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FC Bayern: Ralf Rangnick hinterlegt wohl grundsätzliche Wechsel-Bereitschaft - noch keine Einigung mit österreichischen Verband

  • Aktualisiert: 01.05.2024
  • 09:20 Uhr
  • Martin Volkmar
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Nach ran-Informationen hat Ralf Rangnick seine grunsätzliche Wechsel-Bereitschaft zum FC Bayern erklärt. Mit dem österreichischen Verband gäbe es aber noch keine Einigung. In München hoffe man aber auf eine Lösung in den kommenden Tagen.

Von Martin Volkmar

Bis zum großen Spiel gegen Real Madrid werde der FC Bayern keine Entscheidung in der Trainerfrage bekanntgeben, hatte Sportvorstand Max Eberl gesagt, nachdem auch er am Samstag Ralf Rangnick als Topkandidaten bestätigt hatte.

Was aber nicht bedeutet, dass im Hintergrund in den vergangenen Tagen nicht weiter verhandelt wurde. Im Gegenteil.

Man sei auf einem guten Weg, ist zu hören. Nach ran-Informationen hofft man bei Bayern daher auf eine Einigung in dieser Woche, vielleicht schon am Mittwoch oder Donnerstag.

Laut der "Bild" hat Rangnick bei den Bayern-Verantwortlichen seine grundsätzliche Bereitschaft hinterlegt, ab Sommer als Trainer zu übernehmen.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Lothar Matthäus exklusiv zur Hoeneß-Kritik

  • Jan Aage Fjörtoft über die Hoeneß-Kritik an Thomas Tuchel

Der Rekordmeister habe aber noch keine Einigung mit dem österreichischen Verband erzielt, bei dem Nationaltrainer Rangnick noch bis 2026 unter Vertrag steht.

Der ÖFB wolle ihn halten oder zumindest eine hohe Ablöse erzielen. Bei den Bayern hoffe man aber gerade in Sachen Abfindung auf ein Entgegenkommen. Dies deckt sich mit den Informationen von ran.

Nach dem 2:2 gegen Real Madrid erklärte Eberl gegenüber den zahlreichen Journalisten in den Katakomben der Allianz Arena jedoch, weder er noch Sportdirektor Christoph Freund hätten bislang Kontakt zum ÖFB aufgenommen.

Die Wahl Rangnicks hat dennoch im Verein die volle Unterstützung aller Entscheider und Gremien, inklusive Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge.

Von FCB-Seite ist demnach im Prinzip alles klar, Rangnick soll einen Vertrag bis 2027 und großes Mitspracherecht bei der Kaderplanung erhalten.

Rangnick und Bayern: Hoffentlich nicht wie bei Milan

Nun hoffen Eberl und Co., dass der österreichische Nationaltrainer nicht doch noch aufgrund der Größe der Herausforderung kalte Füße bekommt oder vielleicht gerade deshalb mit seinen Forderungen überzieht wie vor rund vier Jahren beim AC Mailand.

Damals war sich Rangnick mit den Italienern eigentlich einig, wollte dann aber angeblich immer mehr Macht und Einfluss, so dass ein Wechsel von RB Leipzig doch noch scheiterte.

In München bleibt man jedoch zuversichtlich, dass der 65-Jährige nach den beiden gescheiterten Versuchen einer Zusammenarbeit im Jahr 2019 diesmal tatsächlich zusagt.

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FC Bayern: Rangnick ist nicht die dritte Wahl

Dabei wurden dem Vernehmen nach auch die umstrittenen Aussagen von Hoeneß auf einer "FAZ"-Konferenz am vergangenen Freitag geradegerückt.

So sei Rangnick keineswegs nur die dritte Wahl gewesen.

Zwar habe es nach der feststehenden Trennung von Thomas Tuchel zum Saisonende eine klare Priorität für Xabi Alonso gegeben. Allen Verantwortlichen sei aber klar gewesen, dass ein Wechsel des Meistertrainers von Bayer Leverkusen unrealistisch war.

FC Bayern: Für Nagelsmann gab es nie eine Mehrheit

Danach suchte Eberl dann das Gespräch mit Julian Nagelsmann, doch habe es nie eine Mehrheit im Klub für eine Rückkehr des Bundestrainers gegeben.

Dies hätten unter anderem Hoeneß und Rummenigge relativ deutlich gemacht, so dass Nagelsmann lieber beim DFB bis zur WM 2026 verlängerte.

"Ich glaube, Rangnick wird Trainer bei Bayern", sagte Ex-Bundesliga-Profi Jan Age Fjörtoft daher in der ran Bundesliga Webshow: "Bei den deutschen Medien war Alonso der perfekte Trainer, alle haben gesagt, er kommt. Dann die Nagelsmann-Rückholaktion und jetzt Rangnick. Stell dir vor, Bayern muss wieder von vorne anfangen. Diese Gefahr wird es erzwingen, dass Rangnick Bayern-Trainer wird."

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FC Bayern: Hoeneß-Kritik galt nur Tuchel

Tatsächlich gibt ein klares Votum bei den Bayern-Bossen für Rangnick, auch Hoeneß hat seit längerem ein gutes Verhältnis zum langjährigen Bundesliga-Coach.

Entsprechend zielten Hoeneß‘ kritische Aussagen am Freitag, die er am Sonntag im "kicker" nochmal bekräftigte, ausschließlich in Richtung Tuchel und seien keine Warnung an Rangnick gewesen, nicht zu viel Macht beim Rekordmeister zu beanspruchen.

Vielmehr ärgert sich der Ehrenpräsident angeblich schon länger über Tuchels Personalpolitik und will sich auch nicht für seine Aussagen entschuldigen, wonach der aktuelle Trainer zu wenig auf die eigenen Talente gesetzt habe.

Bestätigt fühlte sich Hoeneß demnach unter anderem durch das Champions-League-Viertelfinale gegen den FC Arsenal, wo der von Tuchel im Sommer vehement geforderte 116-Millionen-Mann Declan Rice bei den Londonern nahezu unsichtbar blieb.

Bayern: Matthäus zeigt Verständnis für Hoeneß

Lothar Matthäus zeigte daher immerhin ein gewisses Verständnis für das Aufsichtsratsmitglied. "Ich kann mir vorstellen, dass er sagt, Tuchel hat vielleicht nicht viele Spieler bei Bayern verbessert – aber das hat nichts mit den jungen Spielern zu tun", sagte der Rekordnationalspieler im Interview mit ran: "Es war ja sehr viel Unruhe, der Marktwert der Bayern-Spieler ist nicht groß gestiegen, durch die Saison eher gesunken."

Intern wird trotz aller Anerkennung für Tuchels Qualitäten tatsächlich die negative Entwicklung bei mehreren Spielern beklagt. So seien etwa Minjae Kim und Dayout Upamecano seit langem weit davon entfernt, ihr Potenzial abzurufen.

Umso mehr setzt man für die Zukunft auf die Fähigkeiten von Rangnick, der beispielsweise Upamecano als 17-Jährigen zu RB Salzburg holte.

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