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Formel 1

F1-Regeln 2026: Neue "Überhol-Funktion" für 355 km/h

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Eine neue Regel soll der der Formel 1 ab der Saison 2026 neue Überholmöglichkeiten geben. Dabei bedienen sich die Verantwortlichen von der Idee her bei der Indycar-Serie.

Die Formel 1 führt zur Saison 2026 eine Art "Push-to-pass"-System ein. Das geht aus dem jüngsten Update des Technischen Reglements hervor, das zum 29. März 2024 veröffentlicht wurde. Darin ist erstmals die Rede von einem "Override-Modus".

Der Begriff taucht im Reglements-Abschnitt 5.4 auf. Unter der Überschrift "Energiefluss im Antriebsstrang" werden zunächst unterschiedliche Vorgaben gemacht, dann folgt der fast komplett neu verfasste Artikel 5.4.8 mit Informationen zur neuen Überhol-Funktion.

Der erste Abschnitt in diesem Artikel regelt die Energie-Abgabe des Hybridsystems für den Bereich bis 345 km/h, der zweite Abschnitt nennt den "Override-Modus" und dessen "zusätzlichen Boost" bis 355 km/h.

Darunter ist ein vermutlich Fahrer-aktiviertes System zu verstehen, wie es zum Beispiel die IndyCar-Serie als "Push-to-pass" verwendet: Per Knopfdruck steht dem Fahrer in der US-amerikanischen Formelserie kurzfristig mehr Leistung zur Verfügung, was für Überholvorgänge, aber auch zum Verteidigen genutzt werden kann.

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Das erinnert an das kinetische Energie-Rückgewinnungssystem (KERS) aus dem Formel-1-Zeitraum 2009 bis 2013: Die Fahrer konnten damit zusätzliche Energie abrufen zum Attackieren, zum Verteidigen oder zum Verbessern der Rundenzeit.

Ähnlich könnte es mit dem "Override-Modus" ab 2026 sein.

Eine weitere Parallele ist: Der "Override-Modus" steht wohl nicht ständig zur Verfügung, sondern die Fahrer müssen sich diese Überhol-Funktion einteilen. Denn unter dem Formel-1-Reglement für 2026 wird noch viel mehr Wert gelegt auf den Energie-Haushalt über eine Runde und über die Renndistanz.

Sprich: Wer den "Override-Modus" nutzt und deshalb mehr Energie verbraucht, hat vielleicht an anderer Stelle ein Energie-Defizit. Details dazu sollen in einem künftigen Update im Sportlichen Reglement für 2026 erklärt werden.

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Mehr Fokus auf das Hybridsystem im Antrieb 2026

Erst kürzlich hat der Weltverband die neuen technischen Vorgaben für die Formel-1-Antriebe der Zukunft bestätigt. Demnach soll der 1,6-Liter-V6-Turbomotor künftig rund 540 PS bereitstellen, was einer Reduzierung von etwa 550 auf 400 kW entspricht. Die Hybrid-Komponenten werden im Gegenzug aufgewertet von 150 auf 350 kW und liefern damit rund 475 PS.

Parallel zum veränderten Antriebsreglement halten neue Chassis-Regeln Einzug in der Formel 1: Die Rennautos sollen zur Saison 2026 nicht nur um etwa 40 bis 50 Kilogramm leichter werden, sondern auch kürzer. Vermutlich wird der Radstand von aktuell maximal 3,6 Meter auf 3,4 Meter festgeschrieben.

Klar ist dagegen bereits: Die Autos werden schmaler, von derzeit 2,0 Meter auf 1,9 Meter.

Außerdem plant die Formel 1 die Einführung von beweglichen Aerodynamik-Elementen auf den Fahrzeugen, um den Luftwiderstand auf den Geraden zu senken.

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