Olympia 2026 in Mailand und Cortina
Olympia 2026: Finnland fertigt Italien historisch ab - Slowakei feiert Gruppensieg
- Aktualisiert: 14.02.2026
- 19:36 Uhr
- SID
In Torlaune präsentieren sich die finnischen Eishockey-Stars im Gruppenspiel gegen Italien. Dennoch verpassen die Skandinavier den Gruppensieg.
Finnland hat im olympischen Eishockey-Turnier den höchsten Sieg seit 38 Jahren gefeiert. Der Goldmedaillengewinner von Peking fertigte Gastgeber Italien zum Abschluss der Gruppe B mit 11:0 (3:0, 3:0, 5:0) ab, für Platz eins reichte die Torgala allerdings nicht. Dennoch dürften die Finnen in Mailand als bester Zweiter direkt im Viertelfinale stehen.
Bei den Winterspielen im kanadischen Calgary 1988 hatte zuletzt Finnlands Erzrivale Schweden beim 13:2 gegen Frankreich einen Sieg mit elf Toren Unterschied eingefahren. Einen zweistelligen Erfolg hatte es bei Olympia zuletzt 1994 in Lillehammer gegeben, als ebenfalls Italien gegen die Slowakei (4:10) unter die Räder kam.
Den Sieg in Gruppe B sicherte sich allerdings die Slowakei. Der Überraschungsdritte von Peking verlor zwar sein abschließendes Vorrundenspiel 3:5 (1:1, 1:2, 1:2) gegen Schweden, den Dreiervergleich mit den punktgleichen Skandinaviern und Finnland entschieden die Slowaken aber dennoch um ein einziges Tor für sich.
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Schweden muss zittern und könnte auf DEB-Team treffen
Für dieses sorgte NHL-Jungstar Dalibor Dvorsky (St. Louis Blues) im Powerplay nur 39 Sekunden vor Schluss. Die Finnen sicherten sich Rang zwei und haben mit sechs Punkten und dank der Tordifferenz von +11 gute Chancen, der Slowakei als bester Gruppenzweiter direkt ins Viertelfinale zu folgen.
Auf Schweden könnte als Dritter in der Viertelfinal-Qualifikation ein harter Brocken wie die Schweiz, Tschechien oder die deutsche Mannschaft warten. Die Italiener blieben ohne Punkt. Als einzige Mannschaft im Turnier war die Auswahl von Jukka Jalonen, der Finnland 2022 in Peking zur ersten olympischen Goldmedaille geführt hatte, ohne einen NHL-Profi angetreten.
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