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Borussia Dortmund gegen Bayern München – Kovacs viele Probleme vor dem Klassiker: Kick and Rush, Kader, Kompany, Klopp, Krise?

  • Veröffentlicht: 27.02.2026
  • 18:43 Uhr
  • Martin Volkmar/ran.de

Nach dem Tiefschlag in der Champions League könnte Borussia Dortmund gegen den FC Bayern München auch die letzte Titelchance verspielen. Eine kommentierende Analyse zu den vielen Baustellen von Niko Kovac.

Von Martin Volkmar

Zu den bekanntesten Dortmunder Wahrzeichen neben dem Signal Iduna Park gehört das "Dortmunder U".

Über dem Gelände der ehemaligen Union Brauerei erhebt sich ein 70 Meter hoher Turm mit einem nachts markant beleuchteten "U".

Wenn man derzeit allerdings einen passenden Buchstaben finden müsste, der für die Situation bei der Borussia vor dem Klassiker gegen Bayern München (Samstag, ab 18:30 Uhr im ran-Liveticker) passt, kommt man immer wieder auf das "K".

Das liegt weniger an der naheliegenden Assoziation mit dem Nachnamen von Niko Kovac, sondern steht buchstäblich für die vielen Probleme, die dem Trainer das Leben schwer machen.

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Kobel, "Kacktore" und fehlender Killerinstinkt

"Es waren schon Kacktore. Ich weiß nicht, welche Worte ich sonst dafür finden soll", sagte der frustrierte Kapitän Emre Can nach dem 1:4-Debakel in Bergamo.

Nicht nur angesichts des schweren Fehlers von Torhüter Gregor Kobel, der nach Ansicht von Kritikern immer wieder in wichtigen Spielen patzt, vor dem Elfmeter zum Endstand wird da kaum jemand widersprechen.

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FC Bayern - Eberl zu Beratern: "Wir haben nur dieses eine Boot"

Allerdings kassierten die Schwarz-Gelben auch schon gegen Juventus Turin und Manchester City je vier Gegentreffer und in den letzten drei Vorrundenspielen jeweils zwei gegen Außenseiter FK Bodö/Glimt (2:2) sowie gegen das schwer kriselnde Team von Tottenham Hotspur und Inter Mailand (beide Male 0:2), sodass mit nur einem Punkt aus drei Partien noch die direkte Qualifikation fürs Achtelfinale unnötig verspielt wurde.

Insgesamt musste der BVB sogar 17 Gegentore in der Vorrunde hinnehmen, nur vier Mannschaften waren schlechter. Hinzu kommt der fehlende Killerinstinkt, der in all diesen Partien und ganz besonders in beiden Begegnungen gegen Bergamo überdeutlich wurde.

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Königsklassen-Aus und Scheitern in K.o.-Spielen

Das unerwartete Ausscheiden gegen den Tabellensiebten der Serie A reißt ein tiefes Loch in die Kassen der Dortmunder, die aufgrund der nun fehlenden Prämien fürs Achtelfinale unmittelbar danach einen Jahresverlust zwischen zwölf und 22 Millionen Euro bekanntgeben mussten.

Allerdings hielten viele Beobachter das fest eingeplante Weiterkommen für zu optimistisch und verwiesen nun darauf, dass die offenbar nicht sehr nervenstarke Mannschaft zu oft in der jüngeren Vergangenheit in wichtigen Spielen gescheitert ist.

Vor der Pleite in Bergamo hatte der BVB ja bereits im Pokal-Achtelfinale zu Hause gegen Bayer Leverkusen (0:1) die große Chance verspielt, die vermeintlich einfachste Option auf den ersten Titelgewinn seit 2021 am Leben zu halten. Man könnte also durchaus von Kopfsache sprechen.

Kader

Noch in der Winterpause waren die Verantwortlichen um Sportdirektor Sebastian Kehl überzeugt, dass die Mannschaft stark genug besetzt sei und man daher auf Neuzugänge verzichten könnte.

Doch dann wurde erst Leihspieler Aaron Anselmino vom FC Chelsea überraschend zurückbeordert und danach fiel fast die komplette verbliebene Innenverteidigung aus. Zudem wird die hoch veranlagte und auch bezahlte Offensive immer wieder ihrem eigenen Anspruch nicht gerecht, sondern hat regelmäßig Totalausfälle zu verzeichnen.

Vor dem "Klassiker": Fußballer und Trainer, die für den FC Bayern München und Borussia Dortmund aktiv waren

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<em><b>Diese Stars spielten für den FCB und BVB<br></b>Das Bundesliga-Topspiel zwischen Borussia Dortmund und Bayern München wird mittlerweile auch "Klassiker" genannt. Dabei gibt es 20 Akteure in der Historie beider Vereine, die sowohl im FCB- wie auch im BVB-Dress aufgelaufen sind. Und auch einige Trainer sind dabei. <strong>ran</strong> nennt Euch die komplette Liste.</em>
© Imago

Diese Stars spielten für den FCB und BVB
Das Bundesliga-Topspiel zwischen Borussia Dortmund und Bayern München wird mittlerweile auch "Klassiker" genannt. Dabei gibt es 20 Akteure in der Historie beider Vereine, die sowohl im FCB- wie auch im BVB-Dress aufgelaufen sind. Und auch einige Trainer sind dabei. ran nennt Euch die komplette Liste.

<strong>Marcel Sabitzer</strong><br>Sabitzer spielte 2021–2023 bei Bayern und gewann die Meisterschaft. Seit 2023 steht er beim BVB unter Vertrag und erreichte 2024 das Champions-League-Finale.
© IMAGO/dts Nachrichtenagentur

Marcel Sabitzer
Sabitzer spielte 2021–2023 bei Bayern und gewann die Meisterschaft. Seit 2023 steht er beim BVB unter Vertrag und erreichte 2024 das Champions-League-Finale.

<strong>Niklas Süle</strong><br>Süle spielte 2017–2022 bei Bayern und gewann fünf Meisterschaften. Seit 2022 steht er beim BVB unter Vertrag.
© IMAGO/RHR-Foto

Niklas Süle
Süle spielte 2017–2022 bei Bayern und gewann fünf Meisterschaften. Seit 2022 steht er beim BVB unter Vertrag.

<strong>Emre Can</strong><br>
                Can spielte von 2009 bis 2013 bei Bayern (überwiegend II, 4 Profi-Einsätze) und gewann 2013 das Triple. Beim BVB ist er seit 2020, wurde 2023 Kapitän und gewann 2021 den DFB-Pokal.
© imago images/Sven Simon

Emre Can
Can spielte von 2009 bis 2013 bei Bayern (überwiegend II, 4 Profi-Einsätze) und gewann 2013 das Triple. Beim BVB ist er seit 2020, wurde 2023 Kapitän und gewann 2021 den DFB-Pokal.

<strong>Raphaël Guerreiro</strong> <br>Guerreiro war 2016–2023 in Dortmund, gewann 2017 und 2021 den DFB-Pokal. Seit 2023 spielt er bei Bayern und gewann 2024 die Meisterschaft.
© IMAGO/STEINSIEK.CH

Raphaël Guerreiro
Guerreiro war 2016–2023 in Dortmund, gewann 2017 und 2021 den DFB-Pokal. Seit 2023 spielt er bei Bayern und gewann 2024 die Meisterschaft.

<strong>Mario Götze</strong><br>
                Götze spielte 2009–2013 und 2016–2020 für Dortmund, gewann zwei Meisterschaften und einen Pokal. Bei Bayern (2013–2016) holte er drei Meistertitel und zwei Pokalsiege.
© Imago

Mario Götze
Götze spielte 2009–2013 und 2016–2020 für Dortmund, gewann zwei Meisterschaften und einen Pokal. Bei Bayern (2013–2016) holte er drei Meistertitel und zwei Pokalsiege.

<strong>Mats Hummels</strong><br>
                Hummels stand 2008–2016 und 2019–2024 beim BVB unter Vertrag, gewann zwei Meisterschaften und zwei Pokale. Bei Bayern (2006–2009, 2016–2019) wurde er dreimal Meister.
© imago/MIS

Mats Hummels
Hummels stand 2008–2016 und 2019–2024 beim BVB unter Vertrag, gewann zwei Meisterschaften und zwei Pokale. Bei Bayern (2006–2009, 2016–2019) wurde er dreimal Meister.

<strong>Robert Lewandowski</strong><br>
                Lewandowski spielte 2010–2014 beim BVB, gewann zwei Meisterschaften und erreichte 2013 das CL-Finale. Bei Bayern (2014–2022) wurde er achtmal Meister und gewann 2020 das Triple.
© Imago

Robert Lewandowski
Lewandowski spielte 2010–2014 beim BVB, gewann zwei Meisterschaften und erreichte 2013 das CL-Finale. Bei Bayern (2014–2022) wurde er achtmal Meister und gewann 2020 das Triple.

<strong>Ivan Perisic</strong><br>Perisic war 2011–2013 beim BVB und gewann 2012 die Meisterschaft. 2019/20 spielte er auf Leihbasis bei Bayern und gewann das Triple.
© imago images/MIS

Ivan Perisic
Perisic war 2011–2013 beim BVB und gewann 2012 die Meisterschaft. 2019/20 spielte er auf Leihbasis bei Bayern und gewann das Triple.

<strong>Sebastian Rode</strong><br>
                Rode stand 2014–2016 bei Bayern unter Vertrag und wurde zweimal Meister. 2016–2019 spielte er in Dortmund und gewann 2017 den DFB-Pokal.
© Imago

Sebastian Rode
Rode stand 2014–2016 bei Bayern unter Vertrag und wurde zweimal Meister. 2016–2019 spielte er in Dortmund und gewann 2017 den DFB-Pokal.

<strong>Markus Feulner</strong><br>
                Feulner spielte von 2003 bis 2005 bei FC Bayern München. Überwiegend für die zweite Mannschaft, kam aber auch zu zwei Bundesliga-Einsätzen in der Profimannschaft. Titel gewann er dort nicht, sammelte jedoch wichtige erste Erfahrungen im Profibereich. Beim Borussia Dortmund stand er von 2009 bis 2014 unter Vertrag. Er war ein vielseitiger Kaderspieler im Mittelfeld, gewann 2011 die Deutsche Meisterschaft und holte 2012 das Double (Meisterschaft + DFB-Pokal) unter Jürgen Klopp.
© Imago

Markus Feulner
Feulner spielte von 2003 bis 2005 bei FC Bayern München. Überwiegend für die zweite Mannschaft, kam aber auch zu zwei Bundesliga-Einsätzen in der Profimannschaft. Titel gewann er dort nicht, sammelte jedoch wichtige erste Erfahrungen im Profibereich. Beim Borussia Dortmund stand er von 2009 bis 2014 unter Vertrag. Er war ein vielseitiger Kaderspieler im Mittelfeld, gewann 2011 die Deutsche Meisterschaft und holte 2012 das Double (Meisterschaft + DFB-Pokal) unter Jürgen Klopp.

<strong>Torsten Frings</strong><br>
                Frings war 2002–2004 bei Dortmund, gewann 2002 die Meisterschaft und erreichte das UEFA-Cup-Finale. 2004/05 spielte er eine Saison bei Bayern und wurde dort Meister.
© Imago

Torsten Frings
Frings war 2002–2004 bei Dortmund, gewann 2002 die Meisterschaft und erreichte das UEFA-Cup-Finale. 2004/05 spielte er eine Saison bei Bayern und wurde dort Meister.

<strong>Robert Kovac</strong><br>
                Kovač spielte 2001–2005 bei Bayern und gewann zwei Meisterschaften sowie zwei Pokale. Beim BVB war er 2007–2009 aktiv.<br>Aktuell ist er der Co-Trainer bei Borussia Dortmund.
© Imago

Robert Kovac
Kovač spielte 2001–2005 bei Bayern und gewann zwei Meisterschaften sowie zwei Pokale. Beim BVB war er 2007–2009 aktiv.
Aktuell ist er der Co-Trainer bei Borussia Dortmund.

<strong>Niko Kovac</strong><br>Als Spieler 2001 bis 2003 beim FCB. Und als Trainer bei Bayern München (2018-2019) und anschließend bei Borussia Dortmund (seit 2025).
© IMAGO/Christian Schroedter

Niko Kovac
Als Spieler 2001 bis 2003 beim FCB. Und als Trainer bei Bayern München (2018-2019) und anschließend bei Borussia Dortmund (seit 2025).

<strong>Jürgen Kohler</strong><br>
                Kohler war 1989–1991 bei Bayern und wurde 1990 Meister. In Dortmund (1995-2002) gewann er die Champions League 1997 und zwei Meisterschaften.
© Imago

Jürgen Kohler
Kohler war 1989–1991 bei Bayern und wurde 1990 Meister. In Dortmund (1995-2002) gewann er die Champions League 1997 und zwei Meisterschaften.

<strong>Stefan Reuter</strong><br>
                Reuter spielte 1988–1991 bei Bayern und wurde 1990 Meister. Beim BVB (1992–2004) gewann er 1997 die Champions League und zwei Meisterschaften.
© Imago

Stefan Reuter
Reuter spielte 1988–1991 bei Bayern und wurde 1990 Meister. Beim BVB (1992–2004) gewann er 1997 die Champions League und zwei Meisterschaften.

<strong>Thomas Helmer</strong><br>
                Helmer spielte 1986–1992 in Dortmund. Bei Bayern (1992–1999) gewann er drei Meisterschaften und den UEFA-Cup 1996.
© Imago

Thomas Helmer
Helmer spielte 1986–1992 in Dortmund. Bei Bayern (1992–1999) gewann er drei Meisterschaften und den UEFA-Cup 1996.

<strong>Harald "Toni" Schumacher</strong><br>
                "Toni" Schumacher war 1991–1995 beim BVB aktiv. 1995/96 stand er bei Bayern unter Vertrag und wurde Meister.
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Harald "Toni" Schumacher
"Toni" Schumacher war 1991–1995 beim BVB aktiv. 1995/96 stand er bei Bayern unter Vertrag und wurde Meister.

<strong>Christian &amp; Helmut Nerlinger </strong><br>Christian Nerlinger (li.) spielte 1998–2001 bei Dortmund. Bei Bayern (1992–1998) wurde er 1997 UEFA-Cup-Sieger.<br>Helmut Nerlinger (re.) war 1977/78 kurz in Dortmund. Für Bayern spielte er 1968–1977 und gewann drei Meisterschaften sowie dreimal den Europapokal der Landesmeister.
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Christian & Helmut Nerlinger
Christian Nerlinger (li.) spielte 1998–2001 bei Dortmund. Bei Bayern (1992–1998) wurde er 1997 UEFA-Cup-Sieger.
Helmut Nerlinger (re.) war 1977/78 kurz in Dortmund. Für Bayern spielte er 1968–1977 und gewann drei Meisterschaften sowie dreimal den Europapokal der Landesmeister.

<strong>Michael Rummenigge</strong><br>
                Rummenigge spielte 1981–1988 bei Bayern und gewann zweimal die Meisterschaft. Beim BVB war er 1988–1993 aktiv.
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Michael Rummenigge
Rummenigge spielte 1981–1988 bei Bayern und gewann zweimal die Meisterschaft. Beim BVB war er 1988–1993 aktiv.

<strong>Jürgen Wegmann</strong><br>
                Wegmann spielte 1984/85 bei Bayern. Beim BVB (1986–1989) gewann er 1989 den DFB-Pokal und erzielte das entscheidende Tor im Finale
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Jürgen Wegmann
Wegmann spielte 1984/85 bei Bayern. Beim BVB (1986–1989) gewann er 1989 den DFB-Pokal und erzielte das entscheidende Tor im Finale

<strong>Thomas Tuchel</strong><br>Tuchel war von 2015 bis 2017 Trainer von Borussia Dortmund. 2023-2024 dann beim FC Bayern München. Mit dem BVB holte er den Pokalsieg 2017, mit Bayern wurde er Meister 2023.
© imago/DeFodi

Thomas Tuchel
Tuchel war von 2015 bis 2017 Trainer von Borussia Dortmund. 2023-2024 dann beim FC Bayern München. Mit dem BVB holte er den Pokalsieg 2017, mit Bayern wurde er Meister 2023.

<strong>Matthias Sammer</strong><br>
                Trainer von 2000 bis 2004 bei Borussia Dortmund und Sportvorstand von 2012 bis 2016 bei Bayern München. Matthias Sammer (im Bild li.) wurde beim BVB mit 34 Jahren 2002 zum jüngsten Meistertrainer der Bundesliga-Historie. Nach Stationen beim VfB Stuttgart und DFB wurde er 2012 Nachfolger von Christian Nerlinger bei den Bayern. In seine Amtszeit fielen vier Meisterschaften und das Triple 2013.
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Matthias Sammer
Trainer von 2000 bis 2004 bei Borussia Dortmund und Sportvorstand von 2012 bis 2016 bei Bayern München. Matthias Sammer (im Bild li.) wurde beim BVB mit 34 Jahren 2002 zum jüngsten Meistertrainer der Bundesliga-Historie. Nach Stationen beim VfB Stuttgart und DFB wurde er 2012 Nachfolger von Christian Nerlinger bei den Bayern. In seine Amtszeit fielen vier Meisterschaften und das Triple 2013.

<strong>Ottmar Hitzfeld</strong><br>
                Trainer von Borussia Dortmund von 1991 bis 1997 und von Bayern München von 1998 bis 2004 sowie von 2007 bis 2008. Hitzfeld gewann mit beiden Vereinen die Champions League und mit Dortmund zwei und den Bayern fünf Meisterschaften. Dazu kommen drei Pokalsiege mit dem FC Bayern. Er ist der einzige Coach, der mit beiden Klubs Titel holte.
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Ottmar Hitzfeld
Trainer von Borussia Dortmund von 1991 bis 1997 und von Bayern München von 1998 bis 2004 sowie von 2007 bis 2008. Hitzfeld gewann mit beiden Vereinen die Champions League und mit Dortmund zwei und den Bayern fünf Meisterschaften. Dazu kommen drei Pokalsiege mit dem FC Bayern. Er ist der einzige Coach, der mit beiden Klubs Titel holte.

<strong>Udo Lattek</strong><br>
                Trainer von Bayern München von 1970 bis 1975 und von 1983 bis 1987 sowie von Borussia Dortmund von 1979 bis 1981 und 2000. Lattek wurde mit den Bayern sechsmal Meister und dreimal Pokalsieger und darüberhinaus auch einmal Gewinner des Europapokals der Landesmeister. 2000 rettete er den BVB in höchster Abstiegsnot.
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Udo Lattek
Trainer von Bayern München von 1970 bis 1975 und von 1983 bis 1987 sowie von Borussia Dortmund von 1979 bis 1981 und 2000. Lattek wurde mit den Bayern sechsmal Meister und dreimal Pokalsieger und darüberhinaus auch einmal Gewinner des Europapokals der Landesmeister. 2000 rettete er den BVB in höchster Abstiegsnot.

<strong>Otto Rehhagel</strong><br>
                Trainer von Borussia Dortmund von 1976 bis 1978 und von Bayern München von 1995 bis 1996. Seine vielen Titel gewann "König Otto" mit anderen Vereinen (Düsseldorf, Bremen und Kaiserslautern). In Dortmund musste er nach dem 0:12 gegen Mönchengladbach am letzten Spieltag der Saison 1977/78 mit dem wenig schmeichelhaften Spitznamen "Otto Torhagel" gehen. In München lief es besser. Aber trotz Platz zwei in der Bundesliga und dem Erreichen des UEFA-Cup-Finales wurde er vorzeitig entlassen.
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Otto Rehhagel
Trainer von Borussia Dortmund von 1976 bis 1978 und von Bayern München von 1995 bis 1996. Seine vielen Titel gewann "König Otto" mit anderen Vereinen (Düsseldorf, Bremen und Kaiserslautern). In Dortmund musste er nach dem 0:12 gegen Mönchengladbach am letzten Spieltag der Saison 1977/78 mit dem wenig schmeichelhaften Spitznamen "Otto Torhagel" gehen. In München lief es besser. Aber trotz Platz zwei in der Bundesliga und dem Erreichen des UEFA-Cup-Finales wurde er vorzeitig entlassen.

<strong>Erich Ribbeck</strong><br>
                Trainer von Borussia Dortmund von 1984 bis 1985 und von Bayern München von 1992 bis 1993. Auch "Sir Erich" blieb bei seinen Engagements eher glücklos. In Dortmund übernahm er in schweren Zeiten und schaffte den Klassenerhalt. Gleiches gelang ihm in der Katastrophensaison 1991/92 auch als damals dritter Trainer der Bayern. Danach wurde er Vizemeister und in der Winterpause 1993 gefeuert. Franz Beckenbauer übernahm und wurde Meister. Es war das einzige Mal in der Geschichte der Bundesliga, dass ein späterer Meister einen Trainerwechsel innerhalb der Saion vollzog. Den UEFA Cup gewann Ribbeck übrigens mit Bayer Leverkusen.
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Erich Ribbeck
Trainer von Borussia Dortmund von 1984 bis 1985 und von Bayern München von 1992 bis 1993. Auch "Sir Erich" blieb bei seinen Engagements eher glücklos. In Dortmund übernahm er in schweren Zeiten und schaffte den Klassenerhalt. Gleiches gelang ihm in der Katastrophensaison 1991/92 auch als damals dritter Trainer der Bayern. Danach wurde er Vizemeister und in der Winterpause 1993 gefeuert. Franz Beckenbauer übernahm und wurde Meister. Es war das einzige Mal in der Geschichte der Bundesliga, dass ein späterer Meister einen Trainerwechsel innerhalb der Saion vollzog. Den UEFA Cup gewann Ribbeck übrigens mit Bayer Leverkusen.

<strong>Reinhard Saftig</strong><br>
                Cheftrainer bei Bayern im Mai/Juni 1983, Cheftrainer bei Borussia Dortmund von 1986 bis 1988. Er bekam als jahrgangsbester Neutrainer den Posten des Co-Trainers bei Bayern München und durfte dort 1983 nach der Entlassung von Pal Csernai die letzten drei Bundesliga-Spiele der Saison coachen. Ein Jahr später fing er erneut als Co-Trainer beim BVB an, dessen Chefcoach er dann zwei Jahre danach wurde. Sein größter Erfolg war der Klassenerhalt über die Relegation mit der Borussia.
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Reinhard Saftig
Cheftrainer bei Bayern im Mai/Juni 1983, Cheftrainer bei Borussia Dortmund von 1986 bis 1988. Er bekam als jahrgangsbester Neutrainer den Posten des Co-Trainers bei Bayern München und durfte dort 1983 nach der Entlassung von Pal Csernai die letzten drei Bundesliga-Spiele der Saison coachen. Ein Jahr später fing er erneut als Co-Trainer beim BVB an, dessen Chefcoach er dann zwei Jahre danach wurde. Sein größter Erfolg war der Klassenerhalt über die Relegation mit der Borussia.

<strong>Pal Csernai</strong><br>
                Trainer von Bayern München von 1978 bis 1983 und von Borussia Dortmund in der Saison 1985/86. Der Ungarn (im Bild re.) mit dem speziellen "Pal-System" führte die Bayern zu zwei Meisterschaften und einem Pokalsieg. In Dortmund hatte er keinen Erfolg und wurde vorzeitig entlassen.
© Imago

Pal Csernai
Trainer von Bayern München von 1978 bis 1983 und von Borussia Dortmund in der Saison 1985/86. Der Ungarn (im Bild re.) mit dem speziellen "Pal-System" führte die Bayern zu zwei Meisterschaften und einem Pokalsieg. In Dortmund hatte er keinen Erfolg und wurde vorzeitig entlassen.

<strong>Branko Zebec</strong><br>
                Trainer von Bayern München von 1968 bis 1970 und von Borussia Dortmund von 1981 bis 1982. Der Jugoslawe galt als Schleifer und hatte mit seinen Trainingsmethoden durchaus großen Erfolg. Die Bayern gewannen unter ihm ihre erste Bundesliga-Meisterschaft. Auch in Dortmund war er sportlich erfolgreich, allerdings auch schwer alkoholkrank. Bei einem Spiel kippte er vollständig betrunken von der Trainerbank. Er wurde vorzeitig entlassen.
© Imago

Branko Zebec
Trainer von Bayern München von 1968 bis 1970 und von Borussia Dortmund von 1981 bis 1982. Der Jugoslawe galt als Schleifer und hatte mit seinen Trainingsmethoden durchaus großen Erfolg. Die Bayern gewannen unter ihm ihre erste Bundesliga-Meisterschaft. Auch in Dortmund war er sportlich erfolgreich, allerdings auch schwer alkoholkrank. Bei einem Spiel kippte er vollständig betrunken von der Trainerbank. Er wurde vorzeitig entlassen.

Nun schränkt das Aus in der Champions League die Perspektiven des Klubs auf dem Transfermarkt weiter ein: Einerseits hat man aufgrund des Lochs in der Kasse kein Geld für teure Verstärkungen, andererseits könnte umworbenen Profis die Perspektive auf Titel fehlen.

Das gilt neben Karim Adeyemi und Serhou Guirassy vor allem für Nico Schlotterbeck. Der Nationalspieler verweigert nach wie vor jede Aussage über seine Zukunft, die Chancen des BVB dürften sich aber in dieser Woche eher verschlechtert haben.

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Kick and Rush

Kritik an den spielerisch zumeist wenig überzeugenden Leistungen der Borussen und dem teils limitierten Spielstil hat Kovac bislang immer zurückgewiesen mit dem Verweis darauf, dass die Pflicht wichtiger sei als die Kür.

Rein punktemäßig stimmt das auch, denn nur viermal in den vergangenen 15 Jahren stand das Team nach 23 Spielen besser da als aktuell.

Und dennoch muss sich der Chefcoach immer wieder Vorwürfe wegen der unattraktiven Spielweise anhören, obwohl er die Dortmunder nach seinem Dienstantritt vor 13 Monaten nachweislich stabilisiert hat. Die "Süddeutsche Zeitung" etwa klassifizierte die Auftritte unter Kovac jüngst als "Rumpelfußball".

Champions League: "Voodoo!" Auslosung schlägt im Netz hohe Wellen

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Klopp

Nicht nur wegen der oben genannten Defizite hat Kovac als neunter Trainer seit dem Abschied von Jürgen Klopp wie seine Vorgänger unter dem großen Schatten der einstigen Lichtgestalt zu leiden.

Jeder Chefcoach wird an den Erfolgen, der Euphorie und dem begeisternden Fußball unter dem letzten BVB-Meistertrainer gemessen, obwohl die Vergleiche aus verschiedenen Gründen komplett hinken.

Und das Umfeld und viele Fans träumen immer noch von einer Rückkehr Klopps, gerade aktuell wieder durch die Berichte über einen angeblich möglichen Abschied von Red Bull – auch wenn das auf absehbare Zeit komplett unrealistisch ist.

Kompany

Kovac muss zudem mit dem Schicksal leben, dass sein größter Rivale auf der Bundesliga-Trainerbank nicht nur keine Fehler, sondern zudem auch noch sonst alles richtig macht.

Vincent Kompany ist beim FC Bayern sportlich erfolgreich, lässt im Gegensatz zu den Dortmundern meist ansehnlichen Offensiv-Fußball spielen und hat mit seinen Erfolgen und seiner empathischen Art die Herzen von Fans, Spielern und Vereinsführung erobert.

Hinzu kommt nun auch noch sein klares Plädoyer gegen Rassismus, für das er zu Recht viel Applaus bekam und spätestens seitdem von allen Seiten als "Glücksfall" für die Münchner bezeichnet wird.

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FC Bayern: Kompany sieht "Gift im Training" - und liebt es!

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Krise?

Wie sich die Stimmung rund um den Borsigplatz entwickelt, wird maßgeblich vom Spiel am Samstag abhängen. Ein Erfolg im Prestigeduell wäre genau die Trotzreaktion, die der Traditionsklub gut gebrauchen könnte.

Aber wenig spricht aktuell dafür: Abgesehen von den gegenläufigen Formkurven beider Mannschaften ist den Borussen obendrein in den vergangenen 14 (!) Bundesligaspielen gegen den auswärts ungeschlagenen Rivalen aus dem Süden nur ein einziger Sieg gelungen.

Bei einer weiteren Niederlage wären die ohnehin nur geringen Chancen auf die Meisterschaft bei dann elf Zählern Rückstand endgültig Geschichte – und die Folge wäre vermutlich noch mehr Unruhe.

"Frühes Aus im DFB-Pokal, frühes Aus in der Champions League, frühes Aus im Titelrennen der Bundesliga – dann müsste doch die ganze Spielzeit infrage gestellt werden", meinte sogar Stefan Effenberg bei "t-online".

Allein die Qualifikation für die Champions League sorgt halt in Dortmund bei niemandem mehr für Begeisterung, eher im Gegenteil. Und falls der BVB nach einem weiteren Rückschlag sogar noch in ein Formloch fallen würde, könnte auch dieses Minimalziel gefährdet werden.

Das wäre dann keine Krise mehr, sondern eher eine Katastrophe.

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