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FC Bayern München: Rekordmeister handelt bei Upamecano, wie ein Top-Klub handeln muss - ein Kommentar
- Veröffentlicht: 13.02.2026
- 18:49 Uhr
- Dominik Hager
Die Verlängerung mit Dayot Upamecano war teuer, aber sportlich alternativlos. Die Bayern handeln genauso, wie ein absoluter Top-Klub handeln muss. Ein Kommentar.
von Dominik Hager
Spätestens mit der Verlängerung von Dayot Upamecano ist klar: Der FC Bayern München ist mit seinem Vorhaben, den Etat zu senken, gescheitert. Max Eberl hat den klaren Auftrag nicht erfüllt.
Doch hat der Münchner Sportvorstand in seinem Job versagt?
Die klare Antwort lautet "Nein". In Person von Eberl handelt der FC Bayern so, wie ein internationaler Top-Klub handeln muss.
Ihm wurde eine Aufgabe erteilt, die völlig dem Selbstverständnis von Bayern München widersprochen hat. Eine Mission, die zum Scheitern verurteilt war.
FC Bayern: Upamecano-Verlängerung stößt Fans sauer auf
Bayern muss für den größtmöglichen Erfolg investieren
Der FCB strebt nach dem maximalen Erfolg und macht Jagd auf die ganz großen nationalen und internationalen Titel.
Wer mehr als ein kleines Licht sein will, muss Investments entgegen der finanziellen Logik tätigen. Der FCB ist wirtschaftlich gesund, folgerichtig muss der Fokus auf dem größtmöglichen sportlichen Erfolg liegen.
Genau das hat der FC Bayern mit der Verlängerung von Upamecano getan.
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Upamecano der optimale Abwehrmann für Kompany
Der Innenverteidiger steht stellvertretend für den Aufschwung unter Trainer Vincent Kompany.
Zwar ist Upamecano nicht der weltbeste Innenverteidiger, jedoch ist er derjenige, der am besten zum Komapany-Fußball passt. Sportlich ist er daher nicht ersetzbar.
Bei keinem anderen Spieler auf dem Markt hätte es eine Garantie gegeben, dass er ähnlich stark performen könnte. Dafür sind die Anforderungen im Kompany-System zu speziell.
Warum also den sportlichen Erfolg in Gefahr bringen?
Die Entscheidung der Bayern-Bosse war nicht nur logisch, sondern sogar alternativlos. Chapeau, Max Eberl! Genauso verfährt ein Top-Klub mit seinen Stars.
Für den Verlängerungs-Coup verdienen die Münchner vielmehr Anerkennung als Spott. Es ist ein wichtiges Zeichen an die Konkurrenz, dass man nicht bereit ist, seine Leistungsträger ziehen zu lassen.
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Der FC Bayern muss den Gehälter-Wahnsinn mitmachen
Die Bayern haben mit den teuren Verlängerungen von Alphonso Davies, Jamal Musiala und Joshua Kimmich den goldrichtigen Weg eingeschlagen und gehen diesen nun weiter.
Ein Weg, der nicht die besten Bilanzen, aber sehr wohl den maximalen Erfolg verspricht. Am Saisonende werden nicht grüne Zahlen, sondern Trophäen gefeiert. Dafür steht der FC Bayern - und dafür muss ein Top-Klub stehen.
Der FC Bayern muss den Gehälter-Wahnsinn mitspielen, um auch weiterhin in einem Atemzug mit Real Madrid, dem FC Liverpool und Co. genannt zu werden.
Die einzige Alternative wäre, sich aus dem Kreise der europäischen Schwergewichte zu verabschieden. Solange der Klub aber wirtschaftlich gesund ist, darf das nie eine Option sein.