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Olympia 2026: Vater von Eisschnelllauf-Star küsst Brille von Olympia-Helfer kaputt

  • Veröffentlicht: 20.02.2026
  • 10:57 Uhr
  • Anne Malin

Wenn der eigene Sohn einen olympischen Rekord bricht, dann ist Feiern angesagt. Joep Wennemars' Vater leistet sich allerdings einen folgenschweren Fauxpas - und das auch noch völlig umsonst.

Der niederländische Eisschnellläufer Joep Wennemars stellte beim Rennen über 1500 Meter den olympischen Rekord ein. Auf der Tribüne jubelten die mitgereisten Oranje-Fans lautstark. Unter ihnen befand sich Wennermars' Vater, der selbst Eisschnelllauf-Weltmeister und zweimaliger olympischer Bronzemedaillengewinner ist.

Erben Wennemars platzte sichtbar fast vor Freude und hüpfte stolz durch die Ränge. Beim Jubel-Sprint die Treppe hinauf entdeckte er einen Olympia-Volunteer, dem er euphorisch einen Kuss auf die Wange drückte.

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Olympischer Jubel mit Folgen

Unbeabsichtigt und vermutlich vom Adrenalin beflügelt zerbrach er dabei die Brille des Unbeteiligten. Dieser reagierte wenig amüsiert, in den folgenden Sekunden war Wennemars sichtbar zwischen purer Freude und Reue zerrissen.

Er schlug die Hände vor dem Gesicht zusammen und entschuldigte sich mehrere Male, bevor er wieder triumphierend die Arme in die Luft streckte. Daraufhin lief er zurück, um sich nochmals zu entschuldigen. Dieser Kreislauf an Reaktionen wiederholte sich noch einige Male.

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Rennen nimmt bittere Wendung

Die Sehhilfe musste schlussendlich sogar umsonst das Zeitliche segnen, denn lange konnte Wennemars seinen Rekord nicht bejubeln. Im Verlauf des Wettkampfs rutschte der Niederländer von den Medaillenrängen. Ning Zhongyan holte mit neuem olympischen Rekord (1:41,98 Minuten) Gold für China, der US-Amerikaner Jordan Stolz landete auf Rang zwei und Wennemars' Landsmann Kjeld Nuis gewann Bronze.

"Es ist, als würde man einen schlechten Film anschauen", trauerte der junge Wennemars über Platz vier. Nur einer in der Arena hat davon vermutlich nichts mehr sehen können.

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