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American Football

NFL-Quarterbacks auf dem Hot Seat: Acht Stars kämpfen um ihre Zukunft

  • Veröffentlicht: 26.02.2026
  • 22:44 Uhr
  • Mike Stiefelhagen

Acht nominelle Starting Quarterbacks sitzen bereits im Februar auf dem Hot Seat. ran nennt euch die Stars, die unbedingt abliefern müssen.

Von Mike Stiefelhagen

Nach der Saison ist vor der Saison! Der Super Bowl ist erst wenige Wochen vorbei und der Combine steht in den Startlöchern.

Dementsprechend bereiten sich die NFL-Teams bereits intensiv auf die kommende Saison vor. Das bedeutet, dass sie ihren Franchise-Quarterback vielleicht (heimlich) überdenken oder zukünftige Alternativen suchen.

Wenn eine Franchise mit dem QB nicht zufrieden ist und die abgelaufene Saison enttäuschend war, heißt das auch eines: Druck für den Spielmacher. Ein weiterer Fehler und er ist raus. Wenn er überhaupt noch die Chance erhält.

Quarterbacks müssen eine starke Saison abliefern, um die Zweifel aus der Welt zu schaffen und sich als langfristige Franchise-Lösung zu etablieren. Wenn das nicht gelingt, stehen harte Entscheidungen an. Karrieren können enden oder die Spieler in die zweite Reihe verfrachtet werden.

ran zeigt euch acht Quarterbacks, die aktuell bereits auf dem sogenannten "Hot Seat" sitzen, obwohl die Saison 2026 erst in mehreren Monaten beginnt.

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8. Kyler Murray (Arizona Cardinals)

Kyler Murray ist bei den Arizona Cardinals nicht mehr unangefochten. General Manager Monti Ossenfort erklärte rund um den Combine öffentlich, er befände sich mit Murray im Austausch.

"Ja, ich hatte immer einen guten Austausch mit Kyler. Und ich würde sagen, die letzte Saison war nicht so, wie Kyler es sich gewünscht hat. Sie war nicht so, wie wir es uns als Gesamtorganisation gewünscht haben", erklärte der GM.

Kurios: Eine vertraute Quelle von "ESPN" widerspricht dieser Darstellung. Angeblich haben beide seit dem Ende der Saison nicht miteinander gesprochen.

Murray spielte in der vergangenen Saison nur fünf Spiele, da er sich in Woche 5 gegen die Tennessee Titans eine Fußverletzung zuzog. Kurz darauf wurde er auf die Injured-Reserve-Liste gesetzt. Im Dezember teilte dann Head Coach Jonathan Gannon mit, dass Murray für den Rest der Saison nicht mehr eingesetzt werde. Jetzt ist Mike LaFleur als Gannon-Nachfolger am Ruder.

Zuletzt war Jacoby Brissett Starter und machte seine Sache ordentlich. Die "komische" Kommunikation könnte ein Wink mit dem Zaunpfahl sein, dass Murray entweder die Franchise verlassen wird oder nur noch wenig Kredit hat.

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7. Justin Fields (New York Jets)

Nominell und vom Salär her ist Justin Fields eigentlich noch der beste QB bei den New York Jets. Doch er wurde von Head Coach Aaron Glenn bereits auf die Bank geschickt. Es gibt keinen echten Starter.

Daher ist Fields im Grunde auf keinem Hot Seat, sondern schon geflogen. Doch wer weiß, vielleicht kann er in der Offseason nochmal überzeugen. Immerhin wird es schwer, für ihn einen Abnehmer zu finden, er ist zu teuer.

Sollte der 26-Jährige nochmal die Chance bekommen, dann ist niemand mehr unter Druck als er. Die Alternative heißt Stand jetzt Brady Cook. Das sollte für Fields mehr als machbar sein.

6. Tua Tagovailoa (Miami Dolphins)

Auch die Zukunft von Quarterback Tua Tagovailoa bei den Miami Dolphins ist völlig offen.

Das erklärte Jon-Eric Sullivan, der neue General Manager der Franchise aus Florida, am Dienstag am Rande des Scouting Combine im Gespräch mit Journalisten. "Ein Trade ist möglich. Tua möchte spielen, er und seine Agenten glauben, dass er immer noch auf hohem Niveau spielen kann", sagte Sullivan. Einen Trade verlangt hätten der 27-Jährige und seine Berater aber nicht, so der GM weiter.

Klar ist: Im kommenden Draft werden die Dolphins mindestens einen Quarterback auswählen, eventuell sogar zwei. Das Team befindet sich nach der Entlassung von Head Coach Mike McDaniel und der Ankunft von Sullivan und dem neuen Coach Jeff Hafley in einem radikalen Umbruch.

Bedeutet: Bekommt er noch eine Chance, ist es seine letzte. Es kann aber auch sein, dass das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist.

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5. C.J. Stroud (Houston Texans)

C.J. Stroud kommt für eine Vertragsverlängerung infrage. Was bedeutet, die Houston Texans müssen sich bis zum 1. Mai entscheiden. Entweder die Fifth Year Option ziehen, einen neuen lukrativen Vertrag anbieten oder Stroud Free Agent werden lassen. Bei der Fifth Year Option wird der auslaufende Vertrag eines Erstrundenpicks automatisch um ein weiteres Jahr verlängert. Das Gehalt wird dabei zu 100 Prozent garantiert. Die Variante ist wahrscheinlich.

Denn Stroud startete furios in die Liga, enttäuschte aber wie viele Teile der Offense in den vergangenen beiden Spielzeiten immer wieder. In einigen Bereichen hat er sich sogar im Vergleich zum Rookie-Jahr verschlechtert.

Über die beiden jüngsten Saisons liegt seine Completion Percentage unter der von Kirk Cousins, seine Yards pro Versuch unter denen von Geno Smith und sein Passer Rating unter dem von Kyler Murray.

Eine solche Entwicklung lässt Zweifel bei den Verantwortlichen aufkommen. Besonders wenn man darüber nachdenkt, ihm einen der höchstdotierten Verträge der Liga zu geben. Stroud muss in dieser Saison vollends überzeugen, wenn er den "Big Deal" landen möchte.

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4. Bryce Young (Carolina Panthers)

Der gleiche Draft-Jahrgang. Bryce Young befindet sich in einer ähnlichen Lage wie Stroud. Die Carolina Panthers müssen entscheiden, ob sie die Option ziehen oder eine langfristige Vertragsverlängerung anvisieren. Die Karriere des ehemaligen Nummer-eins-Picks war bisher eine reine Achterbahnfahrt.

Erst auf die Bank verwiesen, dann überzeugt, zuletzt enttäuscht. In der vergangenen Saison waren gute Leistungen mit Karrierebestwerten in Touchdowns, Completion Rate und Passing Yards pro Spiel dabei, und der NFC-South-Titel. Aber Young war nie konstant. Zu oft gab es Totalausfälle.

Die Panthers sehen ihn noch nicht final als langfristige Lösung. Sollte seine Leistung stagnieren oder rückläufig sein, werden sie sich umschauen. Es ist seine letzte Chance.

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3. Michael Penix Jr. (Atlanta Falcons)

Michael Penix Jr. erholt sich aktuell von einem gerissenen Kreuzband. Er muss dennoch liefern - und das, obwohl die Atlanta Falcons und Kirk Cousins wohl getrennte Wege gehen. Denn seit Atlanta ihn im NFL-Draft 2024 an Position acht auswählte, konnte Penix nicht vollends überzeugen. Er ist als Starter nur 4-8 (3-6 in der Saison 2025) und hat weniger als 60 Prozent seiner Pässe angebracht - mit einem Passer Rating von nur 85,8.

Trotz einiger erstklassiger Waffen im Angriff wie Running Back Bijan Robinson, Tight End Kyle Pitts und Wide Receiver Drake London wirkte die Falcons-Offense oft behäbig. Vielleicht aber auch dem mittlerweile entlassenen Coach Raheem Morris geschuldet.

Mit einem komplett neuen Management, darunter Präsident Matt Ryan, General Manager Ian Cunningham und Head Coach Kevin Stefanski, der offensiv denkt, erhält Penix eine neue, vielleicht letzte Chance.

Denn keiner von ihnen hatte Penix ursprünglich gedraftet. Es ist nicht ihr Spieler. Ein weiteres Indiz dafür, dass seine Position wackeln könnte. Zudem ist er seit seiner Collegezeit bereits verletzungsanfällig. Er darf sich keinen Ausrutscher mehr leisten.

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2. J.J. McCarthy (Minnesota Vikings)

Die Minnesota Vikings haben ihre Quarterback-Situation falsch eingeschätzt, was unter Umständen ihr Fenster für eine Super-Bowl-Teilnahme geschlossen hat.

Sie entschieden sich, mit J.J. McCarthy weiterzumachen und gaben Sam Darnold ab. Ein Fehler, besonders da Darnold mit den Seattle Seahawks prompt den Super Bowl gewann.

McCarthy hat als Starter bislang nur 57,6 Prozent seiner Pässe komplettiert und mehr Interceptions (12) als Touchdowns (11) geworfen. Da der neue GM wahrscheinlich kein so großes persönliches Investment in McCarthy hat, ist die Frage, wie viele Chancen der verletzungsanfällige 23-Jährige noch bekommt.

1. Shedeur Sanders (Cleveland Browns)

Shedeur Sanders beendete die Saison als Starting Quarterback der Cleveland Browns, ist aber nicht unumstritten.

Trotz des Hypes war seine Leistung in seiner NFL-Debütsaison maximal durchschnittlich. In den wichtigsten statistischen Kategorien lag er meist am oder nahe dem unteren Ende der Liga.

Ob der neue Head Coach Todd Monken weiter auf Sanders setzen wird, ist noch unklar. Insider gehen noch von einer QB-Verpflichtung über den Draft oder in der Free Agency aus. Vielleicht sogar über einen Trade. Sanders muss jede Minute nutzen, um zu überzeugen.

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