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Eintracht Frankfurt: Warum der Rauswurf von Dino Toppmöller ein Fehler ist - Kommentar

  • Veröffentlicht: 19.01.2026
  • 10:15 Uhr
  • Dominik Hager

Die Entlassung von Trainer Dino Toppmöller ist ein Fehler. Die Verantwortung für die sportliche Situation bei Eintracht Frankfurt tragen auch andere. Ein Kommentar.

Von Dominik Hager

"Wir müssen ein bisschen schauen, wer wir sind und wo wir herkommen": Dieser Satz von Sportvorstand Markus Krösche traf den Nagel auf den Kopf. Dabei verwies er auch auf die Dreifachbelastung der Hessen in dieser Saison.

Nur einen Monat später ist Trainer Dino Toppmöller weg.

Warum warfen die Bosse von Eintracht Frankfurt mit der Entlassung des Coaches also ihre eigenen Prinzipien so schnell über Bord?

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Es gehört längst zu den oft zitierten Mechanismen des Geschäfts, dem Druck des Umfeldes nachzugeben und den Trainer eher früher als später vor die Tür zu setzen. Doch es gibt genug Beispiele, die zeigen, dass es auch anders geht.

So hätte zum Beispiel der VfB Stuttgart als Maßstab dienen können, der Sebastian Hoeneß in einer ähnlichen Situation letztes Jahr nie in Frage stellte. Mit Erfolg! Doch natürlich ist dies der eher beschwerlichere Weg, der nicht automatisch Erfolg garantiert.

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Eintracht Frankfurt: Spitzenplätze keine Selbstverständlichkeit

"Wir sind über uns hinausgewachsen. Wir haben überperformt", lautete das treffende Statement von Sportdirektor Timmo Hardung nach Platz drei im Vorjahr.

Deswegen gilt im Umkehrschluss auch: Frankfurt darf Spitzenplätze keinesfalls für selbstverständlich halten. Sondern muss die eigenen Ansprüche in Relation zu den Möglichkeiten setzen.

Kontinuität, Bescheidenheit und Geduld: Genau diese Werte hat die Eintracht in den letzten Jahren ausgezeichnet. Warum sind die jetzt offenbar nichts mehr wert?

Noch dazu in einer Situation, die sportlich sicherlich nicht optimal, aber auch nicht besorgniserregend ist. Klar: Platz sieben mit nur 27 Punkten ist nicht zufriedenstellend, die Tendenz mit dem letzten Sieg (1:0 gegen Augsburg) Mitte Dezember ist eher negativ.

Und für die K.o.-Runde in der Champions League braucht es einen Sieg am Mittwoch bei Qarabag Agdam.

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Eintracht Frankfurt: Markus Krösche hat eine Teilschuld an den sportlichen Problemen

Trotzdem wirkt Toppmöller wie eine Art Sündenbock. Denn auch der lange als unfehlbar scheinende Krösche sollte in die Bewertung der Gesamtlage mit einbezogen werden.

Dieser ist dafür verantwortlich, dass neben dem anfälligen Jonathan Burkardt kein zweiter Stürmer kam und der Osula-Transfer platzte. Dabei hätte es nach dem Wahi-Flop-Deal unbedingt einen zweiten Angreifer gebraucht.

Ein Transfer-Missgeschick mit verheerenden Folgen.

Eintracht Frankfurt: Verrückte Vorhersage! X-User wird zu "Hellseher"

Ebenfalls hätte Krösche das verletzungsgeplagte und zum Teil unerfahrene Mittelfeld-Zentrum stärken müssen. Der anvisierte Onyedika-Deal scheiterte jedoch - ebenfalls mit schwerwiegenden Folgen.

All das war absehbar, hätte verhindert werden können - und ist nicht Toppmöllers Schuld.

Im Winter wurde dann nur die Offensive verstärkt. Dabei hätte ein Defensivspieler mit Erfahrung dem Team Stabilität verleihen können.

Toppmöller wurde mit seinen Problemen alleine gelassen - und letztlich an den Resultaten gemessen.

Bundesliga-Transfergerüchte: FC Bayern München beobachtet wohl Galatasaray-Star

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<em><strong>Victor Osimhen (Galatasaray Istanbul)</strong><br>Victor Osimhen steht nun wohl doch auf dem Zettel des FC Bayern. Der Rekordmeister prüft laut "FussballTransfers", ob ein Transfer des nigerianischen Torjägers möglich sein könnte. Osimhen wurde dem FC Bayern bereits im Winter angeboten, allerdings lehnte Max Eberl einen Transfer damals noch ab. Nun beschäftigen sich die Münchner Verantwortlichen erneut mit dem Angreifer. Auch Osimhen selbst kann sich einen Wechsel nach München offenbar gut vorstellen. Neben dem FC Bayern zeigen allerdings auch andere Klubs Interesse - darunter mehrere Vereine aus Saudi-Arabien.</em>
© IMAGO/Buzzi

Victor Osimhen (Galatasaray Istanbul)
Victor Osimhen steht nun wohl doch auf dem Zettel des FC Bayern. Der Rekordmeister prüft laut "FussballTransfers", ob ein Transfer des nigerianischen Torjägers möglich sein könnte. Osimhen wurde dem FC Bayern bereits im Winter angeboten, allerdings lehnte Max Eberl einen Transfer damals noch ab. Nun beschäftigen sich die Münchner Verantwortlichen erneut mit dem Angreifer. Auch Osimhen selbst kann sich einen Wechsel nach München offenbar gut vorstellen. Neben dem FC Bayern zeigen allerdings auch andere Klubs Interesse - darunter mehrere Vereine aus Saudi-Arabien.

<strong>Luka Vuskovic (Hamburger SV)</strong><br>Kann der HSV Innenverteidiger Luka Vuskovic halten? "Ich bin Überzeugungstäter. Natürlich glaube ich auch fußballromantisch an Dinge, die schwer vorzustellen sind", sagte Hamburgs Trainer Merlin Polzin der "Bild". Der Kroate ist von Tottenham Hotspur ausgeliehen und liegt bei einem Marktwert von 40 Millionen Euro. Dabei wähnt sich Polzin mit einem Trumpf in der Hand. "Wir wissen auch, was im November passiert..." Dabei spielt Polzin auf das Comeback von Lukas Bruder Mario Vuskovic nach Doping-Sperre an.
© IMAGO/HMB-Media

Luka Vuskovic (Hamburger SV)
Kann der HSV Innenverteidiger Luka Vuskovic halten? "Ich bin Überzeugungstäter. Natürlich glaube ich auch fußballromantisch an Dinge, die schwer vorzustellen sind", sagte Hamburgs Trainer Merlin Polzin der "Bild". Der Kroate ist von Tottenham Hotspur ausgeliehen und liegt bei einem Marktwert von 40 Millionen Euro. Dabei wähnt sich Polzin mit einem Trumpf in der Hand. "Wir wissen auch, was im November passiert..." Dabei spielt Polzin auf das Comeback von Lukas Bruder Mario Vuskovic nach Doping-Sperre an.

<strong>Said El Mala (1. FC Köln)</strong><br>Köln-Juwel Said El Mala steht bei einigen Klubs auf dem Zettel, einer wirbt aber wohl besonders intensiv um die Dienste des 19-Jährigen: Brighton &amp; Hove Albion mit Trainer Fabian Hürzeler. Laut "Sky" plant der Premier-League-Klub im kommenden Sommer einen weiteren Vorstoß. Schon in den vergangenen beiden Transferfenstern hat der Klub demnach erfolglos&nbsp;wegen eines möglichen Transfers angefragt. Sein Vertrag in Köln läuft noch bis 2030.
© IMAGO/Revierfoto

Said El Mala (1. FC Köln)
Köln-Juwel Said El Mala steht bei einigen Klubs auf dem Zettel, einer wirbt aber wohl besonders intensiv um die Dienste des 19-Jährigen: Brighton & Hove Albion mit Trainer Fabian Hürzeler. Laut "Sky" plant der Premier-League-Klub im kommenden Sommer einen weiteren Vorstoß. Schon in den vergangenen beiden Transferfenstern hat der Klub demnach erfolglos wegen eines möglichen Transfers angefragt. Sein Vertrag in Köln läuft noch bis 2030.

<strong>Rocco Reitz (Borussia Mönchengladbach)</strong><br>Borussia Mönchengladbach könnte im Sommer 2026 wohl Rocco Reitz verlieren. Laut "Sky" soll RB Leipzig großes Interesse am 23-Jährigen haben. Dem Bericht nach hat Reitz in seinem Kontrakt offenbar eine Ausstiegsklausel in Höhe von 28 Millionen Euro. Zudem gibt es wohl auch weitere Interessenten wie Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen und Brighton &amp; Hove Albion. Reitz' Vertrag bei den "Fohlen" läuft noch bis Sommer 2028.
© 2025 Getty Images

Rocco Reitz (Borussia Mönchengladbach)
Borussia Mönchengladbach könnte im Sommer 2026 wohl Rocco Reitz verlieren. Laut "Sky" soll RB Leipzig großes Interesse am 23-Jährigen haben. Dem Bericht nach hat Reitz in seinem Kontrakt offenbar eine Ausstiegsklausel in Höhe von 28 Millionen Euro. Zudem gibt es wohl auch weitere Interessenten wie Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen und Brighton & Hove Albion. Reitz' Vertrag bei den "Fohlen" läuft noch bis Sommer 2028.

<strong>Jeremy Monga (Leicester City)</strong><br>Beim englischen Zweitligisten sorgt der erst 16-jährige Jeremy Monga für Aufsehen. Entsprechend sind schon einige Topklubs auf den Teenager aufmerksam geworden. Laut "Teamtalk" gehören auch der FC Bayern und Borussia Dortmund zu den Interessenten an Monga. Demnach sollen auch beide Klubs schon Gespräche mit dem Offensivspieler geführt haben, ...
© 2025 Getty Images

Jeremy Monga (Leicester City)
Beim englischen Zweitligisten sorgt der erst 16-jährige Jeremy Monga für Aufsehen. Entsprechend sind schon einige Topklubs auf den Teenager aufmerksam geworden. Laut "Teamtalk" gehören auch der FC Bayern und Borussia Dortmund zu den Interessenten an Monga. Demnach sollen auch beide Klubs schon Gespräche mit dem Offensivspieler geführt haben, ...

<strong>Jeremy Monga (Leicester City)</strong><br>... der aufgrund der Statuten aber erst im Jahr 2027 nach Deutschland wechseln dürfte. Die Konkurrenz im Werben um den Engländer ist aber wohl riesig. Juventus Turin, Real Madrid und PSG haben wohl ebenfalls schon Kontakt zu Monga aufgenommen, auch die englischen Topklubs Liverpool und Tottenham seien hinter dem Toptalent her, heißt es.
© 2025 Getty Images

Jeremy Monga (Leicester City)
... der aufgrund der Statuten aber erst im Jahr 2027 nach Deutschland wechseln dürfte. Die Konkurrenz im Werben um den Engländer ist aber wohl riesig. Juventus Turin, Real Madrid und PSG haben wohl ebenfalls schon Kontakt zu Monga aufgenommen, auch die englischen Topklubs Liverpool und Tottenham seien hinter dem Toptalent her, heißt es.

<strong>Julian Ryerson (Borussia Dortmund)</strong><br>Landet ein BVB-Stammspieler beim FC Barcelona? Wie "Sky" berichtet, hat Barca offenbar ein Auge auf Julian Ryerson geworfen. Der Norweger soll demnach ein günstiger Ersatz für Jules Kounde sein, der in Katalonien vor dem Abgang steht. Erste Gespräche sollen demnach bereits stattgefunden haben. Ob der BVB einem Abgang jedoch zustimmen würde, ist offen.
© 2025 Getty Images

Julian Ryerson (Borussia Dortmund)
Landet ein BVB-Stammspieler beim FC Barcelona? Wie "Sky" berichtet, hat Barca offenbar ein Auge auf Julian Ryerson geworfen. Der Norweger soll demnach ein günstiger Ersatz für Jules Kounde sein, der in Katalonien vor dem Abgang steht. Erste Gespräche sollen demnach bereits stattgefunden haben. Ob der BVB einem Abgang jedoch zustimmen würde, ist offen.

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Eintracht Frankfurt: Dino Toppmöller hätte das Ruder rumreißen können

Trainerwechsel sind oft die einfachste und nicht selten auch eine hilfreiche Option. In diesem Fall ist er aber absolut falsch. Toppmöller hat Herausragendes geleistet und sich voll mit dem Verein identifiziert.

Er war mit Herzblut dabei und hat Charakter mit Fachwissen vereint. Zwar konnte er die Defensivprobleme nie ganz abstellen, jedoch hätte er mit seiner lösungsorientierten Art auch hier den Turnaround geschafft. Zumindest hätte er weitere Chancen verdient gehabt, um das unter Beweis zu stellen.

Auf lange Sicht wäre es der klügere Weg gewesen, zu den eigenen Werten und Überzeugungen zu stehen.

Die SGE-Verantwortlichen hätten an ihrem Erfolgs-Coach nie zweifeln dürfen. Sondern tatsächlich schauen sollen, wo der Klub herkommt.

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