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NFL: AJ Brown vor Trade zu den Patriots? Jetzt äußert sich sein Ex-Coach Mike Vrabel

  • Veröffentlicht: 26.02.2026
  • 11:30 Uhr
  • Luis Woppmann

Drei Jahre arbeiteten AJ Brown und Mike Vrabel zusammen bei den Tennessee Titans. Jetzt könnte es zu einer Wiedervereinigung bei den New England Patriots kommen.

Auf einer Pressekonferenz in Indianapolis beim NFL Scouting Combine wurde Mike Vrabel auf das Gerücht angesprochen, dass die New England Patriots einen Trade für Wide Receiver AJ Brown anstreben könnten.

Vrabel wollte sich noch nicht festlegen, sagte jedoch: "Ich denke, wir werden uns alles anschauen, was wir nur irgendwie anschauen können, um unseren Kader zu verstärken."

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NFL: Brown und Vrabel kennen sich bestens

Und weiter: "Bei Trades spielen viele Faktoren eine Rolle. Es gibt viel Hin und Her und man muss die entsprechende Kompensation aufbringen. Ich bin mir also sicher, dass es für uns viele Gelegenheiten geben wird, über Trades zu sprechen – nicht nur diese Woche, sondern auch während wir uns weiter vorbereiten und der Draft näher rückt."

Vrabel und Brown kennen sich bestens. Beim Draft 2019 wurde der Wide Receiver in Runde zwei von den Tennessee Titans ausgewählt. Der Head Coach damals: Vrabel. Unter ihm entwickelte sich Brown zu einem Top-Receiver der Liga und führte die Titans bis ins AFC-Championship-Spiel, in dem das Team mit 24:35 gegen den späteren Super-Bowl-Sieger Kansas City Chiefs verlor.

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Tennessee Titans: Nach Brown-Trade ging es bergab

In seinen drei Saisons in Tennessee fing Brown Bälle für insgesamt 3000 Yards und 24 Touchdowns. 2022 wurde der Receiver während des Drafts überraschend zu den Philadelphia Eagles getradet. Eine Entscheidung, die Vrabel sichtlich verärgerte.

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Brown konnte sein Level in Philadelphia noch einmal steigern. Bereits in seiner Debütsaison fing er Pässe für 1456 Yards, in den drei darauffolgenden Spielzeiten jeweils für mindestens 1000 Yards. Für die Titans ging es hingegen steil bergab: In allen vier Saisons hagelte es eine negative Bilanz, in den jüngsten beiden Saisons konnte Tennessee jeweils nur mickrige drei Siege verbuchen. Bereits im Januar 2024 musste Vrabel seine Koffer packen.

Mike Vrabel: "Wir melden uns beieinander"

"Ich habe gesehen, wie er gewachsen ist", sagte der aktuelle Patriots-Coach im Hinblick auf seinen ehemaligen Schützling: "Ich habe erlebt, wie er gereift ist. Ich bin stolz auf ihn. Stolz auf den Vater, der er ist, stolz auf den Ehemann – und das hat überhaupt nichts damit zu tun, wo er gerade spielt oder wo er früher gespielt hat. Das sind die Dinge, auf die es ankommt."

Und weiter: "Wir melden uns beieinander und schreiben uns Nachrichten, wenn uns gute Dinge widerfahren, aber auch, wenn es für Menschen, die einem nahestehen, mal nicht so gut läuft. Es ist eine gegenseitige Unterstützung und eine Erinnerung daran, was uns dahin gebracht hat, wo wir heute stehen."

NFL-Gerüchte: General Manager der Pittsburgh Steelers mit klarer Ansage zu Aaron Rodgers

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<em><strong>Aaron Rodgers (Pittsburgh Steelers)</strong><br>Der Einjahresvertrag des Quarterbacks bei den Steelers ist ausgelaufen, ob der 42-Jährige seine NFL-Karriere fortsetzen will, ist noch offen. Klar ist allerdings, dass die Steelers Rodgers sehr gerne für ein weiteres Jahr unter Vertrag nehmen würden. "Die Tür für Aaron steht offen", sagte General Manager Omar Khan: "Er weiß, wie wir über ihn denken. Es war für beide Seiten eine gute Erfahrung. Leider haben wir unsere Ziele am Ende nicht erreicht. Aber der Respekt beruht auf Gegenseitigkeit."</em>
© UPI Photo

Aaron Rodgers (Pittsburgh Steelers)
Der Einjahresvertrag des Quarterbacks bei den Steelers ist ausgelaufen, ob der 42-Jährige seine NFL-Karriere fortsetzen will, ist noch offen. Klar ist allerdings, dass die Steelers Rodgers sehr gerne für ein weiteres Jahr unter Vertrag nehmen würden. "Die Tür für Aaron steht offen", sagte General Manager Omar Khan: "Er weiß, wie wir über ihn denken. Es war für beide Seiten eine gute Erfahrung. Leider haben wir unsere Ziele am Ende nicht erreicht. Aber der Respekt beruht auf Gegenseitigkeit."

<strong>Breece Hall (New York Jets)</strong><br>Spielt Breece Hall auch in der kommenden Saison für die New York Jets? Um ihre Chancen auf einen Verbleib des Running Backs zu verbessern, sollen die Jets laut "NBC" die Anwendung des Transition Tags in Betracht ziehen. Das ist ein eher selten verwendetes Instrument, um einen Free Agent zu halten. Die Jets hätten in dem Fall das Recht, mit dem Angebot eines Rivalen gleichzuziehen und Hall damit zu halten.
© Imagn Images

Breece Hall (New York Jets)
Spielt Breece Hall auch in der kommenden Saison für die New York Jets? Um ihre Chancen auf einen Verbleib des Running Backs zu verbessern, sollen die Jets laut "NBC" die Anwendung des Transition Tags in Betracht ziehen. Das ist ein eher selten verwendetes Instrument, um einen Free Agent zu halten. Die Jets hätten in dem Fall das Recht, mit dem Angebot eines Rivalen gleichzuziehen und Hall damit zu halten.

<strong>Lane Johnson, Landon Dickerson (Philadelphia Eagles)</strong><br>Die Eagles könnten in der Offseason mit Lane Johnson und Landon Dickerson zwei Starting-Offensive-Liner verlieren. Eagles-Reporter Jeff McLane erklärte im Podcast "Uncovering the Birds", dass der 35-jährige Johnson sich noch nicht sicher sei, ob er "zurückkommt oder nicht". Dabei läuft sein Vertrag noch bis 2028. Und was wird aus Dickerson?
© 2023 Getty Images

Lane Johnson, Landon Dickerson (Philadelphia Eagles)
Die Eagles könnten in der Offseason mit Lane Johnson und Landon Dickerson zwei Starting-Offensive-Liner verlieren. Eagles-Reporter Jeff McLane erklärte im Podcast "Uncovering the Birds", dass der 35-jährige Johnson sich noch nicht sicher sei, ob er "zurückkommt oder nicht". Dabei läuft sein Vertrag noch bis 2028. Und was wird aus Dickerson?

<strong>Lane Johnson, Landon Dickerson (Philadelphia Eagles)</strong><br>Mit seinen 27 Jahren sollte&nbsp;Dickerson eigentlich noch nicht an ein Karriereende denken. Sein Vertrag über vier Jahre und 84 Millionen US-Dollar läuft bis zur Saison 2028. Und dennoch sagte McLane: "Landon Dickerson könnte noch ein größeres Fragezeichen sein (als Johnson)." Mike Garafolo vom NFL Network berichtet, er habe ähnliches gehört.
© Icon Sportswire

Lane Johnson, Landon Dickerson (Philadelphia Eagles)
Mit seinen 27 Jahren sollte Dickerson eigentlich noch nicht an ein Karriereende denken. Sein Vertrag über vier Jahre und 84 Millionen US-Dollar läuft bis zur Saison 2028. Und dennoch sagte McLane: "Landon Dickerson könnte noch ein größeres Fragezeichen sein (als Johnson)." Mike Garafolo vom NFL Network berichtet, er habe ähnliches gehört.

<strong>George Pickens (Dallas Cowboys)</strong><br>Erst vor der Saison war George Pickens per Trade bei den Dallas Cowboys gelandet. Sein bei den Pittsburgh Steelers unterschriebener Rookie-Vertrag läuft nach dieser Spielzeit aus. Wie NFL-Insider Ian Rapoport berichtet, haben noch keine Gespräche über eine Verlängerung stattgefunden. Demnach ist die wahrscheinlichste Option, ihn über den Franchise Tag für ungefähr 28 Millionen US-Dollar zu halten. Dann könnte versucht werden, sich auf einen langfristigen Deal zu einigen.
© IMAGO/Imagn Images

George Pickens (Dallas Cowboys)
Erst vor der Saison war George Pickens per Trade bei den Dallas Cowboys gelandet. Sein bei den Pittsburgh Steelers unterschriebener Rookie-Vertrag läuft nach dieser Spielzeit aus. Wie NFL-Insider Ian Rapoport berichtet, haben noch keine Gespräche über eine Verlängerung stattgefunden. Demnach ist die wahrscheinlichste Option, ihn über den Franchise Tag für ungefähr 28 Millionen US-Dollar zu halten. Dann könnte versucht werden, sich auf einen langfristigen Deal zu einigen.

<strong>Jaylen Waddle (Miami Dolphins)</strong><br>Beinahe hätte es einen weiteren Blockbuster-Trade in der NFL gegeben: Wie NFL-Insider Cameron Wolfe berichtet, standen die Miami Dolphins und Denver Broncos kurz vor einem Trade von Wide Receiver Jaylen Waddle. Demnach waren die Gespräche fortgeschritten, scheiterten letztendlich aber am Preis. Die Dolphins verlangten wohl mehrere Top-Picks, darunter mindestens einen in der ersten Runde.
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Jaylen Waddle (Miami Dolphins)
Beinahe hätte es einen weiteren Blockbuster-Trade in der NFL gegeben: Wie NFL-Insider Cameron Wolfe berichtet, standen die Miami Dolphins und Denver Broncos kurz vor einem Trade von Wide Receiver Jaylen Waddle. Demnach waren die Gespräche fortgeschritten, scheiterten letztendlich aber am Preis. Die Dolphins verlangten wohl mehrere Top-Picks, darunter mindestens einen in der ersten Runde.

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New England Patriots: Mit Vrabel in den Super Bowl

Kurz nach seiner Entlassung bei den Titans heuerte Vrabel bei den Patriots  – seinem ehemaligen Team als Spieler – an. Dort führte er die Mannschaft aus Foxborough nach einer Bilanz von 3-14 im Vorjahr in der gerade abgelaufenen Saison fast schon sensationell bis in den Super Bowl.

Zugegeben, einer der einfachsten Spielpläne in der Geschichte der NFL sowie das totale Versagen von drei gegnerischen Offenses in den Playoffs spielten dabei auch eine Rolle – dennoch hat Vrabel die Patriots wieder zu einem ernstzunehmenden Team in der AFC gemacht.

Dieses sucht dieses Jahr vor allem nach offensiven Anspielstationen für den aufstrebenden Quarterback Drake Maye. Wie es mit dem bisherigen WR1 Stefon Diggs weitergehen wird, scheint derzeit unklar, zumal sich der Routinier einer Anklage wegen des Vorwurfs der Strangulation und der Körperverletzung gegenübersieht. Umso mehr könnte die Personalie Brown an Fahrt aufnehmen, denn dieser könnte das Loch mit seiner Erfahrung womöglich stopfen.

Zudem ist bekannt, dass Brown als großer Fan der Patriots aufgewachsen ist. Er hatte bereits erklärt, dass er sehr enttäuscht war, als jene ihn 2019 nicht drafteten. Ob es doch noch zu einem versöhnlichen Ende dieser Geschichte kommt, wird sich in den nächsten Wochen zeigen.

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