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Handball-EM 2026 - War das letzte Deutschland-Tor irregulär? Kontinentalverband klärt auf

  • Veröffentlicht: 23.01.2026
  • 11:55 Uhr
  • Philipp Schmalz

Nach dem 32:30-Sieg der deutschen Handballer war der Ärger auf Seiten der Portugiesen groß. Nun ist klar: Das letzte Tor des DHB-Teams war tatsächlich irregulär.

Nach 60 aufreibenden Minuten lagen sich die deutschen Handballer feiernd in den Armen. Aufgrund einer deutlichen Leistungssteigerung im zweiten Abschnitt der Partie konnte das Team von Bundestrainer Alfred Gislason zum Hauptrundenauftakt der Handball-EM gegen Portugal einen wichtigen 32:30-Sieg feiern.

Während Andreas Wolff, Juri Knorr und Co. jubelten, war der Ärger auf Seiten der Portugiesen hingegen groß. Vor allem das letzte Tor der Partie von Renars Uscins war den Südeuropäern ein Dorn im Auge.

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Die Europäische Handballföderation (EHF) brachte nun Licht ins Dunkel und gibt den Portugiesen Recht.

In einem Statement erklärte der Kontinentalverband: "In der 59. Minute führte der deutsche Spieler Nr. 54 (Justus Fischer; Anm.d.Red.) nach einem Tor der portugiesischen Mannschaft den Anwurf aus. Zwei deutsche Spieler (Nr. 5 (Miro Schluroff; Anm.d.Red.)) und Nr. 23 (Renars Uscins; Anm.d.Red.)) hatten vor dem Pfiff des Schiedsrichters die Mittellinie überquert, woraufhin Spieler Nr. 23 den Ball erhielt und ein Tor erzielte."

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"Eine Wiederholung des Anwurfs wäre zwar das korrekte Vorgehen gewesen, hätte jedoch nichts an der Ballbesitzverteilung geändert", so die EHF weiter.

Trotzdem ist der Ärger der Portugiesen durchaus verständlich. In einer engen Hauptrundengruppe (Portugal trifft noch auf Frankreich, Norwegen und Spanien) könnte am Ende auch das Torverhältnis über das Weiterkommen entscheiden.

Portugal-Trainer Paulo Pereira regte sich beim dänischen Sender "TV2" auch deshalb bereits kurz nach dem Spiel auf: "Mindestens ein Spieler befindet sich auf der anderen Seite, als er pfeift. Das ist ein Fehler. Er muss das Spiel unterbrechen und neu anpfeifen. Das war ein irreguläres Tor."

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