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Update
schalke 04 in der krise

Schalke 04: Timo Baumgartl wird für Kritik an Trainer Reis bestraft

  • Aktualisiert: 24.09.2023
  • 13:58 Uhr
  • Tobias Wiltschek
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Nach der Niederlage bei St. Pauli übt Timo Baumgartl scharfe am Kritik an Trainer Thomas Reis. Das bleibt für ihn nicht ohne Konsequenzen.

Beim FC Schalke 04 herrscht nach der 1:3-Nierderlage beim FC St. Pauli Alarmstimmung.

Auf den Tribünen randalieren Fans, und aus der Mannschaft sind erste kritische Töne in Richtung des Trainers Thomas Reis nicht mehr zu überhören.

„Wir spielen natürlich mit dem Feuer. Das ist eine risikobehaftete Sache, die wir da machen. Dann ist es einfach so, dass man Gegentore kassiert, das ist einfach Fakt", kritisierte Innenverteidiger Timo Baumgartl bei "Sky" indirekt die taktische Herangehensweise des Trainers.

Die Reaktion des Vereins folgte prompt. Schon am Tag danach wurde Baumgartl nach Informationen der "WAZ" für die kommende Woche ins Training der U23 strafversetzt. Außerdem muss er eine Geldstrafe in nicht genannter Höhe zahlen. Die Strafe habe der Spieler bereits akzeptiert, hieß es.

"Die sportliche Leitung und das Trainer-Team sind jederzeit zu einem konstruktiven und kritischen Dialog mit der Mannschaft bereit, das haben die vergangenen Wochen gezeigt", äußerte sich Sportdirektor Andre Hechelmann in einer Pressemitteilung des Klubs.

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Voraussetzung dafür aber sei, dass dieser Dialog intern stattfinde, sagte Hechelmann in der Mitteilung. "Denn nur dann kann er lösungsorientiert sein. Timo zeigte sich im Gespräch einsichtig, räumte direkt zu Beginn seinen Fehler ein und bat um Entschuldigung. Wir haben diese angenommen", wird Hechelmann weiter zitiert. Trainer Reis kam in der Mitteilung nicht zu Wort.

Schon zuvor hatte der Sportdirektor ein Gespräch mit Baumgartl angekündigt.

Schalke 04 kassiert die zweitmeisten Gegentreffer in der Zweiten Liga

Dabei gibt die Statistik Baumgartl recht. Schalke hat in den ersten sieben Spielen der Saison 15 Gegentore kassiert. Nur Schlusslicht VfL Osnabrück (18) ist in dieser Statistik noch schlechter.

Zuletzt mussten die Schalker, die nach der Pleite bei St. Pauli auf Platz 15 der Tabelle abgerutscht sind, in zwei Spielen sechs Tore hinnehmen.

Für Baumgartl hat diese Schwäche auch etwas mit der Vorgabe des Trainers zu tun.

„Das ist die Philosophie vom Trainer. Er gibt uns das vor. Deshalb machen wir das auch als Mannschaft", fand der Neuzugang aus Eindhoven deutliche Worte: "Aber klar ist – wenn man die ersten 20, 30 Minuten sieht – dass es brutal schwer ist, wenn ein Gegner das gut macht. Dann ist es 1-gegen-1 hinten, das ist natürlich risikoreich. Gegen spielstarke Mannschaften wie Magdeburg oder St. Pauli wird es so schwer für uns. Dann können wir uns auch nicht beklagen, wenn es nach 30 Minuten 3:0 steht."

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Baumgartl weicht Trainerfrage aus

Auf die Frage nach dem Rückhalt des Trainers innerhalb der Mannschaft antwortete der 27-Jährige ausweichend: "Er gibt uns einen Plan mit, aber es ist natürlich auch ein Stück weit schwer für uns, das so zu sehen, das so zu machen. Weil wir natürlich immer wieder in diese Situationen reinlaufen.“

Ein klares Bekenntnis zu Reis hört sich jedoch definitiv anders an.

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