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EM 2024: England bodenlos - Das Power Ranking vor dem Viertelfinale

  • Aktualisiert: 03.07.2024
  • 17:21 Uhr
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Die Achtelfinals der EM sind gespielt. Noch acht Teams sind im Turnier und haben die unterschiedlichsten Eindrücke hinterlassen. ran hat das Power Ranking vor dem Viertelfinale.

Von Kai Esser

Die Europameisterschaft 2024 in Deutschland biegt auf die Zielgrade ein, 44 von 51 Spielen sind gespielt.

In den Achtelfinals gab es dramatische Partien und klare Siege zu sehen, manche Mannschaften spielten groß auf, andere suchen immer noch nach ihrer Form.

Am Freitagabend eröffnet nun Deutschland die Viertelfinal-Runde mit dem Spiel gegen Spanien (18 Uhr im Liveticker auf ran.de)

ran hat das Power Ranking der verbliebenen acht Mannschaften vor dem Viertelfinale.

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Platz 8: England (Platz 9 nach der Gruppenphase)

Es ist eigentlich eine Schande, was für einen Fußball die englische Nationalmannschaft spielen lässt. Die drei Gruppenspiele waren bereits zum Abgewöhnen, auch das Achtelfinale gegen die Slowakei war nicht besser. Die englische Abwehr geisterte beim 0:1 durch Ivan Schranz erschreckend planlos durch die Gegend.

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© PA Images

Zwar gewann das Team von Gareth Southgate am Ende mit 2:1 nach Verlängerung, allerdings nur dank eines späten Geniestreichs von Jude Bellingham. Ja, die "Three Lions" sind im einfacheren Turnierbaum, aber es fehlt einfach die Fantasie, wie aus elf bis 16 Einzelkönnern auf einmal eine funktionierende Mannschaft werden soll.

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Platz 7: Türkei (Platz 7 nach der Gruppenphase)

Es war der einzige Achtelfinalsieg eines wirklichen Underdogs im Achtelfinale. Die Türkei schlug Österreich überraschend mit 2:1, aber keinesfalls unverdient. Die Türken kämpften aufopferungsvoll gegen den Dauerdruck der Österreicher und gewannen am Ende durch zwei Standard-Tore von Merih Demiral mit 2:1.

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© 2024 Getty Images

Die Mannschaft von Vincenzo Montella war zwar in allen statistischen Metriken unterlegen, allerdings sind Dinge wie Leidenschaft und Willensstärke nicht messbar. Die Türkei hat nach Deutschland die meiste Fan-Unterstützung, ein Faustpfand - auch im Viertelfinale. Auch wenn die Türkei von der individuellen Qualität das wohl schwächste Team im Viertelfinale ist.

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Platz 6: Portugal (Platz 5 nach der Gruppenphase)

Aufgrund des klaren Sieges im direkten Duell landet Portugal im Power Ranking vor der Türkei. Viel unterscheidet die Teams jedoch nicht in der Effektivität, auch wenn beide Teams völlig andere Ansätze verfolgen. Die Portugiesen wollen dominant sein, waren jedoch gegen Slowenien mehrheitlich einfallslos und hatten kaum Durchschlagskraft.

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© Pressefoto Baumann

Bedanken konnte sich das Team von Roberto Martinez bei Diogo Costa. Nicht nur entschärfte er alle drei Elfmeter im Elfmeterschießen, bereits in der Verlängerung bügelte er einen Fehler des sonst so sicheren Pepe aus und blieb im Eins-gegen-Eins gegen Benjamin Sesko cool. Hätte der Mann vom FC Porto keinen Sahnetag erwischt, dann wäre Portugal schon im Flieger nach Hause.

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Platz 5: Frankreich (Platz 4 nach der Gruppenphase)

Manch einer dürfte argumentieren, dass Frankreich in dieser Liste zu hoch auftaucht. Schließlich stehen in der Turnierbilanz der Equipe bisher drei Treffer, davon zwei des Gegners ins eigene Tor und ein Elfmeter von Kylian Mbappe. Die Ausbeute ist mehr als ausbaufähig.

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© Eibner

Allerdings: Das liegt vor allem an der mageren Chancenverwertung. Alleine Mbappe hatte drei, vier Top-Chancen, die er liegen ließ. Und defensiv sind die Franzosen kaum zu überwinden. Beim 1:0 gegen Belgien war Torhüter Mike Maignan nur selten gefragt. Dass bei Frankreich noch Luft nach oben ist, sollte allen anderen eher Sorgen machen.

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Platz 4: Schweiz (Platz 6 nach der Gruppenphase)

Die Schweizer sind wohl die positivste Überraschung des Turniers: Die Eidgenossen spielten eine überaus holprige Qualifikation. Sie taten sich in vielen Spielen schwer, Trainer Murat Yakin stand vor Turnierbeginn in der Kritik. Allerdings zeigte er eindrucksvoll, wie falsch die Kritiker lagen. Die Schweiz ist bisher kaum zu überwinden, erst zwei Gegentreffer in vier Spielen stehen zu Buche.

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© Eibner

Yakin hat seine Mannschaft in ein funktionierendes 3-4-2-1-System geformt, das sowohl tiefstehend als auch Mann-gegen-Mann über den Platz verteidigen kann. Mit Breel Embolo und Dan Ndoye haben sie zwei Angreifer, die sowohl schnell als auch physisch sind und mit Michel Aebischer eine der Entdeckungen des Turniers. Im Achtelfinale dominierten sie die Italiener und gewannen hochverdient mit 2:0. Gegen England sind sie keinesfalls Außenseiter.

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Platz 3: Niederlande (Platz 13 nach der Gruppenphase)

Die Elftal macht den mit Abstand größten Sprung im Vergleich zur Gruppenphase! Es war eine durchaus holprige Gruppenphase für die Niederlande. Einem Last-Minute-Erfolg gegen Polen und einem biederen 0:0 gegen Frankreich folgte ein 2:3 gegen Österreich in Berlin. Ronald Koeman, ohnehin nicht gerade beliebt im eigenen Land, geriet immer mehr in die Kritik.

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© Alexandra Fechete

Im Achtelfinale gegen Rumänien jedoch hatten die Niederlande das Spiel - abgesehen von der ersten Viertelstunde - komplett im Griff. Dank Cody Gakpo und Donyell Malen bezwang "Oranje" die tapferen Rumänen mit 3:0 und ließ keinen Zweifel offen, wer das bessere Team ist. Dabei war das 3:0 beinahe noch zu knapp, die Niederländer hätten, mit etwas mehr Konsequenz, auch fünf oder sechs Tore schießen können.

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Platz 2: Deutschland (Platz 3 nach der Gruppenphase)

Man konnte eigentlich kaum glauben, dass das Achtelfinalspiel gegen Dänemark in Dortmund bei dieser EURO das erste K.o.-Spiel der deutschen Nationalmannschaft seit 2016 war. So lastete noch mehr Druck auf der DFB-Elf als ohnehin schon. Nach der guten Gruppenphase löste das Team von Julian Nagelsmann die Aufgabe gegen Dänemark am Ende jedoch verdient. Auch, wenn durch Gewitter-Unterbrechung und VAR-Eingriffe durchaus Widrigkeiten und auch Glück mit dem DFB-Team im Bunde waren.

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© Mika Volkmann

Was jedoch begeisterte, war der unbedingte Wille der Mannschaft, das eigene Tor zu verteidigen. Der Wille, der in der Vergangenheit so oft fehlte. Sowohl Antonio Rüdiger als auch Jonathan-Tah-Ersatz Nico Schlotterbeck machten ihre Sache in der Defensive prima. Dass Manuel Neuer wieder in blendender Verfassung ist und die Entscheidung des Bundestrainer zu seinen Gunsten bestätigt, hilft umso mehr.

Platz 1: Spanien (Platz 1 nach der Gruppenphase)

Auf Platz 1 führt kein Weg an Spanien vorbei. Es besteht kein Zweifel, dass die Seleccion die bisher beste Mannschaft des Turniers ist. Auch als sie im Achtelfinale gegen Georgien ihr erstes Gegentor kassierten, blieben die Spanier ruhig und hielten an ihrem Plan fest. Nachdem sie mehrfach an Giorgi Marmadashvili scheiterten, trafen sie am Ende doch vier Mal zum souveränen 4:1-Erfolg. 

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© PA Images

Besonders die Dynamik und Leichtigkeit sticht bei Spanien heraus. Das Tempo von Lamine Yamal und Nico Williams, die Ruhe von Rodrigo und Fabian Ruiz und die körperliche Präsenz von Alvaro Morata. Bisher hat noch kein Team ein Mittel dagegen gefunden. Allerdings: Weder die Italiener, noch Albanien, Kroatien oder Georgien begegneten Spanien auf einem Niveau, welches sie im Viertelfinale erwartet. 

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