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Nur mit Tush Pushes gewinnt man keine Spiele

NFL - Philadelphia Eagles: Dieser unansehnliche Spielstil ist nicht im Sinne des Sports! Ein Kommentar

  • Aktualisiert: 13.10.2025
  • 10:42 Uhr
  • Kai Esser
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Die Philadelphia Eagles haben einen neuen Tiefpunkt erreicht. Nicht etwa wegen der klaren Niederlage trotz Führung gegen die New York Giants, sondern wegen der Art und Weise, wie die Offense sich selbst kleinhält.

Von Kai Esser

Es sah lange ein wenig so aus, als hätten sich die Kansas City Chiefs der Vorsaison auf einmal weiß-dunkelgrüne Uniformen angezogen und würden in der NFL nun unter dem Namen Philadelphia Eagles auflaufen.

Freilich, beide Teams einte - zumindest bis Woche fünf - dass sie zwar keinen schönen, aber dafür erfolgreichen Football spielen. Solange die Siege am Ende dastehen, fragt keiner nach der Art und Weise.

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Philadelphia Eagles v New York Giants

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Nach der zweiten Niederlage in Folge für die Eagles gilt es aber, die Art und Weise zu hinterfragen. Und die ist nicht nur fragwürdig, sondern mindestens mal unansehnlich, eher sogar richtig hässlich!

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Philadelphia Eagles: Das ist Football, kein Rugby

Dass die Eagles den Tush Push, auf den sie mittlerweile wohl Patent angemeldet haben, in passenden Momenten benutzen, ist völlig legitim. Das Play ist erlaubt und somit frei nutzbar.

Ob es allerdings in irgendeiner Form auch nur ansatzweise von Kreativität zeugt, wenn man innerhalb der 5-Yard-Linie vier (!!) Mal in Serie diesen Spielzug spielt, dabei drei Mal einen False Start begeht, den die Schiedsrichter aber nicht ahnden und damit zum Touchdown kommt, steht auf einem anderen Blatt.

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Das ist nicht schön, das ist nicht mal Football. An dem Punkt ist es einfach Rugby. Und das kann nicht im Sinne des Sports sein und schon gar nicht im Sinne der Fans.

Auch interessant: NFL-Legende Bill Belichick am College: Jetzt wird es peinlich - Kommentar

Und: NFL - Philadelphia Eagles: Dieser hässliche Football hat keine Siege verdient! Ein Kommentar

Philadelphia hat mit Saquon Barkley einen der besten Running Backs, mit A.J. Brown einen der besten Receiver, mit DeVonta Smith einen der besten Nummer-Zwei-Receiver - und das sind die Playcalls, die dem neuen Offensive Coordinator Kevin Patullo einfallen? Dabei fehlt Quarterback Jalen Hurts sogar in dieser Aufzählung. Das ist eine Beleidigung. Für den Sport und die Qualität seiner großartigen Spieler. Sieht auch ein ehemaliger Divisions-Rivale so.

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Philadelphia Eagles: Die Offense scheitert am Playcalling

Dass es in diesem Fall nicht an den Spielern liegt, sondern tatsächlich am Trainer, ist relativ offensichtlich. Die Offense der Eagles hat sich im Vergleich zu 2024 kaum verändert, die einschneidendste Veränderung war der Abgang von OC Kellen Moore zu den New Orleans Saints. Sein Nachfolger Patullo scheint der Aufgabe jedoch nicht gewachsen zu sein.

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NFL Playoffs 2026 - Power Ranking vor Championship Games: Seattle Seahawks nicht zu stoppen

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<em><strong>NFL Power Ranking vor den Championship Games</strong></em><br><em>Nur noch vier Teams sind in den Playoffs übrig und kämpfen in den Championship Games um den Einzug in den Super Bowl. Wer hat dabei die besten Karten? <strong>ran</strong> präsentiert das Power Ranking vor <em>den Championship Games.</em></em>
© UPI Photo

NFL Power Ranking vor den Championship Games
Nur noch vier Teams sind in den Playoffs übrig und kämpfen in den Championship Games um den Einzug in den Super Bowl. Wer hat dabei die besten Karten? ran präsentiert das Power Ranking vor den Championship Games.

<strong>Platz 4: Denver Broncos (Vorwoche: 4)<br></strong>Ganz bitterer Playoff-Auftakt für die Denver Broncos, die beim Overtime-Sieg gegen die Buffalo Bills <a data-li-document-ref="91595" href="https://www.ran.de/sports/nfl-denver-broncos-reagieren-auf-bo-nix-verletzung-quarterback-situationen-der-teams-91595">Bo Nix mit einem Knöchelbruch verloren haben.</a> Mit Jarrett Stidham haben die Broncos nur noch Außenseiterchancen - Heimvorteil hin oder her. Da wird wohl auch die starke Defense um Patrick Surtain nicht ausreichen.
© Getty

Platz 4: Denver Broncos (Vorwoche: 4)
Ganz bitterer Playoff-Auftakt für die Denver Broncos, die beim Overtime-Sieg gegen die Buffalo Bills Bo Nix mit einem Knöchelbruch verloren haben. Mit Jarrett Stidham haben die Broncos nur noch Außenseiterchancen - Heimvorteil hin oder her. Da wird wohl auch die starke Defense um Patrick Surtain nicht ausreichen.

<strong>Platz 3: Los Angeles Rams (Vorwoche: 5)<br></strong>Die Los Angeles Rams waren über weite Strecken der regulären Saison das heißeste Team der Liga und dementsprechend oft an der Spitze dieses Rankings. Doch nach der knappen Niederlage bei den Seattle Seahawks in Woche 16 hat L.A. nachgelassen, auch die Playoff-Siege in Carolina und bei den Bears waren wenig überzeugend. Die Rams werden eine klare Leistungssteigerung brauchen, um in Seattle zu bestehen.
© USA TODAY Network

Platz 3: Los Angeles Rams (Vorwoche: 5)
Die Los Angeles Rams waren über weite Strecken der regulären Saison das heißeste Team der Liga und dementsprechend oft an der Spitze dieses Rankings. Doch nach der knappen Niederlage bei den Seattle Seahawks in Woche 16 hat L.A. nachgelassen, auch die Playoff-Siege in Carolina und bei den Bears waren wenig überzeugend. Die Rams werden eine klare Leistungssteigerung brauchen, um in Seattle zu bestehen.

<strong>Platz 2: New England Patriots (Vorwoche: 3)<br></strong>Am Ende gewannen die New England Patriots souverän gegen die Houston Texans. Positiv: Die Defense hat in den Playoffs absolutes Top-Format, sowohl Justin Herbert als auch C.J. Stroud hatten große Probleme in New England. Negativ: Quarterback Drake Maye macht in den Playoffs noch zu viele Fehler, gegen Houston hatte er bei zwei Fumbles Glück, dass er dabei den Ball nicht verlor. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Maye auch Lichtblicke hat und wie in der Regular Season konstant starke Würfe zeigt. Ob das aber für den ganz großen Wurf reicht?
© Imagn Images

Platz 2: New England Patriots (Vorwoche: 3)
Am Ende gewannen die New England Patriots souverän gegen die Houston Texans. Positiv: Die Defense hat in den Playoffs absolutes Top-Format, sowohl Justin Herbert als auch C.J. Stroud hatten große Probleme in New England. Negativ: Quarterback Drake Maye macht in den Playoffs noch zu viele Fehler, gegen Houston hatte er bei zwei Fumbles Glück, dass er dabei den Ball nicht verlor. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Maye auch Lichtblicke hat und wie in der Regular Season konstant starke Würfe zeigt. Ob das aber für den ganz großen Wurf reicht?

<strong>Platz 1: Seattle Seahawks (Vorwoche: 1)<br></strong>Die Seahawks sind als bestes Team in die Divisional Round gegangen und haben ihre Playoffs mit einem Knall gestartet. Rashid Shaheed hat sich mit seinem zweiten Return-Touchdown seit Woche 16 als perfekte Ergänzung zur Trade Deadline entpuppt, die Defense liefert ohnehin schon über die ganze Saison ab. Gegen die San Francisco 49ers hat Kenneth Walker gezeigt, dass er den Ausfall von Zach Charbonnet definitiv auffangen kann. Unterlaufen Sam Darnold nicht mehrere Turnovers, sind die Seahawks kaum zu schlagen.
© Imagn Images

Platz 1: Seattle Seahawks (Vorwoche: 1)
Die Seahawks sind als bestes Team in die Divisional Round gegangen und haben ihre Playoffs mit einem Knall gestartet. Rashid Shaheed hat sich mit seinem zweiten Return-Touchdown seit Woche 16 als perfekte Ergänzung zur Trade Deadline entpuppt, die Defense liefert ohnehin schon über die ganze Saison ab. Gegen die San Francisco 49ers hat Kenneth Walker gezeigt, dass er den Ausfall von Zach Charbonnet definitiv auffangen kann. Unterlaufen Sam Darnold nicht mehrere Turnovers, sind die Seahawks kaum zu schlagen.

Ein Beispiel gefällig? Quarterback Hurts bringt nur 36 Prozent seiner Zuspiele an, wenn der anvisierte Receiver weiter als zehn Yards hinter der Line of Scrimmage ist. Damit ist er auf Platz 35 ligaweit. Wenn man bedenkt, dass es nur 32 Teams in der NFL gibt, ist das nicht mehr nur bedenklich, das ist höchst alarmierend.

Gerade in der 2. Halbzeit sind die Eagles beinahe die schlechteste Offense der Liga, wie folgende Zahlen zeigen:

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Philadelphia Eagles: Es krankt an mehr als dem Tush Push

Diese Horrorzahlen werden nur untermauert vom nicht tragbaren Playcalling. Entweder halten die Eagles stur an Passspielzügen fest oder sie versuchen in ungünstigen Situationen ihr in dieser Spielzeit nicht funktionierendes Laufspiel in Gang zu kriegen.

Barkley spielt noch immer weit unter seinen Möglichkeiten. Gegen die New York Giants, sein Ex-Team, erlief er zwar 4.8 Yards pro Versuch, allerdings wurde ihm nur zwölf Mal der Ball gegeben - und das gegen eine der schwächsten Laufverteidigungen der Liga.

Zur Erinnerung: Nach dem Quattro-Tush-Push führten die Eagles mit 17:13, zu keinem Zeitpunkt also hätte ein guter Playcaller seinem Star-Running-Back den Ball wegnehmen müssen.

Was die Eagles aktuell in der Offense zeigen, ist - gemessen an der vorhandenen Qualität der Spieler - eine Zumutung. Und es scheint nur eine Frage der Zeit, bis Patullo seinen Hut nehmen muss und Philadelphias Offense explodiert.

Dann hätte sich der Champ auch wieder einen Sieg verdient.

Auch interessant: NFL: Mac Jones angeschlagen - San Francisco 49ers testen QBs

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