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DTM 2024 - Preining, Rast, Bortolotti: Der große Favoritencheck

<strong>DTM 2024 - Preining, Rast, Bortolotti: Der große Favoritencheck</strong><br>Ab diesem Wochenende (<a href="https://www.ran.de/sports/motorsport/dtm/livestreams/dtm2024-live-in-oschersleben1-freies-training-im-kostenlosen-livestream-141441">live auf ProSieben, Joyn und ran.de</a>) gehen 20 DTM-Fahrer auf Titeljagd, wenn in Oschersleben die neue Saison startet. Wir haben die Favoriten näher unter die Lupe genommen.
DTM 2024 - Preining, Rast, Bortolotti: Der große Favoritencheck
Ab diesem Wochenende (live auf ProSieben, Joyn und ran.de) gehen 20 DTM-Fahrer auf Titeljagd, wenn in Oschersleben die neue Saison startet. Wir haben die Favoriten näher unter die Lupe genommen.
© Gruppe C Photography
<strong>Thomas Preining (AUT, Manthey EMA - Porsche 911 GT3 R)</strong><br>Klar: Am Titelverteidiger führt auch 2024 erst einmal kein Weg vorbei, auch weil die Erfolgskombination mit Manthey und Porsche bestehen bleibt. Manthey wurde 2023 Team-Meister, Porsche holte den Herstellertitel. Ob sich das wiederholen kann? Teamgründer Olaf Manthey sagt bei "Motorsport-Total" hinsichtlich der Balance of Performance: "Ich glaube nicht, dass man zulassen wird, dass wir das noch mal holen."
Thomas Preining (AUT, Manthey EMA - Porsche 911 GT3 R)
Klar: Am Titelverteidiger führt auch 2024 erst einmal kein Weg vorbei, auch weil die Erfolgskombination mit Manthey und Porsche bestehen bleibt. Manthey wurde 2023 Team-Meister, Porsche holte den Herstellertitel. Ob sich das wiederholen kann? Teamgründer Olaf Manthey sagt bei "Motorsport-Total" hinsichtlich der Balance of Performance: "Ich glaube nicht, dass man zulassen wird, dass wir das noch mal holen."
© Pakusch
<strong>Thomas Preining (AUT, Manthey EMA - Porsche 911 GT3 R)</strong><br>Doch Preining hat 2023 bewiesen, dass er weiß, wie man Champion wird. "Trotz des Titelgewinns im vergangenen Jahr blieb unsere Herangehensweise unverändert: Wir fokussieren uns erneut darauf, gut in die Saison zu starten und regelmäßig zu punkten", sagt Preining.
Thomas Preining (AUT, Manthey EMA - Porsche 911 GT3 R)
Doch Preining hat 2023 bewiesen, dass er weiß, wie man Champion wird. "Trotz des Titelgewinns im vergangenen Jahr blieb unsere Herangehensweise unverändert: Wir fokussieren uns erneut darauf, gut in die Saison zu starten und regelmäßig zu punkten", sagt Preining.
© Pakusch
<strong>Sheldon van der Linde (RSA, Schubert Motorsport - BMW M4 GT3)</strong><br>Was BMW und Schubert 2024 auffahren, ist ein Ausrufezeichen. Das Meisterteam von 2022 setzt nicht nur drei Autos ein, sondern setzt auch drei Ex-Champions in die Boliden, angefangen mit van der Linde, der 2022 den Titel holte. "Insgesamt denke ich, dass die neue Teamstruktur uns noch stärker machen wird. Natürlich wissen wir noch nicht, was das wert sein wird, aber ich gehe mit einem guten Gefühl in die Saison“, sagt er.
Sheldon van der Linde (RSA, Schubert Motorsport - BMW M4 GT3)
Was BMW und Schubert 2024 auffahren, ist ein Ausrufezeichen. Das Meisterteam von 2022 setzt nicht nur drei Autos ein, sondern setzt auch drei Ex-Champions in die Boliden, angefangen mit van der Linde, der 2022 den Titel holte. "Insgesamt denke ich, dass die neue Teamstruktur uns noch stärker machen wird. Natürlich wissen wir noch nicht, was das wert sein wird, aber ich gehe mit einem guten Gefühl in die Saison“, sagt er.
© 2024 Getty Images
<strong>Rene Rast (GER, Schubert Motorsport - BMW M4 GT3)</strong> <br>Der dreimalige Champion muss niemandem mehr etwas beweisen, er hat aber gezeigt, dass es auch in einem GT3-Auto für ihn nach ganz vorne gehen kann. 2023 wurde er Gesamtfünfter. Luft nach oben ist definitiv noch da - und Rast ist jemand, der das aufholen kann. Gewisse Teamdynamiken darf man bei drei Ex-Meistern aber auch nicht außer Acht lassen. "Das ist ein heißer Mix, drei Ex-Champions in einem Team, das gab es, glaube ich, so auch noch nicht. Da ist Feuer drin", sagt <strong><em>ran</em></strong> racing-Experte Maximilian Götz.
Rene Rast (GER, Schubert Motorsport - BMW M4 GT3)
Der dreimalige Champion muss niemandem mehr etwas beweisen, er hat aber gezeigt, dass es auch in einem GT3-Auto für ihn nach ganz vorne gehen kann. 2023 wurde er Gesamtfünfter. Luft nach oben ist definitiv noch da - und Rast ist jemand, der das aufholen kann. Gewisse Teamdynamiken darf man bei drei Ex-Meistern aber auch nicht außer Acht lassen. "Das ist ein heißer Mix, drei Ex-Champions in einem Team, das gab es, glaube ich, so auch noch nicht. Da ist Feuer drin", sagt ran racing-Experte Maximilian Götz.
© Pakusch
<strong>Marco Wittmann (GER, Schubert Motorsport - BMW M4 GT3)</strong><br>Der zweimalige Champion komplettiert das Trio infernale. Man muss bei ihm wissen: Um den Titel fuhr er schon länger nicht mehr, schimpfte oft über sein Team. Wittmann ist bei Schubert optimistisch: "Natürlich zeigt sich in der Vorbereitung nie das wahre Kräfteverhältnis, aber es war schön zu sehen, dass wir konkurrenzfähig sind."
Marco Wittmann (GER, Schubert Motorsport - BMW M4 GT3)
Der zweimalige Champion komplettiert das Trio infernale. Man muss bei ihm wissen: Um den Titel fuhr er schon länger nicht mehr, schimpfte oft über sein Team. Wittmann ist bei Schubert optimistisch: "Natürlich zeigt sich in der Vorbereitung nie das wahre Kräfteverhältnis, aber es war schön zu sehen, dass wir konkurrenzfähig sind."
© Pakusch
<strong>Mirko Bortolotti (ITA, SSR Performance - Lamborghini Huracan GT3 Evo2)</strong><br>Der 34-Jährige ist ein ausgewiesener GT3-Spezialist, der mit allen Wassern gewaschen ist. Auch er weiß, wie Titelkampf geht, er fuhr 2022 und 2023 lange um die Meisterschaft mit, wurde 2023 am Ende Vize. Mit ihm und seinem Team SSR Performance ist zu rechnen. Ob er den letzten, entscheidenden Schritt zum Titel dann tatsächlich gehen kann, muss er erst beweisen.
Mirko Bortolotti (ITA, SSR Performance - Lamborghini Huracan GT3 Evo2)
Der 34-Jährige ist ein ausgewiesener GT3-Spezialist, der mit allen Wassern gewaschen ist. Auch er weiß, wie Titelkampf geht, er fuhr 2022 und 2023 lange um die Meisterschaft mit, wurde 2023 am Ende Vize. Mit ihm und seinem Team SSR Performance ist zu rechnen. Ob er den letzten, entscheidenden Schritt zum Titel dann tatsächlich gehen kann, muss er erst beweisen.
© Pakusch
<strong>Nicki Thiim (DEN, SSR Performance - Lamborghini Huracan GT3 Evo2)</strong><br>Der Däne ist ebenfalls ein GT3-Spezialist, ist ähnlich ausgebufft wie sein Teamkollege Bortolotti. Sein erstes Gastspiel in der DTM 2022 endete allerdings in einem Desaster, als das Team T3 Motorsport nach vier punktlosen Rennen aufgab. Macht er es jetzt mit SSR Performance wie einst sein Papa? Nicki Thiims Vater Kurt wurde 1986 Meister. Die Chancen für eine Thiim-Neuauflage stehen nicht schlecht.
Nicki Thiim (DEN, SSR Performance - Lamborghini Huracan GT3 Evo2)
Der Däne ist ebenfalls ein GT3-Spezialist, ist ähnlich ausgebufft wie sein Teamkollege Bortolotti. Sein erstes Gastspiel in der DTM 2022 endete allerdings in einem Desaster, als das Team T3 Motorsport nach vier punktlosen Rennen aufgab. Macht er es jetzt mit SSR Performance wie einst sein Papa? Nicki Thiims Vater Kurt wurde 1986 Meister. Die Chancen für eine Thiim-Neuauflage stehen nicht schlecht.
© Jan Huebner
<strong>Kelvin van der Linde (RSA, ABT Sportsline - Audi R8 LMS GT3 Evo2)</strong><br>Zu den Titelfavoriten gehört immer auch das Abt-Team. Mit Kelvin van der Linde und Ricardo Feller ist man konstant stark aufgestellt, auch wenn van der Linde seit seinem knapp verpassten Titel 2021 nicht mehr ganz vorne anklopfen konnte. Ob er nach zwei vergleichsweise mageren Jahren den persönlichen Turnaround schafft?
Kelvin van der Linde (RSA, ABT Sportsline - Audi R8 LMS GT3 Evo2)
Zu den Titelfavoriten gehört immer auch das Abt-Team. Mit Kelvin van der Linde und Ricardo Feller ist man konstant stark aufgestellt, auch wenn van der Linde seit seinem knapp verpassten Titel 2021 nicht mehr ganz vorne anklopfen konnte. Ob er nach zwei vergleichsweise mageren Jahren den persönlichen Turnaround schafft?
© Pakusch
<strong>Ricardo Feller (SUI, ABT Sportsline - Audi R8 LMS GT3 Evo2 )</strong><br>Deutlich besser lief es für Feller, der sich zu einem Topfahrer gemausert hat, 2023 Gesamtdritter wurde. Ihm ist es zuzutrauen, ein gewichtiges Wörtchen mitzureden im Kampf um den Titel, auf den Abt inzwischen eine halbe Ewigkeit wartet. 2009 gelang das letztmals. Da das Traditionsteam 2024 die 25. Saison in der DTM begeht, wäre der Zeitpunkt perfekt.
Ricardo Feller (SUI, ABT Sportsline - Audi R8 LMS GT3 Evo2 )
Deutlich besser lief es für Feller, der sich zu einem Topfahrer gemausert hat, 2023 Gesamtdritter wurde. Ihm ist es zuzutrauen, ein gewichtiges Wörtchen mitzureden im Kampf um den Titel, auf den Abt inzwischen eine halbe Ewigkeit wartet. 2009 gelang das letztmals. Da das Traditionsteam 2024 die 25. Saison in der DTM begeht, wäre der Zeitpunkt perfekt.
© Jan Huebner
<strong>Lucas Auer (AUT, Winward - Mercedes-AMG GT3)</strong>&nbsp;<br>Er steht wie kaum ein anderer Fahrer im aktuellen Feld für den Namen DTM, seit 2015 gehört der Österreicher zum festen Aufgebot der Serie. 2022 kämpfte er bis zum Finale um den Fahrertitel und wurde letztlich Vizemeister. 2024 will er mit Winward wieder vorne angreifen, es gehe aber zunächst darum, nach Siegen zu streben: "Die Frage mit der Meisterschaft stellt sich dann erst im letzten Drittel, ob du in diesem Kampf dabei bist. Das hängt nicht nur davon ab, ob du schnell genug bist, sondern vor allem auch davon, ob du konstant genug bist."
Lucas Auer (AUT, Winward - Mercedes-AMG GT3) 
Er steht wie kaum ein anderer Fahrer im aktuellen Feld für den Namen DTM, seit 2015 gehört der Österreicher zum festen Aufgebot der Serie. 2022 kämpfte er bis zum Finale um den Fahrertitel und wurde letztlich Vizemeister. 2024 will er mit Winward wieder vorne angreifen, es gehe aber zunächst darum, nach Siegen zu streben: "Die Frage mit der Meisterschaft stellt sich dann erst im letzten Drittel, ob du in diesem Kampf dabei bist. Das hängt nicht nur davon ab, ob du schnell genug bist, sondern vor allem auch davon, ob du konstant genug bist."
© Jan Huebner
<strong>Luca Stolz (GER, HRT - Mercedes-AMG GT3)</strong><br>Er war im Vorjahr als Gesamtsechster bester Mercedes-Pilot, er fährt erneut für das HRT-Team. "Selbstverständlich ist es mein Traum, um die Meisterschaft zu fahren", sagt Stolz. Er weiß: "Konstanz spielt in der DTM eine entscheidende Rolle. Deshalb ist unser Ziel, Fehler zu vermeiden und stets die Performance unseres Pakets in Resultate umzusetzen."
Luca Stolz (GER, HRT - Mercedes-AMG GT3)
Er war im Vorjahr als Gesamtsechster bester Mercedes-Pilot, er fährt erneut für das HRT-Team. "Selbstverständlich ist es mein Traum, um die Meisterschaft zu fahren", sagt Stolz. Er weiß: "Konstanz spielt in der DTM eine entscheidende Rolle. Deshalb ist unser Ziel, Fehler zu vermeiden und stets die Performance unseres Pakets in Resultate umzusetzen."
© Pakusch
<strong>DTM 2024 - Preining, Rast, Bortolotti: Der große Favoritencheck</strong><br>Und was sagt unser Experte? "Wenn man sich die Tests anschaut, war Porsche sehr stark mit Titelverteidiger Thomas Preining. Mirko Bortolotti gehört auch zu den Favoriten. Das Dreier-Team um Rene Rast, Sheldon van der Linde und Marco Wittmann will sich auch beweisen", so Maximilian Götz.
DTM 2024 - Preining, Rast, Bortolotti: Der große Favoritencheck
Und was sagt unser Experte? "Wenn man sich die Tests anschaut, war Porsche sehr stark mit Titelverteidiger Thomas Preining. Mirko Bortolotti gehört auch zu den Favoriten. Das Dreier-Team um Rene Rast, Sheldon van der Linde und Marco Wittmann will sich auch beweisen", so Maximilian Götz.
© Pakusch
<strong>DTM 2024 – Preining, Rast, Bortolotti: Der große Favoritencheck</strong><br>Porsche habe eine "mega Pace", auch SSR Performance sei hoch motiviert, betont Götz: "Aber auch Mercedes-AMG will zurückschlagen. Die haben ein Top-Lineup mit vier Top-Fahrern und zwei super Teams. Am Ende geht es darum, wer Ruhe bewahrt, wer die meisten Punkte mitnimmt, wer konstant ist."
DTM 2024 – Preining, Rast, Bortolotti: Der große Favoritencheck
Porsche habe eine "mega Pace", auch SSR Performance sei hoch motiviert, betont Götz: "Aber auch Mercedes-AMG will zurückschlagen. Die haben ein Top-Lineup mit vier Top-Fahrern und zwei super Teams. Am Ende geht es darum, wer Ruhe bewahrt, wer die meisten Punkte mitnimmt, wer konstant ist."
© Pakusch
<strong>DTM 2024 - Preining, Rast, Bortolotti: Der große Favoritencheck</strong><br>Ab diesem Wochenende (<a href="https://www.ran.de/sports/motorsport/dtm/livestreams/dtm2024-live-in-oschersleben1-freies-training-im-kostenlosen-livestream-141441">live auf ProSieben, Joyn und ran.de</a>) gehen 20 DTM-Fahrer auf Titeljagd, wenn in Oschersleben die neue Saison startet. Wir haben die Favoriten näher unter die Lupe genommen.
<strong>Thomas Preining (AUT, Manthey EMA - Porsche 911 GT3 R)</strong><br>Klar: Am Titelverteidiger führt auch 2024 erst einmal kein Weg vorbei, auch weil die Erfolgskombination mit Manthey und Porsche bestehen bleibt. Manthey wurde 2023 Team-Meister, Porsche holte den Herstellertitel. Ob sich das wiederholen kann? Teamgründer Olaf Manthey sagt bei "Motorsport-Total" hinsichtlich der Balance of Performance: "Ich glaube nicht, dass man zulassen wird, dass wir das noch mal holen."
<strong>Thomas Preining (AUT, Manthey EMA - Porsche 911 GT3 R)</strong><br>Doch Preining hat 2023 bewiesen, dass er weiß, wie man Champion wird. "Trotz des Titelgewinns im vergangenen Jahr blieb unsere Herangehensweise unverändert: Wir fokussieren uns erneut darauf, gut in die Saison zu starten und regelmäßig zu punkten", sagt Preining.
<strong>Sheldon van der Linde (RSA, Schubert Motorsport - BMW M4 GT3)</strong><br>Was BMW und Schubert 2024 auffahren, ist ein Ausrufezeichen. Das Meisterteam von 2022 setzt nicht nur drei Autos ein, sondern setzt auch drei Ex-Champions in die Boliden, angefangen mit van der Linde, der 2022 den Titel holte. "Insgesamt denke ich, dass die neue Teamstruktur uns noch stärker machen wird. Natürlich wissen wir noch nicht, was das wert sein wird, aber ich gehe mit einem guten Gefühl in die Saison“, sagt er.
<strong>Rene Rast (GER, Schubert Motorsport - BMW M4 GT3)</strong> <br>Der dreimalige Champion muss niemandem mehr etwas beweisen, er hat aber gezeigt, dass es auch in einem GT3-Auto für ihn nach ganz vorne gehen kann. 2023 wurde er Gesamtfünfter. Luft nach oben ist definitiv noch da - und Rast ist jemand, der das aufholen kann. Gewisse Teamdynamiken darf man bei drei Ex-Meistern aber auch nicht außer Acht lassen. "Das ist ein heißer Mix, drei Ex-Champions in einem Team, das gab es, glaube ich, so auch noch nicht. Da ist Feuer drin", sagt <strong><em>ran</em></strong> racing-Experte Maximilian Götz.
<strong>Marco Wittmann (GER, Schubert Motorsport - BMW M4 GT3)</strong><br>Der zweimalige Champion komplettiert das Trio infernale. Man muss bei ihm wissen: Um den Titel fuhr er schon länger nicht mehr, schimpfte oft über sein Team. Wittmann ist bei Schubert optimistisch: "Natürlich zeigt sich in der Vorbereitung nie das wahre Kräfteverhältnis, aber es war schön zu sehen, dass wir konkurrenzfähig sind."
<strong>Mirko Bortolotti (ITA, SSR Performance - Lamborghini Huracan GT3 Evo2)</strong><br>Der 34-Jährige ist ein ausgewiesener GT3-Spezialist, der mit allen Wassern gewaschen ist. Auch er weiß, wie Titelkampf geht, er fuhr 2022 und 2023 lange um die Meisterschaft mit, wurde 2023 am Ende Vize. Mit ihm und seinem Team SSR Performance ist zu rechnen. Ob er den letzten, entscheidenden Schritt zum Titel dann tatsächlich gehen kann, muss er erst beweisen.
<strong>Nicki Thiim (DEN, SSR Performance - Lamborghini Huracan GT3 Evo2)</strong><br>Der Däne ist ebenfalls ein GT3-Spezialist, ist ähnlich ausgebufft wie sein Teamkollege Bortolotti. Sein erstes Gastspiel in der DTM 2022 endete allerdings in einem Desaster, als das Team T3 Motorsport nach vier punktlosen Rennen aufgab. Macht er es jetzt mit SSR Performance wie einst sein Papa? Nicki Thiims Vater Kurt wurde 1986 Meister. Die Chancen für eine Thiim-Neuauflage stehen nicht schlecht.
<strong>Kelvin van der Linde (RSA, ABT Sportsline - Audi R8 LMS GT3 Evo2)</strong><br>Zu den Titelfavoriten gehört immer auch das Abt-Team. Mit Kelvin van der Linde und Ricardo Feller ist man konstant stark aufgestellt, auch wenn van der Linde seit seinem knapp verpassten Titel 2021 nicht mehr ganz vorne anklopfen konnte. Ob er nach zwei vergleichsweise mageren Jahren den persönlichen Turnaround schafft?
<strong>Ricardo Feller (SUI, ABT Sportsline - Audi R8 LMS GT3 Evo2 )</strong><br>Deutlich besser lief es für Feller, der sich zu einem Topfahrer gemausert hat, 2023 Gesamtdritter wurde. Ihm ist es zuzutrauen, ein gewichtiges Wörtchen mitzureden im Kampf um den Titel, auf den Abt inzwischen eine halbe Ewigkeit wartet. 2009 gelang das letztmals. Da das Traditionsteam 2024 die 25. Saison in der DTM begeht, wäre der Zeitpunkt perfekt.
<strong>Lucas Auer (AUT, Winward - Mercedes-AMG GT3)</strong>&nbsp;<br>Er steht wie kaum ein anderer Fahrer im aktuellen Feld für den Namen DTM, seit 2015 gehört der Österreicher zum festen Aufgebot der Serie. 2022 kämpfte er bis zum Finale um den Fahrertitel und wurde letztlich Vizemeister. 2024 will er mit Winward wieder vorne angreifen, es gehe aber zunächst darum, nach Siegen zu streben: "Die Frage mit der Meisterschaft stellt sich dann erst im letzten Drittel, ob du in diesem Kampf dabei bist. Das hängt nicht nur davon ab, ob du schnell genug bist, sondern vor allem auch davon, ob du konstant genug bist."
<strong>Luca Stolz (GER, HRT - Mercedes-AMG GT3)</strong><br>Er war im Vorjahr als Gesamtsechster bester Mercedes-Pilot, er fährt erneut für das HRT-Team. "Selbstverständlich ist es mein Traum, um die Meisterschaft zu fahren", sagt Stolz. Er weiß: "Konstanz spielt in der DTM eine entscheidende Rolle. Deshalb ist unser Ziel, Fehler zu vermeiden und stets die Performance unseres Pakets in Resultate umzusetzen."
<strong>DTM 2024 - Preining, Rast, Bortolotti: Der große Favoritencheck</strong><br>Und was sagt unser Experte? "Wenn man sich die Tests anschaut, war Porsche sehr stark mit Titelverteidiger Thomas Preining. Mirko Bortolotti gehört auch zu den Favoriten. Das Dreier-Team um Rene Rast, Sheldon van der Linde und Marco Wittmann will sich auch beweisen", so Maximilian Götz.
<strong>DTM 2024 – Preining, Rast, Bortolotti: Der große Favoritencheck</strong><br>Porsche habe eine "mega Pace", auch SSR Performance sei hoch motiviert, betont Götz: "Aber auch Mercedes-AMG will zurückschlagen. Die haben ein Top-Lineup mit vier Top-Fahrern und zwei super Teams. Am Ende geht es darum, wer Ruhe bewahrt, wer die meisten Punkte mitnimmt, wer konstant ist."
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