Olympia 2026 in Mailand und Cortina
Olympia 2026: US-Team im Fokus - Ärger um Flasche im Langlauf
- Veröffentlicht: 13.02.2026
- 20:37 Uhr
- ran.de
Nach der Silbermedaille durch den US-Amerikaner Ben Ogden gibt es Diskussionsstoff im Langlauf.
Im Nachgang an den Langlauf-Sprint gibt es Diskussionen rund um das US-Team, das über die Silbermedaille von Ben Ogden jubeln durfte.
Die Amerikaner sollen nämlich in der Wachszone eine Flasche dabei gehabt haben. Dies ist allerdings in diesem Bereich strengstens verboten.
In Umlauf gebracht hat diesen angeblichen Regelverstoß Finnlands Wachsmeister Heikki Tonteri, der ein Bild der Flasche auf Instagram postete.
US-Team gab Regelverstoß wohl zu
Wie der norwegische Rundfunk "NRK" berichtet, gaben die US-Amerikaner den Regelverstoß wohl auch zu, behaupteten allerdings auch, dass die Flasche nur zum Zwecke der Handreinigung in der Wachszone verwendet wurde.
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Zu befürchten haben Silbermedaillen-Gewinner Ogden und das US-Team allerdings keine weiteren Konsequenzen, weil die Einspruchsfrist von 48 Stunden nun schon abgelaufen ist.
Auch von offizieller Seite sah man die Sache eher gelassen. "Es ist ein belebter Bereich und Fehler passieren", sagte FIS-Renndirektor Michael Lamplot zu "NRK". Dabei sind die Regeln eigentlich eindeutig: Im Wachsbereich sind keinerlei Flüssigkeiten erlaubt.
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Kurioser Vorwurf: Nicht genehmigte Waschmaschine
Neben der Flaschen-Thematik schwebte über dem Langlauf bei Olympia noch ein deutlich kurioseres Thema. Denn auch Norwegen sah sich Schummel-Vorwürfen ausgesetzt. Dabei geht es um eine angeblich nicht genehmigte Wachsmaschine.
Mit dieser Maschine wird die Skipflege deutlich beschleunigt und erleichtert. Diese muss auch bei der FIS registriert werden, was die Norweger auch taten.
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Allerdings versäumte es, der Welt-Skiverband, die anderen Nationen darüber zu informieren. Dieser Fauxpas löste sogar eine Krisensitzen am Donnerstag aus.
"Norwegen hat nichts falsch gemacht. Sie haben um Erlaubnis gebeten und diese erhalten. Der einzige Fehler lag bei mir", nahm Renndirektor Lamplot die Schuld auf sich.