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FC Bayern München: Karl-Heinz Rummenigge kritisiert Thomas Tuchel - "Müssen wieder einen Trainer mit Hingabe finden"

  • Aktualisiert: 04.03.2024
  • 17:48 Uhr
  • Tobias Wiltschek
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Karl-Heinz Rummenigge findet klare Worte über die Trainerzeit von Thomas Tuchel bei den Bayern. Zugleich räumt der ehemalige Vorstandsboss ein, dass die Beziehung zwischen Coach und Mannschaft nicht den Erwartungen entspricht.

Von Tobias Wiltschek

Karl-Heinz Rummenigge hat den scheidenden Bayern-Trainer Thomas Tuchel heftig kritisiert.

Im Podcast "Tomorrow Business & Style" sprach das Aufsichtsratsmitglied des Rekordmeisters Tuchel indirekt die nötige Hingabe für die Aufgabe beim FC Bayern München ab.

"Wir müssen wieder diesen Trainer finden, der mit dieser Hingabe den Klub betreut, wie das Jupp und Pep gemacht haben. Das ist die Benchmark, das wird schwierig", sagte Rummenigge in Bezug auf die beiden früheren Bayern-Trainer Jupp Heynckes und Pep Guardiola.

Mit dem Spanier habe er ein sehr vertrauensvolles Verhältnis gepflegt. "Es war mehr als Fußball, das uns geeint hat. Mit Pep bin ich fast jede Woche zum Essen gegangen. Wir haben eine gute Flasche Rotwein getrunken und uns über Gott und die Welt ausgetauscht", sagte er über Guardiola, der zwischen 2013 und 2016 Trainer in München war: "Das war so ein großes Vertrauensverhältnis."

Tuchel hingegen fehle nicht nur die Hingabe, so könnte man Rummenigges Worte interpretieren, sondern auch der Zugang zur aktuellen Mannschaft.

Der 68-Jährige sprach diesbezüglich von einem "Fit zwischen Trainer und Mannschaft, der - das muss man auch selbstkritisch sagen - im Moment nicht so ist, wie wir uns das gewünscht haben".

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Dementsprechend werde es nun Veränderungen geben, so Rummenigge.

Was die Suche nach einem Nachfolger für Tuchel auf der Trainerbank angeht, hielt sich Rummenigge bedeckt. "Gute Trainer wachsen nicht auf Bäumen. Da muss man gut überlegen", sagte er nur.

Auch die Bayern hatten zuletzt nicht immer ein glückliches Händchen, was dieses Thema betrifft. Das muss auch der langjährige Vorstandsboss des FC Bayern einräumen. "Faktisch ist die Frequenz der Wechsel zu hoch", monierte er.

Rummenigge war wegen der Turbulenzen um die Entlassung seines Nachfolgers Oliver Kahn und von Sportvorstand Hasan Salihamidzic im Mai vergangenen Jahres wieder in den Aufsichtsrat zurückgekehrt.

Rummenigge über Freund und Eberl: "Dann müssen sie schwimmen"

Nach der Verpflichtung von Sportdirektor Christoph Freund und vom neuen Sportvorstand Max Eberl will sich Rummenigge aber zusammen mit Uli Hoeneß wieder aus dem Tagesgeschäft zurückziehen.

"Am Anfang muss man das Ganze noch ein bisschen begleiten", sagte er und ergänzte: "Dann müssen sie schwimmen und sie werden schwimmen, ohne den Rettungsring Uli Hoeneß oder Karl-Heinz Rummenigge."

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