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Europameisterschaft in deutschland

EM-Achtelfinale im Überblick - Favoriten, Schlüsselduelle und Besonderheiten

  • Aktualisiert: 10.07.2024
  • 15:53 Uhr
  • Justin Kraft
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Das Achtelfinale der EM 2024 steht vor der Tür. ran präsentiert die Schlüsselduelle und Besonderheiten aller acht Partien.

Von Justin Kraft

Die Europameisterschaft in Deutschland geht jetzt erst richtig los. Jedes Spiel kann für die 16 verbliebenen Nationen das letzte sein, eine Niederlage ist die entscheidende zu viel.

Ein Blick auf die Paarungen im Achtelfinale lässt Hoffnung auf viel Spannung, enge Duelle und Spektakel zu. Schaffen es einige schwächelnde Favoriten, die Kurve rechtzeitig zu bekommen?

Und welche Überraschungsteams kommen ins Viertelfinale? ran hat einen knackigen Überblick, worauf es in den einzelnen Partien ankommen wird.

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Schweiz vs. Italien

Der Favorit: Die Schweizer wirkten in der Gruppenphase wie das stabilere Team. Sie verteidigen diszipliniert und lassen kaum etwas zu. Vorne fehlt etwas die Durchschlagskraft. Die Italiener wirken unrund und verwundbar, haben hinten und vorne Probleme, weshalb die Schweiz leichter Favorit ist.

Darauf kommt es an: Ein frühes Tor kann den Matchplan des jeweils anderen Teams über den Haufen werfen. Die Abwehrarbeit wird wohl bei beiden Priorität haben, großes Risiko sind sie bisher nicht gegangen. Italien ist ausgerechnet in der Abwehr gebeutelt durch Abwesenheiten. Effizienz vor dem Tor wird hier wohl den Ausschlag geben.

Das Wichtigste in Kürze

  • EM 2024: Alle News und Infos

  • EM 2024: Spielplan

Fun Fact: Die Schweiz ist seit dem 1:0-Sieg im WM-Quali-Spiel 1993 in elf Spielen sieglos gegen Italien (sechs Unentschieden, fünf Niederlagen).

Schlüsselspieler: Granit Xhaka soll den Laden bei den Schweizern zusammenhalten, bei den Italienern ist Gigi Donnarumma mit seinen Paraden bisher enorm wichtig.

Es fehlen: Silvan Widmer (Schweiz, Gelbsperre), Riccardo Calafiori (Italien, Gelbsperre), Federico Dimarco (Italien, verletzt)

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Deutschland vs. Dänemark

Der Favorit: Deutschland hat nicht nur mehr Qualität, sondern auch die überzeugendere Gruppenphase hinter sich.

Darauf kommt es an: Die Dänen werden sehr kompakt und tief verteidigen, können den Ball aber auch ganz gut selbst laufen lassen. Gelingt es Deutschland, Dänemark in der eigenen Hälfte einzuschnüren und ausreichend Chancen herauszuspielen, haben sie gute Karten auf das Viertelfinale. Ein Risiko ist, dass Julian Nagelsmann die Abwehr umbauen muss, weil Tah fehlt.

Fun Fact: Deutschland hat das einzige Duell mit Dänemark in einer K.-o.-Phase bisher verloren. 1992 holten die Dänen den EM-Titel im Finale gegen das DFB-Team.

Schlüsselspieler: Toni Kroos zieht die Fäden bei den Deutschen. Dänemark ist sehr abhängig davon, welche Ideen Pierre-Emile Höjbjerg hat und wie man Christian Eriksen in die Spur bekommt. Letzterer ist noch fraglich.

Es fehlen: Jonathan Tah (Deutschland, Gelbsperre), Morten Hjulmand (Dänemark, Gelbsperre)

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© 2024 Getty Images
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England vs. Slowakei

Der Favorit: Es wäre falsch, England hier nicht als Favoriten zu benennen und doch müssen die Three Lions dieser Rolle erstmal gerecht werden.

Darauf kommt es an: Machen wir uns nichts vor, England spielt grottig. Die Slowakei ist jetzt auch nicht gerade ins Achtelfinale marschiert, kann mit viel Physis und Defensivarbeit aber unangenehm werden. Alles wird davon abhängen, ob England mal ein wenig Tempo ins eigene Spiel bekommt.

Fun Fact: England konnte das bisher einzige Duell mit der Slowakei bei einem großen Turnier nicht gewinnen. Bei der EM 2016 gab es ein 0:0.

Schlüsselspieler: Die Engländer sind extrem abhängig von Harry Kane, den sie bei diesem Turnier bisher noch nicht richtig eingebunden bekamen. Bei den Slowaken hoffen sie auf "Schranz im Glück". Ivan Schranz erzielte zwei der drei Treffer.

Es fehlen: -

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Spanien vs. Georgien

Der Favorit: Spanien ist durch die Gruppenphase geflogen und wird auch gegen das Überraschungsteam aus Georgien klarer Favorit sein.

Darauf kommt es an: Georgien ist ein sehr unangenehmer Gegner. Im Spiel nach vorne sind sie mutig, defensiv können sie geschickt verteidigen. Und doch wird nur eine Sache entscheidend sein: Gelingt es Spanien, genügend Tore zu erzielen? Oft genug sind sie in der Vergangenheit in K.-o.-Spielen darüber gestolpert.

Fun Fact: Spanien blieb dreimal ohne Gegentor. Letztmals vier Spiele in Folge mit weißer Weste gab es 2012 - dort dann sogar fünfmal in Serie. Am Ende stand der EM-Titel.

Schlüsselspieler: In diesem Spiel wird Alvaro Morata im Fokus stehen. Die Tore des Stürmers werden auf spanischer Seite dringend benötigt. Georgiens Starspieler ist Khvicha Kvaratskhelia. Ihn wollen sie in Umschaltsituationen bringen.

Es fehlen: Anzor Mekvabishvili (Georgien, Gelbsperre)

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Frankreich vs. Belgien

Der Favorit: Frankreich hat mehr individuelle Qualität und ist dementsprechend leichter Favorit.

Darauf kommt es an: Beide spielen recht ähnlich. Der Fokus beider Teams liegt auf der Kontrolle und der defensiven Stabilität. Es ist nicht damit zu rechnen, dass Frankreich und Belgien ein Offensivfeuerwerk abbrennen. Allerdings präsentieren sich auch beide fehleranfällig, was vielleicht zu mehr Chancen führen wird, als sie es sich wünschen. Am Ende wird sich das Team durchsetzen, das mehr Phasen der Kontrolle in die Partie bekommt.

Fun Fact: Belgien ist der häufigste Gegner Frankreichs in der Geschichte. Es wird das 76. Duell der beiden sein - fast doppelt so viele wie gegen Italien (39) und die Schweiz (39), die beide auf dem zweiten Rang stehen.

Schlüsselspieler: Dass Frankreich bisher kaum Tore erzielt, liegt unter anderem daran, dass Kylian Mbappe noch nicht im Turnier angekommen ist. Bei den Belgiern ist Kevin De Bruyne der mit Abstand wichtigste Mann.

Es fehlen: Thomas Meunier (Belgien, muskuläre Probleme), Axel Witsel (Belgien, muskuläre Probleme)

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Portugal vs. Slowenien

Der Favorit: Portugal überragt noch nicht, ist aber klar favorisiert.

Darauf kommt es an: Es ist kaum zu glauben, aber Portugals Problem ist das Offensivspiel. Die Portugiesen haben viel vom Ball, schaffen es aber zu selten, sich hochwertige Chancen herauszuspielen. Die Slowenen müssen hoffen, dass Portugal das Tor erneut nicht trifft.

Fun Fact: Die beiden Nationen treffen erst zum zweiten Mal aufeinander. Das erste Duell entschied Slowenien für sich - im März dieses Jahres in einem Testspiel (2:0).

Schlüsselspieler: Bei den Portugiesen ist Bruno Fernandes der Dreh- und Angelpunkt. Seine Ideen sollen die restlichen Hochbegabten miteinander verknüpfen. Sloweniens Schlüssel zu einem Überraschungscoup ist wohl Torhüter Jan Oblak.

Es fehlen: Erik Janza (Slowenien, Gelbsperre)

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Rumänien vs. Niederlande

Der Favorit: Die Buchmacher sind sich einig, dass die Niederländer klar favorisiert sind. Aber ganz so klar ist das nicht ...

Darauf kommt es an: Denn Oranje präsentiert sich bisher zu behäbig, zu unpräzise und zu fehleranfällig. Genau das, was die überraschend starken Rumänen für sich nutzen könnten. Mit ihrem vertikalen Offensivspiel und den schnellen Angreifern können sie eine kleine Sensation schaffen, wenn die Niederlande wieder zu viele Ballverluste anbietet.

Fun Fact: Rumänien steht erstmals seit der Euro 2000 in der K.-o.-Phase eines großen Turniers (damals Aus im Viertelfinale gegen Italien). Erst einmal konnten sie ein K.-o.-Spiel gewinnen: 1994 im WM-Achtelfinale gegen Argentinien (3:2).

Schlüsselspieler: Bei den Niederländern steht Cody Gakpo im Fokus. Der 25-Jährige ist der gefährlichste Offensivspieler bei Oranje. Bei den Rumänen ist Nicolae Stanciu Takt- und Rhythmusgeber der Rumänen.

Es fehlen: Nicusor Bancu (Gelbsperre)

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Österreich vs. Türkei

Der Favorit: Österreich hat vor allem im taktischen Bereich deutlich mehr Qualität als die Türken und ist sogar klarer Favorit.

Darauf kommt es an: Österreichs Pressing ist erdrückend und gut strukturiert. Dass die Türkei mit Druck nicht so richtig klarkommt, zeigte sich gegen Portugal. Nun müssen sie das beste Pressing der Euro knacken. Wenn sie die technische Qualität ihrer Einzelspieler in den Zwischenräumen eingesetzt bekommen, haben sie eine kleine Chance. Es kann aber auch schnell sehr deutlich werden.

Fun Fact: So wie im März dieses Jahres, als Österreich mit 6:1 gewann. Das Achelfinal-Duell wird das erste Aufeinandertreffen der beiden bei einem großen Turnier sein.

Schlüsselspieler: Die Österreicher sind unglaublich ausgeglichen, haben keinen klaren Schlüsselspieler. Konrad Laimer ist als Balljäger aber jemand, der prädestiniert für dieses Duell ist. Auf der anderen Seite muss Hakan Calhanoglu ersetzt werden, was noch mehr Verantwortung auf die Schultern des jungen Arda Güler lädt.

Es fehlen: Patrick Wimmer (Österreich, Gelbsperre), Samet Akaydin (Türkei, Gelbsperre), Hakan Calhanoglu (Türkei, Gelbsperre)

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