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Motorsport

Formel 1 - Power Ranking: Lando Norris vor Saisonstart nicht in den Top 3, Aston Martin bodenlos

  • Veröffentlicht: 06.03.2026
  • 11:14 Uhr
  • Mike Stiefelhagen

Der Saisonstart der Formel 1 in Australien steht bevor. ran stellt nach den ersten Eindrücken aus der Vorbereitung ein Power Ranking der Fahrer auf.

Von Mike Stiefelhagen

Die neue Formel-1-Saison steht an! Vor dem Saisonstart in Australien wertet ran die zweiwöchige Vorbereitungszeit der Teams aus.

Diese hatten sechs intensive Testtage mit insgesamt 48 Stunden Streckenzeit in Bahrain absolviert.

Es hat sich in der Offseason viel getan! Die F1 erlebte wieder technische Neuerungen. Im Mittelpunkt stand vor allem das neue Antriebskonzept, das nun zur Hälfte auf elektrischer Energie basiert und damit einen gewaltigen Technologiesprung markiert.

Zudem gibt es zwei neue Teams: Audi (hervorgegangen aus dem bisherigen Sauber-Rennstall) steigt mit eigenem Motor ein, während Cadillac als US-Hersteller mit Ferraris Power Units antritt.

Damit alle Beteiligten genügend Zeit bekommen, diese technische Revolution zu verstehen und auszuloten, wurde das Testprogramm ausgeweitet. Ein erster Shakedown in Barcelona, anschließend zwei dreitägige Testblöcke in Bahrain.

ran gibt aus diesen Erkenntnissen ein erstes Power Ranking der Fahrer vor, ehe es in Melbourne am Wochenende ernst wird.

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Das Wichtigste in Kürze

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1. Max Verstappen (Oracle Red Bull Racing)

Das Power Ranking ist quasi ein Mix aus dem, was durch das Auto möglich ist, und der Stärke des Fahrers. Bei Verstappen ist klar: Er darf nie unterschätzt werden. Zwar ist der Red Bull in den Tests nur die vierte Kraft, wie unser Power Ranking der Teams zeigt, aber Verstappen konnte auf eine Runde gesehen mit der Spitze jetzt schon mithalten. Beim Red Bull wird der Longrun interessant und ist zunächst die Schwachstelle. Dennoch kritisierte Max Verstappen die neuen Autos scharf. Sie seien lediglich "Formel E auf Steroiden".

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2. Charles Leclerc (Scuderia Ferrari)

Der Ferrari geht gut ab! Die Power Unit überzeugt. Mit Leclerc und Hamilton hat das Team von Fred Vasseur nach wie vor eine spannende Fahrer-Konstellation. Sollte (!) die Scuderia im strategischen Bereich fehlerfrei bleiben, sind sie in der Lage, um die Weltmeisterschaft zu fahren. Stand heute. Dabei wirkte der Monegasse konstanter als sein britischer Kollege.

3. George Russell (Mercedes-AMG PETRONAS)

Der Mercedes ist von den Zeiten her nur knapp hinter dem Ferrari. Russell ist seit Jahren einer der beständigsten Piloten im Feld und hat in dieser Saison vielleicht endlich die Chance, ganz oben anzugreifen. Anders als bei Ferrari oder McLaren ist er die klare Nummer eins im Team und wird von Kimi Antonelli Unterstützung erfahren.

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4. Lando Norris (McLaren Formula 1 Team)

Der Weltmeister. Eine Titelverteidigung wird deutlich schwerer als der WM-Sieg. Der McLaren ist nach den Regeländerungen nicht mehr das beste Auto. Sie halten zwar mit, aber haben keinen Vorsprung mehr. Norris kann nach seinem WM-Sieg befreiter auffahren. Das führt entweder zu viel Leichtsinn oder zu einer positiven Lockerheit.

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5. Oscar Piastri (McLaren Formula 1 Team)

Genau das Gegenteil. Piastri verpasste den Titel knapp und will es dieses Jahr unbedingt besser machen. Hoffentlich nicht zu verbissen. Aber der Australier wirkt meist besonnen und darf sich zum Start direkt beim Heimrennen behaupten. Von Norris darf er nicht viel Schützenhilfe erwarten. Piastri bleibt in der Verfolger-Position.

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6. Lewis Hamilton (Scuderia Ferrari)

"Es war die schlimmste Saison aller Zeiten, und egal wie sehr ich es versuche, egal wie viel ich versuche, es wird einfach immer schlimmer", haderte Hamilton bei "Sky" zum Ende des vergangenen Jahres. In der Offseason folgte die Rehabilitierung. Das Mindset scheint wie früher: "Einen Moment lang habe ich vergessen, wer ich war, aber dank euch und eurer Unterstützung werdet ihr diese Einstellung nicht noch einmal sehen." Auf Worte müssen Taten folgen. Das Auto scheint gut. Der Rivale im eigenen Team auch. Wir bleiben zunächst skeptisch, aber der "frühere Hamilton" wäre das Gefährlichste, was seinen Kontrahenten passieren kann.

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7. Kimi Antonelli (Mercedes-AMG PETRONAS)

Kleiner Underdog! Antonelli kann befreit auffahren und sitzt in einem Top-Auto zum Saisonstart. Auf Russell lastet als Fahrer Nummer eins mehr Druck. Wenn Antonelli seine Rookie-Fehler abstellen kann, wird er ein Dauergast auf dem Podium. Und wer weiß, wohin ihn sein Momentum tragen kann.

8. Isack Hadjar (Oracle Red Bull Racing)

Hadjar darf jetzt von Beginn einer Saison erfahren, was es heißt, ein Teamkollege von Verstappen zu sein. Doch er scheint unbekümmert. Je nachdem, wie er in die Saison startet, wird er ein verheißungsvoller Underdog sein. Er darf nur nicht zu viel riskieren. Sonst wird es tsunodig.

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9. Esteban Ocon (Haas F1 Team)

Kommen wir zum Best of the Rest, und da findet sich ein knappes Battle zwischen Haas und Alpine. Ocon ist wie Gasly ein erfahrener Fahrer, den so schnell nichts aus der Ruhe bringt. In Australien ist mit Glück eine Top-5-Platzierung möglich. Ansonsten dürften sie um die Top 10 fahren.

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10. Pierre Gasly (Alpine F1 Team)

Der Franzose musste letzte Saison richtig leiden. Der Alpine war nicht ordentlich zu fahren. Die Regeländerungen kamen dem Team von Flavio Briatore zugute. Gasly ist die klare Eins im Team und wird durch diese Bevorzugung auch gute Ergebnisse einfahren können.

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11. Nico Hülkenberg (Audi Revolut F1 Team)

Die Testtage vom F1-Neuling Audi waren absolut in Ordnung. Die Sauber-Übernahme und Expertise des Deutschen haben dabei sicherlich geholfen. Wie in der Vorsaison wird Hülkenberg immer wieder Ausreißer nach oben haben. Er fährt konstant und abgezockt. Eine gute Mischung.

12. Oliver Bearman (Haas F1 Team)

Das Mittelfeld ist eng und Bearman fehlt noch die jahrelange Erfahrung, auf konstant hohem Niveau liefern zu können. Doch sobald er sich eingefunden hat, ist er nicht zu unterschätzen. Auch nicht von Ocon.

13. Alexander Albon (Williams Racing)

Eigentlich müssten wir die Williams-Piloten noch weiter hinten ansiedeln. Es wirkt, als wäre der Bolide das drittschwächste Gefährt und damit ein Fall für die Plätze 16 bis 22. Aber Alex Albon hat bereits so oft bewiesen, dass er aus wenig viel machen kann. Die Fahrerpaarung ist für das Level der Karre überragend.

14. Carlos Sainz (Williams Racing)

Demnach packen wir Albon und Sainz Seite an Seite ein paar Plätze höher als den Wagen. Jedoch wird bei ihnen auch die Frustrationsgrenze schnell erreicht sein, wenn nicht performt wird. Die gesamten Rundenzeiten bei den Testtagen waren eher enttäuschend als gut. Sie wirken in der Entwicklung etwas im Hintertreffen. Beide Piloten hingegen sind klasse.

15. Arvid Lindblad (Visa Cash App Racing Bulls)

Das Junior-Team ist im Ranking eigentlich weiter oben und wird regelmäßig um Punkte fahren. Jedoch sind die Fahrer noch grün hinter den Ohren. Lindblad muss sich erstmal beweisen, wird mit seiner Unbekümmertheit aber Spaß machen. Am letzten Testtag spulte der Rookie ganze 165 Runden ab.

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16. Liam Lawson (Visa Cash App Racing Bulls)

Auch Lawson wirkte im Longrun stark. Bei den ganzen Regeländerungen kann eine gewisse Konstanz der Autoteile siegbringend sein. Niemand weiß bislang so richtig, wie sich die Autos bei größerer Belastung verhalten werden. Lawson muss beim Fahren seinen Kopf ausschalten. Die RB-Zeit hat Spuren hinterlassen. Wenn jetzt Rookie Lindblad minimal schneller ist, kann das Rattern wieder beginnen. Es wird auch ein mentaler Test.

17. Franco Colapinto (Alpine F1 Team)

Die Platzierung ist etwas gemein von uns. Colapinto war in den Tests schnell! Und das immer wieder. Er war fast auf Gasly-Niveau und damit ein Top-10-Pilot. Allerdings hat er letztes Jahr viel Lehrgeld zahlen müssen und muss im Renngeschehen diese Leistung erstmal abrufen. Daher bleiben wir vorsichtig.

18. Gabriel Bortoleto (Audi Revolut F1 Team)

Der Brasilianer lieferte teils exzellente Runden ab! Er könnte nach dem ersten Rennen den größten Sprung im Power Ranking machen, wenn er das im Rennen beweisen kann. Er scheint aus seiner Rookie-Saison gelernt zu haben. Noch packen wir ihn aber hinter die gleichwertige Konkurrenz, da mit Audi ein F1-Neuling auch mit Vorsicht zu genießen ist und er nicht die erfahrene Klasse eines Hülkenberg besitzt.

19. Sergio Perez (Cadillac Formula 1 Team)

Puh. Noch viel Arbeit. Der Cadillac konnte phasenweise gar nicht testen. Es gab auch Pannen auf der Strecke. Perez ist natürlich ein Top-Fahrer, vielleicht der beste Co-Pilot Verstappens der Geschichte. Er möchte viel beweisen. In seiner früheren Karriere war er in unterlegenen Autos exzellent. Mal sehen, was ihm der Cadillac anbietet.

20. Valtteri Bottas (Cadillac Formula 1 Team)

Bottas beste Tage sind vorbei, aber er ist seine größte Schwäche los: die Verbissenheit. Der Finne fährt locker und entspannt, kann damit sein Potenzial besser entfalten. Er hat nichts mehr zu verlieren. Auch hier ist der Cadillac der X-Faktor.

21. Fernando Alonso (Aston Martin Aramco)

Kein Team ist so schlecht in das neue Formel-1-Zeitalter gestartet wie Aston Martin. Verspätete Teststarts, Entwicklungsrückstände, zu wenige Testkilometer - all das mündet jetzt wohl in einem absoluten Desaster beim Saisonstart in Melbourne. Wie die italienische Ausgabe von "Motorsport.com" berichtet, könnte ein Teilemangel die Teilnahme am Rennen bedrohen. Zudem soll sogar im Raum gestanden haben, das Rennen gänzlich auszulassen. Fernando Alonso wird deutlich: "In Kurve 12 fahren wir jetzt statt 260 km/h nur noch 200 km/h, weil wir keine Energie verschwenden wollen. Selbst unser Koch könnte diese Autos bei dem Tempo fahren", erklärte der Weltmeister von 2005 und 2006.

22. Lance Stroll (Aston Martin Aramco)

Kein Wunder also, dass beide Piloten ganz hinten im Ranking sind. Aber eigentlich ist zwischen Platz 21 und 22 auch nochmal ein großer Sprung. Stroll konnte seit jeher seinen Teamkollegen nicht das Wasser reichen. Das bleibt auch so.

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