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Leon Goretzka: Atletico Madrid oder Tottenham Hotspur - wofür er sich nach dem Aus beim FC Bayern München entscheiden sollte

  • Veröffentlicht: 29.01.2026
  • 19:02 Uhr
  • Dominik Hager

Leon Goretzka verlässt den FC Bayern im Sommer. Für welchen Verein sollte sich der 30-Jährige entscheiden?

von Dominik Hager

Leon Goretzka bleibt bis zum Sommer beim FC Bayern München, doch dann ist Schluss.

Der 30-Jährige steht damit an einem ganz entscheidenden Punkt seiner Karriere: Er wird bei einem neuen Verein seinen wohl letzten ganz dicken Vertrag unterschreiben.

Doch für welchen Weg sollte sich der langjährige Bayern-Star nun entscheiden? ran sieht sich Goretzkas Optionen an und bewerten, was die attraktivste Lösung wäre.

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Option 1: Wechsel zu Atletico Madrid

Mit einem Blitz-Wechsel im Winter klappte es nicht, trotzdem bleibt Atletico Madrid eine Option für Goretzka.

Eigentlich ist man geneigt dazu, zu sagen, dass der 30-Jährige nicht optimal in die spanische La Liga passt. Schließlich ist er kein großartiger Passspieler und auch kein filigraner Techniker.

Bedenkt man nun aber, dass es um Atletico geht, erscheint die Kombination schon viel logischer. Das Team von Diego Simeone lebt weniger von der ganz großen Spielkunst, sondern mehr von seiner unangenehmen Spielweise und seinem taktischen Geschick.

Goretzka würde folgerichtig besser zu Atletico als zu Bayern passen, wenngleich Spanien sicherlich trotzdem nicht unbedingt das passendste Pflaster ist.

Für einen Wechsel zu Atletico spräche definitiv, dass er gute Chancen auf einen Stammplatz hätte. Immerhin sucht der spanische Klub dringend einen Ersatz für den zu Tottenham abgewanderten Conor Gallagher. Mit Kapitän Koke, Johnny Cardoso und Pablo Barrios stehen nur drei zentrale Mittelfeldspieler im Kader.

Dabei gilt es zu bedenken, dass Koke mit seinen 34 Jahren nicht mehr alle Spiele bestreiten kann. Goretzka bringt mit seiner Athletik und seinen Box-to-Box-Fähigkeiten zudem Eigenschaften mit, die sonst nicht im Übermaß vorhanden sind.

Simeone soll sehr angetan von Goretzka sein. Sicherlich auch ein Punkt, der einen Wechsel attraktiv machen könnte.

Atletico ist nicht mehr ganz so stark wie in den 2010er-Jahren, sportlich aber noch immer eine gute Adresse. Das Team zieht gegen Real und Barca meist den Kürzeren, qualifiziert sich aber regelmäßig für die Champions League und schafft es dort auch fast immer in die K.o.-Runde.

Bei den Madrilenen müsste Goretzka aber wohl ein paar Abstriche beim Gehalt machen. Laut "Capology" verdienen nur Jan Oblak (20 Millionen Euro) und Julian Alvarez (12 Millionen Euro) ein zweistelliges Millionen-Gehalt im Jahr.

Ein Faktor, der für Atletico spricht, ist die Tatsache, dass Madrid eine sehr lebenswerte Stadt ist. Besseres Wetter als in London oder München wären jedenfalls garantiert. Ein Abenteuer im Ausland erachtete Goretzka ohnehin wohl schon immer als reizvoll.

In Summe stellt Atletico für Goretzka ein sehr gutes Komplett-Paket dar. Der Verein hat sportlich etwas zu bieten und der Nationalspieler könnte endlich wieder eine größere Rolle auf dem Platz übernehmen. Auch der Wohlfühl-Faktor dürfte stimmen.

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Option 2: Wechsel zu Tottenham Hotspur

Wie der normalerweise gut informierte Matteo Moretto berichtete, versuchte auch Tottenham Hotspur Goretzka einen Wechsel im Winter schmackhaft zu machen Jedoch stellt sich die Frage, ob ein Wechsel zu den Spurs attraktiver wäre als zu Atletico.

Klar ist schon mal, dass die Premier League wie die Faust aufs Auge zu Goretzka passt. Hier könnte er seine Körperlichkeit richtig einsetzen und müsste sich nicht so sehr mit Ballbesitz-Fußball und "Klein-Klein-Gespiele" im Mittelfeld auseinandersetzen.

Das Problem bei einem Wechsel nach England ist aber immer ein wenig, dass die Klubs alle reichlich Kohle besitzen und lieber mal einen Spieler zu viel als zu wenig kaufen.

Aktuell ist das zentrale Mittelfeld mit Yves Bissouma, Archie Gray, Pape Matar Sarr, Rodrigo Bentacur, Lucas Bergvall, Bayern-Leihgabe Joao Palhinha und Neuzugang Conor Galagher numerisch üppig besetzt.

Zwar sind Bentacur und Bergvall aktuell verletzt, jedoch wäre ein Stammplatz keineswegs selbstverständlich. Die Situation ist einfach deutlich unübersichtlicher als bei Atletico, wo Goretzka sich eher sicher sein könnte, wirklich unbedingt gewollt zu werden.

Hinzu kommt, dass die sportlichen Aussichten eher mittelmäßig sind. Ähnlich wie im letzten Jahr hält sich Tottenham in den unteren Bereichen der Premier League auf. Sicherte im Vorjahr der Europa-League-Triumph den Spurs die Teilnahme an der Champions League, dürfte das in Bezug auf das nächste Jahr anders aussehen.

Tottenham spielt zwar international um Klassen besser und hat es auf direktem Wege ins Achtelfinale geschafft, der Titel ist aber dennoch unrealistisch. Demnach deutet vieles darauf hin, dass Tottenham im kommenden Jahr überhaupt nicht europäisch vertreten ist.

Zwar soll die Premier League auch für Goretzka einen besonderen Reiz mit sich bringen, jedoch würden ihm die internationalen Spiele wohl dennoch fehlen.

Unter dem Strich hätte Goretzka bei Tottenham nicht nur mit mehr Regen und schlechtem Wetter zu rechnen als bei Atletico, sondern auch mit mehr Konkurrenz und einem größeren Risiko, zu scheitern. Auch die sportliche Perspektive des Teams ist tendenziell eher schlechter.

Lediglich in Sachen Gehalt könnte in England natürlich ein Ticken mehr möglich sein. Laut "Capology" bewegen sich diese bei den Spurs aber in ähnlichen Sphären wie Atletico.

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Leon Goretzka: Wohin der Bayern-Star gehen sollte

Die weniger attraktive Option wäre ein Wechsel zu den Spurs. Selbst wenn die Premier League reizvoll ist, würde ein Wechsel viele Unsicherheiten in Bezug auf einen Stammplatz und sportlichen Erfolg mit sich bringen.

Für Atletico spricht, dass Simeone ihn wohl unbedingt will, er gute Chancen auf viel Spielzeit hat und auch der Spielstil des Teams ihm entgegen kommt. Bei den Spaniern könnte er viel eher als Leader glänzen.

Im Endeffekt ist Atletico für Goretzka fast der perfekte Verein in einer attraktiven Stadt. Bei noch leistungsstärkeren Klubs hätte der 30-Jährige immer das Problem, wohl nicht die erste Wahl zu sein.

Wirklich attraktivere Optionen sind kaum vorstellbar. Demnach sollte Goretzka die Chance ergreifen und in Madrid nochmal ein neues Kapitel aufschlagen.

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