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Hamburger SV: Wird Oliver Bierhoff Nachfolger von Stefan Kuntz beim HSV? So reagiert der Ex-DFB-Boss
- Aktualisiert: 08.01.2026
- 13:44 Uhr
- ran.de
Der Hamburger SV sucht nach dem überraschenden Abschied von Stefan Kuntz einen neuen Sportvorstand. Der bekannteste Kandidat reagiert.
Der Abschied von Stefan Kuntz, der aus persönlichen Gründen um eine Vertragsauflösung gebeten hatte, hat beim Hamburger SV eine Vakanz auf einem der wichtigsten Posten hinterlassen.
Als möglichen Nachfolger nennt die "Sport Bild" Oliver Bierhoff.
Der langjährige Manager der deutschen Nationalmannschaft war schon mehrfach Kandidat beim HSV, zuletzt nach der Entlassung von Jonas Boldt 2024, ehe die Entscheidung für Kuntz fiel.
Der ehemalige DFB-Torjäger stand in jungen Jahren selbst als Spieler zwei Jahre lang beim HSV unter Vertrag, ehe er 1990 zu Borussia Mönchengladbach und kurz darauf ins Ausland weiterzog.
Für den 57-Jährigen wäre es jedoch der erste Funktionärsjob bei einem Fußballverein, nachdem er von 2004 bis 2022 beim DFB beschäftigt war.
Auf ran-Nachfrage wollte sich Bierhoff nicht zum Thema äußern, dementierte ein Interesse an dem Job aber auch nicht.
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HSV: Auch Stuttgarts Wohlgemuth wird gehandelt
Neben dem Europameister von 1996 soll dem Bericht zufolge auch Fabian Wohlgemuth bei den "Rothosen" gehandelt werden.
Der 46-Jährige hat seit Sommer 2024 die Position des Vorstands Sport beim VfB Stuttgart inne, war dort zuvor anderthalb Jahre lang Sportdirektor und besitzt großen Anteil am Aufschwung der Schwaben.
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Wohlgemuth war bereits von 2008 bis 2010 in der HSV-Jugend beschäftigt, kam dann über den VfL Wolfsburg, Holstein Kiel und den SC Paderborn nach Stuttgart.
Er soll - wie Bierhoff - hohes Ansehen bei einigen Mitgliedern des Hamburger Aufsichtsrates genießen, der über die Personalie entscheidet.
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HSV sucht Kuntz-Nachfolger: Auch Boldt-Rückkehr denkbar?
In dem Bericht genannt wird auch Boldt, der in Hamburg lebt und sich demnach eine Rückkehr vorstellen kann. Seit seinem Abschied nach fünf Jahren hat der 43-Jährige jedoch keinen Posten mehr im Profifußball bekleidet.
Eine Beförderung von Claus Costa vom Direktor Profifußball zum Sportvorstand soll hingegen wenig realistisch sein.
Generell wollen sich die Verantwortlichen ausreichend Zeit bei der Entscheidung lassen.
Finanzboss Huwer vorerst alleiniger HSV-Chef
So lange führt Finanzvorstand Eric Huwer den HSV alleine. Der 42-Jährige sprach zum Trainingsstart nach der Weihnachtspause zu den Profis, will aber künftig auf Kabinenansprachen verzichten.
"Das werde ich nicht brauchen, weil wir mehr als handlungsfähig sind", sagte Huwer beim Neujahrsempfang des "Hamburger Abendblatt":
"Das verteilen wir auf mehreren Schultern und da bin ich auch ganz guter Dinge, dass das klappt."