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Streik in Saudi-Arabien

Cristiano Ronaldo streikt offenbar in Saudi-Arabien: Das sollen die Gründe sein

  • Veröffentlicht: 02.02.2026
  • 11:19 Uhr
  • Christian Stüwe

Mega-Zoff in der Wüste: Cristiano Ronaldo bestreikt offenbar ein Spiel seines Klubs Al-Nassr in der saudi-arabischen Liga. CR7 soll sich über die Transferpolitik seines Vereins ärgern.

Auch im Alter von 40 Jahren hat Cristiano Ronaldo noch große Ziele.

Der Superstar will das 1.000ste Tor seiner Karriere erzielen, mit Portugal zur Weltmeisterschaft in die USA, Kanada und Mexiko fahren und mit seinem Verein Al-Nassr in Saudi-Arabien Erfolge feiern.

Aktuell sieht CR7 diese Ziele anscheinend in Gefahr und greift deshalb zu drastischen Mitteln: Offenbar bestreikt Ronaldo das Spiel von Al-Nassr am Montagnachmittag gegen Al-Riyadh. Zunächst war noch verkündet worden, dass Ronaldo in der Partie lediglich geschont werde.

Nach Informationen der portugiesischen Zeitung "A Bola" ist die Lage jedoch eine andere. Der Offensivspieler soll mit dem Kurs von Al-Nassr und den Umständen in Saudi-Arabien unzufrieden sein, weshalb er sich nun selbst aus dem Kader genommen haben soll.

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Transferpolitik sorgt für Unmut

Anscheinend bereitet ihm vor allem die sportliche Situation Kopfzerbrechen. Der Portugiese wartet noch auf seinen ersten Titel in Saudi-Arabien, die Transferpolitik von Al-Nassr ist ihm laut Berichten zu zögerlich. Während Konkurrenten wie Al-Hilal massiv aufrüsten, verzichtete Ronaldos Verein im Winter auf große Neuzugänge.

In der Tabelle der Saudi Pro League liegt Al-Nassr drei Punkte hinter Tabellenführer Al-Hilal, was bei Ronaldo für Frust sorgt.

Sein Protest soll sich dabei nicht nur gegen den Verein, sondern auch gegen den saudi-arabischen Staatsfonds PIF richten, der die Liga und die Topklubs kontrolliert. Nach Ronaldos Einschätzung benachteiligt der Fonds Al-Nassr, was den fünfmaligen Weltfußballer ärgert.

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Läutet der Streik Ronaldos Abschied ein?

Darüber hinaus wurde offenbar der Einfluss enger Vertrauter Ronaldos im Management von Al-Nassr beschnitten. Die Summe dieser Faktoren soll dazu geführt haben, dass Ronaldo nun den Einsatz verweigert.

Ronaldo, der bei Al-Nassr über 200 Millionen Euro pro Jahr verdienen soll, ist das Aushängeschild der Saudi Pro League. Sein Vertrag läuft noch bis 2027.

Ob der Streik tatsächlich nur ein Druckmittel ist, um sportliche Verbesserungen zu erzwingen, oder ob er Ronaldos vorzeitigen Abschied aus der Wüsten-Liga einläutet, bleibt abzuwarten.

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