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Olympia 2026 - Preuß, Dürr und Co.: Deutsches Team mit Pleiten, Blech und Pannen

  • Veröffentlicht: 20.02.2026
  • 08:48 Uhr
  • SID

Erst hatten sie kein Glück, dann kam auch noch Blech dazu: Einige deutsche Athletinnen und Athleten haben bei den Winterspielen 2026 böse Pleiten oder Pannen erlebt.

Keine Nation hat bisher mehr vierte Plätze zu verzeichnen als Deutschland. Elfmal sind deutsche Athletinnen oder Athleten in den 95 Entscheidungen bis zum späten Donnerstagabend haarscharf am Podest vorbeigeschrammt - Vierter geht's nicht. Es folgen Norwegen (neun), Gastgeber Italien und die Schweiz (jeweils acht).

Eine Übersicht des Pechs.

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Skibergsteigen: "Irgendwie voll dumm"

Startpanne: Tatjana Paller fand das alles "irgendwie voll dumm". Die Skibergsteigerin vermisst im Finale das gewohnte Startsignal und zögert, weil sie die Zeitstrafe für einen Falschstart fürchtet. So hinkt sie hinterher, wird Vierte. Das, sagte sie tapfer, sei sie gewohnt, "die anderen lachen immer schon".

Schießpanne: Franziska Preuß und der Schießstand von Antholz werden wohl keine guten Freunde mehr. Die Sportlerin des Jahres patzt bei jeder Stehendeinlage, gibt so mehrfach eine Medaille aus der Hand. "Keine Ahnung, woher das kommt. Es ist leider so", sagt die Biathletin ernüchtert.

Steinpech: Die deutschen Curler liegen gegen Schlusslicht Tschechien auf Siegkurs, der Traum von den Medaillenspielen lebt. Dann leistet sich ausgerechnet Skip Marc Muskatewitz gleich mehrere grobe Fehler. Deutschland verliert, wenig später ist das Aus besiegelt - und die junge Truppe muss ihre Besen wieder einpacken.

Slalompleite: Lena Dürr ist in "bester" Gesellschaft. Wie Markus Wasmeier beim Super-G 1988 bleibt sie am ersten Tor hängen, der Silber-Traum platzt jäh. Ein "beschissenes Gefühl", sagt die 34-Jährige, die schon 2022 und im Riesenslalom auf Medaillenkurs liegend gepatzt hatte.

Eisenttäuschung: Frederik Tiffels geht auf das slowakische Tor zu, Leon Draisaitl läuft mit, aber im Schatten seines Gegenspielers. Anstatt zu schießen, legt Tiffels quer, beim Stand von 0:1 im Viertelfinale geht der Pass ins Nichts. Ein Sinnbild der großen Eishockey-Pleite. Egal wann, ob in doppelter Manndeckung oder nicht, wird der Puck Draisaitl zugeschoben. Doch auch der Superstar kann nicht zaubern, die Chance auf eine Medaille ist vorzeitig dahin.

Snowboardpech: Martin Nörl und Leon Ulbricht hoffen im Cross auf eine Medaille. Dann wird Nörls Board von einem Konkurrenten berührt, er stürzt - und räumt Ulbricht mit ab. "Sehr ärgerlich", sagt Nörl, sein Wunsch nach einem korrigierenden Jury-Entscheid bleibt unerfüllt.

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Nordische Kombination: Bitteres Sturzpech

Sturzpech: Nach zuvor verkorksten Wettbewerben liegen die deutschen Kombinierer im abschließenden Teamsprint auf Medaillenkurs, gar Gold ist drin. In der achten von zehn Runden stürzt Vinzenz Geiger, selbstverschuldet, einmal, zweimal. Es wird Platz fünf für das untröstliche Duo. "Wir haben so hart gearbeitet - und dann so ein blöder Fehler", sagt Geiger.

Zentimeterpech: Im Super Team der Skispringer gelingt Philipp Raimund im dritten Durchgang bei beginnendem Schneetreiben ein Traumflug. Mindestens Bronze ist auf einmal ganz nah. Doch einen Springer später folgt der Abbruch, der Schneefall ist zu stark. Gewertet wird der Stand nach dem zweiten Durchgang, Deutschland wird Vierter - 16 Zentimeter fehlen zur Medaille. Zehn Minuten später hört der Schneefall auf.

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