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Undercut am Lausitzring: Warum verzichtete Thomas Preining auf taktischen Kniff?

  • Veröffentlicht: 22.08.2023
  • 10:23 Uhr
  • Motorsport Total
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HRT-Mercedes-Pilot Luca Stolz mischte durch seinen Undercut fast das Duell um den Sieg auf und überholte Thomas Preining - warum nutzte der DTM-Leader diese Taktik nicht?

Luca Stolz gelang beim DTM-Sonntagsrennen auf dem Lausitzring eine taktische Meisterleistung: Der nach dem Start sechstplatzierte HRT-Mercedes-Pilot stoppte in der 15. Runde sofort, als das Boxenstopp-Fenster aufging, und überholte sechs Runden später Thomas Preining, der seinen Stopp gerade gemeinsam mit den Führenden Mirko Bortolotti und Ricardo Feller absolviert hatte.

"Wir waren auf dem heißeren Reifen, und ich bin einfach an ihm vorbeigefahren", erklärt Stolz, dass Preining mit kalten Pneus keine Chance hatte.

"Wir hatten bereits gestern gesehen, dass die Pace nach dem Stopp ermutigend ist, weshalb wir uns wieder zum Undercut entschlossen", so der HRT-Mercedes-Pilot, der auch von der Lamborghini-Kollision profitierte.

Aber hätte Preining mit der selben Strategie vielleicht sogar gewinnen können? Denn der Österreicher hatte unmittelbar vor Stolz' Stopp eine Sekunde Vorsprung auf den Mercedes-AMG GT3 - und Stolz trieb später die beiden Führenden vor sich her und lauerte auf seine Siegchance.

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Thomas Preining: "Hätten Position so oder so verloren"

Preining, der durch Platz vier seine DTM-Führung an Bortolotti verlor, hält dies für unrealistisch, obwohl er sich über den Boxenfunk über den zu späten Stopp beschwert hatte.

"Das war meine Meinung während des Rennens, aber wir hätten die Position so oder so verloren", sagt der Manthey-EMA-Pilot nach dem Rennen im Gespräch mit "Motorsport-Total.com".

Grund dafür ist auch die Top-5-Regel, denn die besten fünf Fahrer in der Startaufstellung müssen diese Saison im Rennen mit den Reifen aus dem Qualifying an den Start gehen.

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Luca Stolz profitierte von neuer Regel

Stolz, der in der Startaufstellung auf Platz sechs stand, hatte also freie Wahl, während Preining vom fünften Startplatz mit dem Qualifying-Satz losfahren musste.

Da die Teams nur drei Reifensätze an den Renntagen zur Verfügung hatten, startete der Mercedes-Werksfahrer mit dem älteren Reifensatz aus dem Samstagsrennen und wechselte früh auf den frischeren Satz aus dem Sonntags-Qualifying.

Das erklärt auch sein starkes Tempo: Stolz fuhr mit 1:21.174 vier Runden nach dem Stopp die schnellste Runde des Rennens. Preining kam nach dem Stopp gerade mal auf 1:21.768.

DTM am Lausitzring: Porsche gegen andere Teams unterlegen

"Wir haben aber gewusst, dass wir gegen den Mercedes sowieso nicht wirklich eine Chance haben", erklärt der Österreicher. "Der war einfach zu schnell. Und wenn wir dann in einem wirklichen Zweikampf gegen den fahren, ist das eine Herkulesaufgabe für mich. Entweder den hinter mir zu halten oder vorbeizufahren, weil bis zum Ende der Geraden der Unterschied sehr groß ist."

Eine Anspielung darauf, dass Preining mit dem Porsche 911 GT3 R auf dem Lausitzring auch auf den Geraden nicht wirklich mithalten konnte.

Das belegen auch die Topspeed-Daten, die zeigen, dass Stolz in der Regel um rund zwei km/h schneller war als Preining, auch wenn es durch den Windschatten immer wieder Abweichungen gibt.

"Dann geht es nur mit Harakiri-Aktionen - und das wäre sicher nicht intelligent gewesen", denkt Preining an die Meisterschaft. Ob er also durch die Reifen-Regel im Nachteil war? "Ja, aber die Situation ist auch für Bortolotti oder Feller gleich - und denen hat das nicht wehgetan", sagt er. "Daher glaube ich, dass wir das richtige gemacht haben", sieht Preining den späten Stopp nachträglich nicht als Fehler.

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Schumacher, Berger, Klien: Prominente Gaststarter in der DTM

<strong>Schumacher, Berger, Zanardi: Prominente Gaststarter in der DTM</strong><br>
                Ob wir auch 2024 in der DTM (<a href="https://www.ran.de/sports/motorsport/dtm">live auf ProSieben, Joyn, ran.de und in der ran-App</a>) wieder Gaststarter erleben? Wer auch immer sich ins DTM-Auto wagt, tritt dabei in große Fußstapfen.
Schumacher, Berger, Zanardi: Prominente Gaststarter in der DTM
Ob wir auch 2024 in der DTM (live auf ProSieben, Joyn, ran.de und in der ran-App) wieder Gaststarter erleben? Wer auch immer sich ins DTM-Auto wagt, tritt dabei in große Fußstapfen.
© Imago
<strong>Christian Klien (2021)</strong><br>
                Der 41-Jährige nahm 2021 an insgesamt drei Rennwochenenden in einem von JP Motorsport eingesetzten McLaren 720S GT3 teil.&nbsp;Klien absolvierte zwischen 2004 und 2010 insgesamt 49 Rennen in der Formel 1 für Jaguar, Red Bull und HRT, dabei kam er auf 14 WM-Punkte. Danach wechselte er nach ersten parallelen Einsätzen komplett in den Langstreckensport und ging dabei mehrmals in Le Mans an den Start.
Christian Klien (2021)
Der 41-Jährige nahm 2021 an insgesamt drei Rennwochenenden in einem von JP Motorsport eingesetzten McLaren 720S GT3 teil. Klien absolvierte zwischen 2004 und 2010 insgesamt 49 Rennen in der Formel 1 für Jaguar, Red Bull und HRT, dabei kam er auf 14 WM-Punkte. Danach wechselte er nach ersten parallelen Einsätzen komplett in den Langstreckensport und ging dabei mehrmals in Le Mans an den Start.
© imago images/Motorsport Images
<strong>Hubert Haupt (2021)</strong><br>
                Hubert Haupt stieg 2021 nicht nur mit seinem eigenen Rennstall Haupt Racing Team in die DTM ein. Der frühere DTM-Pilot saß auch selbst am Steuer. Für Haupt schloss sich dabei ein Kreis: Der Münchner Unternehmer und Rennfahrer war 1991/1992 selbst als Pilot für Audi in der DTM erfolgreich und trat 2001 noch einmal für Opel in der Tourenwagenserie an. In 36 Rennen holte er 31 Punkte und einen Podestplatz.
Hubert Haupt (2021)
Hubert Haupt stieg 2021 nicht nur mit seinem eigenen Rennstall Haupt Racing Team in die DTM ein. Der frühere DTM-Pilot saß auch selbst am Steuer. Für Haupt schloss sich dabei ein Kreis: Der Münchner Unternehmer und Rennfahrer war 1991/1992 selbst als Pilot für Audi in der DTM erfolgreich und trat 2001 noch einmal für Opel in der Tourenwagenserie an. In 36 Rennen holte er 31 Punkte und einen Podestplatz.
© Daimler AG
<strong>Mattias Ekström (2018)</strong><br>
                Nach 17 Jahren verabschiedete sich der Schwede von der DTM-Bühne und absolvierte beim Saisonauftakt in Hockenheim 2018 zwei Abschiedsrennen im Rahmen eines Gaststarts. Im Audi RS 5 DTM wurde der zweimalige DTM-Champion im ersten Rennen 17., ...
Mattias Ekström (2018)
Nach 17 Jahren verabschiedete sich der Schwede von der DTM-Bühne und absolvierte beim Saisonauftakt in Hockenheim 2018 zwei Abschiedsrennen im Rahmen eines Gaststarts. Im Audi RS 5 DTM wurde der zweimalige DTM-Champion im ersten Rennen 17., ...
© Audi
<strong>Mattias Ekström (2018)</strong><br>
                ... und im zweiten 16. Am Ende seiner erfolgreichen DTM-Karriere ließ es "Eki" nochmal ordentlich krachen.
Mattias Ekström (2018)
... und im zweiten 16. Am Ende seiner erfolgreichen DTM-Karriere ließ es "Eki" nochmal ordentlich krachen.
© Audi
<strong>Alex Zanardi (2018)</strong><br>
                Der Italiener startete beim Nachtrennen in Misano 2018 und erfüllte sich damit einen langgehegten Kindheitstraum. Im ersten Rennen belegte der BMW-Werksfahrer Platz 13. Im zweiten Rennen überraschte Zanardi mit einem fünften Platz und konnte sein Glück kaum fassen.
Alex Zanardi (2018)
Der Italiener startete beim Nachtrennen in Misano 2018 und erfüllte sich damit einen langgehegten Kindheitstraum. Im ersten Rennen belegte der BMW-Werksfahrer Platz 13. Im zweiten Rennen überraschte Zanardi mit einem fünften Platz und konnte sein Glück kaum fassen.
© LAT
<strong>Sebastien Ogier (2018)</strong><br>
                Der achtmalige Rallye-Weltmeister gab bei seinem Gaststart am Red-Bull-Ring in Spielberg sein DTM-Debüt im Mercedes. Im turbulenten Samstagsrennen belegte er Rang zwölf, am Sonntag Platz 17.
Sebastien Ogier (2018)
Der achtmalige Rallye-Weltmeister gab bei seinem Gaststart am Red-Bull-Ring in Spielberg sein DTM-Debüt im Mercedes. Im turbulenten Samstagsrennen belegte er Rang zwölf, am Sonntag Platz 17.
© LAT
<strong>Juan-Pablo Montoya (1996)</strong><br>
                Bevor der Kolumbianer in der Formel 1 antrat, absolvierte er 1996 ein Rennen in einer Mercedes C-Klasse in Silverstone. Dabei schied er allerdings aus und wurde nicht gewertet.
Juan-Pablo Montoya (1996)
Bevor der Kolumbianer in der Formel 1 antrat, absolvierte er 1996 ein Rennen in einer Mercedes C-Klasse in Silverstone. Dabei schied er allerdings aus und wurde nicht gewertet.
© LAT
<strong>Aguri Suzuki (1996)</strong><br>
                1996 in Suzuka belegte der Japaner im ersten Rennen den elften Platz. Ein Jahr zuvor beendete Suzuki nach acht Jahren und 65 Starts seine Karriere in der Formel 1.
Aguri Suzuki (1996)
1996 in Suzuka belegte der Japaner im ersten Rennen den elften Platz. Ein Jahr zuvor beendete Suzuki nach acht Jahren und 65 Starts seine Karriere in der Formel 1.
© LAT
<strong>Jochen Mass (1991)</strong><br>
                Der ehemalige Formel-1-Pilot absolvierte nach seinem Karriereende in der Königsklasse vier Rennen in der DTM. Mit einem Mercedes 190E 2.5-16 Evo2 fuhr der Deutsche 1991 in Zolder, in Wunstorf und zweimal in Diepholz. Ein 23. Platz war dabei sein bestes Rennergebnis.
Jochen Mass (1991)
Der ehemalige Formel-1-Pilot absolvierte nach seinem Karriereende in der Königsklasse vier Rennen in der DTM. Mit einem Mercedes 190E 2.5-16 Evo2 fuhr der Deutsche 1991 in Zolder, in Wunstorf und zweimal in Diepholz. Ein 23. Platz war dabei sein bestes Rennergebnis.
© Daimler
<strong>Michael Schumacher (1991)</strong><br>
                Unvergessen ist Schumachers Gaststart beim Saisonfinale 1990 in Hockenheim, wo er Tabellenführer Johnny Cecotto (BMW) in der ersten Kurve nach dem Start aus dem Weg räumte und damit Hans-Joachim Stuck (Audi) den Weg zum Titelgewinn ebnete. <a href="https://www.ran.de/sports/motorsport/dtm/news/als-michael-schumacher-fuer-einen-riesigen-skandal-sorgte-355302">Ein handfester Skandal.</a>
Michael Schumacher (1991)
Unvergessen ist Schumachers Gaststart beim Saisonfinale 1990 in Hockenheim, wo er Tabellenführer Johnny Cecotto (BMW) in der ersten Kurve nach dem Start aus dem Weg räumte und damit Hans-Joachim Stuck (Audi) den Weg zum Titelgewinn ebnete. Ein handfester Skandal.
© LAT
<strong>Michael Schumacher (1990)</strong><br>
                Der Formel-1-Rekord-Weltmeister nahm vor seinem Durchbruch in der Königsklasse zwischen 1990 und 1991 an insgesamt fünf DTM-Rennen teil. Bei seinem Gastspiel steuerte er einen Mercedes 190E 2.5-16 Evo2. Sein bestes Rennergebnis: ein 14. Platz in Diepholz (1991). Am Norisring (1991) wurde er 25.
Michael Schumacher (1990)
Der Formel-1-Rekord-Weltmeister nahm vor seinem Durchbruch in der Königsklasse zwischen 1990 und 1991 an insgesamt fünf DTM-Rennen teil. Bei seinem Gastspiel steuerte er einen Mercedes 190E 2.5-16 Evo2. Sein bestes Rennergebnis: ein 14. Platz in Diepholz (1991). Am Norisring (1991) wurde er 25.
© LAT
<strong>Walter Röhrl (1990)</strong><br>
                Die Rallye-Legende nahm zwischen 1990 und 1991 an zehn Rennen für Audi teil. Höhepunkt war sein Sieg am Nürburgring 1990. Am Norisring wurde Röhrl in den beiden Läufen Zweiter und Dritter. 1991 stand er in Hockenheim als Dritter erneut auf dem Podium.
Walter Röhrl (1990)
Die Rallye-Legende nahm zwischen 1990 und 1991 an zehn Rennen für Audi teil. Höhepunkt war sein Sieg am Nürburgring 1990. Am Norisring wurde Röhrl in den beiden Läufen Zweiter und Dritter. 1991 stand er in Hockenheim als Dritter erneut auf dem Podium.
© Audi
<strong>Roland Ratzenberger (1989)</strong><br>
                1989 sprang der Österreicher für Karl Wendlinger bei Mercedes ein und belegte im ersten Rennen auf der Nordschleife den 18. Platz, im zweiten Lauf schied er aus.
Roland Ratzenberger (1989)
1989 sprang der Österreicher für Karl Wendlinger bei Mercedes ein und belegte im ersten Rennen auf der Nordschleife den 18. Platz, im zweiten Lauf schied er aus.
© LAT
<strong>Jean-Louis Schlesser (1988)</strong><br>
                1988 startete der spätere zweimalige Gewinner der Rallye Dakar in Hockenheim. In einem Mercedes 190 E 2.3-16 wurde der Franzose in den Rennen Zehnter und Siebter.
Jean-Louis Schlesser (1988)
1988 startete der spätere zweimalige Gewinner der Rallye Dakar in Hockenheim. In einem Mercedes 190 E 2.3-16 wurde der Franzose in den Rennen Zehnter und Siebter.
© LAT
<strong>Gerhard Berger (1985)</strong><br>
                1985 absolvierte der aktuelle DTM-Chef in Zolder einen Gaststart im BMW 635 CSi. Der Österreicher wurde bei seinem bis dato einzigen DTM-Rennen Achter.
Gerhard Berger (1985)
1985 absolvierte der aktuelle DTM-Chef in Zolder einen Gaststart im BMW 635 CSi. Der Österreicher wurde bei seinem bis dato einzigen DTM-Rennen Achter.
© LAT
<strong>Maria Grazia "Lella" Lombardi (1984)</strong><br>
                Als erste Frau nahm die Italienerin an einem DTM-Rennen teil und sorgte 1984 für Furore. In Hockenheim kam sie in einem Alfa Romeo GTV6 auf den Plätzen zehn und sechs ins Ziel. 1975 schrieb Lombardi Formel-1-Geschichte: Als erste und einzige Frau fuhr sie in Barcelona in die Punkte.
Maria Grazia "Lella" Lombardi (1984)
Als erste Frau nahm die Italienerin an einem DTM-Rennen teil und sorgte 1984 für Furore. In Hockenheim kam sie in einem Alfa Romeo GTV6 auf den Plätzen zehn und sechs ins Ziel. 1975 schrieb Lombardi Formel-1-Geschichte: Als erste und einzige Frau fuhr sie in Barcelona in die Punkte.
© LAT
<strong>Schumacher, Berger, Zanardi: Prominente Gaststarter in der DTM</strong><br>
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                Der 41-Jährige nahm 2021 an insgesamt drei Rennwochenenden in einem von JP Motorsport eingesetzten McLaren 720S GT3 teil.&nbsp;Klien absolvierte zwischen 2004 und 2010 insgesamt 49 Rennen in der Formel 1 für Jaguar, Red Bull und HRT, dabei kam er auf 14 WM-Punkte. Danach wechselte er nach ersten parallelen Einsätzen komplett in den Langstreckensport und ging dabei mehrmals in Le Mans an den Start.
<strong>Hubert Haupt (2021)</strong><br>
                Hubert Haupt stieg 2021 nicht nur mit seinem eigenen Rennstall Haupt Racing Team in die DTM ein. Der frühere DTM-Pilot saß auch selbst am Steuer. Für Haupt schloss sich dabei ein Kreis: Der Münchner Unternehmer und Rennfahrer war 1991/1992 selbst als Pilot für Audi in der DTM erfolgreich und trat 2001 noch einmal für Opel in der Tourenwagenserie an. In 36 Rennen holte er 31 Punkte und einen Podestplatz.
<strong>Mattias Ekström (2018)</strong><br>
                Nach 17 Jahren verabschiedete sich der Schwede von der DTM-Bühne und absolvierte beim Saisonauftakt in Hockenheim 2018 zwei Abschiedsrennen im Rahmen eines Gaststarts. Im Audi RS 5 DTM wurde der zweimalige DTM-Champion im ersten Rennen 17., ...
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                ... und im zweiten 16. Am Ende seiner erfolgreichen DTM-Karriere ließ es "Eki" nochmal ordentlich krachen.
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                Der Italiener startete beim Nachtrennen in Misano 2018 und erfüllte sich damit einen langgehegten Kindheitstraum. Im ersten Rennen belegte der BMW-Werksfahrer Platz 13. Im zweiten Rennen überraschte Zanardi mit einem fünften Platz und konnte sein Glück kaum fassen.
<strong>Sebastien Ogier (2018)</strong><br>
                Der achtmalige Rallye-Weltmeister gab bei seinem Gaststart am Red-Bull-Ring in Spielberg sein DTM-Debüt im Mercedes. Im turbulenten Samstagsrennen belegte er Rang zwölf, am Sonntag Platz 17.
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                Bevor der Kolumbianer in der Formel 1 antrat, absolvierte er 1996 ein Rennen in einer Mercedes C-Klasse in Silverstone. Dabei schied er allerdings aus und wurde nicht gewertet.
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                1996 in Suzuka belegte der Japaner im ersten Rennen den elften Platz. Ein Jahr zuvor beendete Suzuki nach acht Jahren und 65 Starts seine Karriere in der Formel 1.
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                Der ehemalige Formel-1-Pilot absolvierte nach seinem Karriereende in der Königsklasse vier Rennen in der DTM. Mit einem Mercedes 190E 2.5-16 Evo2 fuhr der Deutsche 1991 in Zolder, in Wunstorf und zweimal in Diepholz. Ein 23. Platz war dabei sein bestes Rennergebnis.
<strong>Michael Schumacher (1991)</strong><br>
                Unvergessen ist Schumachers Gaststart beim Saisonfinale 1990 in Hockenheim, wo er Tabellenführer Johnny Cecotto (BMW) in der ersten Kurve nach dem Start aus dem Weg räumte und damit Hans-Joachim Stuck (Audi) den Weg zum Titelgewinn ebnete. <a href="https://www.ran.de/sports/motorsport/dtm/news/als-michael-schumacher-fuer-einen-riesigen-skandal-sorgte-355302">Ein handfester Skandal.</a>
<strong>Michael Schumacher (1990)</strong><br>
                Der Formel-1-Rekord-Weltmeister nahm vor seinem Durchbruch in der Königsklasse zwischen 1990 und 1991 an insgesamt fünf DTM-Rennen teil. Bei seinem Gastspiel steuerte er einen Mercedes 190E 2.5-16 Evo2. Sein bestes Rennergebnis: ein 14. Platz in Diepholz (1991). Am Norisring (1991) wurde er 25.
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                Die Rallye-Legende nahm zwischen 1990 und 1991 an zehn Rennen für Audi teil. Höhepunkt war sein Sieg am Nürburgring 1990. Am Norisring wurde Röhrl in den beiden Läufen Zweiter und Dritter. 1991 stand er in Hockenheim als Dritter erneut auf dem Podium.
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                1989 sprang der Österreicher für Karl Wendlinger bei Mercedes ein und belegte im ersten Rennen auf der Nordschleife den 18. Platz, im zweiten Lauf schied er aus.
<strong>Jean-Louis Schlesser (1988)</strong><br>
                1988 startete der spätere zweimalige Gewinner der Rallye Dakar in Hockenheim. In einem Mercedes 190 E 2.3-16 wurde der Franzose in den Rennen Zehnter und Siebter.
<strong>Gerhard Berger (1985)</strong><br>
                1985 absolvierte der aktuelle DTM-Chef in Zolder einen Gaststart im BMW 635 CSi. Der Österreicher wurde bei seinem bis dato einzigen DTM-Rennen Achter.
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                Als erste Frau nahm die Italienerin an einem DTM-Rennen teil und sorgte 1984 für Furore. In Hockenheim kam sie in einem Alfa Romeo GTV6 auf den Plätzen zehn und sechs ins Ziel. 1975 schrieb Lombardi Formel-1-Geschichte: Als erste und einzige Frau fuhr sie in Barcelona in die Punkte.
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