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nach Skandal

Schach: Niemann scheitert mit Klage gegen Carlsen

  • Aktualisiert: 27.09.2023
  • 16:15 Uhr
  • Paul Wehler
Article Image Media
© UPI Photo
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Wegen Betrugsvorwürfen hatte Hans Niemann Schach-Superstar Magnus Carlsen auf eine Millionen-Summe verklagt. Doch die Klage wurde nun vorerst abgewiesen.

Hans Niemanns Millionenklage gegen Schach-Superstar Magnus Carlsen war nicht erfolgreich - zumindest vorerst. Das zuständige Gericht in Missouri wies die Klage zunächst zurück, wie das "Wall Street Journal" berichtet.

Niemann hatte Carlsen auf 100 Millionen US-Dollar Schadensersatz verklagt, nachdem dieser schwere Betrugsvorwürfe gegen Niemann erhoben hatte.

Im vergangenen Jahr hatte Carlsen öffentlich Betrugsvorwürfe gegen Niemann geäußert. Zuvor beendete er ein Online-Duell gegen Niemann kommentarlos nach nur einem Zug. Carlsen sagte jedoch nicht, in welcher Form Niemann betrogen haben soll.

Eine Theorie hatte des kanadische Schach-Großmeister Eric Hansen hatte für Aufsehen und Schlagzeigen gesorgt. Hansen vermutete, Niemann hätte mit Hilfe von Analkugeln Vibrationssignale empfangen können, um so die nächsten Spielzüge zu planen.

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Niemann: Nicht der erste Betrug

"Wir freuen uns, dass das Gericht den Versuch von Hans Niemann, vor einem Bundesgericht in Missouri einen unverdienten Gewinn zu erzielen, zurückgewiesen hat und dass Niemanns Versuch, die Meinungsäußerung durch eine strategische Prozessführung in diesem Forum zu unterbinden, gescheitert ist", ließ Carlsen über seinen Anwalt Craig Reiser verlauten. Niemanns Anwälte kündigten an, die Verleumdungsklage neben anderen Klagen nun vor einem staatlichen Gericht zu verfolgen.

Niemann hatte zugegeben, in seiner Jugend zweimal bei virtuellen Schach-Turnieren betrogen zu haben. Das Portal "Chess.com" vermutet aber, dass Niemann in mehr als 100 online-Parien betrogen haben könnte.

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