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Bayern-Legende Verstarb im Alter von 78 Jahren

"Bester Denker des Fußballs": Internationale Pressestimmen zum Tod von Franz Beckenbauer

  • Aktualisiert: 09.01.2024
  • 13:47 Uhr
  • ran.de
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Deutschlands Fußball-Legende Franz Beckenbauer ist im Alter von 78 Jahren verstorben. ran zeigt, wie sich die internationale Presse vor dem "Kaiser" verneigt.

Am 7. Januar 2024 verstarb die deutsche Fußball-Legende Franz Beckenbauer im Alter von 78 Jahren. 

Das ist bisher zur Todesursache von Franz Beckenbauer bekannt.

Der einstige Profi des FC Bayern München, bekannt als "Lichtgestalt des deutschen Fußballs" und "Kaiser", wurde sowohl als Spieler als auch Trainer Weltmeister.

Zudem war Beckenbauer, der in den letzten Jahren seines Lebens mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte, in weiterer Folge Präsident und später Ehrenpräsident des FC Bayern.

Nicht nur Deutschland trauert um Beckenbauer, auch die internationale Presse verneigt sich vor dem "Kaiser". 

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Das Wichtigste zum Tod von Franz Beckenbauer in Kürze

  • Eine Lichtgestalt geht, die Legende lebt ewig – ein Nachruf

  • Die besten Sprüche des Kaisers

ran zeigt die internationalen Pressestimmen zum Tod Beckenbauers.

England

Guardian: "Franz Beckenbauer war der vollkommene Fußballer und ein siegreicher Trainer (...) Er hatte einen der besten und unverwechselbarsten Spitznamen aller Zeiten, und wie bei seinem Zeitgenossen, Eddy "The Cannibal" Merckx im Radsport, passte sein Spitzname "Der Kaiser" perfekt zu ihm und diente dazu, ihn im Voraus vorzustellen."

Sun: "DER KAISER Franz Beckenbauer war eine deutsche Fußballmaschine, deren Schandfleck abseits des Platzes seine Größe auf dem Spielfeld nicht überschatten konnte."

The Telegraph: "Franz Beckenbauer: Ein bahnbrechender Innenverteidiger und der beste Denker des Fußballs. Mit dem Tod des großen westdeutschen Kapitäns verliert der Fußball den letzten Vertreter einer Generation von Spielern, die zu weltweiten TV-Superstars wurden"

Daily Mail: "Die meisten, die ihn gut kannten, werden sich an seine Exzellenz auf dem Spielfeld erinnern, an die überragende fußballerische Intelligenz, an die Eleganz, mit der er sich bewegte, die Freuden seiner Gesellschaft und das unschätzbare Wissen, das wir aus Gesprächen mit ihm schöpften."

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Italien

La Gazzetta dello Sport: "Er war wahrscheinlich der beste Libero in der Geschichte des Fußballs, nachdem er seine Karriere als Mittelfeldspieler begonnen hatte."

La Repubblica: "Abschied von Franz Beckenbauer, einer der wenigen Spieler aus der Vergangenheit, die im heutigen Fußball nicht fehl am Platz wären."

Corriere della Sera: "Die Fußballgötter hatten Kaiser Beckenbauer eine ungeheure Klasse verliehen. Er schien über den Rasen zu gleiten, und jede Geste zeigte ausgefeilte Technik. Als Sohn des vom Krieg zerstörten Deutschlands hatte er im Fußball das Instrument seines Aufstiegs gefunden."

Tuttosport: "Mit Franz Beckenbauer verliert die Welt einen der größten Spieler der Fußballgeschichte. Eine Ikone und ein deutscher Held."

Corriere dello Sport: "Der Weltfußball trauert um den größten Abwehrspieler aller Zeiten. Beckenbauer war ein Revolutionär auf dem Spielfeld und ein talentierter Trainer."

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Spanien

Marca: "Es hat nie einen anderen wie ihn gegeben, weder vorher noch nachher. Die Figur des ewigen Kaisers ist unvergleichlich."

AS: "Er war ein Fußballspieler, der den Ball mit Leichtigkeit kickte und fast aufreizend elegant aussah. Das Spiel von hinten begann mit ihm und er machte es salonfähig, mit Bayern und Deutschland, die in der ersten Hälfte der 1970er Jahre alle hinter sich ließen. Später feierte er als Trainer Triumphe. Er war Weltmeister nicht nur auf dem Rasen, sondern auch außerhalb im Anzug so wie die Zagallo und der Franzose Deschamps."

Mundo Deportivo: ""Der Kaiser", ein grenzüberschreitendes Idol mehrerer Generationen und ein Fußballer, dem alle nacheifern wollten."

Sport: "Deutschland verabschiedet sich von seinem größten Idol. Beckenbauer war und ist weiterhin das Vorbild von vielen Fußballspielern weltweit."

Frankreich

Le Parisien: "Franz Beckenbauer wird für immer in die Kategorie der unsterblichen Persönlichkeiten des Sports gehören."

<strong>Franz Beckenbauer ist tot</strong><br>Der größte deutsche Fußballer, Weltmeister als Spieler und Trainer, ist am Sonntag nach langer Krankheit im Alter von 78 Jahren verstorben. Ein Rückblick in Bildern auf ein außergewöhnliches Leben.
Franz Beckenbauer ist tot
Der größte deutsche Fußballer, Weltmeister als Spieler und Trainer, ist am Sonntag nach langer Krankheit im Alter von 78 Jahren verstorben. Ein Rückblick in Bildern auf ein außergewöhnliches Leben.
© Imago Images
<strong>Franz Beckenbauer hatte sich zurückgezogen</strong><br>
                Franz Beckenbauer - hier mit Frau Heidi und Sohn Joel 2019 - war und ist einer der bekanntesten und beliebtesten Deutschen. In den vergangenen Jahren hatte sich der Kaiser nach seiner Verwicklung in die Sommermärchen-Affäre und aufgrund von gesundheitlichen Problemem zurückzogen, seine Popularität war aber ungebrochen.
Franz Beckenbauer hatte sich zurückgezogen
Franz Beckenbauer - hier mit Frau Heidi und Sohn Joel 2019 - war und ist einer der bekanntesten und beliebtesten Deutschen. In den vergangenen Jahren hatte sich der Kaiser nach seiner Verwicklung in die Sommermärchen-Affäre und aufgrund von gesundheitlichen Problemem zurückzogen, seine Popularität war aber ungebrochen.
© 2019 Getty Images
<strong>Kindheit in Giesing</strong><br>
                Seine Kindheit in der Nachkriegszeit verbrachte Franz Beckenbauer (v.r.) im Münchner Arbeiterviertel Giesing, nicht weit vom Grünwalder Stadion. Hier feiern die Beckenbauers die Erstkommunion seines Bruders Walter, hinten von links nach rechts sind Mutter Antonie, Großmutter Maria und Großvater Karl zu sehen.
Kindheit in Giesing
Seine Kindheit in der Nachkriegszeit verbrachte Franz Beckenbauer (v.r.) im Münchner Arbeiterviertel Giesing, nicht weit vom Grünwalder Stadion. Hier feiern die Beckenbauers die Erstkommunion seines Bruders Walter, hinten von links nach rechts sind Mutter Antonie, Großmutter Maria und Großvater Karl zu sehen.
© imago
<strong>Die Zukunft im Blick</strong><br>
                Franz Beckenbauer (l.) als Jugendspieler des SC 1906 München. Eine Ohrfeige eines Nachwuchsspielers von 1860 München sorgte dafür, dass Beckenbauer anstatt zu den Löwen zum FC Bayern wechselten. Der Rest ist Geschichte.
Die Zukunft im Blick
Franz Beckenbauer (l.) als Jugendspieler des SC 1906 München. Eine Ohrfeige eines Nachwuchsspielers von 1860 München sorgte dafür, dass Beckenbauer anstatt zu den Löwen zum FC Bayern wechselten. Der Rest ist Geschichte.
© imago images/Fred Joch
<strong>Fußballer und Sänger</strong><br>
                Unvergessen ist Franz Beckenbauers Song "Gute Freunde kann niemand trennen". Bis auf Platz 31 in den deutschen Charts schaffte es der Kaiser 1966 als Schlagersänger. Hier ist das Plattencover zu sehen.
Fußballer und Sänger
Unvergessen ist Franz Beckenbauers Song "Gute Freunde kann niemand trennen". Bis auf Platz 31 in den deutschen Charts schaffte es der Kaiser 1966 als Schlagersänger. Hier ist das Plattencover zu sehen.
© imago images/Ulmer/Cremer
<strong>Beckenbauer und die Musik-Stars</strong><br>
                Franz Beckenbauer war niemals nur Fußballer, er war immer auch ein Popstar. Im Winter 1967 gibt er Gerhard Höllerich, besser bekannt als Roy Black, Nachhilfe beim Fußballspielen.
Beckenbauer und die Musik-Stars
Franz Beckenbauer war niemals nur Fußballer, er war immer auch ein Popstar. Im Winter 1967 gibt er Gerhard Höllerich, besser bekannt als Roy Black, Nachhilfe beim Fußballspielen.
© imago/ZUMA Press
<strong>Auch am Klavier ein Virtuose</strong><br>
                Am Klavier spielt Beckenbauer im Sommer 1967 seiner damaligen Frau Brigitte etwas vor.
Auch am Klavier ein Virtuose
Am Klavier spielt Beckenbauer im Sommer 1967 seiner damaligen Frau Brigitte etwas vor.
© imago images/Fred Joch
<strong>Als Beckenbauer zum Kaiser wurde</strong><br>Es gibt viele Geschichten, wie der Spitzname "Kaiser" entstand. Die wahrscheinlichste geht auf das DFB-Pokal-Finale 1969 zurück. Damals triumphierte Beckenbauer mit dem FC Bayern über Schalke und "König" Stan Libuda. Woraufhin die Presse Beckenbauer als "Kaiser" bezeichnete.
Als Beckenbauer zum Kaiser wurde
Es gibt viele Geschichten, wie der Spitzname "Kaiser" entstand. Die wahrscheinlichste geht auf das DFB-Pokal-Finale 1969 zurück. Damals triumphierte Beckenbauer mit dem FC Bayern über Schalke und "König" Stan Libuda. Woraufhin die Presse Beckenbauer als "Kaiser" bezeichnete.
© Imago Images
<strong>Beckenbauer als Buchautor</strong><br>
                Im Jahr 1975 hat es sich Beckenbauer in einem Fellsessel bequem gemacht, um in seiner eigenen Biografie zu lesen.
Beckenbauer als Buchautor
Im Jahr 1975 hat es sich Beckenbauer in einem Fellsessel bequem gemacht, um in seiner eigenen Biografie zu lesen.
© imago
<strong>Spaziergang der Legenden</strong><br>
                Franz Beckenbauer, Sepp Maier und Gerd Müller (v.l.n.r.) bummeln durch die Münchner Innenstadt. Im Hintergrund sind die Türme der Münchner Frauenkirche zu sehen.
Spaziergang der Legenden
Franz Beckenbauer, Sepp Maier und Gerd Müller (v.l.n.r.) bummeln durch die Münchner Innenstadt. Im Hintergrund sind die Türme der Münchner Frauenkirche zu sehen.
© imago
<strong>Ungewohnter Look</strong><br>
                Der Kaiser mit einem Schnauzbart wie Magnum. Das Bild entstand 1971.
Ungewohnter Look
Der Kaiser mit einem Schnauzbart wie Magnum. Das Bild entstand 1971.
© imago images/Fred Joch
<strong>Der Außenrist-Pass</strong><br>
                Heute würde man wohl von einem Signature Move sprechen: Franz Beckenbauer mit einem seiner lässigen Außenrist-Pässe als Bayern-Kapitän, irgendwann in den 70er Jahren.
Der Außenrist-Pass
Heute würde man wohl von einem Signature Move sprechen: Franz Beckenbauer mit einem seiner lässigen Außenrist-Pässe als Bayern-Kapitän, irgendwann in den 70er Jahren.
© imago images/Fred Joch
<strong>Mit kaputter Schulter im Jahrhundertspiel</strong><br>Das WM-Halbfinale zwischen Deutschland und Italien wird als "Jahrhundertspiel" bezeichnet, Italien gewann nach Verlängerung mit 4:3 gegen die aufopferungsvoll kämpfende DFB-Elf. Beckenbauer brach sich in der 65. Minute das Schultereckgelenk, spielte aber bis zum Ende durch.
Mit kaputter Schulter im Jahrhundertspiel
Das WM-Halbfinale zwischen Deutschland und Italien wird als "Jahrhundertspiel" bezeichnet, Italien gewann nach Verlängerung mit 4:3 gegen die aufopferungsvoll kämpfende DFB-Elf. Beckenbauer brach sich in der 65. Minute das Schultereckgelenk, spielte aber bis zum Ende durch.
© Imago Images
<strong>Weltmeister 1974</strong><br>Beckenbauer auf dem Höhepunkt seiner Spielerkarriere: Bei der WM 1974 führte er die deutsche Mannschaft als Kapitän zum Titel.
Weltmeister 1974
Beckenbauer auf dem Höhepunkt seiner Spielerkarriere: Bei der WM 1974 führte er die deutsche Mannschaft als Kapitän zum Titel.
© imago
<strong>Titelsammler mit dem FC Bayern</strong><br>Mit den Münchnern gewann Beckenbauer zahlreiche Titel, alleine dreimal den Europapokal der Landesmeister und fünfmal die deutsche Meisterschaft. Hier reckt er den Henkelpott im Jahr 1976 in die Höhe.
Titelsammler mit dem FC Bayern
Mit den Münchnern gewann Beckenbauer zahlreiche Titel, alleine dreimal den Europapokal der Landesmeister und fünfmal die deutsche Meisterschaft. Hier reckt er den Henkelpott im Jahr 1976 in die Höhe.
© Imago Images
<strong>Der Kaiser in New York</strong><br>
                Zwischen 1977 und 1983 spielte Franz Beckenbauer zweimal für Cosmos New York und fühlte sich im Big Apple sehr wohl. Dass am 11. September 2001, Beckenbauers 56. Geburtstag, die Stadt von Terroristen angegriffen und das World Trade Center zerstörte wurde, machte Beckenbauer sehr betroffen.
Der Kaiser in New York
Zwischen 1977 und 1983 spielte Franz Beckenbauer zweimal für Cosmos New York und fühlte sich im Big Apple sehr wohl. Dass am 11. September 2001, Beckenbauers 56. Geburtstag, die Stadt von Terroristen angegriffen und das World Trade Center zerstörte wurde, machte Beckenbauer sehr betroffen.
© imago/WEREK
<strong>Star-Aufgebot im Big Apple</strong><br>
                Bei Cosmos New York spielte Beckenbauer mit Pele und Giorgio Chinaglia (v.l.n.r.) zusammen. Auch von wilden Partynächten mit Pele im legendären Club "Studio 54" berichtete der Kaiser mehrfach.
Star-Aufgebot im Big Apple
Bei Cosmos New York spielte Beckenbauer mit Pele und Giorgio Chinaglia (v.l.n.r.) zusammen. Auch von wilden Partynächten mit Pele im legendären Club "Studio 54" berichtete der Kaiser mehrfach.
© imago images/Fred Joch
<strong>Der Kaiser als Taucher</strong><br>
                1978 fing Beckenbauer bei einem Urlaub in Mexiko auf einem Tauchgang einen dicken Fisch.
Der Kaiser als Taucher
1978 fing Beckenbauer bei einem Urlaub in Mexiko auf einem Tauchgang einen dicken Fisch.
© imago images/WEREK
<strong>Beckenbauer beim HSV</strong><br>
                Ja, auch beim HSV spielte Franz Beckenbauer. Von 1980 bis 1982 lief der Kaiser für die Hamburger auf. Peter Hermann und Thomas Hörster&nbsp; versuchen den mit einer Doppelgrätsche zu stoppen.
Beckenbauer beim HSV
Ja, auch beim HSV spielte Franz Beckenbauer. Von 1980 bis 1982 lief der Kaiser für die Hamburger auf. Peter Hermann und Thomas Hörster  versuchen den mit einer Doppelgrätsche zu stoppen.
© imago/Thomas Zimmermann
<strong>Weltmeister 1990</strong><br>Als Trainer konnte Beckenbauer den Triumph wiederholen und führte die deutsche Mannschaft 1990 zum Titel.
Weltmeister 1990
Als Trainer konnte Beckenbauer den Triumph wiederholen und führte die deutsche Mannschaft 1990 zum Titel.
© Imago Images
<strong>Meistertrainer 1994</strong><br>Seiner Titelsammlung fügte Franz Beckenbauer 1994 noch eine Deutsche Meisterschaft als Trainer hinzu, 1996 gewann er mit dem FC Bayern München auch noch den UEFA-Cup.
Meistertrainer 1994
Seiner Titelsammlung fügte Franz Beckenbauer 1994 noch eine Deutsche Meisterschaft als Trainer hinzu, 1996 gewann er mit dem FC Bayern München auch noch den UEFA-Cup.
© Imago Images
<strong>Vater des Sommermärchens</strong><br>Franz Beckenbauer anno 2006: Während des Sommermärchens flog Beckenbauer quer durch Deutschland, um alle Spiele zu sehen - und er war begeistert: "Ich kann nur jedem empfehlen, wenn er die Möglichkeit hat, sich das Land vom Hubschrauber aus anzugucken: Wir leben in einem Paradies!"
Vater des Sommermärchens
Franz Beckenbauer anno 2006: Während des Sommermärchens flog Beckenbauer quer durch Deutschland, um alle Spiele zu sehen - und er war begeistert: "Ich kann nur jedem empfehlen, wenn er die Möglichkeit hat, sich das Land vom Hubschrauber aus anzugucken: Wir leben in einem Paradies!"
© getty
<strong>Der Kaiser ist tot</strong><br>Nun ist Franz Beckenbauer gestorben. Er wird unvergessen bleiben.
Der Kaiser ist tot
Nun ist Franz Beckenbauer gestorben. Er wird unvergessen bleiben.
© pixathlonpixathlonSID
<strong>Franz Beckenbauer ist tot</strong><br>Der größte deutsche Fußballer, Weltmeister als Spieler und Trainer, ist am Sonntag nach langer Krankheit im Alter von 78 Jahren verstorben. Ein Rückblick in Bildern auf ein außergewöhnliches Leben.
<strong>Franz Beckenbauer hatte sich zurückgezogen</strong><br>
                Franz Beckenbauer - hier mit Frau Heidi und Sohn Joel 2019 - war und ist einer der bekanntesten und beliebtesten Deutschen. In den vergangenen Jahren hatte sich der Kaiser nach seiner Verwicklung in die Sommermärchen-Affäre und aufgrund von gesundheitlichen Problemem zurückzogen, seine Popularität war aber ungebrochen.
<strong>Kindheit in Giesing</strong><br>
                Seine Kindheit in der Nachkriegszeit verbrachte Franz Beckenbauer (v.r.) im Münchner Arbeiterviertel Giesing, nicht weit vom Grünwalder Stadion. Hier feiern die Beckenbauers die Erstkommunion seines Bruders Walter, hinten von links nach rechts sind Mutter Antonie, Großmutter Maria und Großvater Karl zu sehen.
<strong>Die Zukunft im Blick</strong><br>
                Franz Beckenbauer (l.) als Jugendspieler des SC 1906 München. Eine Ohrfeige eines Nachwuchsspielers von 1860 München sorgte dafür, dass Beckenbauer anstatt zu den Löwen zum FC Bayern wechselten. Der Rest ist Geschichte.
<strong>Fußballer und Sänger</strong><br>
                Unvergessen ist Franz Beckenbauers Song "Gute Freunde kann niemand trennen". Bis auf Platz 31 in den deutschen Charts schaffte es der Kaiser 1966 als Schlagersänger. Hier ist das Plattencover zu sehen.
<strong>Beckenbauer und die Musik-Stars</strong><br>
                Franz Beckenbauer war niemals nur Fußballer, er war immer auch ein Popstar. Im Winter 1967 gibt er Gerhard Höllerich, besser bekannt als Roy Black, Nachhilfe beim Fußballspielen.
<strong>Auch am Klavier ein Virtuose</strong><br>
                Am Klavier spielt Beckenbauer im Sommer 1967 seiner damaligen Frau Brigitte etwas vor.
<strong>Als Beckenbauer zum Kaiser wurde</strong><br>Es gibt viele Geschichten, wie der Spitzname "Kaiser" entstand. Die wahrscheinlichste geht auf das DFB-Pokal-Finale 1969 zurück. Damals triumphierte Beckenbauer mit dem FC Bayern über Schalke und "König" Stan Libuda. Woraufhin die Presse Beckenbauer als "Kaiser" bezeichnete.
<strong>Beckenbauer als Buchautor</strong><br>
                Im Jahr 1975 hat es sich Beckenbauer in einem Fellsessel bequem gemacht, um in seiner eigenen Biografie zu lesen.
<strong>Spaziergang der Legenden</strong><br>
                Franz Beckenbauer, Sepp Maier und Gerd Müller (v.l.n.r.) bummeln durch die Münchner Innenstadt. Im Hintergrund sind die Türme der Münchner Frauenkirche zu sehen.
<strong>Ungewohnter Look</strong><br>
                Der Kaiser mit einem Schnauzbart wie Magnum. Das Bild entstand 1971.
<strong>Der Außenrist-Pass</strong><br>
                Heute würde man wohl von einem Signature Move sprechen: Franz Beckenbauer mit einem seiner lässigen Außenrist-Pässe als Bayern-Kapitän, irgendwann in den 70er Jahren.
<strong>Mit kaputter Schulter im Jahrhundertspiel</strong><br>Das WM-Halbfinale zwischen Deutschland und Italien wird als "Jahrhundertspiel" bezeichnet, Italien gewann nach Verlängerung mit 4:3 gegen die aufopferungsvoll kämpfende DFB-Elf. Beckenbauer brach sich in der 65. Minute das Schultereckgelenk, spielte aber bis zum Ende durch.
<strong>Weltmeister 1974</strong><br>Beckenbauer auf dem Höhepunkt seiner Spielerkarriere: Bei der WM 1974 führte er die deutsche Mannschaft als Kapitän zum Titel.
<strong>Titelsammler mit dem FC Bayern</strong><br>Mit den Münchnern gewann Beckenbauer zahlreiche Titel, alleine dreimal den Europapokal der Landesmeister und fünfmal die deutsche Meisterschaft. Hier reckt er den Henkelpott im Jahr 1976 in die Höhe.
<strong>Der Kaiser in New York</strong><br>
                Zwischen 1977 und 1983 spielte Franz Beckenbauer zweimal für Cosmos New York und fühlte sich im Big Apple sehr wohl. Dass am 11. September 2001, Beckenbauers 56. Geburtstag, die Stadt von Terroristen angegriffen und das World Trade Center zerstörte wurde, machte Beckenbauer sehr betroffen.
<strong>Star-Aufgebot im Big Apple</strong><br>
                Bei Cosmos New York spielte Beckenbauer mit Pele und Giorgio Chinaglia (v.l.n.r.) zusammen. Auch von wilden Partynächten mit Pele im legendären Club "Studio 54" berichtete der Kaiser mehrfach.
<strong>Der Kaiser als Taucher</strong><br>
                1978 fing Beckenbauer bei einem Urlaub in Mexiko auf einem Tauchgang einen dicken Fisch.
<strong>Beckenbauer beim HSV</strong><br>
                Ja, auch beim HSV spielte Franz Beckenbauer. Von 1980 bis 1982 lief der Kaiser für die Hamburger auf. Peter Hermann und Thomas Hörster&nbsp; versuchen den mit einer Doppelgrätsche zu stoppen.
<strong>Weltmeister 1990</strong><br>Als Trainer konnte Beckenbauer den Triumph wiederholen und führte die deutsche Mannschaft 1990 zum Titel.
<strong>Meistertrainer 1994</strong><br>Seiner Titelsammlung fügte Franz Beckenbauer 1994 noch eine Deutsche Meisterschaft als Trainer hinzu, 1996 gewann er mit dem FC Bayern München auch noch den UEFA-Cup.
<strong>Vater des Sommermärchens</strong><br>Franz Beckenbauer anno 2006: Während des Sommermärchens flog Beckenbauer quer durch Deutschland, um alle Spiele zu sehen - und er war begeistert: "Ich kann nur jedem empfehlen, wenn er die Möglichkeit hat, sich das Land vom Hubschrauber aus anzugucken: Wir leben in einem Paradies!"
<strong>Der Kaiser ist tot</strong><br>Nun ist Franz Beckenbauer gestorben. Er wird unvergessen bleiben.

Österreich

Kurier: "Franz Beckenbauer ist tot: Der Fußball hat seinen Kaiser verloren"

Kronen Zeitung: "Seinen Spitznamen bekam die deutsche Fußball-Legende, die als Spieler und Trainer Weltmeister wurde, übrigens in Wien verpasst! Passiert ist es 1971: Im Rahmen eines Freundschaftsspiels der Bayern gegen die Austria war Beckenbauer neben der Büste von Kaiser Franz Joseph I. fotografiert worden."

Der Standard: "Franz Beckenbauer war die Lichtgestalt des deutschen Fußballs, die aber auch ihre Schattenseiten hatte. Er war der Kaiser des Fußballs."

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Schweiz

Tages-Anzeiger: "Er brachte den Deutschen Erfolg und Eleganz. Bei jeder Heldengeschichte in der Hauptrolle: Franz Beckenbauer gelang spielend alles. In seiner Leichtigkeit war er der Deutsche, den es eigentlich nicht gibt."

Blick: "Ein Schock für Freunde, Bekannte und Fans."

NZZ: "Der Kaiser ist tot: Sein Glanz provozierte die Landsleute. Doch Franz Beckenbauer wird immer der größte deutsche Fußballer bleiben."

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