Spieler in Marokko vergiftet?
Afrika-Cup: Senegal-Spieler vor dem Finale gegen Marokko vergiftet? "Diese drei sind wirklich zusammengebrochen"
- Veröffentlicht: 23.01.2026
- 22:15 Uhr
- ran.de
Beim Afrika-Cup in Marokko gab es einige Nebengeräusche. Das sportliche geriet beim Triumph vom Senegal oftmals in den Hintergrund. Ex-Bundesliga-Spieler Ismail Jakobs redet sogar von einer Vergiftung.
Der Afrika-Cup ist mit einem aufsehenerregenden Finale zwischen Gastgeber Marokko und dem Senegal zu Ende gegangen. Mit dabei war Ex-Köln- und Bundesliga-Spieler Ismail Jakobs, der den Titel mit dem Senegal in den Himmel heben durfte.
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Im Nachgang hat der 26-Jährige nun in einem Interview mit "Sportdigital" schwere Vorwürfe erhoben: "Ich kann jetzt nicht genau sagen, was passiert ist, weil wir es auch nicht genau wissen. Aber meine persönliche Vermutung ist, dass drei Spieler von uns vergiftet worden sind und es war nicht irgendwie eine normale Lebensmittelvergiftung, wo die erbrochen haben."
"Die Spieler sind wirklich zusammengebrochen", führt er fort. Dann schildert der in Köln geborene Verteidiger, dass bereits vor dem Warm machen ein Spieler zusammenbrach, einer währenddessen vom Feld getragen werden musste und es der Dritte in der Halbzeit nicht mehr aushalten konnte: "Ich will niemanden beschuldigen, aber es war definitiv kein Zufall."
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Afrika-Cup: Krankenhaus statt Meisterfeier
Als Symptome gab er Übelkeit, Schweißausbrüche und einige andere Dinge an: "Alle drei konnten die Zunge nicht mehr rausstrecken und sind einfach zusammengebrochen. Krepin (Diatta) konnte seinen Kopf nicht mehr gerade machen."
Von ihnen haben alle den Sieg und die Feierlichkeiten verpasst: "Alle drei Spieler haben im Krankenhaus übernachtet, was natürlich auch sehr sehr schade ist, weil sie das Finale verpasst haben und nicht bei der Zeremonie im Stadion dabei waren."
Denn im Finale ging es mit kuriosen und spannenden Bildern weiter. Die Senegalesen verließen bei einem Elfmeterpfiff in der Nachspielzeit das Feld. Beim Stand von 0:0 wurde das Spiel fast abgebrochen. Nach knapp 20 Minuten wurde weitergespielt und der Elfmeter für Marokko wurde kläglich verschossen.
In der Verlängerung traf Senegals Pape Gueye zum entscheidenden 1:0.