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NBA-Kommentar: Bringt Wembanyama nach Paris - und die Wagners nach Berlin!

  • Veröffentlicht: 12.01.2024
  • 08:17 Uhr
  • Julian Huter
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Das NBA Paris Game zieht Fans aus ganz Europa an. Trotzdem verschenkt die NBA bei dieser Veranstaltung Potenzial - und sollte in Zukunft auf Identifikationsfiguren setzen. Ein Kommentar.

Aus Paris von der NBA berichtet Julian Huter

Das NBA Paris Game war letztlich ein Erfolg. Alle Spieler sprachen nach dem 111:102-Erfolg der Cleveland Cavaliers gegen die Brooklyn Nets in höchsten Tönen über die französischen Gastgeber und das Publikum.

Letzteres beklatschte auch höflich jeden Korb und bejubelte zumindest die Dunks frenetisch. Gegen Ende der Partie waren auch einige "Defense"-Rufe in der Accor Arena im Pariser Viertel Bercy zu hören.

Dennoch beschlich einen das Gefühl, dass das Pariser Publikum ein wenig mit den Cavs und Nets fremdelte. Zu wenig Bezug haben die beiden Teams zur Stadt und zum Land. Es stand kein einziger französischer Spieler auf dem Parkett. Es fehlte schlichtweg eine echte Identifikationsfigur.

Dieses Paris Game war launig und sicherlich ein Highlight für alle anwesenden Fans - und dennoch lässt die NBA bei ihren International Games viel Potenzial liegen.

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NBA: Das Wichtigste in Kürze

Warum nicht mal Victor Wembanyama in Paris präsentieren? NBA-Commissioner Adam Silver ließ bei seiner Pressekonferenz durchblicken, dass die Liga mit dem Gedanken spielt, im kommenden Jahr die San Antonio Spurs zum Paris Game zu schicken.

Es wäre die richtige Entscheidung. Jeder Basketball-Fan in Frankreich und vermutlich sogar in ganz Europa würde sein letztes Hemd hergeben, um das Jahrhunderttalent zu sehen. Die Stimmung rund um das Spiel wäre elektrisierend, die NBA würde die Schlagzeilen dominieren - und könnte marketingtechnisch ihre ganze Wucht entfalten. 

Deutschland könnte ein NBA Game stemmen 

Das Konzept ließe sich auf mehrere Standorte übertragen. Bringt "Wemby" nach Paris - und die Wagner-Brüder nach Berlin!

Beide Weltmeister-Brüder in ihrer Heimatstadt: Das würde sicher auch die Neugier einiger Basketball-Muffel wecken - und kann dem Standing der Liga hierzulande nur guttun. Silver hatte im ran-Interview bereits anklingen lassen, dass die NBA auch gern in Deutschland spielen würde.  

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Berlin, Frankfurt oder München könnten ein solches Event von ihrer Infrastruktur her locker stemmen - und wären genau wie Paris aus ganz Europa gut zu erreichen.

NBA-Stars freuen sich über International Games

Die Spieler der Nets und Cavs signalisierten bereits, dass sie gerne öfter im Ausland spielen würden. "Ich würde mir wünschen, dass wir jede Saison einmal international spielen könnten", sagte Donovan Mitchell auf ran-Nachfrage.

Kein Wunder, denn im Gegensatz zur NFL verschaffen diese Trips - abgesehen von den Reisestrapazen - den NBA-Teams sogar etwas Luft, um zu trainieren und abzuschalten. Für die Dienstreise räumte die NBA beiden Teams drei spielfreie Tage vor dem Paris Game und sogar vier spielfreie Tage nach der Partie ein. Ein seltener Luxus im eng getakteten NBA-Kalender.

Mehr Spieler würden die Möglichkeit bekommen, unvergessliche Erfahrungen zu machen. Mehr Fans hätten die Chance, endlich mal ein NBA-Spiel live zu sehen. Die Kassen der NBA würden noch mehr klingeln, als es jetzt schon der Fall ist.

Ein Szenario, bei dem es fast nur Gewinner geben würde. Der größte wäre letztlich der Basketball und alle, die ihn lieben.

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