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FINALE des in-season tournaments live AUF P7 MAXX

Tyrese Haliburton: Der Magier der Indiana Pacers ist ein MVP-Kandidat

  • Veröffentlicht: 08.12.2023
  • 14:30 Uhr
  • Tobias Wiltschek
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Tyrese Haliburton macht das In-Season Tournament der NBA zu seiner großen Show. Er könnte mit seinen 23 Jahren schon in dieser Saison der wertvollste Spieler werden. Ein Kommentar.

Von Tobias Wiltschek

"Wir schockieren gerade die Welt", tönte Tyrese Haliburton nach dem Statement-Sieg seiner Indiana Pacers über die Milwaukee Bucks.

Hält man ihm zugute, dass er damit nur die Basketball-Welt meint, hat der junge Guard der Pacers nicht einmal übertrieben.

Fans und Experten in der Welt, in der sich derzeit alles abspielt für Haliburton und seine Pacers, reiben sich in der Tat schon seit einigen Wochen die Augen. Das geht wiederum nun schon so lange so, dass die jüngsten Heldentaten des 23-Jährigen eigentlich kaum mehr überraschen dürften.

Um es mit anderen Worten zu sagen: Tyrese Haliburton ist derzeit der heißeste Athlet, den die an Attraktionen nicht gerade arme NBA zu bieten hat.

Sollte er sein Team auch weiterhin so anführen, wie er es über den gesamten Zeitraum des neuen In-Season Tournaments (Finale in der Nacht von Sa. auf So. ab 2 Uhr live auf P7 MAXX, ran.de und auf Joyn) bislang gezeigt hat, kommt man über kurz oder lang auch nicht mehr umhin, ihn in die engere Auswahl der MVP-Kandidaten in dieser Saison zu nehmen.

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Ja, es ist "nur" die Kreation eines neuen Turniers von NBA-Boss Adam Silver, nicht zu vergleichen mit dem NBA-Titel, der in einem halben Jahr vergeben wird.

Das aber schmälert Haliburtons Leistung und die seiner Teamkollegen auf keinen Fall. Die Pacers, eine notorisch erfolglose Franchise ohne einen einzigen NBA-Titel, die in den vergangenen drei Jahren nicht einmal die Playoffs erreicht hat, steht vor dem ersten Titelgewinn.

Das ist nicht nur für das Team, sondern vor allem für Haliburton persönlich ein riesiger Ansporn. Er habe noch nie irgendetwas in seiner bisherigen Karriere gewonnen, hatte er erst vor ein paar Tagen verraten. Umso größer ist nun seine Motivation, den erstmals ausgespielten NBA Cup in die Höhe zu stemmen.

Haliburton und die Pacers nun im Finale gegen die Lakers

Dass es nun im großen Showdown gegen die noch größeren Los Angeles Lakers geht, dürfte den Reiz bei Haliburton und Co. nur noch weiter steigern.

Vor dem ersten Aufeinandertreffen der beiden Teams in dieser Spielzeit ist der Respekt in L.A. vor den jungen Wilden aus Indianapolis, der drittjüngsten Combo der NBA, enorm. "So wie Haliburton in dieser Saison spielt, sollte er ein All Star werden", lobte Lakers-Legende Magic Johnson.

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Der einstige Assist-König der NBA und der junge Guard der Pacers haben einige Gemeinsamkeiten. Beide konnten bzw. können ihre Mitspieler wie kaum ein anderer in Szene setzen. 11,2 Assists lieferte Magic während seiner erfolgreichen Karriere im Schnitt bei den Lakers. Haliburton führt nach etwa einem Viertel der regulären Saison die Vorlagen-Wertung mit 12,1 Assists pro Spiel deutlich an.

Abseits der reinen Statistiken verbindet beide auch das irrsinnige schnelle Spiel und die Eleganz, mit denen sie bei all dem Tempo die Bälle verteilen. Die von Magic erfundenen "No Look"-Anspiele hat Haliburton nun verfeinert und auf ein neues Spektakel-Level gehoben.

Tyrese Haliburton ist der komplette Spieler

Dazu leistet sich der 23-Jährige kaum Ballverluste. In den ersten fünf Spielen des neuen Wettbewerbs waren es nur 2,2 im Schnitt. Gegen die Bucks im Halbfinale verlor er nicht einziges Mal den Ball – bei 15 Assists!

Ein weiteres Indiz seiner Klasse zeigte er im Viertelfinale gegen die Boston Celtics und deren MVP-Kandidaten Jayson Tatum. Mit 26 Punkten, zehn Rebounds und 13 Assists stellte er Tatum in den Schatten und feierte das erste Triple Double seiner Karriere.

Haliburton ist also nicht mehr nur der reine Ballverteiler. Von außen trifft er genauso regelmäßig wie aus der Nahdistanz oder von der Freiwurflinie. Und auch wenn’s mal eng wird, ist er zur Stelle.

Sowohl gegen die Celtics als auch gegen die Bucks traf er in engen Phasen kurz vor Schluss jeweils einen Dreier, mit der er die Spiele endgültig auf die Seite seines Teams kippen ließ.

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Doch er macht auch seine Mitspieler besser. Mit ihm als Dirigent läuft die Offense der Pacers wie geschmiert. Mit 128,4 Punkten im Schnitt markieren die Pacers fast sechs Punkte mehr pro Spiel als das nächstbeste NBA-Team.

In der Eastern Conference stehen sie nach 20 Spielen auf Platz fünf und damit viel besser da, als ihnen die Experten zugetraut hatten.

Ohne Haliburton wäre dieser Start nicht möglich gewesen. Sollte er sein Team auch gegen die Lakers um Mega-Star LeBron James zum Sieg führen, werden die ersten "MVP"-Rufe wohl nur eine Frage der Zeit sein.

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