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Fußball

MLS: Wegen Wetten auf eigene Teams - Spieler lebenslang gesperrt

  • Aktualisiert: 09.03.2026
  • 22:34 Uhr
  • SID

In der MLS waren im Oktober zwei Profis wegen des Verdachtes auf illegales Wetten vorläufig gesperrt worden. Jetzt hat sich die Vermutung bestätigt.

Wegen Sportwetten auch auf ihre eigenen Teams sind zwei Spieler der nordamerikanischen Fußballliga MLS lebenslang gesperrt worden. Der ghanaische Nationalspieler Yaw Yeboah (28), der 2023 mit Columbus Crew Meister wurde, und der in Ghana geborene US-Amerikaner Derrick Jones (29), der in der Nachwuchsakademie von Manchester City ausgebildet wurde, sollen nach Angaben der Liga 2024 und 2025 unter anderem auf ihre eigenen Spiele gewettet haben.

So setzten beide bei einem Spiel im Oktober 2024 darauf, dass Jones eine Gelbe Karte erhalten würde – was tatsächlich eintraf. Die Spieler hätten "vermutlich vertrauliche Informationen mit anderen Wettern geteilt", erklärte die MLS, stellte aber auch fest: "Es gibt keine Anhaltspunkte dafür, dass diese Wetten das Ergebnis eines Spiels beeinflusst haben."

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Yeboah hatte spielte in Frankreich, den Niederlanden, in Spanien und Polen, ehe er 2022 zu Columbus in die MLS wechselte. 2025 unterschrieb er beim Los Angeles FC, sein Vertrag wurde aber im Januar aufgelöst. Danach zog es ihn nach China. Jones stand unter anderem für Philadelphia, Nashville, Houston, Charlotte und Columbus auf dem Feld. Beide Spieler waren im Oktober vergangenen Jahres von der MLS vorläufig gesperrt worden.

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