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American Football

NFL - Baltimore Ravens: Owner erklärt Entlassung von John Harbaugh - "Er hat mich getröstet"

  • Veröffentlicht: 14.01.2026
  • 20:08 Uhr
  • Chris Lugert

John Harbaugh ist der wohl prominenteste Trainer-Name, der in der NFL jüngst seinen Job verlor. Nun erklärte Ravens-Owner Steve Bisciotti, wie es zu der Trennung kam.

John Harbaugh und die Baltimore Ravens - in der NFL gehörten diese Namen fast zwei Jahrzehnte lang untrennbar zusammen. 2008 übernahm Harbaugh den Posten als Head Coach in Maryland und führte die Ravens zu großen Erfolgen. Höhepunkt war der Super-Bowl-Sieg in der Saison 2012.

Doch nach einer enttäuschenden Spielzeit 2025, die ohne Playoffs zu Ende ging, traf Owner Steve Bisciotti die Entscheidung, den langjährigen Coach zu entlassen - nach 18 gemeinsamen Jahren. Ein alles andere als einfacher Schritt, wie Bisciotti jetzt erklärte.

"Es war die verrückteste Entlassung der Welt", blickte der Besitzer der Ravens auf jenen Moment zurück, als er Harbaugh via Telefon über dessen Freistellung unterrichtete. "Ich war derjenige, der mit den Tränen zu kämpfen hatte, und er war derjenige, der mich tröstete."

Auf bittere wie dramatische Art und Weise hatten die Ravens in Woche 18 die Playoffs verpasst. Im Endspiel um den Division-Titel in der AFC North verlor Baltimore bei den Pittsburgh Steelers, Ravens-Kicker Tyler Loop wurde durch ein verschossenes Field Goal mit auslaufender Uhr zum tragischen Gesicht der Niederlage.

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Playoff-Einzug hätte Harbaugh nicht gerettet

Doch Bisciotti stellte klar, dass der Ausgang des Spiels und ein etwaiger Playoff-Einzug letztlich die Entscheidung nicht beeinflusst hätten. "Für eine Woche" wäre Harbaugh im Amt geblieben, sagte er. Tenor: Nach einem Playoff-Ausscheiden hätte Harbaugh ebenfalls seinen Hut nehmen müssen.

Zu deutlich war zuvor ersichtlich geworden, dass es in Baltimore eine Veränderung braucht. "Ich kam zu dem Punkt, an dem ich nicht mehr glaubte, dass ich diese Entscheidung später bereuen würde", erklärte der 65-Jährige.

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Schreckmoment für die Ravens! Feuerwerk landet auf dem Feld

Bisciotti weiter: "Und genau das ist Instinkt: Wenn man endlich zu dem Punkt gelangt, an dem man sich verdammt sicher ist, dass man die Entscheidung einen Tag oder eine Woche später nicht bereuen wird, dann ist es an der Zeit, die Entscheidung zu treffen."

Dabei sei ihm klar, dass er nicht wisse, ob es die richtige Entscheidung ist. "Vielleicht liege ich richtig, vielleicht liege ich falsch. Aber ich habe es getan, weil ich dafür verantwortlich bin", sagte Bisciotti.

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Tomlin zu den Ravens? "Nur, wenn John in Pittsburgh übernimmt"

Doch wer wird Harbaughs Nachfolger? Sofort wurde der Name Mike Tomlin ins Gespräch gebracht. Also ausgerechnet der langjährige Head Coach der Steelers und damit Rivale der Ravens und von Harbaugh. Tomlin trat nach dem Playoff-Aus der Steelers gegen die Houston Texans nach 19 Jahren zurück.

Bisciotti konnte nicht verbergen, einer solchen Idee etwas Positives abgewinnen zu können - aber eher im Spaß. "Heilige Schei*e, wäre das nicht fantastisch? Aber nur, wenn John den Job in Pittsburgh übernimmt", sagte er und brachte damit quasi einen Tausch ins Gespräch: Harbaugh zu den Steelers, Tomlin nach Baltimore.

"Wow, wäre das nicht interessant? Ich weiß nicht, vielleicht hat ihn das vergangene Woche dafür disqualifiziert, nachdem unser Kicker verschossen hat und er dadurch weitergekommen ist", so Bisciotti. "Ich weiß es nicht. Ich rede mit ihm, ich liebe Mike. Ich meine, ich bewundere Mike seit 18 Jahren und es ist wirklich schockierend, dass er das so gemacht hat."

NFL-Transactions: New England Patriots verpflichten deutschen Spieler

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<em><strong>Lorenz Metz (New England Patriots)</strong><br>Neue Heimat für den deutschen Offensive Lineman Lorenz Metz. Vom Practice Squad der Tampa Bay Buccaneers wird der gebürtige Bayer ins Practice Squad des sechsmaligen Champions New England Patriots aufgenommen. Die Maßnahme ist wohl eine Reaktion auf die Probleme der Offensive Line im ersten Playoff-Spiel gegen die Chargers (16:3). Metz könnte bereits in der Divisional Round gegen die Texans aktiviert werden.</em>
© Imagn Images

Lorenz Metz (New England Patriots)
Neue Heimat für den deutschen Offensive Lineman Lorenz Metz. Vom Practice Squad der Tampa Bay Buccaneers wird der gebürtige Bayer ins Practice Squad des sechsmaligen Champions New England Patriots aufgenommen. Die Maßnahme ist wohl eine Reaktion auf die Probleme der Offensive Line im ersten Playoff-Spiel gegen die Chargers (16:3). Metz könnte bereits in der Divisional Round gegen die Texans aktiviert werden.

<strong>Lenny Krieg (New York Jets)</strong><br>Kicker Lenny Krieg hat eine neue Heimat in der NFL gefunden: Die New York Jets statteten den Deutschen mit einem Future/Reserve Contract aus und holten ihn vom Practice Squad der Atlanta Falcons. Damit haben die Jets die Rechte an Krieg für die Saison 2026, aber nicht darüber hinaus.
© Imagn Images

Lenny Krieg (New York Jets)
Kicker Lenny Krieg hat eine neue Heimat in der NFL gefunden: Die New York Jets statteten den Deutschen mit einem Future/Reserve Contract aus und holten ihn vom Practice Squad der Atlanta Falcons. Damit haben die Jets die Rechte an Krieg für die Saison 2026, aber nicht darüber hinaus.

<strong>Jakobi Meyers (Jacksonville Jaguars)</strong><br>An der Trade Deadline erst per Trade gekommen, nun ein neuer Vertrag: Die Jacksonville Jaguars statten Wide Receiver Jakobi Meyers mit einem neuen Kontrakt über drei Jahre und 60 Millionen Dollar aus, davon sind 40 Millionen garantiert. Nachdem Meyers bei den Las Vegas Raiders nicht glücklich wurde, tradeten die Jaguars für ihn. Nach der Saison wäre er Free Agent geworden.
© Icon Sportswire

Jakobi Meyers (Jacksonville Jaguars)
An der Trade Deadline erst per Trade gekommen, nun ein neuer Vertrag: Die Jacksonville Jaguars statten Wide Receiver Jakobi Meyers mit einem neuen Kontrakt über drei Jahre und 60 Millionen Dollar aus, davon sind 40 Millionen garantiert. Nachdem Meyers bei den Las Vegas Raiders nicht glücklich wurde, tradeten die Jaguars für ihn. Nach der Saison wäre er Free Agent geworden.

<strong>Travis Jones (Baltimore Ravens)</strong><br>In seinem letzten Vertragsjahr haben die Baltimore Ravens Nägel mit Köpfen gemacht und Defensive Tackle Travis Jones mit einem neuen Vertrag ausgestattet. Die Stütze der Defensive Line verdient über die kommenden drei Jahre 40,5 Millionen Dollar. Der Third Round Pick von 2022 spielt sein bestes Jahr und ist zu einem zuverlässigen Run Stopper geworden.
© Icon Sportswire

Travis Jones (Baltimore Ravens)
In seinem letzten Vertragsjahr haben die Baltimore Ravens Nägel mit Köpfen gemacht und Defensive Tackle Travis Jones mit einem neuen Vertrag ausgestattet. Die Stütze der Defensive Line verdient über die kommenden drei Jahre 40,5 Millionen Dollar. Der Third Round Pick von 2022 spielt sein bestes Jahr und ist zu einem zuverlässigen Run Stopper geworden.

<strong>Luke Wattenberg (Denver Broncos)</strong><br>Die Denver Broncos haben einem Anker ihrer Offensive Line einen neuen Vertrag gegeben. Wie NFL-Insider Tom Pelissero berichtet, statten die Broncos ihrem Center Luke Wattenberg mit einem neuen Vierjahresvertrag aus, der ihm 48 Millionen Dollar einbringt, damit sind nur drei Center besser bezahlt als Wattenberg. Die Hälfte davon sind garantiert. Laut "Pro Football Focus" hat Wattenberg diese Saison noch keinen Sack zugelassen.
© Icon Sportswire

Luke Wattenberg (Denver Broncos)
Die Denver Broncos haben einem Anker ihrer Offensive Line einen neuen Vertrag gegeben. Wie NFL-Insider Tom Pelissero berichtet, statten die Broncos ihrem Center Luke Wattenberg mit einem neuen Vierjahresvertrag aus, der ihm 48 Millionen Dollar einbringt, damit sind nur drei Center besser bezahlt als Wattenberg. Die Hälfte davon sind garantiert. Laut "Pro Football Focus" hat Wattenberg diese Saison noch keinen Sack zugelassen.

<strong>Aidan Hutchinson (Detroit Lions)</strong><br>Die Detroit Lions binden einen weiteren Leistungsträger langfristig an sich. Nach Jameson Williams und Kerby Joseph verlängerte nun auch Defensive End Aidan Hutchinson in Detroit. Der Edge Rusher unterschrieb für vier weitere Jahre und erhält nach Angaben seines Beraters Mike McCartney in diesem Zeitraum 180 Millionen Dollar, 141 davon sind demnach garantiert.
© Imagn Images

Aidan Hutchinson (Detroit Lions)
Die Detroit Lions binden einen weiteren Leistungsträger langfristig an sich. Nach Jameson Williams und Kerby Joseph verlängerte nun auch Defensive End Aidan Hutchinson in Detroit. Der Edge Rusher unterschrieb für vier weitere Jahre und erhält nach Angaben seines Beraters Mike McCartney in diesem Zeitraum 180 Millionen Dollar, 141 davon sind demnach garantiert.

Allerdings berichtete "ESPN" bereits, dass Tomlin in der Saison 2026 kein Team trainieren wolle. Die Ravens führten unterdessen bereits erste Interviews mit potenziellen Kandidaten. Doch die Fußstapfen, die Harbaugh hinterlässt, sind riesig.

"Es war eine wundervolle Ehe", blickte Bisciotti auf die gemeinsame Zeit zurück. "Wir haben große Dinge vollbracht. Ich möchte, dass unser nächster Coach ebenfalls den Super Bowl gewinnt", stellte er klar.

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