Luke Richardson geht zu den Blackhawks, Paul Maurice zu den Panthers und Bar... - Bildquelle: Imago Images / Getty ImagesLuke Richardson geht zu den Blackhawks, Paul Maurice zu den Panthers und Barry Trotz nicht zu den Jets © Imago Images / Getty Images

München - Welch knallhartes Business die NHL ist, mussten auch in dieser Spielzeit eine ganze Reihe von Head Coaches erfahren. Bei annähernd einem Drittel der Teams war nach deren jeweiligem Saisonende offen, wie es nach dem Sommer hinter der Bande weitergehen würde.

Sechs Klubs haben die wichtigste Personalie rund um die Mannschaft inzwischen geklärt, bei drei Franchises gibt es nach wie vor eine Vakanz, zwei machten ihren Interimscoach zum festen Chef (Edmonton Oilers, Montreal Canadiens).

Chicago holt Richardson - Trotz sagt Winnipeg ab

Am Freitag sickerte durch, dass etwa die Chicago Blackhawks zu einer Entscheidung gekommen sind. Luke Richardson (53) soll beim Team des deutschen Top-Talents Lukas Reichel künftig als Head Coach fungieren, er war zuletzt Assistenzcoach bei den Montreal Canadiens.

Richardson löst Derek King ab, der die enttäuschende letzte Spielzeit als Interimscoach nach der Entlassung von Jeremy Colliton zu Ende gebracht hatte, aber offenkundig nicht hinreichend für sich werben konnte.  

Frustration dürfte sich dagegen gerade bei den Winnipeg Jets breitmachen, die auf Barry Trotz (59) als neuen Head Coach gehofft hatten. Nach Informationen des kanadischen TV-Experten Darren Dreger von "TSN" zieht Trotz es aber im Moment vor, sich intensiver seiner Familie zu widmen, nachdem ihn jüngst die New York Islanders von seinen Aufgaben entbunden hatten.  

Auch die Aussicht auf lebenslanges Freibier bewirkte bei Trotz, der in Winnipeg geboren ist, keinen Sinneswandel. Laut Dreger schließt er nicht aus, irgendwann als Head Coach zurückzukehren, doch jetzt passte der Zeitpunkt allem Anschein nach nicht.

Lösungen gefunden hatten in den zurückliegenden Tagen die Florida Panthers und die Dallas Stars.

Die Panthers entschieden sich etwas überraschend dagegen, Interimscoach Andrew Brunette in die dauerhafte Chefrolle zu befördern. Brunette, der von Joel Quenneville übernommen hatte, wurde wohl das schnelle Playoff-Aus gegen Rivale Tampa Bay Lightning (0:4) zum Verhängnis. Da half es auch nicht, dass die Franchise aus dem "Sunshine State" unter seiner Leistung die President Trophy als punktbestes Team Hauptrunde gewonnen hatte.

Brunettes Nachfolger wird der erfahrene Paul Maurice (55), der zuletzt bei den Winnipeg Jets tätig war, dort aber im vergangenen Dezember hingeschmissen hatte.

NHL: Winnipeg, Boston und Detroit noch auf der Suche

Und schließlich wurden auch die Dallas Stars bei der Suche nach einem neuen Cheftrainer fündig. Peter DeBoer (54), der die Saison noch als Head Coach der Vegas Golden Knights beendet hatte, dann aber seine Papiere bekam, soll die Franchise aus Texas wieder in die Erfolgsspur bringen.

Damit sind lediglich noch die Stellen bei den Jets, bei den Boston Bruins - künftiges Team des deutschen Verteidigers Kai Wissmann - und den Detroit Red Wings um Calder Trophy-Gewinner Moritz Seider unbesetzt.

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