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NBA: Wirbel um LeBron James und Ex-Besitzerin Jeanie Buss - sollte die Lakers-Ikone verkauft werden?
- Veröffentlicht: 22.01.2026
- 23:26 Uhr
- ran.de
Zwischen LeBron James und Ex-Lakers-Besitzerin Jeanie Buss ging es offenbar nicht ganz so harmonisch zu. Ein von der "ESPN" veröffentlichter Bericht sorgt für Wirbel. Buss möchte davon aber nichts wissen.
LeBron James ist zwar nach wie vor das Gesicht der LA Lakers, jedoch hat und hatte die manchmal polarisierende Basketball-Legende nicht nur Bewunderer.
Jeanie Buss soll sich intern über das Verhalten des Superstars beschwert und sogar einen Trade forciert haben. Die 64-Jähige besaß die LA Lakers jahrelang mit ihren Geschwistern, ehe sie die Franchise im Oktober des vergangenen Jahres an den Milliardär Mark Walter verkauft haben.
Bericht gibt Fragen auf: Ärger zwischen LeBron und Buss?
In einem von "ESPN" veröffentlichten Bericht wird das Geschwister-Drama der aufgrund von Meinungsverschiedenheiten zerstrittenen Buss-Geschwister sowie das angeblich zerrüttete Verhältnis zwischen LeBron James und Jeanie Buss beschrieben.
Im Bericht ist zu lesen, dass Buss äußerst verärgert vom "übergroßen Ego" des Superstars gewesen sei. Zudem sei ihr der Einfluss, den "Kluth Sports", die Beraterfirma von LeBrons Agent Rich Paul, auf die Franchise nimmt, ein Dorn im Auge.
Buss stört sich wohl auch daran, dass die Leistung der operativen Führung nicht ausreichend wertgeschätzt wurde, als es dieser im Jahr 2018 gelungen war, LeBron für die LA Lakers zu gewinnen. Lediglich die Basketball-Ikone selbst sei für den Wechsel bejubelt worden.
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LeBron und Buss mit Höhen und Tiefen bei den Lakers
Eigentlich vereint LeBron und Jeanie Buss eine absolute Erfolgsgeschichte. Immerhin war sie im Jahr 2020 die erste weibliche Team-Besitzerin, die mit ihrer Franchise den NBA-Titel gewinnen konnte. LeBron selbst hatte am Erfolg einen enormen Anteil.
Es gab aber nicht nur rosige Zeiten. Als Streitpunkt wird auch der Trade von Russell Westbrook im Jahr 2021 beschrieben. Dieser wurde eigentlich durchgeführt, um LeBron James zu besänftigen, jedoch konnte Westbrook in Los Angeles nie überzeugen. LeBron soll für den misslungenen Deal keinerlei Verantwortung übernommen haben.
Westbrook wurde nach eineinhalb Jahren getradet und auch ein Trade von LeBron soll 2022 im Raum gestanden haben. Buss soll darüber nachgedacht haben, dem Top-Star keinen neuen Vertrag anzubieten. Ausgerechnet die LA Clippers sollen auf einen Deal gelauert haben. Am Ende verlängerte LeBron dann doch.
Als dann auch Sohn Bronny als 55. Pick gedraftet wurde, soll LeBron das allerdings zu wenig anerkannt haben.
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Buss kontert die Gerüchte: "Stimmt so nicht"
Buss allerdings dementierte im Gespräch mit der Zeitung "The Athletic", dass das Verhältnis so schlecht gewesen sei.
"Das stimmt so nicht. LeBron hat für die Lakers fantastische Dinge getan und es ist nicht richtig, dass er nun in die Geschichte über das Drama mit meiner Familie reingezogen wird. Dass wir ihn nicht wertgeschätzt haben, ist nicht wahr und ihm gegenüber komplett unfair", echauffierte sie sich.
Heute ist Buss trotz ihres Verkaufs der Franchise für eine Rekordsumme noch immer als Governor bei den Lakers tätig. Die Familie besitzt noch immer 17 Prozent der Franchise.
LeBron kein All-Star-Starter
LeBron musste derweil einen Rückschlag einstecken, weil er erstmals seit 2004 nicht als Starter für das All-Star Game nominiert wurde.
Trotz seines Alters von 41 Jahren zeigt die Ikone noch regelmäßig starke Leistungen und kommt im Schnitt auf 22,5 Punkte pro Spiel. In der Western Conference belegen die Lakers derzeit Platz fünf und wären direkt für die Playoffs qualifiziert.