Besondere Aktion eines Gastwirts aus München. Stefan Kastner, seines Zeichens Wirt des Waldgasthofs Buchenhain in Baierbrunn im Landkreis München, beschenkt Bayern-Stürmer Harry Kane, der in seiner Nachbarschaft wohnt, für jedes erzielte Tor mit einem Schnitzel.
"Das fing so an: Vor etwas zwei Jahren hat Harry Kane mal bei uns zwei Enten und zwei Gänse bestellt. Und da habe ich ihn auch persönlich kennengelernt", erzählt der 60-Jährige im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung".
"Eine gute und lustige Begegnung war das, denn er sagte: 'Ich habe schon viel von Ihnen gehört.' Und ich habe gesagt: 'Ich auch von Ihnen.' Das fand ich natürlich besonders lustig, weil klar ist: Von ihm habe ich viel aus den Medien gehört. Aber er von mir?"
Die Essensbestellung fädelte einst Kane-Arzt Alejandro Elorriaga Claraco ein. Der Spanier verkehrt inzwischen regelmäßig im Gasthaus von Kastner, es wird gemeinsam zu Abend gegessen.
"Und bei der Gelegenheit bin ich dann halt mal auf die Idee mit den Schnitzeln gekommen, also dass es gar nicht so schlecht wäre, wenn Harry Kane für jedes Tor ein Schnitzel bekäme. Ich fand das lustig, weil es natürlich völlig absurd ist, jemandem, der sich alles leisten kann, ein Schnitzel zu spendieren für ein Tor."
Wie aber kam es am Ende dazu, dass aus der Idee tatsächlich Realität wurde? "Ich habe ihn (Arzt Claraco, Anm.d.Red.) natürlich gefragt, was er davon hält. Und er sollte auch Harry Kane fragen, ob ihm das überhaupt recht wäre. Harry Kane fand die Idee aber lustig. Und hatte auch nichts gegen unsere Schnitzel", so der Gastwirt.
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Gastronom scherzt mit Security des FCB-Stars
In der Vereinbarung zwischen Kastner und Kane hat sich inzwischen längst eine Routine entwickelt. "Ich komme immer so gegen 15 Uhr, das hat sich mittlerweile so eingebürgert. Allerdings lasse ich mittlerweile immer zwei Tore zusammenkommen, dann bekommt er ein Schnitzel mit Röstkartoffeln und eines mit Kartoffelsalat. Aber niemals mit Pommes, das wäre ungesund. Und auch nicht mit Ketchup, sondern mit Preiselbeeren."
Geöffnet wird die Türe an der Kane-Villa dabei übrigens nicht von dem Stürmerstar selbst. "Nein, das macht immer die Security. Die kennt mich mittlerweile natürlich auch, und das ist auch immer nett, weil wir dann über die letzten Spiele reden, über die Tore und so."
Und weiter: "Und die wissen auch ganz genau, wenn ich im Schnitzelrückstand bin. […] Einmal war ein neuer Mann an der Tür und hat mich erst mal grimmig angeschaut. Ich habe nur gesagt: 'Hi, I'm the Schnitzel-Guy.' Dann war alles gut", so der Gastronom.
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Schnitzel mit Kane-Arzt abgesprochen
Die Kalbschnitzel gibt es übrigens für jedes Tor in Bundesliga, Pokal und Champions League. Kane-Tore im Trikot der englischen Nationalmannschaft werden dagegen nicht belohnt: "Ich glaube, ich dürfte ihm bestimmt schon 50 bis 60 Schnitzel geliefert haben – wenn es nicht noch mehr waren."
Die Schnitzel, von denen bislang noch keines abgewiesen wurde, sind dabei auch mit Arzt Claraco abgesprochen. Der Mediziner war es auch, der die Schnitzellieferungen überhaupt erst publik machte, als er spanischen Journalisten davon erzählte.
Internationale Transfergerüchte: Argentinien-Star vor Chelsea-Flucht?
Enzo Fernández (FC Chelsea) 121 Millionen Euro hat der FC Chelsea gezahlt, um Enzo Fernández bis 2032 zu binden. Schon gut sechs Jahre vor Vertragende soll der Argentinier aber unzufrieden in London sein, was laut "L'Equipe"-Angaben mit dem Aus von Trainer Enzo Mareca zusammenhängt. Dem Bericht zufolge hat PSG Fernández als Langzeit-Projekt im Visier. Im Winter soll es aber noch keinen Vorstoß geben.
Yan Diomande (RB Leipzig) Shootingstar Yan Diomande von RB Leipzig hat offen seine Bewunderung für einen anderen Klub zum Ausdruck gebracht. "Ich möchte für Liverpool spielen. Ich bin ein riesiger Liverpool-Fan. Der Traum meines Vaters ist es, mich an der Anfield Road spielen zu sehen. Das ist auch mein Traum – und den möchte ich verwirklichen", sagte er in einem TikTok-Stream. Der 19-Jährige, der im Sommer von Leganes nach Leipzig gewechselt war, spielte sich in der Hinrunde mit starken Leistungen in den Vordergrund.
Vinicius Junior (Real Madrid) Kommt es zu einem absoluten Blockbuster-Transfer? Wie der britische "Guardian" berichtet, will sich der FC Chelsea um Superstar Vinicius Junior von Real Madrid bemühen. Der Brasilianer steht bei den "Königlichen" noch bis 2027 unter Vertrag, wirkte zuletzt aber nicht mehr glücklich. Hier sehen die "Blues" offenbar ihre Chance. Und am Geld soll es nicht scheitern, als Ablösesumme stehen 155 Millionen Euro im Raum.
Kees Smit (AZ Alkmaar) Eineinhalb Jahre nach dem Karriereende von Toni Kroos sucht Real Madrid weiterhin einen Taktgeber im Mittelfeld. Laut der spanischen Zeitung "AS" haben die Verantwortlichen für eine Verpflichtung im kommenden Sommer nun den niederländischen Youngster Kees Smit ganz oben auf der Liste. Der 19-Jährige spielt seit seiner Kindheit in Alkmaar und bestritt seit seinem Debüt im Januar 2023 bereits 58 Pflichtspiele. Auch in den Junioren-Nationalteams seines Landes ist er aktiv.
Kees Smit (AZ Alkmaar) Der aktuelle Marktwert des 19-Jährigen liegt laut "transfermarkt.de" bei 22 Millionen Euro, zu diesem Preis würde ihn sein Klub aber wohl nicht gehen lassen. Laut "The Athletic" ruft Alkmaar für den Shootingstar rund 60 Millionen auf. Übrigens: Real soll mit dem Interesse an Smit nicht alleine sein. Dem "AS"-Bericht zufolge haben auch der FC Bayern und Borussia Dortmund ein Auge auf ihn geworfen.
Mohamed Salah (FC Liverpool) Kommt es zu einer "sensationellen Rückkehr", wie die italienische Zeitung "La Repubblica" berichtet? Demnach träumt die AS Rom von einer Verpflichtung von Mohamed Salah, der von 2015 bis 2017 bereits in der italienischen Hauptstadt spielte. Da die Zukunft des Ägypters beim FC Liverpool nach dem Ärger der vergangenen Wochen immer noch offen scheint, soll die Roma an eine sechsmonatige Leihe denken. Was dagegen spricht: Englischen Medien zufolge wollen die Reds Salah im Winter nicht abgeben und außerdem verdient er rund 460.000 Euro pro Woche.
Robert Lewandowski (FC Barcelona) Im Sommer 2026 endet Robert Lewandowskis Vertrag in Barcelona. Nun bringt sich laut "BBC" mit Chicago Fire ein konkreter Interessent in Stellung. Der Ex-Verein von Bastian Schweinsteiger soll dem Bericht nach die sogenannten Discovery Rights an Lewandowski besitzen, also exklusive Verhandlungsrechte. Erste Gespräche zwischen dem Barca-Star und der MLS-Franchise sollen bereits stattgefunden haben. Lewandowski zu holen, wird als durchaus strategischer Schachzug eingeschätzt, in Chicago gibt es die größte polnische Community in den USA.
Sergio Ramos (CF Monterrey) Mit 39 Jahren denkt Sergio Ramos wohl noch nicht daran, seine Karriere zu beenden. Vielmehr soll sich der langjährige Kapitän von Real Madrid, noch bis Ende 2025 bei Monterrey CF in Mexiko unter Vertrag, schon wieder in Europa umsehen. Laut "Tuttosport" traten seine Berater aktiv an die AC Mailand heran, die Italiener wollen sich wohl im Januar tatsächlich in der Abwehr verstärken.
Pep Guardiola (Manchester City) Seit 2016 ist Guardiola Trainer von Manchester City, gewann sechs Meisterschaften, zwei mal den FA Cup und die Champions League. Laut der britischen „Times“ denkt der Erfolgstrainer ernsthaft darüber nach, seine Zeit bei City vorzeitig zu beenden – möglicherweise schon nach dieser Premier-League-Saison. Zwar läuft sein Vertrag noch bis 2027, doch seine Tendenz soll dahingehen, bereits 2026 auszusteigen.
Mason Greenwood (Olympique Marseille) Wie die Zeitung "Sun" berichtet, soll der FC Barcelona den Engländer Mason Greenwood als potenziellen Neuzugang ins Auge gefasst haben. Demnach könnte der 24-Jährige als Nachfolger von Robert Lewandowski zu den Katalanen wechseln. Ein möglicher Transfer würde aber wohl nicht geräuschlos verlaufen, denn Greenwood gilt als Skandalprofi. In der Vergangenheit wurde er wegen ...
Mason Greenwood (Olympique Marseille) ... des Verdachts der Vergewaltigung und Körperverletzung an seiner Freundin festgenommen. Später wurde die Anklage gegen den Fußballstar fallengelassen. Dennoch hatte er bei Ex-Klub Manchester United keine Zukunft, sorgt derzeit allerdings bei Olympique Marseille sportlich für Furore. In 48 Pflichtspielen für die Franzosen erzielte Greenwood 30 Treffer und bereitete zudem zehn Tore vor. Sein Vertrag läuft noch bis zum Sommer 2029.
Julian Alvarez (Atletico Madrid) Der FC Barcelona hat laut der "Bild" einen Nachfolger für Robert Lewandowski ausgemacht. Die "Katalanen" würden gerne Julian Alvarez von Ligakonkurrent Atletico Madrid verpflichten. Die Funktionäre des Klubs sollen schon vor seinem Doppelpack im Derby gegen Real ein Auge auf den Argentinier geworfen haben. Sein Vertrag bei Atletico läuft bis 2030, und die in Spanien übliche Kaufoption liegt bei 500 Millionen Euro ...
Julian Alvarez (Atletico Madrid) Laut dem Berater des 25-Jährigen bewundere er die spanischen Klubs "und weil er seit seiner Kindheit Fan von Leo Messi ist, glaube ich nicht, dass es viele Argentinier gibt, die nichts für den Barca empfinden.“ Atletico sieht seinen Stürmer allerdings als Aushängeschild des Klubs und hat aufgrund der Vertragssituation die Hoheit in den Verhandlungen.
Kane selbst kommt übrigens nicht in das Gasthaus von Kastner, seine Eltern, Schwiegereltern und Freunde residierten aber bereits im dazugehörigen Hotel, als Kane sein Engagement bei den Münchnern begann.
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Auch Musiala und Davies bestellten Schnitzel
Der Stürmer ist derweil nicht der einzige Bayern-Star, der bereits in den Genuss der kulinarischen Köstlichkeiten von Kastner kam. "Der Alejandro (Kane-Arzt Claraco, Anm.d.Red.) behandelt ja auch andere Sportler. Und es ging, glaube ich, auch über ihn, dass mal der Jamal Musiala bei mir ein Schnitzel bestellt – und das ganz normal bezahlt hat."
Und damit war er nicht der Einzige. "Ach ja, der Alphonso Davies hat auch mal bestellt, das war auch lustig. Bei ihm war es zufällig auch Schnitzel, aber mit Pommes. Und ein Apfelstrudel. Ich habe ihm das auch gebracht, er wohnt ja auch nicht so weit weg. Er hat dann aber nie wieder was bestellt, ich hoffe, das Schnitzel war trotzdem okay."
Übrigens: Bei all den vielen Lieferungen an den Kane-Haushalt gab es auch einmal eine Panne. So sprang nach dem Abliefern einst der Motor seines Autos nicht mehr an – und das ausgerechnet an Ostern. "Also habe ich das Auto ein paar Meter weg vom Eingang geschoben", so der Gastronom.
"Da musste ich dann dem Arzt schreiben, dass er doch bitte dem Herrn Kane sagt, dass mein Auto nicht angesprungen ist, er sich bitte nichts denken muss und ich es nach den Feiertagen gleich abschleppen lasse. Das war mir arg peinlich."