Champions league
FC Bayern: Sperre der Südkurve gegen Saint-Gilloise – Ultras reagieren mit Protest im Stadion
- Aktualisiert: 21.01.2026
- 21:42 Uhr
- ran.de
Beim Champions-League-Spiel des FC Bayern gegen Royale Union Saint-Gilloise blieb der Unterrang der Südkurve gesperrt. Die Ultras wichen deshalb in andere Stadionbereiche aus - und protestierten.
Die Allianz Arena öffnete am Mittwochabend für das Champions-League-Spiel gegen Royale Union Saint-Gilloise – doch ein Teil der Bayern-Fans musste draußen bleiben.
Die UEFA hatte nach erneuten Pyrotechnik-Vorfällen eine Sperrung der Blöcke 111 bis 114 verhängt, die der Klub aus organisatorischen Gründen auf den gesamten Unterrang ausgeweitet hatte.
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Insgesamt wurden 9.336 Tickets storniert und erstattet. Im Vorfeld stellte sich deshalb die Frage, ob und wie die aktiven Fans des FC Bayern dennoch in der Allianz Arena präsent sein würden.
FC Bayern: Ultras mit Protest-Banner
Die Sperre betraf ausschließlich den Unterrang der Südkurve. Andere Stadionbereiche waren davon nicht betroffen.
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Und die Ultras waren trotz der Sperre präsent, wichen zahlreich in den Oberrang aus, um den FC Bayern zu gegen die Belgier unterstützen. Und um ihre Meinung kundzutun, denn sie protestierten mit einem Banner gegen die verhängte Strafe der UEFA: "Gegen Kollektivstrafen - für eine lebendige Fankultur", war darauf zu lesen.
Mit einem weiteren Banner stellten sie klar: "Wir sind immer hier - die Kurve, das sind wir." Dazu waren sie auch gesanglich deutlich zu hören.
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FC Bayern: Möglichkeiten für Ultras in anderen Blöcken trotz Sperre
Wie es zur Präsenz der Ultras kam? Theoretisch bestand für Fans – auch für Mitglieder der Ultra-Gruppierungen – die Möglichkeit, Tickets in anderen Blöcken zu nutzen, sofern diese regulär erworben wurden.
Ein geschlossenes oder koordiniertes Auftreten in einem anderen Block galt eigentlich als organisatorisch schwierig. Die Ticketvergabe erfolgt personalisiert, ein kurzfristiger Tausch oder Weiterverkauf ist nur eingeschränkt möglich.
Strenge Sicherheitsmaßnahmen wegen UEFA-Sanktionen und Pyro-Vorfällen
Klar ist: Gerade vor dem Hintergrund der bestehenden UEFA-Sanktionen steht der FC Bayern unter besonderer Beobachtung. Weitere Vorfälle könnten deutlich härtere Strafen nach sich ziehen. Entsprechend hoch waren die Sicherheitsvorkehrungen rund um das Spiel. Bereits beim Heimspiel gegen Sporting Lissabon hatten Pyrotechnik-Aktionen sicherheitsrelevante Abläufe ausgelöst, unter anderem technische Schutzmechanismen im Stadion.