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Motorsport Formel 1

Mick Schumacher vor Alpine-Test: Hat er mit Sainz einen Gegner mehr?

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Mick Schumacher, Jack Doohan oder Carlos Sainz? Alpine sondiert derzeit die zukünftige Fahrerpaarung und so stehen die Chancen für Schumacher.

Mick Schumacher hat am 3. Juli die große Chance, vielleicht doch in die Formel 1 zurückzukehren. Der 25-jährige Deutsche wird am Mittwoch vor Silverstone in Le Castellet einen Testtag in einem A522 aus der Saison 2022 absolvieren - und hat dabei die Gelegenheit, sein Talent auch im Hinblick auf ein Grand-Prix-Cockpit unter Beweis zu stellen.

Alpine ist gerade dabei, die zukünftige Fahrerpaarung zu sondieren. Der neue Chefberater Flavio Briatore hat offenbar konkrete Vorstellungen. Gasly mache seinen Job "gut", sagte er in Barcelona im Interview mit "Canal+", und: "Vielleicht setzen wir einen jungen Fahrer neben ihn. Oder auch einen älteren."

Das klingt zumindest so, als sei Pierre Gasly gesetzt. Was laut Informationen von "Motorsport-Total.com" nicht in Stein gemeißelt ist. Der Franzose steht auch bei Andreas Seidl, dem Chef von Sauber-Audi, auf der Kandidatenliste.

Beim Le-Castellet-Test wird Schumacher nicht der einzige Nachwuchsfahrer sein, der in den A522 darf. Geplant ist auch der offizielle Testpilot Jack Doohan, ein 21-jähriger Australier - und vielen Motorsportfans als Sohn von Motorradlegende Mick Doohan ein Begriff.

Doohan können die Alpine-Ingenieure gut einschätzen. Er sitzt regelmäßig im Simulator und ist eine bekannte Größe. Sollte Schumacher eine ernsthafte Chance auf ein Renncockpit haben wollen, muss er wohl schneller sein.

Zumindest in den Nachwuchsserien kann Schumacher die besseren Ergebnisse vorweisen. Er war 2018 Champion in der Formel 3 und 2020 in der Formel 2. Doohan war 2021 Vizemeister in der Formel 3 und 2023, in seinem dritten Jahr in der Formel 2, Dritter hinter Theo Pourchaire und Frederik Vesti.

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Schumacher oder Doohan - oder doch keiner von beiden?

Doch dass in Le Castellet ein Shootout zwischen Schumacher und Doohan stattfindet und der Schnellere automatisch ein Alpine-Cockpit bekommen wird, gilt nicht als gesetzt. Denn laut Informationen von "Motorsport-Total.com" ist seit Barcelona ein weiterer Fahrer Teil der Verlosung: Carlos Sainz.

Der scheidende Ferrari-Pilot galt lange als so gut wie bei Sauber-Audi gesetzt, wurde dann in den Williams geschrieben - und hat jetzt ein unterschriftsreifes Angebot von Alpine vorliegen. Zwischen dem Sainz-Management, Renault-Konzernchef Luca de Meo und Berater Briatore haben in Barcelona Gespräche stattgefunden.

Sainz stand bisher vor der Entscheidung, zwischen Williams und Sauber zu wählen, den derzeit schlechtesten Teams der Formel 1, wenn man nach der Konstrukteurs-WM geht. Sauber lockt mit der Perspektive eines Werksteams und einem fürstlichen Honorar, Williams mit dem flexibleren Vertrag, sollte 2026 woanders eine Tür aufgehen.

Doch jetzt hat Briatore anscheinend Wind davon bekommen, dass Sainz von beiden Varianten nicht restlos überzeugt ist, und in letzter Minute ein sehr konkretes Angebot auf den Tisch gelegt. Zeitgleich scheint sich das Team nach dem desaströsen Saisonbeginn sportlich zu erholen. Die Aussicht auf schnellen Erfolg ist dort sicher größer als bei Williams und Sauber.

Briatore möchte innerhalb der nächsten zwei Jahre wieder auf Top-4-Kurs sein. Ein Ziel, das für Williams und Sauber utopischer erscheint als für Alpine. Die Infrastruktur in Enstone ist top, und wenn Briatore wirklich den hauseigenen Renault-Motor gegen einen Kundenmotor eintauscht, um das PS-Handicap loszuwerden, dann könnte sich das rasch auf die Konkurrenzfähigkeit auswirken.

Sainz möchte sich jedenfalls bald entscheiden. Eigentlich war angedacht, die Zukunft schon vor dem Heimrennen in Barcelona geklärt zu haben. Daraus wurde nichts. Jetzt antwortet er auf die Frage, wie groß die Chancen seien, dass er seinen neuen Vertrag bis Spielberg am kommenden Wochenende unterschreibt: "Könnte sein. Nicht sicher, aber könnte sein."

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Surer: Sainz sollte zu Audi gehen

Audi, einst auf Poleposition in der Sainz-Diskussion, ist jetzt plötzlich nur noch Außenseiter. Trotzdem rät Formel-1-Experte Marc Surer dem Spanier: "Ich würde zu Audi gehen. Das ist was Neues, da kann er ein Team mit aufbauen. Das ist eine schöne Aufgabe, und er kann sicherlich auch mitbestimmen, wer mit ihm arbeitet und so weiter. Da hat er viel mehr Möglichkeiten als bei Williams."

Bei Williams sei zwar die Aussicht auf einen 2026er-Mercedes-Motor "sicherlich ein Vorteil", sagt Surer in einem Interview auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de . "Aber ich denke, Audi wird auch einen guten Motor bauen. Die haben ja mit dem Hybrid sehr viel Erfahrung. Auch durch die Dakar."

Wo übrigens, nebenbei bemerkt, Carlos Sainz sen. zuletzt auf Audi gewonnen hat ...

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