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Formel 1 

Formel 1: Max Verstappen gewinnt in Imola - wildes Finale mit Lando Norris

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Max Verstappen und Lando Norris liefern sich beim Formel-1-Rennen in Imola ein wildes Finale. Am Ende rettet der Weltmeister den Sieg ins Ziel.

Überflieger Max Verstappen hat einmal mehr seine Extraklasse bewiesen und beim Großen Preis der Emilia-Romagna seinen bereits fünften Saisonsieg gefeiert.

Der Formel-1-Weltmeister gewann am Sonntag in Imola und nahm Ferrari die Hoffnung auf den ersten Heimsieg seit 2006. Die mit großen Ambitionen angereiste Scuderia musste sich mit dem dritten Platz des Monegassen Charles Leclerc zufriedengeben.

Zweiter wurde Lando Norris im McLaren, der in den letzten Runden noch einmal mächtig Druck auf Verstappen machen konnte. Aufgrund der Niederlage in Miami gegen Norris, der eigenen Probleme im Training in Imola und der stark verbesserten Konkurrenz im Ferrari und McLaren schien Verstappen angeschlagen - doch der 26-Jährige konterte im Stile eines dreimaligen Weltmeisters und kitzelte in den letzten Runden des Grand Prix noch einmal alles aus seinem Auto und den abgenutzten Reifen heraus.

"Dafür musste ich hart arbeiten", funkte Verstappen nach der Zieldurchfahrt gleich zweimal erleichtert an seine Box. Nur 0,7 Sekunden Vorsprung auf Norris rettete der Weltmeister bei seinem 59. Grand-Prix-Sieg ins Ziel. Wenig später fügte er hinzu: "Ich musste im ganzen Rennen aufpassen. Die letzten zehn Runden waren Vollgas. Aber das ist sehr schwierig, wenn die Reifen nicht mehr richtig arbeiten."

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Norris gibt sich kämpferisch

Norris erklärte: "Ein oder zwei Runden mehr, dann hätte ich ihn gehabt. Ich habe am Anfang einfach zu viel verloren auf Max. Es ist immer noch überraschend, sagen zu können, dass es frustrierend ist nicht gewonnen zu haben." Leclerc meinte: "Zumindest ist es ein Podium. Aber es sieht sehr gut aus für den Rest der Saison."

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Der Titel, das machte Verstappen klar, wird auch in diesem Jahr allerdings nur über ihn gehen. Mit jetzt 161 Punkten liegt der Niederländer klar auf Kurs, er baute seinen Vorsprung weiter aus. Verstappens Teamkollege Sergio Perez (Mexiko) wurde Achter und verlor an Boden, Leclerc (113) ist in der WM nun der erste Verfolger des Weltmeisters.

In diesen Sphären bewegt sich Nico Hülkenberg nicht, doch der einzige deutsche Starter im Feld zeigte in Italien ein starkes Rennen. Im Haas wurde der Emmericher Elfter und verpasste knapp die Punkte - für den Routinier war es der erste Rennstart überhaupt in Imola.

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Verstappen nutzt Pole Position aus

Von der Pole Position ins Rennen gegangen, behauptete Verstappen seine Führung nach dem Start, setzte sich Schritt für Schritt ab und fuhr schnell so viel Vorsprung heraus, dass der hinter ihm platzierte Norris das DRS nicht nutzen durfte. Die beiden Ferrari von Leclerc und Carlos Sainz folgten, Fünfter war Oscar Piastri (Australien) im zweiten McLaren. Piastri hatte im Qualifying zunächst den zweiten Startplatz herausgefahren, er wurde dann aber noch um drei Positionen nach hinten versetzt.

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Hinter dem Spitzenquintett klaffte schnell eine Lücke. Ab dem sechsten Platz, den George Russell (Großbritannien) im Mercedes behauptete, entwickelte sich ein eigenes Rennen der Verfolger. In diesem mischte auch Hülkenberg gut mit, der 36-Jährige hatte sich beim Start vom zehnten auf den achten Platz verbessert und hielt diesen zunächst erfolgreich.

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Leclerc mit Fehler

Vorne dagegen zog Verstappen zunächst einsam seine Kreise, auch nach den Boxenstopps blieb er vorne und baute seinen Vorsprung auf Norris 20 Runden vor Schluss auf bereits sieben Sekunden aus. Spannender ging es dahinter zu, Norris beobachtete mit Sorge, wie Leclerc im Ferrari immer näher kam. Piastri mühte sich, Leclerc unter Druck zu setzen, während Sainz hinter ihm mit etwas Abstand auf Fehler wartete.

15 Runden vor Schluss leistete sich Leclerc einen Fehler und rumpelte durchs Gras. Dadurch konnte Norris seinen Vorsprung wieder etwas ausbauen - und eröffnete die Jagd auf Verstappen, der im Funk zunehmend nervös wurde. Doch Norris war erst eingangs der letzten Runde bis auf eine Sekunde dran am Champion.

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