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Borussia Dortmund: Serhou Guirassy und Julian Ryerson überragen beim Sieg gegen Mainz - Noten und Einzelkritik
- Veröffentlicht: 13.02.2026
- 22:43 Uhr
- Dominik Hager
Borussia Dortmund setzt die Bayern im Meisterschaftsrennen weiterhin unter Druck. Beim 4:0-Sieg gegen den FSV Mainz 05 überragen zwei BVB-Asse. ran liefert Noten und Einzelkritik der BVB-Stars.
von Dominik Hager
Borussia Dortmund ist in der Bundesliga weiterhin im Flow. Die Schwarzgelben bezwingen Mainz 05 ohne Mühe mit 4:0 und zeigen sich vor allem in Durchgang eins gnadenlos effektiv.
Einen herausragenden Tag erwischte insbesondere Julian Ryerson, der sich noch vor der Pause dreimal als Vorlagengeber eintragen konnte. Serhou Guirassy (10.und 42. Minute) sowie Maximilian Beier (15. Minute) veredelten die Ryerson-Assists per Kopf.
In der Schlussphase sorgt ein Kopfballtreffer von Bensebaini - erneut auf Vorlage von Ryerson - für den 4:0-Endstand.
Der Rückstand auf den FC Bayern schmilzt durch den Sieg wieder auf drei Punkte. Die Münchner haben allerdings am Samstagnachmittag (ab 15:30 Uhr im LIVETICKER) gegen Werder Bremen die Chance, den alten Vorsprung wiederherzustellen.
ran liefert die Noten und die Einzelkritik zur Mannschaft von Trainer Niko Kovac.
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Gregor Kobel
Der Schlussmann muss kurz nach Beginn gegen Lee ran, hat aber keine Probleme mit dem zu umplatzierten Schuss des Mainzers. Im Anschluss ist Kobel kaum gefragt und wird nur bei einem Abseitstreffer von Philip Tietz überwunden. In Durchgang zwei wird der Borusse zunächst einmal aus der Distanz von Nadiem Amiri geprüft, ohne dabei in größere Not zu geraten. 15 Minute vor dem Ende muss er aus kurzer Distanz einen erschreckend harmlosen Abschluss von Sheraldo Becker parieren, eher kurz vor dem Ende nochmal aus kurzer Distanz gegen Kohr zur Stelle ist.
ran-Note: 2
Externer Inhalt
Niklas Süle
Süle agiert bis zu seiner Auswechslung in der 45. Minute eher unauffällig, aber sicher und solide. Nur einmal kommt er im Zuge einer Mainzer Konterchance zu spät und kassiert zu Recht eine Verwarnung. Diese ist zur Pause aber nicht ursächlich für seine frühe Auswechslung, sondern wohl eine kleine Blessur.
ran-Note: 3
Waldemar Anton
Anton spielt eine mustergültige erste Halbzeit ohne Wackler und mit guten Vertikalpässen in Richtung Spitze. Der zentrale Mann in der Dreierkette wird kaum gefordert, steht aber auch immer richtig und strahlt eine ungeheure Gelassenheit aus. Seine Passquote von 93 Prozent steht sinnbildlich für seinen Auftritt.
ran-Note: 2
Ramy Bensebaini
Bensebaini vertritt Nico Schlotterbeck über weite Phasen cool und souverän. Vor der frühen Chance durch Silas hebt der Algerier das Abseits auf, jedoch bleibt das etwas unglückliche Stellungsspiel ohne Folgen. Kurz vor dem Ende verlängert er wohl einen Ryerson-Eckball mit den Haarspitzen, ehe Kohr den Ball unfreiwillig über die Linie drückt. Das Tor wird von der DFL Bensebaini gutgeschrieben.
ran-Note: 3
Julian Ryerson
Ryerson bedient beim 1:0 Serhou Guirassy mustergültig per Freistoß-Flanke und bereitet nur fünf Minuten später den Kopfballtreffer von Maximilian Beier mit einer Flanke an den langen Pfosten vor. Nach dem Motto "aller guten Dinge sind drei", gelingt ihm mit seinem Eckball vor dem zweiten Guirassy-Treffer der lupenreine Vorlagen-Hattrick. Auch im zweiten Durchgang bringt er Keeper Batz mit seinen messerscharfen Ecken vor das Tor immer wieder in Not und leitet auf diese Weise auch noch das 4:0 von Bensebaini ein.
ran-Note: 1
Julian Brandt
Brandt ist zwar fleißig und engagiert, verzeichnet aber zunächst wenige wirklich auffällige Szenen. Der 29-Jährige ist aber immerhin an der Entstehung zum 2:0 beteiligt. Nach der Pause prüft Brandt Mainz-Keeper Batz mit einem platzierten Flachschuss und hat Pech, dass dieser herausragend pariert. Nach gut einer Stunde wird er durch Chukwuemeka ersetzt.
ran-Note: 3
Jobe Bellingham
Der junge Engländer hat in der Anfangsphase ein paar kleinere Wackler dabei, stabilisiert sich aber schnell und harmoniert gut mit seinen Nebenleuten. Zwar steht Bellingham selten im Mittelpunkt, erkämpft sich aber immer wieder Bälle im Mittelfeld, fängt Zuspiele im Mittelfeld ab und trägt seinen Teil zur starken Mannschaftsleistung bei. Sein einziger Abschluss in der 83. Minute wird abgefälscht.
ran-Note: 3
Felix Nmecha
Abgesehen von einem gefährlichen Ballverlust vor der Chance von Silas zeigt der Mittelfeld-Chef der Borussen ein fast fehlerfreies Spiel. Nmecha schaltet sich auch immer wieder mit nach vorne ein und hat in einer Szene Pech, dass ein grenzwertiges Einsteigen nicht mit einem Strafstoß geahndet wird. Vor dem 3:0 ist es dann wiederum Nmecha, der mit einem grenzwertigen, aber nicht regelwidrigen Blocken von Keeper Batz den Weg für Guirassy frei macht. In der 52. Minute hat er selbst die Chance auf einen Treffer, scheitert jedoch per Flachschuss an Batz.
ran-Note: 3
Daniel Svensson
Der Schwede fällt auf seiner linken Seite zunächst im Vergleich zu Ryerson ab und ist kaum ins Spiel integriert. Seine wenigen Flankenversuche bleiben wirkungslos. Nach dem Seitenwechsel zeigt sich Svensson dann aktiver und bereitet in der 52. Minute eine Top-Chance von Nmecha vor. Defensiv zeigt sich Svensson souverän, wird aber auch kaum gefordert.
ran-Note: 3
Maximilian Beier
Beier holt in der Anfangsphase einen Freistoß gegen Widmer heraus, der kurz darauf zum 1:0 führt. Fünf Minuten später ist er dann selbst zur Stelle, indem er einen Kopfball mit etwas Glück am Pfosten und an Daniel Batz vorbei ins kurze Eck setzt. Der Ex-Hoffenheimer ist viel unterwegs und bringt mit seiner Geschwindigkeit Tiefe ins Spiel. In der 55. Minute prüft Beier Batz mit einem strammen Distanzschuss, ehe er wenige Minuten später durch Fábio Silva ersetzt wird. Ein couragierter und effektiver Auftritt.
ran-Note: 2
Serhou Guirassy
Guirassy hebt in der Anfagsphase gleich zweimal ab. Einmal theatralisch beim Versuch, einen Elfmeter zu schinden und einmal sprunggewaltig vor seinem Kopfball zum 1:0. Der Mittelstürmer ist hervorragend ins Spiel integriert und strahlt wieder Selbstvertrauen und Spielfreude aus. Folgerichtig erzielt er noch vor der Pause per Kopf seinen zweiten Treffer. In der zweiten Halbzeit hat Guirassy erneut immer wieder die Lufthoheit, bis Kovac die Mainzer Abwehr mit der Auswechselung des Top-Stürmers erlöst.
ran-Note: 1
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Einwechselspieler:
Luca Reggiani (ab 46.)
Eine Woche nach seinem einminütigen Bundesliga-Debüt darf der junge Italiener eine ganze Halbzeit lang ran. Dabei erledigte er seinen Job ruhig und abgeklärt, ohne größer aufzufallen. Wirklich gefordert wird er von harmlosen Mainzern kaum mal.
ran-Note: 3
Fábio Silva (ab 61.)
Der Portugiese benötigt ein wenig Anlaufzeit, um ins Spiel zu kommen, wird dann aber zunehmend aktiver. Sein erster Abschluss in der 80. Minute wird jedoch von Nelson Weiper geblockt. Trotz seines Engagements ist ihm ein Treffer nicht vergönnt. Kurz vor dem Ende meckert Silva nach einer Verwarnung und hat ein wenig Glück, nicht die Ampelkarte zu erhalten.
ran-Note: 3
Carney Chukwuemeka (ab 61.)
Chukwuemeka bleibt als Joker eher unauffällig, leistet sich aber auch keine Fehler. Der Engländer spielt solide und setzt Kohr bei dessen Eigentor unter Druck. Ein ganz großes Bewerbungsschreiben sieht anders aus.
ran-Note: 3
Marcel Sabitzer (ab 74.)
Der Österreicher gibt nach seiner Verletzungspause sein Comeback. In der Schlussviertelstunde spielt er unauffällig, aber fehlerfrei.
Ohne Bewertung
Karim Adeyemi (ab 74.)
Adeyemi muss lange auf seinen Einsatz warten, kann in der Schlussphase dann aber auch keine Akzente setzen. Dies war aber auch nicht mehr notwendig.
Ohne Bewertung
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