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NFL

Trade-Forderung? Dalvin Cook frustriert über Situation bei New York Jets

  • Aktualisiert: 27.10.2023
  • 11:38 Uhr
  • Daniel Kugler
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Dalvin Cook bezieht Stellung zu seiner unzufriedenstellenden Situation bei den New York Jets und den Spekulationen über einen Trade.

von Daniel Kugler

Das Kapitel Dalvin Cook bei den New York Jets ist für beide Seiten bisher eine einzige Enttäuschung.

Beim Sieg über die Philadelphia Eagles in Woche sechs, dem letzten Spiel vor der Bye Week, erlebte der 28-Jährige mit nur drei Rushes für zwölf Yards den Tiefpunkt einer ohnehin überaus ernüchternden Saison.

Nach vier Spielzeiten mit jeweils über 1.100 Rushing Yards in Serie für die Minnesota Vikings ist einer der effizientesten Running Backs der vergangenen Jahre in der NFL im "Big Apple" weitgehend außen vor und entsprechend unzufrieden über seine Situation.

"Dass mein Name in Trade-Gerüchten auftaucht, ist etwas, das ich nicht beeinflussen kann Es könnte eine gute Sache sein. Vielleicht ist es aber auch etwas Schlechtes", betonte der viermalige Pro Bowler.

Cook erklärte, dass er mit seinem Agenten sowie General Manager Joe Douglas über seine Perspektive sprechen werde, aber nicht zwingend einen Trade anstrebe. Er wolle "das Beste für alle Beteiligten".

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Bestes Running-Back-Duo der NFL? Cooks Versprechen bewahrheitet sich nicht

Als Cook im August, zwei Monate nach seiner Entlassung bei den Vikings, einen Einjahresvertrag über sieben Millionen Dollar unterzeichnete, progonstizierte der Spieler selbst, dass er und sein neuer Mitspieler Breece Hall das beste Running-Back-Duo in der NFL bilden würden.

Das vollmundige Versprechen hat sich jedoch nicht mal ansatzweise bewahrheitet.

Hall gibt nach seiner Rückkehr von einem Kreuzbandriss den Alleinunterhalter und überzeugt mit bärenstarken 6,5 Yards pro Carry im Durchschnitt, während Cook mit 2,8 Yards im Vergleich auf Platz 44 von 44 gerankten Ballträgern in dieser Saison rangiert.

Nach einem Saisondrittel stehen für Cook erst magere 39 Carries für 109 Rushing Yards und kein Touchdown zu Buche.

"Natürlich ist es frustrierend. Ich bin ein ehrlicher Mensch. Ich arbeite. Ich will spielen. Das ist einfach so. Und, ja, es ist frustrierend. Es ist neu für mich", betonte der Zweitrundenpick von 2017: "Ich war es gewohnt, den Ball immer 20 Mal pro Spiel zu bekommen, oder wie oft auch immer. Natürlich ist das frustrierend. Das ist etwas, an das ich mich gewöhnen musste."

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Cook-Trade? Vertrag wird zum Problem

Cook hatte beim Saisonauftakt noch 13 Läufe vorzuweisen, aber seine Zahlen sind seitdem drastisch gesunken. In sechs Spielen konnte er auch noch keinen einzigen Lauf über mehr als zehn Yards erzielen.

Seine Touches sind so massiv begrenzt, gerade weil Konkurrent Hall deutlich schneller und besser als erwartet von seiner schweren Verletzung zurückgekehrt ist.

"Wenn man sich meine Karriere ansieht, werde ich mit jedem Spiel besser und besser", zeigte sich Cook dennoch optimistisch, auch wenn der Output des Zusammenspiels mit Hall bisher hinter den Erwartungen blieb.

"Wir alle dachten, es würde mehr sein als das, was es ist. Ich habe nicht mal zu einem Prozent daran gedacht, ob er den Ball bekommt oder ich ihn bekomme. Ich dachte nur, dass sich die Spielanteile verteilen werden", stellt Cook klar.

NFL Playoffs 2026 - Power Ranking vor Championship Games: Seattle Seahawks nicht zu stoppen

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<em><strong>NFL Power Ranking vor den Championship Games</strong></em><br><em>Nur noch vier Teams sind in den Playoffs übrig und kämpfen in den Championship Games um den Einzug in den Super Bowl. Wer hat dabei die besten Karten? <strong>ran</strong> präsentiert das Power Ranking vor <em>den Championship Games.</em></em>
© UPI Photo

NFL Power Ranking vor den Championship Games
Nur noch vier Teams sind in den Playoffs übrig und kämpfen in den Championship Games um den Einzug in den Super Bowl. Wer hat dabei die besten Karten? ran präsentiert das Power Ranking vor den Championship Games.

<strong>Platz 4: Denver Broncos (Vorwoche: 4)<br></strong>Ganz bitterer Playoff-Auftakt für die Denver Broncos, die beim Overtime-Sieg gegen die Buffalo Bills <a data-li-document-ref="91595" href="https://www.ran.de/sports/nfl-denver-broncos-reagieren-auf-bo-nix-verletzung-quarterback-situationen-der-teams-91595">Bo Nix mit einem Knöchelbruch verloren haben.</a> Mit Jarrett Stidham haben die Broncos nur noch Außenseiterchancen - Heimvorteil hin oder her. Da wird wohl auch die starke Defense um Patrick Surtain nicht ausreichen.
© Getty

Platz 4: Denver Broncos (Vorwoche: 4)
Ganz bitterer Playoff-Auftakt für die Denver Broncos, die beim Overtime-Sieg gegen die Buffalo Bills Bo Nix mit einem Knöchelbruch verloren haben. Mit Jarrett Stidham haben die Broncos nur noch Außenseiterchancen - Heimvorteil hin oder her. Da wird wohl auch die starke Defense um Patrick Surtain nicht ausreichen.

<strong>Platz 3: Los Angeles Rams (Vorwoche: 5)<br></strong>Die Los Angeles Rams waren über weite Strecken der regulären Saison das heißeste Team der Liga und dementsprechend oft an der Spitze dieses Rankings. Doch nach der knappen Niederlage bei den Seattle Seahawks in Woche 16 hat L.A. nachgelassen, auch die Playoff-Siege in Carolina und bei den Bears waren wenig überzeugend. Die Rams werden eine klare Leistungssteigerung brauchen, um in Seattle zu bestehen.
© USA TODAY Network

Platz 3: Los Angeles Rams (Vorwoche: 5)
Die Los Angeles Rams waren über weite Strecken der regulären Saison das heißeste Team der Liga und dementsprechend oft an der Spitze dieses Rankings. Doch nach der knappen Niederlage bei den Seattle Seahawks in Woche 16 hat L.A. nachgelassen, auch die Playoff-Siege in Carolina und bei den Bears waren wenig überzeugend. Die Rams werden eine klare Leistungssteigerung brauchen, um in Seattle zu bestehen.

<strong>Platz 2: New England Patriots (Vorwoche: 3)<br></strong>Am Ende gewannen die New England Patriots souverän gegen die Houston Texans. Positiv: Die Defense hat in den Playoffs absolutes Top-Format, sowohl Justin Herbert als auch C.J. Stroud hatten große Probleme in New England. Negativ: Quarterback Drake Maye macht in den Playoffs noch zu viele Fehler, gegen Houston hatte er bei zwei Fumbles Glück, dass er dabei den Ball nicht verlor. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Maye auch Lichtblicke hat und wie in der Regular Season konstant starke Würfe zeigt. Ob das aber für den ganz großen Wurf reicht?
© Imagn Images

Platz 2: New England Patriots (Vorwoche: 3)
Am Ende gewannen die New England Patriots souverän gegen die Houston Texans. Positiv: Die Defense hat in den Playoffs absolutes Top-Format, sowohl Justin Herbert als auch C.J. Stroud hatten große Probleme in New England. Negativ: Quarterback Drake Maye macht in den Playoffs noch zu viele Fehler, gegen Houston hatte er bei zwei Fumbles Glück, dass er dabei den Ball nicht verlor. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Maye auch Lichtblicke hat und wie in der Regular Season konstant starke Würfe zeigt. Ob das aber für den ganz großen Wurf reicht?

<strong>Platz 1: Seattle Seahawks (Vorwoche: 1)<br></strong>Die Seahawks sind als bestes Team in die Divisional Round gegangen und haben ihre Playoffs mit einem Knall gestartet. Rashid Shaheed hat sich mit seinem zweiten Return-Touchdown seit Woche 16 als perfekte Ergänzung zur Trade Deadline entpuppt, die Defense liefert ohnehin schon über die ganze Saison ab. Gegen die San Francisco 49ers hat Kenneth Walker gezeigt, dass er den Ausfall von Zach Charbonnet definitiv auffangen kann. Unterlaufen Sam Darnold nicht mehrere Turnovers, sind die Seahawks kaum zu schlagen.
© Imagn Images

Platz 1: Seattle Seahawks (Vorwoche: 1)
Die Seahawks sind als bestes Team in die Divisional Round gegangen und haben ihre Playoffs mit einem Knall gestartet. Rashid Shaheed hat sich mit seinem zweiten Return-Touchdown seit Woche 16 als perfekte Ergänzung zur Trade Deadline entpuppt, die Defense liefert ohnehin schon über die ganze Saison ab. Gegen die San Francisco 49ers hat Kenneth Walker gezeigt, dass er den Ausfall von Zach Charbonnet definitiv auffangen kann. Unterlaufen Sam Darnold nicht mehrere Turnovers, sind die Seahawks kaum zu schlagen.

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Saleh hofft weiter auf Leistungsexplosion bei Cook

Durch seine enttäuschende Performance dürfte sich ein Trade jedoch auch als schwierig herausstellen, da sich der teure Vertrag als abschreckend für potentiell interessente Teams erweisen könnte.

Cook kassiert 262.222 Dollar für jedes Spiel, in dem er im 53-Mann-Kader steht und weitere 70.588 Dollar für jede Partie, in der er aktiv ist. Das ergibt vor Woche acht in Summe ein mögliches Preisschild von 3,3 Millionen Dollar für den Rest der Saison.

Head Coach Robert Saleh hat den Running Back aber noch nicht abgeschrieben und lobte den Spieler für seine gute Einstellung in einer, wie er es nannte, "schwierigen" Situation in der ungewohnten Rolle als Backup.

Saleh stellte klar, dass Cook, der den größten Teil des Training Camps verpasst hatte, weil er sich von einer Schulteroperation erholen musste, in den vergangenen Wochen deutlich besser ausgesehen habe.

"Ich glaube, dass er langsam wieder auf die Beine kommt und dass er besser sowie mit mehr Kraft läuft und mehr wie er selbst aussieht", betonte Saleh: "Hoffentlich können wir das Beste daraus machen. Mit Dalvin und Breece könnte das ein guter One-Two-Punch werden."

Womöglich wird das Tandem Cook-Hall im Kampf um die Playoffs verspätet dann ja doch noch zum Erfolgsrezept für "Gang Green".

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