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DTM: So schlimm war DTM-Auftakt für Preining - "Sind extrem abgeschlagen Letzter"

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Vor einem Jahr war beim DTM-Auftakt in Oschersleben noch die Rede vom "Porsche-Cup", als die Marke einen Vierfachsieg feierte. Dieses Jahr (alle Rennen der Saison im Free-TV und im kostenlosen Livestream bei ran) war das einzig verbliebene Porsche-Team Manthey EMA mit Titelverteidiger Thomas Preining an beiden Tagen ein Schatten seiner selbst.

"Es ist offensichtlich, dass wir extrem abgeschlagen Letzter sind, was die Pace angeht", sagt Preining, der in den Rennen Zehnter und 13. wurde und dabei kein einziges Auto auf der Strecke überholte, im Gespräch mit "Motorsport-Total.com".

Man könnte nur profitieren, "wenn ein anderer ein schlechtes Qualifying hat oder im Rennen einen Fehler macht. Oder wir gute Boxenstopps und eine super Strategie haben", verweist er auf die erneut hervorragenden Reifenwechsel. "Das war jetzt zum Glück zweimal der Fall. Aber aus eigener Kraft sind wir chancenlos."

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"Dass man so eine Packung passiert, ist schon hart"

Denn in den Qualifyings lief es noch schlechter: Trotz einer Änderung der Balance of Performance (BoP) von Samstag auf Sonntag, durch die der Porsche um 15 Kilogramm leichter gemacht wurde, hatte man stets rund acht Zehntel Rückstand auf die Pole. Bestes Porsche-Ergebnis im Qualifying war Preinings 16. Platz am Samstag - bei 20 Autos.

Und das, obwohl sich das Auto gut anfühlte. "Ja, wie auf Schienen", sagt der Österreicher, der ein Set-up-Problem für unwahrscheinlich hält. "Letztes Jahr waren wir in Oschersleben richtig stark. Es ist also nicht so, dass wir verlernt haben, wie es dort geht."

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BoP-Bluff von Porsche? "Dann ist dir nicht mehr zu helfen"

Denn Oschersleben ist eigentlich eine Porsche-Strecke, was auch mit der Charakteristik des 911 GT3 R zu tun hat, der durch seinen kurzen Radstand ein wendiges Auto ist. "Dass man dann so eine Packung kassiert, ist schon hart, aber gehört dazu", hakt Preining das Wochenende ab, ohne laut eigenen Angaben die Gründe zu kennen.

Im Fahrerlager gibt es währenddessen Stimmen, wonach Porsche absichtlich Leistung zurückhalten könnte und ein Wochenende opfert, um längerfristig eine bessere Einstufung zu erhalten, nachdem man mit einer schlechteren Einstufung als 2023 in die Saison gehen musste.

Und auch Mercedes-AMG-Werksfahrer Maro Engel meinte im Interview mit ran.de auf die Frage nach der Porsche-Schwäche mit vielsagendem Grinsen, man solle das nächste Rennwochenende in der Lausitz abwarten.

Preining will von einem BoP-Bluff währenddessen nichts wissen, schon gar nicht im Rennen. "Absichtlich fahren wir sicher nicht langsam", zeigt er sich verwundert. "Das machen wir auch nicht beim Testen oder im Freien Training. Und wenn du das im Rennen machst, ist dir nicht mehr zu helfen. Da musst du Attacke fahren - und das haben wir gemacht. Mehr geht nicht!"

DTM 2024 - Preining, Rast, Bortolotti: Der große Favoritencheck

<strong>DTM 2024 - Preining, Rast, Bortolotti: Der große Favoritencheck</strong><br>Ab diesem Wochenende (<a href="https://www.ran.de/sports/motorsport/dtm/livestreams/dtm2024-live-in-oschersleben1-freies-training-im-kostenlosen-livestream-141441">live auf ProSieben, Joyn und ran.de</a>) gehen 20 DTM-Fahrer auf Titeljagd, wenn in Oschersleben die neue Saison startet. Wir haben die Favoriten näher unter die Lupe genommen.
DTM 2024 - Preining, Rast, Bortolotti: Der große Favoritencheck
Ab diesem Wochenende (live auf ProSieben, Joyn und ran.de) gehen 20 DTM-Fahrer auf Titeljagd, wenn in Oschersleben die neue Saison startet. Wir haben die Favoriten näher unter die Lupe genommen.
© Gruppe C Photography
<strong>Thomas Preining (AUT, Manthey EMA - Porsche 911 GT3 R)</strong><br>Klar: Am Titelverteidiger führt auch 2024 erst einmal kein Weg vorbei, auch weil die Erfolgskombination mit Manthey und Porsche bestehen bleibt. Manthey wurde 2023 Team-Meister, Porsche holte den Herstellertitel. Ob sich das wiederholen kann? Teamgründer Olaf Manthey sagt bei "Motorsport-Total" hinsichtlich der Balance of Performance: "Ich glaube nicht, dass man zulassen wird, dass wir das noch mal holen."
Thomas Preining (AUT, Manthey EMA - Porsche 911 GT3 R)
Klar: Am Titelverteidiger führt auch 2024 erst einmal kein Weg vorbei, auch weil die Erfolgskombination mit Manthey und Porsche bestehen bleibt. Manthey wurde 2023 Team-Meister, Porsche holte den Herstellertitel. Ob sich das wiederholen kann? Teamgründer Olaf Manthey sagt bei "Motorsport-Total" hinsichtlich der Balance of Performance: "Ich glaube nicht, dass man zulassen wird, dass wir das noch mal holen."
© Pakusch
<strong>Thomas Preining (AUT, Manthey EMA - Porsche 911 GT3 R)</strong><br>Doch Preining hat 2023 bewiesen, dass er weiß, wie man Champion wird. "Trotz des Titelgewinns im vergangenen Jahr blieb unsere Herangehensweise unverändert: Wir fokussieren uns erneut darauf, gut in die Saison zu starten und regelmäßig zu punkten", sagt Preining.
Thomas Preining (AUT, Manthey EMA - Porsche 911 GT3 R)
Doch Preining hat 2023 bewiesen, dass er weiß, wie man Champion wird. "Trotz des Titelgewinns im vergangenen Jahr blieb unsere Herangehensweise unverändert: Wir fokussieren uns erneut darauf, gut in die Saison zu starten und regelmäßig zu punkten", sagt Preining.
© Pakusch
<strong>Sheldon van der Linde (RSA, Schubert Motorsport - BMW M4 GT3)</strong><br>Was BMW und Schubert 2024 auffahren, ist ein Ausrufezeichen. Das Meisterteam von 2022 setzt nicht nur drei Autos ein, sondern setzt auch drei Ex-Champions in die Boliden, angefangen mit van der Linde, der 2022 den Titel holte. "Insgesamt denke ich, dass die neue Teamstruktur uns noch stärker machen wird. Natürlich wissen wir noch nicht, was das wert sein wird, aber ich gehe mit einem guten Gefühl in die Saison“, sagt er.
Sheldon van der Linde (RSA, Schubert Motorsport - BMW M4 GT3)
Was BMW und Schubert 2024 auffahren, ist ein Ausrufezeichen. Das Meisterteam von 2022 setzt nicht nur drei Autos ein, sondern setzt auch drei Ex-Champions in die Boliden, angefangen mit van der Linde, der 2022 den Titel holte. "Insgesamt denke ich, dass die neue Teamstruktur uns noch stärker machen wird. Natürlich wissen wir noch nicht, was das wert sein wird, aber ich gehe mit einem guten Gefühl in die Saison“, sagt er.
© 2024 Getty Images
<strong>Rene Rast (GER, Schubert Motorsport - BMW M4 GT3)</strong> <br>Der dreimalige Champion muss niemandem mehr etwas beweisen, er hat aber gezeigt, dass es auch in einem GT3-Auto für ihn nach ganz vorne gehen kann. 2023 wurde er Gesamtfünfter. Luft nach oben ist definitiv noch da - und Rast ist jemand, der das aufholen kann. Gewisse Teamdynamiken darf man bei drei Ex-Meistern aber auch nicht außer Acht lassen. "Das ist ein heißer Mix, drei Ex-Champions in einem Team, das gab es, glaube ich, so auch noch nicht. Da ist Feuer drin", sagt <strong><em>ran</em></strong> racing-Experte Maximilian Götz.
Rene Rast (GER, Schubert Motorsport - BMW M4 GT3)
Der dreimalige Champion muss niemandem mehr etwas beweisen, er hat aber gezeigt, dass es auch in einem GT3-Auto für ihn nach ganz vorne gehen kann. 2023 wurde er Gesamtfünfter. Luft nach oben ist definitiv noch da - und Rast ist jemand, der das aufholen kann. Gewisse Teamdynamiken darf man bei drei Ex-Meistern aber auch nicht außer Acht lassen. "Das ist ein heißer Mix, drei Ex-Champions in einem Team, das gab es, glaube ich, so auch noch nicht. Da ist Feuer drin", sagt ran racing-Experte Maximilian Götz.
© Pakusch
<strong>Marco Wittmann (GER, Schubert Motorsport - BMW M4 GT3)</strong><br>Der zweimalige Champion komplettiert das Trio infernale. Man muss bei ihm wissen: Um den Titel fuhr er schon länger nicht mehr, schimpfte oft über sein Team. Wittmann ist bei Schubert optimistisch: "Natürlich zeigt sich in der Vorbereitung nie das wahre Kräfteverhältnis, aber es war schön zu sehen, dass wir konkurrenzfähig sind."
Marco Wittmann (GER, Schubert Motorsport - BMW M4 GT3)
Der zweimalige Champion komplettiert das Trio infernale. Man muss bei ihm wissen: Um den Titel fuhr er schon länger nicht mehr, schimpfte oft über sein Team. Wittmann ist bei Schubert optimistisch: "Natürlich zeigt sich in der Vorbereitung nie das wahre Kräfteverhältnis, aber es war schön zu sehen, dass wir konkurrenzfähig sind."
© Pakusch
<strong>Mirko Bortolotti (ITA, SSR Performance - Lamborghini Huracan GT3 Evo2)</strong><br>Der 34-Jährige ist ein ausgewiesener GT3-Spezialist, der mit allen Wassern gewaschen ist. Auch er weiß, wie Titelkampf geht, er fuhr 2022 und 2023 lange um die Meisterschaft mit, wurde 2023 am Ende Vize. Mit ihm und seinem Team SSR Performance ist zu rechnen. Ob er den letzten, entscheidenden Schritt zum Titel dann tatsächlich gehen kann, muss er erst beweisen.
Mirko Bortolotti (ITA, SSR Performance - Lamborghini Huracan GT3 Evo2)
Der 34-Jährige ist ein ausgewiesener GT3-Spezialist, der mit allen Wassern gewaschen ist. Auch er weiß, wie Titelkampf geht, er fuhr 2022 und 2023 lange um die Meisterschaft mit, wurde 2023 am Ende Vize. Mit ihm und seinem Team SSR Performance ist zu rechnen. Ob er den letzten, entscheidenden Schritt zum Titel dann tatsächlich gehen kann, muss er erst beweisen.
© Pakusch
<strong>Nicki Thiim (DEN, SSR Performance - Lamborghini Huracan GT3 Evo2)</strong><br>Der Däne ist ebenfalls ein GT3-Spezialist, ist ähnlich ausgebufft wie sein Teamkollege Bortolotti. Sein erstes Gastspiel in der DTM 2022 endete allerdings in einem Desaster, als das Team T3 Motorsport nach vier punktlosen Rennen aufgab. Macht er es jetzt mit SSR Performance wie einst sein Papa? Nicki Thiims Vater Kurt wurde 1986 Meister. Die Chancen für eine Thiim-Neuauflage stehen nicht schlecht.
Nicki Thiim (DEN, SSR Performance - Lamborghini Huracan GT3 Evo2)
Der Däne ist ebenfalls ein GT3-Spezialist, ist ähnlich ausgebufft wie sein Teamkollege Bortolotti. Sein erstes Gastspiel in der DTM 2022 endete allerdings in einem Desaster, als das Team T3 Motorsport nach vier punktlosen Rennen aufgab. Macht er es jetzt mit SSR Performance wie einst sein Papa? Nicki Thiims Vater Kurt wurde 1986 Meister. Die Chancen für eine Thiim-Neuauflage stehen nicht schlecht.
© Jan Huebner
<strong>Kelvin van der Linde (RSA, ABT Sportsline - Audi R8 LMS GT3 Evo2)</strong><br>Zu den Titelfavoriten gehört immer auch das Abt-Team. Mit Kelvin van der Linde und Ricardo Feller ist man konstant stark aufgestellt, auch wenn van der Linde seit seinem knapp verpassten Titel 2021 nicht mehr ganz vorne anklopfen konnte. Ob er nach zwei vergleichsweise mageren Jahren den persönlichen Turnaround schafft?
Kelvin van der Linde (RSA, ABT Sportsline - Audi R8 LMS GT3 Evo2)
Zu den Titelfavoriten gehört immer auch das Abt-Team. Mit Kelvin van der Linde und Ricardo Feller ist man konstant stark aufgestellt, auch wenn van der Linde seit seinem knapp verpassten Titel 2021 nicht mehr ganz vorne anklopfen konnte. Ob er nach zwei vergleichsweise mageren Jahren den persönlichen Turnaround schafft?
© Pakusch
<strong>Ricardo Feller (SUI, ABT Sportsline - Audi R8 LMS GT3 Evo2 )</strong><br>Deutlich besser lief es für Feller, der sich zu einem Topfahrer gemausert hat, 2023 Gesamtdritter wurde. Ihm ist es zuzutrauen, ein gewichtiges Wörtchen mitzureden im Kampf um den Titel, auf den Abt inzwischen eine halbe Ewigkeit wartet. 2009 gelang das letztmals. Da das Traditionsteam 2024 die 25. Saison in der DTM begeht, wäre der Zeitpunkt perfekt.
Ricardo Feller (SUI, ABT Sportsline - Audi R8 LMS GT3 Evo2 )
Deutlich besser lief es für Feller, der sich zu einem Topfahrer gemausert hat, 2023 Gesamtdritter wurde. Ihm ist es zuzutrauen, ein gewichtiges Wörtchen mitzureden im Kampf um den Titel, auf den Abt inzwischen eine halbe Ewigkeit wartet. 2009 gelang das letztmals. Da das Traditionsteam 2024 die 25. Saison in der DTM begeht, wäre der Zeitpunkt perfekt.
© Jan Huebner
<strong>Lucas Auer (AUT, Winward - Mercedes-AMG GT3)</strong>&nbsp;<br>Er steht wie kaum ein anderer Fahrer im aktuellen Feld für den Namen DTM, seit 2015 gehört der Österreicher zum festen Aufgebot der Serie. 2022 kämpfte er bis zum Finale um den Fahrertitel und wurde letztlich Vizemeister. 2024 will er mit Winward wieder vorne angreifen, es gehe aber zunächst darum, nach Siegen zu streben: "Die Frage mit der Meisterschaft stellt sich dann erst im letzten Drittel, ob du in diesem Kampf dabei bist. Das hängt nicht nur davon ab, ob du schnell genug bist, sondern vor allem auch davon, ob du konstant genug bist."
Lucas Auer (AUT, Winward - Mercedes-AMG GT3) 
Er steht wie kaum ein anderer Fahrer im aktuellen Feld für den Namen DTM, seit 2015 gehört der Österreicher zum festen Aufgebot der Serie. 2022 kämpfte er bis zum Finale um den Fahrertitel und wurde letztlich Vizemeister. 2024 will er mit Winward wieder vorne angreifen, es gehe aber zunächst darum, nach Siegen zu streben: "Die Frage mit der Meisterschaft stellt sich dann erst im letzten Drittel, ob du in diesem Kampf dabei bist. Das hängt nicht nur davon ab, ob du schnell genug bist, sondern vor allem auch davon, ob du konstant genug bist."
© Jan Huebner
<strong>Luca Stolz (GER, HRT - Mercedes-AMG GT3)</strong><br>Er war im Vorjahr als Gesamtsechster bester Mercedes-Pilot, er fährt erneut für das HRT-Team. "Selbstverständlich ist es mein Traum, um die Meisterschaft zu fahren", sagt Stolz. Er weiß: "Konstanz spielt in der DTM eine entscheidende Rolle. Deshalb ist unser Ziel, Fehler zu vermeiden und stets die Performance unseres Pakets in Resultate umzusetzen."
Luca Stolz (GER, HRT - Mercedes-AMG GT3)
Er war im Vorjahr als Gesamtsechster bester Mercedes-Pilot, er fährt erneut für das HRT-Team. "Selbstverständlich ist es mein Traum, um die Meisterschaft zu fahren", sagt Stolz. Er weiß: "Konstanz spielt in der DTM eine entscheidende Rolle. Deshalb ist unser Ziel, Fehler zu vermeiden und stets die Performance unseres Pakets in Resultate umzusetzen."
© Pakusch
<strong>DTM 2024 - Preining, Rast, Bortolotti: Der große Favoritencheck</strong><br>Und was sagt unser Experte? "Wenn man sich die Tests anschaut, war Porsche sehr stark mit Titelverteidiger Thomas Preining. Mirko Bortolotti gehört auch zu den Favoriten. Das Dreier-Team um Rene Rast, Sheldon van der Linde und Marco Wittmann will sich auch beweisen", so Maximilian Götz.
DTM 2024 - Preining, Rast, Bortolotti: Der große Favoritencheck
Und was sagt unser Experte? "Wenn man sich die Tests anschaut, war Porsche sehr stark mit Titelverteidiger Thomas Preining. Mirko Bortolotti gehört auch zu den Favoriten. Das Dreier-Team um Rene Rast, Sheldon van der Linde und Marco Wittmann will sich auch beweisen", so Maximilian Götz.
© Pakusch
<strong>DTM 2024 – Preining, Rast, Bortolotti: Der große Favoritencheck</strong><br>Porsche habe eine "mega Pace", auch SSR Performance sei hoch motiviert, betont Götz: "Aber auch Mercedes-AMG will zurückschlagen. Die haben ein Top-Lineup mit vier Top-Fahrern und zwei super Teams. Am Ende geht es darum, wer Ruhe bewahrt, wer die meisten Punkte mitnimmt, wer konstant ist."
DTM 2024 – Preining, Rast, Bortolotti: Der große Favoritencheck
Porsche habe eine "mega Pace", auch SSR Performance sei hoch motiviert, betont Götz: "Aber auch Mercedes-AMG will zurückschlagen. Die haben ein Top-Lineup mit vier Top-Fahrern und zwei super Teams. Am Ende geht es darum, wer Ruhe bewahrt, wer die meisten Punkte mitnimmt, wer konstant ist."
© Pakusch
<strong>DTM 2024 - Preining, Rast, Bortolotti: Der große Favoritencheck</strong><br>Ab diesem Wochenende (<a href="https://www.ran.de/sports/motorsport/dtm/livestreams/dtm2024-live-in-oschersleben1-freies-training-im-kostenlosen-livestream-141441">live auf ProSieben, Joyn und ran.de</a>) gehen 20 DTM-Fahrer auf Titeljagd, wenn in Oschersleben die neue Saison startet. Wir haben die Favoriten näher unter die Lupe genommen.
<strong>Thomas Preining (AUT, Manthey EMA - Porsche 911 GT3 R)</strong><br>Klar: Am Titelverteidiger führt auch 2024 erst einmal kein Weg vorbei, auch weil die Erfolgskombination mit Manthey und Porsche bestehen bleibt. Manthey wurde 2023 Team-Meister, Porsche holte den Herstellertitel. Ob sich das wiederholen kann? Teamgründer Olaf Manthey sagt bei "Motorsport-Total" hinsichtlich der Balance of Performance: "Ich glaube nicht, dass man zulassen wird, dass wir das noch mal holen."
<strong>Thomas Preining (AUT, Manthey EMA - Porsche 911 GT3 R)</strong><br>Doch Preining hat 2023 bewiesen, dass er weiß, wie man Champion wird. "Trotz des Titelgewinns im vergangenen Jahr blieb unsere Herangehensweise unverändert: Wir fokussieren uns erneut darauf, gut in die Saison zu starten und regelmäßig zu punkten", sagt Preining.
<strong>Sheldon van der Linde (RSA, Schubert Motorsport - BMW M4 GT3)</strong><br>Was BMW und Schubert 2024 auffahren, ist ein Ausrufezeichen. Das Meisterteam von 2022 setzt nicht nur drei Autos ein, sondern setzt auch drei Ex-Champions in die Boliden, angefangen mit van der Linde, der 2022 den Titel holte. "Insgesamt denke ich, dass die neue Teamstruktur uns noch stärker machen wird. Natürlich wissen wir noch nicht, was das wert sein wird, aber ich gehe mit einem guten Gefühl in die Saison“, sagt er.
<strong>Rene Rast (GER, Schubert Motorsport - BMW M4 GT3)</strong> <br>Der dreimalige Champion muss niemandem mehr etwas beweisen, er hat aber gezeigt, dass es auch in einem GT3-Auto für ihn nach ganz vorne gehen kann. 2023 wurde er Gesamtfünfter. Luft nach oben ist definitiv noch da - und Rast ist jemand, der das aufholen kann. Gewisse Teamdynamiken darf man bei drei Ex-Meistern aber auch nicht außer Acht lassen. "Das ist ein heißer Mix, drei Ex-Champions in einem Team, das gab es, glaube ich, so auch noch nicht. Da ist Feuer drin", sagt <strong><em>ran</em></strong> racing-Experte Maximilian Götz.
<strong>Marco Wittmann (GER, Schubert Motorsport - BMW M4 GT3)</strong><br>Der zweimalige Champion komplettiert das Trio infernale. Man muss bei ihm wissen: Um den Titel fuhr er schon länger nicht mehr, schimpfte oft über sein Team. Wittmann ist bei Schubert optimistisch: "Natürlich zeigt sich in der Vorbereitung nie das wahre Kräfteverhältnis, aber es war schön zu sehen, dass wir konkurrenzfähig sind."
<strong>Mirko Bortolotti (ITA, SSR Performance - Lamborghini Huracan GT3 Evo2)</strong><br>Der 34-Jährige ist ein ausgewiesener GT3-Spezialist, der mit allen Wassern gewaschen ist. Auch er weiß, wie Titelkampf geht, er fuhr 2022 und 2023 lange um die Meisterschaft mit, wurde 2023 am Ende Vize. Mit ihm und seinem Team SSR Performance ist zu rechnen. Ob er den letzten, entscheidenden Schritt zum Titel dann tatsächlich gehen kann, muss er erst beweisen.
<strong>Nicki Thiim (DEN, SSR Performance - Lamborghini Huracan GT3 Evo2)</strong><br>Der Däne ist ebenfalls ein GT3-Spezialist, ist ähnlich ausgebufft wie sein Teamkollege Bortolotti. Sein erstes Gastspiel in der DTM 2022 endete allerdings in einem Desaster, als das Team T3 Motorsport nach vier punktlosen Rennen aufgab. Macht er es jetzt mit SSR Performance wie einst sein Papa? Nicki Thiims Vater Kurt wurde 1986 Meister. Die Chancen für eine Thiim-Neuauflage stehen nicht schlecht.
<strong>Kelvin van der Linde (RSA, ABT Sportsline - Audi R8 LMS GT3 Evo2)</strong><br>Zu den Titelfavoriten gehört immer auch das Abt-Team. Mit Kelvin van der Linde und Ricardo Feller ist man konstant stark aufgestellt, auch wenn van der Linde seit seinem knapp verpassten Titel 2021 nicht mehr ganz vorne anklopfen konnte. Ob er nach zwei vergleichsweise mageren Jahren den persönlichen Turnaround schafft?
<strong>Ricardo Feller (SUI, ABT Sportsline - Audi R8 LMS GT3 Evo2 )</strong><br>Deutlich besser lief es für Feller, der sich zu einem Topfahrer gemausert hat, 2023 Gesamtdritter wurde. Ihm ist es zuzutrauen, ein gewichtiges Wörtchen mitzureden im Kampf um den Titel, auf den Abt inzwischen eine halbe Ewigkeit wartet. 2009 gelang das letztmals. Da das Traditionsteam 2024 die 25. Saison in der DTM begeht, wäre der Zeitpunkt perfekt.
<strong>Lucas Auer (AUT, Winward - Mercedes-AMG GT3)</strong>&nbsp;<br>Er steht wie kaum ein anderer Fahrer im aktuellen Feld für den Namen DTM, seit 2015 gehört der Österreicher zum festen Aufgebot der Serie. 2022 kämpfte er bis zum Finale um den Fahrertitel und wurde letztlich Vizemeister. 2024 will er mit Winward wieder vorne angreifen, es gehe aber zunächst darum, nach Siegen zu streben: "Die Frage mit der Meisterschaft stellt sich dann erst im letzten Drittel, ob du in diesem Kampf dabei bist. Das hängt nicht nur davon ab, ob du schnell genug bist, sondern vor allem auch davon, ob du konstant genug bist."
<strong>Luca Stolz (GER, HRT - Mercedes-AMG GT3)</strong><br>Er war im Vorjahr als Gesamtsechster bester Mercedes-Pilot, er fährt erneut für das HRT-Team. "Selbstverständlich ist es mein Traum, um die Meisterschaft zu fahren", sagt Stolz. Er weiß: "Konstanz spielt in der DTM eine entscheidende Rolle. Deshalb ist unser Ziel, Fehler zu vermeiden und stets die Performance unseres Pakets in Resultate umzusetzen."
<strong>DTM 2024 - Preining, Rast, Bortolotti: Der große Favoritencheck</strong><br>Und was sagt unser Experte? "Wenn man sich die Tests anschaut, war Porsche sehr stark mit Titelverteidiger Thomas Preining. Mirko Bortolotti gehört auch zu den Favoriten. Das Dreier-Team um Rene Rast, Sheldon van der Linde und Marco Wittmann will sich auch beweisen", so Maximilian Götz.
<strong>DTM 2024 – Preining, Rast, Bortolotti: Der große Favoritencheck</strong><br>Porsche habe eine "mega Pace", auch SSR Performance sei hoch motiviert, betont Götz: "Aber auch Mercedes-AMG will zurückschlagen. Die haben ein Top-Lineup mit vier Top-Fahrern und zwei super Teams. Am Ende geht es darum, wer Ruhe bewahrt, wer die meisten Punkte mitnimmt, wer konstant ist."
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"Extrem viel Glück gehabt": Was Preining positiv sieht

Warum Preining dem Oschersleben-Wochenende am Ende doch noch etwas Positives abgewinnen kann? In der Meisterschaft hält sich der Schaden nach seinen insgesamt neun Punkten in Grenzen: Der 25-Jährige ist zwar nur Zwölfter, aber auch viele andere Toppiloten hatten kein perfektes Wochenende. In Führung liegt mit Grasser-Lamborghini-Sensation Luca Engstler ein Überraschungsmann.

"Wir haben extrem viel Glück gehabt, dass die anderen Probleme hatten und wir nicht mehr verloren haben", weiß Preining. "Weil nach dem Qualifying sah es so aus, als ob Lamborghini, Ferrari, Mercedes so wie gestern weiter dominant wären. Aber da sie im Rennen nicht abgeliefert haben, sind wir mit einem blauen Auge davongekommen."

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