimvorteil am Mittwochabend in der Berliner Uber Arena zurückgeholt hatte, tat sich gegen die aggressive Defense der Hauptstädter schwer, kam auch dank des starken US-Guards Edwards wieder ran - zur Pause war beim Stand von 44:46 weiter alles offen.

"Uns fehlen viele Spieler, aber wir fighten", sagte Albas Sportdirektor Himar Ojeda in der Halbzeitpause bei Dyn - musste dann aber mitansehen, wie die Münchner nach einem Dreier von Edwards auf sechs Punkte davonzogen (54:48). Edwards blieb in dieser Phase der dominierende Mann, Alba fand gegen den starken Amerikaner keine Mittel mehr und lag vor dem letzten Viertel mit 13 Zählern hinten. In der Folge ließ München sich den Sieg trotz heftiger Gegenwehr der Berliner um Sterling Brown (25 Punkte) angefeuert von rund 200 mitgereisten Fans nicht mehr nehmen.

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