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Nach Verpflichtung gleich in der Salernitana-Startelf

Jerome Boateng: "Hätte nur Tuchel entschieden, würde ich heute das Bayern-Trikot tragen"

  • Veröffentlicht: 04.02.2024
  • 17:32 Uhr
  • Christoph Gailer
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Mit US Salernitana hat Weltmeister Jerome Boateng einen neuen Verein gefunden. Der möglichen Chance einer Rückkehr zum FC Bayern trauert der 35-Jährige immer noch etwas hinterher.

Am Sonntagnachmittag feierte Weltmeister Jerome Boateng seine Rückkehr in den Profifußball.

Nach über einem halben Jahr ohne Verein debütierte der 35 Jahre alte Verteidiger nur wenige Tage nach der Vertragsunterschrift für den italienischen Erstligisten US Salernitana.  Mit Boateng in der Abwehr, der zunächst bis zum 30. Juni 2024 unterschrieb, kam das Team von Trainer Filippo Inzaghi zu einem torlosen Remis beim FC Turin. 

Nun blickte der Routinier zurück auf die vergangenen Monate und seine Beinahe-Rückkehr zum FC Bayern, wo er im Herbst ein Probetraining bestritt, letztlich aber keinen Vertrag erhielt.

Trotz großer Verletzungssorgen nahmen die Münchner von einer Verpflichtung des früheren Nationalspielers Abstand, nicht zuletzt wegen der privaten Angelegenheiten Boatengs. Gegen den Weltmeister von 2014 läuft ein Strafverfahren.

Boateng wird von seiner Ex-Partnerin Körperverletzung und Beleidigung vorgeworfen, ein bereits gefälltes Urteil wurde im Herbst 2023 aufgehoben, der Prozess wird nun in München ganz neu aufgerollt. Infolge der Absage an Boateng bestätigte Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß damals auch, dass dies nicht zuletzt aufgrund des noch laufenden Verfahrens geschehen sei. 

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Der Profi selbst glaubt immer noch, dass eine Bayern-Rückkehr geklappt hätte, wenn nur der Trainer die Entscheidung darüber getroffen hätte.

Bayern-Coach Tuchel als Boateng-Fürsprecher

"Hätte nur Thomas Tuchel entschieden, würde ich heute das Bayern-Trikot tragen. Er war die treibende Kraft hinter meinem Engagement in München und der Möglichkeit, mich dort fit zu halten", sagte Boateng der "Bild". 

Doch die Fürsprache Tuchels half Boateng nicht zu einem Vertrag an der Säbener Straße, wo er zuvor schon von 2011 bis 2021 aktiv war und anschließend zu Olympique Lyon wechselte. 

Trotz der Verletzungsprobleme der Münchner wurde Boateng abgesagt, damals "hieß es, dass der Kader doch gut genug besetzt sei. Das wurde mir zumindest so gesagt".

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Boateng über Heidenheim-Gerücht: "Mein Name wurde benutzt"

Nach dem Bayern-Probetraining gab es auch Gerüchte um einen möglichen Boateng-Transfer zu Bundesliga-Aufsteiger Heidenheim.

"Es gab ein Gespräch mit Heidenheim, das ist richtig. Mir wurde das Interesse von Heidenheim hinterlegt, mehr nicht", bestätigte Boateng dieses Gerücht, aber: "Ich habe danach aber keine Zusage gemacht, es gab keine weiteren Gespräche, es wurde nichts mehr dazu gesagt, ich habe es mir nur angehört. Danach gab es Aussagen vom Heidenheim-Trainer, dass sie mir abgesagt hätten. Das macht man aus meiner Sicht nicht. Mein Name wurde benutzt, mehr ist aber auch nicht passiert."

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