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Tabellenführer ohne Punktverlust

3. Liga - MSV Duisburg im Aufschwung: Der schlafende Riese wurde wiederbelebt

  • Aktualisiert: 30.08.2025
  • 00:34 Uhr
  • Kai Esser

Nach einem Jahr Abstinenz ist der MSV Duisburg zurück in der 3. Liga - und wie! Die Meidericher sind perfekt gestartet - und führen eine Drittligatradition fort.

Von Kai Esser

Es ist lange her, dass sich in der SchauinslandReisen-Arena in Duisburg über sportliche Erfolge gefreut werden konnte. Zumindest, was den Fußball anbelangt.

Freilich, Rhein Fire aus der European League of Football ist doppelter Titelträger und war in dieser Arena quasi nicht zu schlagen. Jetzt zieht auch endlich wieder ein Traditionsteam aus dem Fußball nach: der MSV Duisburg.

Nach dem Abstieg aus der 2. Liga im Jahr 2019 ging es quasi durchgehend nach unten für die Meidericher, bis der vorläufige Tiefpunkt erreicht war. Aber jetzt herrscht in Meiderich nur noch eins: Euphorie und Partystimmung. So auch am Samstag (ab 14:00 Uhr im Liveticker) beim SC Verl.

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MSV Duisburg: Heilung in der Regionalliga

Denn: Neun Punkte aus drei Spielen, als einziges Team in der 2. und 3. Liga neben Hannover 96 sind die Zebras perfekt aus dem Startblock gekommen. Das war vor etwas mehr als einem Jahr noch nicht absehbar: Als Tabellen-18. stieg der MSV am Ende der Saison 2024 in die Regionalliga ab.

Es war der erstmalige Absturz in die Viertklassigkeit für die Rheinländer. Was auf den ersten Blick wie der absolute Super-GAU aussah, war am Ende die Heilung, die Duisburg gebraucht hatte.

Ein komplett neuer Kader, eine neue sportliche Führung und vor allem: ein Neustart mit den Fans. Die Auswärtsfahrten der Duisburger in NRW glichen regelrechten Invasionen. Das Vertrauen der Anhänger wurde genau so auf null gestellt wie die Mannschaft.

Dass die MSV-Truppe nahezu ohne jede Altlasten aus der Krisenzeit zuvor zusammengestellt wurde, war genau die richtige Entscheidung.

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Bundesliga-Transfergerüchte: "Natürlich glaube ich" - HSV hat Trumpf im Kampf um Luka Vuskovic

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<em><strong>Luka Vuskovic (Hamburger SV)</strong><br>Kann der HSV Innenverteidiger Luka Vuskovic halten? "Ich bin Überzeugungstäter. Natürlich glaube ich auch fußballromantisch an Dinge, die schwer vorzustellen sind", sagte Hamburgs Trainer Merlin Polzin der "Bild". Der Kroate ist von Tottenham Hotspur ausgeliehen und liegt bei einem Marktwert von 40 Millionen Euro. Dabei wähnt sich Polzin mit einem Trumpf in der Hand. "Wir wissen auch, was im November passiert..." Dabei spielt Polzin auf das Comeback von Lukas Bruder Mario Vuskovic nach Doping-Sperre an.</em>
© IMAGO/HMB-Media

Luka Vuskovic (Hamburger SV)
Kann der HSV Innenverteidiger Luka Vuskovic halten? "Ich bin Überzeugungstäter. Natürlich glaube ich auch fußballromantisch an Dinge, die schwer vorzustellen sind", sagte Hamburgs Trainer Merlin Polzin der "Bild". Der Kroate ist von Tottenham Hotspur ausgeliehen und liegt bei einem Marktwert von 40 Millionen Euro. Dabei wähnt sich Polzin mit einem Trumpf in der Hand. "Wir wissen auch, was im November passiert..." Dabei spielt Polzin auf das Comeback von Lukas Bruder Mario Vuskovic nach Doping-Sperre an.

<strong>Said El Mala (1. FC Köln)</strong><br>Köln-Juwel Said El Mala steht bei einigen Klubs auf dem Zettel, einer wirbt aber wohl besonders intensiv um die Dienste des 19-Jährigen: Brighton &amp; Hove Albion mit Trainer Fabian Hürzeler. Laut "Sky" plant der Premier-League-Klub im kommenden Sommer einen weiteren Vorstoß. Schon in den vergangenen beiden Transferfenstern hat der Klub demnach erfolglos&nbsp;wegen eines möglichen Transfers angefragt. Sein Vertrag in Köln läuft noch bis 2030.
© IMAGO/Revierfoto

Said El Mala (1. FC Köln)
Köln-Juwel Said El Mala steht bei einigen Klubs auf dem Zettel, einer wirbt aber wohl besonders intensiv um die Dienste des 19-Jährigen: Brighton & Hove Albion mit Trainer Fabian Hürzeler. Laut "Sky" plant der Premier-League-Klub im kommenden Sommer einen weiteren Vorstoß. Schon in den vergangenen beiden Transferfenstern hat der Klub demnach erfolglos wegen eines möglichen Transfers angefragt. Sein Vertrag in Köln läuft noch bis 2030.

<strong>Rocco Reitz (Borussia Mönchengladbach)</strong><br>Borussia Mönchengladbach könnte im Sommer 2026 wohl Rocco Reitz verlieren. Laut "Sky" soll RB Leipzig großes Interesse am 23-Jährigen haben. Dem Bericht nach hat Reitz in seinem Kontrakt offenbar eine Ausstiegsklausel in Höhe von 28 Millionen Euro. Zudem gibt es wohl auch weitere Interessenten wie Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen und Brighton &amp; Hove Albion. Reitz' Vertrag bei den "Fohlen" läuft noch bis Sommer 2028.
© 2025 Getty Images

Rocco Reitz (Borussia Mönchengladbach)
Borussia Mönchengladbach könnte im Sommer 2026 wohl Rocco Reitz verlieren. Laut "Sky" soll RB Leipzig großes Interesse am 23-Jährigen haben. Dem Bericht nach hat Reitz in seinem Kontrakt offenbar eine Ausstiegsklausel in Höhe von 28 Millionen Euro. Zudem gibt es wohl auch weitere Interessenten wie Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen und Brighton & Hove Albion. Reitz' Vertrag bei den "Fohlen" läuft noch bis Sommer 2028.

<strong>Jeremy Monga (Leicester City)</strong><br>Beim englischen Zweitligisten sorgt der erst 16-jährige Jeremy Monga für Aufsehen. Entsprechend sind schon einige Topklubs auf den Teenager aufmerksam geworden. Laut "Teamtalk" gehören auch der FC Bayern und Borussia Dortmund zu den Interessenten an Monga. Demnach sollen auch beide Klubs schon Gespräche mit dem Offensivspieler geführt haben, ...
© 2025 Getty Images

Jeremy Monga (Leicester City)
Beim englischen Zweitligisten sorgt der erst 16-jährige Jeremy Monga für Aufsehen. Entsprechend sind schon einige Topklubs auf den Teenager aufmerksam geworden. Laut "Teamtalk" gehören auch der FC Bayern und Borussia Dortmund zu den Interessenten an Monga. Demnach sollen auch beide Klubs schon Gespräche mit dem Offensivspieler geführt haben, ...

<strong>Jeremy Monga (Leicester City)</strong><br>... der aufgrund der Statuten aber erst im Jahr 2027 nach Deutschland wechseln dürfte. Die Konkurrenz im Werben um den Engländer ist aber wohl riesig. Juventus Turin, Real Madrid und PSG haben wohl ebenfalls schon Kontakt zu Monga aufgenommen, auch die englischen Topklubs Liverpool und Tottenham seien hinter dem Toptalent her, heißt es.
© 2025 Getty Images

Jeremy Monga (Leicester City)
... der aufgrund der Statuten aber erst im Jahr 2027 nach Deutschland wechseln dürfte. Die Konkurrenz im Werben um den Engländer ist aber wohl riesig. Juventus Turin, Real Madrid und PSG haben wohl ebenfalls schon Kontakt zu Monga aufgenommen, auch die englischen Topklubs Liverpool und Tottenham seien hinter dem Toptalent her, heißt es.

<strong>Julian Ryerson (Borussia Dortmund)</strong><br>Landet ein BVB-Stammspieler beim FC Barcelona? Wie "Sky" berichtet, hat Barca offenbar ein Auge auf Julian Ryerson geworfen. Der Norweger soll demnach ein günstiger Ersatz für Jules Kounde sein, der in Katalonien vor dem Abgang steht. Erste Gespräche sollen demnach bereits stattgefunden haben. Ob der BVB einem Abgang jedoch zustimmen würde, ist offen.
© 2025 Getty Images

Julian Ryerson (Borussia Dortmund)
Landet ein BVB-Stammspieler beim FC Barcelona? Wie "Sky" berichtet, hat Barca offenbar ein Auge auf Julian Ryerson geworfen. Der Norweger soll demnach ein günstiger Ersatz für Jules Kounde sein, der in Katalonien vor dem Abgang steht. Erste Gespräche sollen demnach bereits stattgefunden haben. Ob der BVB einem Abgang jedoch zustimmen würde, ist offen.

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Regionalliga: MSV-Aufstieg war alternativlos

Die Geschichte hätte aber auch anders verlaufen können. Der sofortige Wiederaufstieg des MSV aus der Regionalliga war alternativlos.

Nicht nur, weil so ein Verein nichts in der Viertklassigkeit zu suchen hat - auch, weil finanziell alles auf eine Karte gesetzt wurde. Die Meidericher gingen mit einem Etat von weit über drei Millionen Euro an den Start, während die Konkurrenten wie Gütersloh, Bocholt oder Wuppertal gerade so siebenstellig waren - wenn überhaupt.

Im Herbst war die Saison der Zebras sogar nicht einmal durchfinanziert. Am Ende bekam Duisburg die Kurve, aber gesichert war es nicht immer.

3. Liga: Die Liga der Durchmärsche

Wäre der Aufstieg nicht gelungen, man wäre wohl in eine finanzielle Abwärtsspirale gekommen, aus der man sich nur schwer hätte befreien können. Wie schwer das ist, zeigten die jetzigen Ligakonkurrenten aus Essen und Aachen vorher, die mehr als ein Jahrzehnt auf eine Drittligarückkehr warteten.

Der Konjunktiv ist dem gemeinen MSV-Fan beim Blick auf die Tabelle der 3. Liga jedoch egal. Es sind zwar erst drei Spiele gespielt, aber der MSV ist auf dem Weg, sich in eine Drittligatradition der (Beinahe-)Durchmärsche einzureihen. Letztes Jahr schaffte es Cottbus als Aufsteiger beinahe, davor Münster und Ulm.

Vielleicht 2026 ja dann der MSV...

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