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Cincinnati Bengals erleben Fehlstart: Neue Sorgen um Quarterback Joe Burrow

  • Aktualisiert: 19.09.2023
  • 10:17 Uhr
  • Oliver Jensen
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Die Cincinnati Bengals sind mit zwei Niederlagen schlecht in die Saison gestartet und müssen sich um ihren Quarterback Joe Burrow sorgen.

von Oliver Jensen,

Zwei Spiele, zwei Niederlagen: Die Cincinnati Bengals haben einen echten Fehlstart hingelegt. Die 24:27-Niederlage im heimischen Paycor Stadium gegen die Baltimore Ravens sorgt beim Super-Bowl-Teilnehmer vom Februar 2022 für Ernüchterung.

Vor gut einer Woche hatten die Bengals noch für Furore gesorgt, indem sie Quarterback Joe Burrow zum bestbezahltesten Spieler der NFL machten. Der 26-Jährige unterzeichnete einen Vertrag über fünf Jahre und 275 Millionen US-Dollar. Sportlich allerdings hängt Cincinnati den Erwartungen hinterher.

Immerhin: Nachdem die Bengals in Woche 1 bei der 3:24-Pleite gegen die Cleveland Browns keinen einzigen Touchdown zustande bekamen, fiel die Niederlage gegen die Ravens deutlich enger aus. Joe Burrow warf sogar die ersten zwei Touchdown-Pässe der Saison.

Dennoch scheint der Quarterback, der aufgrund einer Wadenverletzung fast die komplette Saisonvorbereitung verpasste, noch längst nicht 100-prozentig fit zu sein. Im Gegenteil: Seine Wade bereitet neue Sorgen. Direkt nach dem Spiel ging Burrow humpelnd vom Spielfeld und berichtete bei der Pressekonferenz von neuen Problemen.

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"Wir müssen abwarten", sagte Burrow über den Zustand seiner Wade. "Ich bin mir nicht sicher, wie es sich in den nächsten Tagen anfühlen wird. Es ist im Moment ziemlich wund, aber es ist nicht abzusehen, wie es sich später anfühlen wird. Ich denke, wir müssen von Tag zu Tag schauen."

Burrow macht keinen Hehl daraus, dass seine Verletzung für die gesamte Mannschaft eine schwere Bürde war und ist: "Wenn der Quarterback das Trainingscamp verpasst, ist es schwer, gut in die Saison zu starten. Das ist keine ideale Situation."

Bleiben sie geduldig mit uns... Wir haben erst den 17. September. Wir planen, dass das eine lange Saison wird.

Zac Taylor, Head Coach der Bengals

Dennoch sei das Spiel gegen die Ravens gegenüber dem schwachen Auftakt gegen die Browns ein Fortschritt gewesen. "Wir haben vieles verbessert. Wir haben zwar nicht das Spiel gewonnen, aber wir haben für ein Momentum gesorgt, auf das wir aufbauen können", sagte Burrow. "Wir müssen jetzt weiter gut trainieren. Das haben wir bereits in der vergangenen Woche getan und darauf aufgebaut. Wir müssen uns das Video anschauen und weiterarbeiten. So wird eine Mannschaft besser."

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Head Coach Zac Taylor bittet um Geduld

Verbesserungswürdig ist nicht zuletzt das Laufspiel: War dieses in Woche 1 mit 75 Rushing Yards bereits schwach, hatte es sich gegen die Bengals sogar noch weiter zurückentwickelt. Lediglich 66 Yards kamen zustande. Star-Running-Back Joe Mixon war bei 13 Läufen für 59 Yards verantwortlich.

Head Coach Zac Taylor gab bereits erste Durchhalteparolen von sich: "Bleiben sie geduldig mit uns. Ich weiß, das man so etwas nicht gerne sagt und nicht gerne hört. Die Fans wollen siegen. Wir sind voller Begeisterung in die Saison gegangen. Und das ist immer noch der Fall. Wir haben erst den 17. September. Wir planen, dass das eine lange Saison wird."

Am Montag ließ er sich bei Burrow nicht in die Karten schauen. Er erklärte, dass sein Spielmacher immer noch Schmerzen habe.  Es sei aber "schwer zu sagen", ob Burrow am kommenden Montag gegen die Los Angeles Rams auflaufen kann.  "Zunächst einmal müssen wir hören, was die Ärzte zu sagen haben, bevor wir irgendetwas annehmen", sagte er. "Sobald wir diese Informationen haben, können wir uns überlegen, was wir tun werden."

Vergangene Saison macht den Bengals Mut

Ein kleiner Hoffnungsschimmer: Auch in der vergangenen Saison verloren die Bengals die ersten beiden Saisonspiele, fanden danach aber in die Erfolgsspur, zogen mit lediglich vier Niederlagen souverän in die Playoffs ein und erreichten schlussendlich das AFC Championship Game.

"Wir haben es schon einmal geschafft. Das ist natürlich nicht der Start, den wir haben wollten. Aber wir haben uns damals zurückgekämpft. Das ist es, was wir jetzt tun werden", sagte Burrow und stellte klar: "Mit all den Spielern in unserer Mannschaft bin ich sehr zuversichtlich."

Taylor zieht aus der vergangenen Saison ebenfalls viel Mut. "Das Schöne an diesem Team ist, dass wir wissen, dass es eine Saison mit 17 Spielen ist. Keiner reagiert über. Wir waren vergangenes Jahr in der gleichen Situation. Die Mannschaft wird mit jedem Spiel, das wir spielen, nur noch besser. Wenn man früh stolpert, muss man einfach daraus lernen."

Und zwar möglichst in Woche 3, wenn die Bengals im Monday Night Game bei den Los Angeles Rams antreten.

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